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Die Flip-Pass Kolumne: AEV – Buntes Zahlen-Memory

Verfasst am Samstag, 24. September 2022, 17:21 Uhr von Thorsten Franzisi
Flip Pass

Augsburg ist bunt. Der AEV ist rot-grün-weiß und vereinigt viele Nationalfarben in seiner Mannschaft. Wie setzt sich das neue Team im einzelnen zusammen? Wie war der Start in die neue Saison?

Jetzt geht es wieder los, sich die neuen Namen und Rückennummern und Nationaltäten zu merken, die Kombinationen und Special Teams und alles Drumrum. Wer ist wer, wer kommt woher, wer passt zu wem? Viele Zugänge, viele Abgänge sind zu verzeichnen. Ein paar Konstanten sind zum Glück geblieben wie Nr. 2 und 19 und 24. Doch aufgepasst: Michael Clarke ist von Nr. 44 zu 49 mutiert. Und Nr. 60 ist eigentlich Nr. 27. Die Nr. 18 ist gleich wieder neu zu vergeben. Schon gibt es erste Ausfälle.

Hin und her, raus und rein
„Ich nehme Abschied, eh ich noch begann“, so lesen wir’s bei Shakespeares König Richard II., und so sprach‘s auch die Nr. 18 Antoine Morand, der nach kurzer Verweildauer schon wieder weg ist.


„Ich komme dahin, wo ich einst begann“, sprach hingegen Dennis Endras und bekam auch seine Nr. 44 wieder. Michael Clarke sei Dank, er ließ sich zu 44 fünf dazu addieren – und den Deal vielleicht vergolden? Man kann die neue Rückennummer 49 nämlich im Kontext des Goldrauschs 1849 deuten und Clarke ist jetzt ein Fortyniner. Möge ihm das Gold am Schläger kleben.


Mit einem Veilchen am Auge musste Ryan Kuffner (Nr. 17) zum Fototermin, für ihn fing es also auch ziemlich bunt an. Schlimmer traf es unsere Nr. 73 und 15, und auch Nr. 24 wurde zum Ligastart vermisst. Des Trainers Knie steckt unterdessen in einer Schiene. Hoffentlich sind alle bald wieder einsatzfähig!

Speak Scottish?
Die anderen sind geblieben oder dazugekommen, und wir haben nun an Nationalitäten außer Deutschland auch die USA, Kanada, Slowenien und Schweden im Team vertreten, nebst Finnland, wenn man den Torwarttrainer dazu zählt. Der Cheftrainer ist allerdings Schotte, und es könnte da ein kleines sprachliches Problem auftauchen: Wer auf Facebook seine Kabinenansprache mit Ernennung von Kapitän und Assistenz-Kapitänen gehört und nicht verstanden hat, dem mag die Frage gekommen sein, ob denn wohl die Angesprochenen alles verstanden haben und auch künftig hin verstehen? Lag der Rede ein Keltisch-gälischer Dialekt oder tatsächlich das Englische zugrunde? Nun, Eishockeyspieler haben eine rasche Auffassungsgabe und werden sich bald in den Akzent einhören.


Ligastart mit Biss
Es scheint mit der Verständigung dennoch geklappt zu haben. Zwei Test-Heimspiele gegen Red Bull Salzburg (7 : 2) und Klagenfurt (2 : 1) wurden gewonnen. Das erste Ligaspiel verlor man auswärts gegen die Iserlohn Roosters knapp 1 : 2. Dann aber ging es gegen Köln zur Sache. Außerhalb des eigenen Haifischbeckens brachten die Haie nicht viel zu Wege und gingen im Augsburger Binnenmeer ziemlich unter. Uns ist nicht bekannt, ob der Mannschaftsbus anschließend Richtung Köln oder Richtung München abfuhr, wo gerade das Oktoberfest eröffnet hat. Die durchnässten Haie hätten dort auf einen nicht weniger begossenen FC Bayern treffen können, zum therapeutischen Austausch. Hatten doch tags zuvor die sonst mit Bierduschen verwöhnten Bayern sich in Augsburg ebenfalls eine kalte Dusche abgeholt. Trainer Nagelsmann vernagelt und Trainer Krupp mit stählerner Miene beißen in den Maßkrug – Löwenbräu kommt für ersteren eh nicht in Frage, und letzterem hätte am Sonntag auch ein Kölsch nicht geschmeckt.
Was tun? Wir feiern auf dem heimischen Plärrer und genehmigen uns jetzt mal: einen Scotch!

Euer
    Flip-Pass


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