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Die goldenen Zeiten der Augsburger Leichtathletik

Verfasst am Sonntag, 28. Februar 2021, 10:11 Uhr von Wilfried Matzke
Claudia Steger mit ihrem Vater Max Steger

Zahlreiche Rekorde sowie Weltmeisterschafts- und Olympia-Teilnahmen in den 1970er und 1980er Jahren.

Auch für die Augsburger Leichtathletik war 2020 ein schwieriges Jahr. Trotzdem konnte die schwäbische Rekordliste einen neuen Eintrag aus Augsburg verzeichnen. Aleksandar Askovic verbesserte den wichtigsten Rekord, nämlich über die 100 Meter, auf 10,36 Sekunden. Dem Sprinter von der LG Augsburg, mittlerweile im Trikot des LAC Erfurt, gelang dies im vergangenen August im schweizerischen La Chaux-de-Fonds. Die schwäbische Leichtathletik-Rekordliste umfasst seitdem 19 Augsburger Einträge.

13 dieser Rekorde wurden in den 1970er und 1980er Jahren aufgestellt. Hier erlebte die Augsburger Leichtathletik ihre Glanzzeit. Sportler vom TSV Göggingen starteten sogar bei Weltmeisterschaften und Olympia. Mary Wagner war bei der ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaft dabei und zwar 1983 in Helsinki. Beim 400-Meter-Hürdenlauf trat die Göggingerin an. Die damals 22-jährige Sprinterin erwischte einen perfekten Start. Doch bei der sechsten Hürde passierte das Drama. Ihre Achillessehne riss und beendete die vielversprechende Karriere. Mittlerweile lebt Mary Wagner in den USA, wo ihr Mann Detlef Schrempf als Basketball-Profi berühmt wurde. Trainiert hatte sie der im Jahr 2017 verstorbene Max Steger

Ein herausragender Leichtathletik-Trainer 

Der Erfolgscoach des TSV Göggingen führte eine weitere Athletin in die internationale Klasse, nämlich seine eigene Tochter. Claudia Steger startete im Alter von 17 Jahren bei Olympia 1976 in Montreal. Die Jüngste des deutschen Teams gehörte zur Staffel über 4 mal 400 Meter. Das BRD-Quartett mit Claudia Steger als Startläuferin belegte in 3:25,71 Minuten den fünften Platz. Die 21-fache deutsche Meisterin auf allen Sprintstrecken wechselte Ende 1978 zum TSV Bayer Leverkusen. Kein anderer Leichtathlet aus Augsburg war so erfolgreich wie Claudia Steger, die schon lange im Bergischen Land zu Hause ist. Max Steger und andere Gögginger Trainer, wie Georg Kusterer, formten in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Talente. Dies zeigen auch die schwäbischen Rekorde bei den drei Staffelwettbewerben der Frauen, wohl für die Ewigkeit. 

Mehrere Top-Zeiten gelangen in diesen goldenen Jahren der Augsburger Leichtathletik auch den Langstreckenläufern der TG Viktoria. So sorgte Andreas Weniger beim Halbmarathon und die beiden Viktoria-Mannschaften beim Marathon für schwäbische Rekorde, die für die heutigen Langstreckler der Region als unerreichbar gelten. 

Wenige Rekorde in diesem Jahrtausend 

Nur fünf der 19 schwäbischen Leichtathletik-Rekorde in Augsburger Hand wurden in diesem Jahrtausend aufgestellt, also ab 2001. Drei Rekordhalter kommen von der LG Augsburg. Neben dem 100-Meter-Sprinter Aleksandar Askovic sind dies die beiden Speerwerfer Kim Seyfried und Susanne Sieber. Der TG Viktoria Augsburg gelangen im Jahr 2004 neue Damen-Mannschaftsrekorde beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf und Halbmarathon. 

 

Text: Wilfried Matzke / WM 

Foto (von "Archiv Matzke"): Claudia Steger mit ihrem Vater Max Steger 

 


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