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Augsburger Panther deklassieren den Deutschen Meister RBM

Verfasst am Samstag, 25. November 2023, 11:29 Uhr von Robert Siller
DEL: Augsburger Panther deklassieren den Deutschen Meister RBM

Die 6179 Zuschauer im ausverkauften Stadion, sahen am heutigen Abend einen entfesselt aufspielenden AEV.

Die Augsburger Panther, siegten gegen den amtierenden Deutschen Meister den EHC Red Bull München mit 7:2 und verwandelten das Curt Frenzel Stadion in ein Tollhaus. Oh wie das schön, oh wie ist das schön, hallte es auch viele Minuten nach der Schlusssirene immer noch in der Arena.

Die Panther zeigten heute Abend eines der besten Spiele in den letzten Jahren und belohnten sich endlich auch mit der notwendigen Effizienz für die wirklich guten Leistungen in den letzten Spielen. Dabei agierte das Team von Coach Christof Kreuzer auch taktisch klug und hatte in den entscheidenden Momenten auch das notwendige Glück auf ihrer Seite. Mitendscheidend waren auch 2 Schlüsselmomente in dieser Partie, zum einen das extrem gute Unterzahlspiel der Panther zu Beginn des 2. Drittels und dann die per Videobeweis revidierte Strafzeit für den AEV wenige Minuten später. Es folgten die wohl 11 denkwürdigen Spielminuten mit 5 Augsburger Toren in Folge und der hohe Favorit aus der Landeshauptstadt war deklassiert.


München im Drittel überlegen, aber Augsburg geht in Führung.
Die Gäste aus München, kamen gut in die Begegnung und hatten in den ersten 20 Spielminuten mit 14:3 Schüssen auf das Augsburger Tor klar die Dominanz in dieser Begegnung. Trotzdem ging der AEV in der 12. Spielminute durch den am heutigen Abend überragend spielenden Kapitän Andrei Hakulinen mit 1:0 in Führung und sorgte für die erste Begeisterung auf den vollen Rängen. Leider konnten die Augsburger den Vorsprung nicht mit in die erste Drittelpause nehmen. Mit Ablauf der Strafzeit für den Oldie im Panther Team T.J. Trevelyan, traf Trevor Parkes für die Red Bulls zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Unentschieden endete auch der erste Abschnitt.


Denkwürdiges 2. Drittel mit fünf Panther Toren
Auch zu Beginn des 2. Drittels ,war die Augsburger Abwehr um den überzeugenden und sehr gut haltenden Goalie Markus Keller gefordert. Auch das penalty killing ab der 24. Spielminute war  Extraklasse und wie bereits oben erwähnt, ein ganz wichtiger Moment in dieser Phase am heutigen Abend. Es folgte Schlüsselszene Nummer 2 mit der nicht gegebenen Strafzeit für die Panther und ab diesem Zeitpunkt war das Momentum auf Seiten der Augsburger. In der 29. Spielminute erzielte Alexander Oblinger im Konter mit einem sehr guten Schuss das 2:1 und nur 27 Sekunden später traf der super aufspielende 39-jährige Oldie T.J. Trevelyan zum viel umjubelten 3:1 für den AEV. Der amtierende Deutsche Meister war total geschockt und die Panther nutzten ihre Chancen weiterhin eiskalt und effizient. In der 35. Spielminute erzielte Anrei Hakulinen nach herrlicher Kombination das 4:1. Die Panther Fans kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus und die Augsburger setzten nach. Bei doppelter Überzahl traf T.J. Trevelyan zum 5:1 und wieder nur 36 Sekunden später netzte der sich der in seinem gefühlten 10. Frühling befindliche T.J. Trevelyan mit seinem 3. Tor am heutigen Abend zum 6:1 für die Panther ein. Die Startruppe aus München fühlte sich am black Friday wohl wie in einem falschen Film. Unter dem frenetischen Jubel der Panther Fans endete das 2. Drittel mit einem Zwischenstand von 6:1 für den AEV und die Partie war dadurch natürlich bereits zu diesem Zeitpunkt für die Panther entschieden.
Panther kontrollieren den Gegner und verwalten den Vorsprung im letzten Drittel
Die Partystimmung im Curt Frenzel Stadion war natürlich auch im letzten Drittel in vollem Gange. Die Augsburger, setzten in der 43. Spielminute ihre Spielfreude weiter in Tore um. Nach herrlicher Vorarbeit von Jere Karjalainen schlenzte Kapitän Anrei Hakulinen ebenfalls mit seinem dritten Treffer am heutigen Abend super zum 7:1 ein und dem EHC München drohte ein denkwürdiges Debakel. In der Folgezeit und trotz 5 Minuten Überzahl beschränkten sich die Panther aber auf die Kontrolle des Spielgeschehens und der Sicherung des außerordentlichen fast unwirklichen Vorsprungs. Die Gäste aus München stemmten sich gegen eine noch höhere Schlappe beim ewigen bayerischen Rivalen aus der Fuggerstadt und es gelang sogar noch eine kleine Ergebniskosmetik. In der 53. Spielminute erzielte Christopher DeSousa in Überzahl das 2:7 was den zahlreichen Münchner Anhang aber nicht wirklich versöhnen konnte. Der Rest war Schaulaufen für die Augsburger Panther und mit der Schlusssirene ließ sich das Team von den total begeisternden Augsburger Fans zurecht frenetisch feiern. Auch Coach Christof Kreuzer war restlos begeistert von seiner Mannschaft, dachte aber sofort an das nächste schwere Auswärtsspiel am Sonntag in Schwenningen. Mit dem heute gewonnen Selbstvertrauen und der derzeitigen Form, können die Panther aber auch diese Auswärtsaufgabe durchaus positiv angehen. Das nächste Heimspiel im Curt Frenzel Stadion findet am Sonntag in einer Woche gegen die Iserlohn Roosters statt. Sicher eine ganz wichtige Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt in der Deutschen Eishockeyliga.


Tore:
1:0 11:24 Anrei Hakulinen
1:1 18:21 Trevor Parkes
2:1 28:30 Alexander Oblinger
3:1 28:57 T.J Trevelyan
4:1 34:33 Anrei Hakulinen
5:1 39:02 T.J. Trevelyan                         5:3
6:1 39:36 T.J. Trevelyan                         5:4
7:1 42:31 Anrei Hakulinen
7:2 52:50 Christopher DeSousa           5:4


Stafzeiten:
Augsburg:           10
München            13


Zuschauer:
6179  ( ausverkauft )


Schiedsrichter:
Marian Rohatsch/Sean MacFarlane
Linienrichter:
Andreas Hofer/Tobias Schwenk


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