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MS-Diagnose bremst Sybille Mai nicht

Verfasst am Freitag, 16. August 2019, 17:01 Uhr von Thorsten Franzisi
Sybille-Mai-nach-ihrem-100

Früher sollten Patienten mit multipler Sklerose (MS) keinesfalls Sport treiben. Dieser ärztliche Ratschlag gilt längst als überholt.

Sport und andere körperliche Aktivitäten lindern oder unterdrücken sogar die Symptome. Die Ultraläuferin Sybille Mai von der TG Viktoria Augsburg demonstriert eindrucksvoll, dass sogar Extremsport möglich ist.

Sybille Mai absolvierte beim Allgäu-Panorama-Marathon in Sonthofen ihr 100. Rennen über die legendären 42,195 Kilometer oder sogar länger. Keine andere Sportlerin aus Schwaben hat bisher ähnliches geschafft. Die 37-jährige Langstrecklerin von der TG Viktoria Augsburg konnte auch schon renommierte Ultraläufe gewinnen. Beim weltweit berühmtesten Ultratrail in den französischen Alpen überzeugte sie im Vorjahr als beste Deutsche. Dort geht es über 171 Kilometer mit 10.050 Höhenmetern um das Mont-Blanc-Massiv.

Die begeisterte Läuferin wurde heuer im Februar nach muskulären Problemen mit der schlimmen Diagnose Multiple Sklerose (MS) konfrontiert. "Natürlich bin ich am Anfang in ein tiefes Loch gefallen“, erzählt Sybille Mai. Doch die Hochzollerin besann sich auf ihre körperliche und mentale Stärke. "Die teilweise extremen Ultralauf-Erfahrungen sind für alle Lebensbereiche äußerst wertvoll", weiß Sybille Mai schon lange. Bald nach der MS-Diagnose beginnt sie wieder mit dem Lauftraining. So hat die 37-jährige Langstrecklerin heuer bereits rund 1.600 Trainingskilometer zurückgelegt.

Mit ihrer Zeit von 3:19 Stunden beim Hamburg-Marathon im April steht sie auch 2019 an der Spitze der schwäbischen Marathon-Jahresbestenliste. Allerstärkste Unterstützung bekommt sie von ihrem Lebensgefährten Dennis Grändorf, ebenfalls ein begeisterter Langstreckler. Auch ihr behandelnder Arzt und Multiple-Sklerose-Experte befürwortet ihre offensive Strategie gegen MS. "Ich werde den Leistungssport so lange wie möglich betreiben“, sagt die im afrikanischen Ruanda geborene Froh- und Kämpfernatur.
Wilfried Matzke / WM
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Multiple Sklerose
Die multiple Sklerose (MS) oder Encephalomyelitis disseminata (ED) ist eine autoimmune, chronisch-entzündliche neurologische Erkrankung mit unterschiedlichen Verlaufsformen. Bei ihr werden die Markscheiden, die elektrisch isolierende äußere Schicht der Nervenfasern im Zentralnervensystem (ZNS), angegriffen. Die MS ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung. Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig (Quelle: Wikipedia).


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