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Augsburger Panther beenden Niederlagenserie gegen Bietigheim

Verfasst am Samstag, 19. November 2022, 13:11 Uhr von Robert Siller
Eishockey Penny DEL  AEV 8169

Vor 6006 Zuschauern im fast ausverkauften Curt Frenzel Stadion konnten die Augsburger Panther nach 9 Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg feiern.

Gegen die Bietigheim Steelers, gab es einen hart umkämpften 2:1 Sieg. Durch diesen Erfolg reichten die Panther die rote Laterne als Tabellenletzter an den heutigen Gegner weiter. Neben den drei Punkten, holten sich die Augsburger auch endlich wieder das prikelnde Gefühl als Gewinner vom Eis gehen zu können.

Der Sieg war zwar mehr erkämpft als erspielt, aber in der derzeitigen Phase zählen nur Punkte. Garant für den Erfolg war der nach wochenlanger Verletzungspause zurückgekehrte Dennis Endras im Tor der Augsburger. Nach wie vor stehen aber mit Gregorc, Wasofsky, Saponari und Puempel eminent wichtige Schlüsselspieler auf der Verletztenliste und fehlen natürlich dem Team schmerzlich.

Torloses 1. Drittel dank sehr guter Torhüterleistungen
Zum neunzehnten Mal, im neunzehnten Saisonspiel, konnten die Augsburger Panther auch heute Abend das 1. Drittel nicht für sich entscheiden. Der AEV kam eigentlich gut in dieses so wichtige Kellerduell und Bergman sorgte mit seinem Schuss für die erste gefährliche Aktion vor dem Tor der Steelers. Doch die Gäste hielten gut dagegen und es entwickelte sich ein schnelles und ausgeglichenes Spiel. Die Fehlerquote in beiden Mannschaften war sehr hoch und es war eigentlich nur den beiden überragenden Torhütern zu verdanken, dass keine Mannschaft in Führung gehen konnte. Die größte Chance für die Augsburger vergab Neuzugang Marcel Barinka nach einem Alleingang, er scheiterte an Bietigheims Torhüter Sami Aittokallio. So endete das 1. Drittel torlos.

Panther gehen im 2. Drittel in Führung
Im 2. Abschnitt begannen die Augsburger mit viel Tempo und konnten sich über einige Minuten im Drittel der Steelers festsetzen. Die hochkarätigen Einschussmöglichkeiten ergaben sich aber trotz der Überlegenheit nicht. Erst das 2. Überzahlspiel für den AEV am heutigen Abend, brachte in der 31. Spielminute die so wichtige Führung. Nach einem Fehler in der Abwehr der Gäste, kam das Spielgerät zum völlig frei stehenden Panther Stürmer Sebastian Wännström und der Schwede vollendete mit einem Schuss in den linken oberen Winkel zum vielumjubelten 1:0 für die Augsburger. War der Knoten jetzt endlich in der Panther Offensive gelöst? Leider nein, viel zu verkrampft und uneffektiv agierten die Offensivkräfte der Augsburger weiterhin. Es war eher zittern angesagt, denn mit 2 Strafzeiten innerhalb von 6 Minuten mussten die Panther um die knappe Führung bangen. Doch mit viel Kampf und einem überragenden Dennis Endras gelang es den Augsburgern das 1:0  in die 2. Drittelpause zu retten.

Mit viel Kampf und Einsatz holt sich der AEV den Sieg
Die Gäste aus Bietigheim mit ihren zahlreich mitgereisten Fans ,sahen durchaus noch Chancen das Spiel im letzten Abschnitt zu drehen, was bei einem 0:1 Rückstand ja auch realistisch war. Der Erfolg für die Gäste stellte sich dann auch ganz schnell ein. In der 42. Spielminute gelang Steelers Torjäger Chris Wilkie mit einer Direktabnahme im slot der Ausgleich zum 1:1 und die Begegnung war wieder völlig offen. Die nächste Großchance in diesem Spiel hatten dann wieder die Steelers, doch zum Glück verpassten die Gäste bei einer 2:1 Situation daraus Kapital zu schlagen und die Panther übernahmen in den nächsten Minuten wieder die Initiative. In der 52. Spielminute durften sich die AEV Fans aber nur kurz über die Führung zum 2:1 freuen. Viel zu früh unterbrachen die Schiedsrichter, nach einem Foul von Bietigheims Daniel Weiß den Angriff der Augsburger und der Führungstreffer wurde von den Zebras unter lautstarken Pfiffen der AEV Fans aberkannt. Doch die Panther waren jetzt am Drücker und nach nur 7 Sekunden Powerplay erzielte Adam Payerl auf Pass von Drew LeBlanc das erlösende und durch die Vorgeschichte völlig verdiente 2:1 für die Augsburger. Noch waren aber über 8 Minuten zu überstehen und die Gäste bestimmten die restlichen Spielminuten. Der in Augsburg bestens bekannte Steelers Coach Danny Naud, nahm dann auch bereits über 2 ½ Minuten vor Spielende seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. In dieser Drangperiode der Gäste zeigte sich aber trotz der guten Defensivarbeit das komplett fehlende Selbstvertrauen der Augsburger Panther. Drei ausichtsreiche Versuche landeten bei Scheibengewinn nicht im leeren Tor der Steelers, wobei der misslungene Versuch von Terry Broadhurst aus wenigen Metern zur endgültigen Entscheidung, wohl alle Verantwortlichen  und Fans die Haare zu Berge stehen ließ. So war zittern um den Sieg bis zur letzten Sekunde angesagt, doch die Panther Abwehr um Torhüter Dennis Endras ließ zum Glück nichts mehr zu und die Panther Fans konnten nach der Schlusssirene endlich wieder über einen Sieg und drei Punkte jubeln.


Die Niederlagenserie ist zwar beendet , doch der Rückstand auf die vorderen Ränge ist schon noch sehr beachtlich, überhaupt wenn man den amtierenden deutschen Meister die Eisbären Berlin nicht unbedingt zu den Abstiegskandidaten zählen kann.

Die Defensive ließ in den letzten beiden Spielen in Mannheim und heute gegen Bietigheim jeweils nur 1 Gegentor zu, was auch zu 4 Punkten führte, aber in der Offensive müssen dringend mehr Tore erzielt werden, um in den nächsten Wochen kontinuierlich zu punkten. In den letzten 10 Spielen erzielten die Panther nie mehr als 2 Tore, was naturgemäß nur äußerst selten zu Siegen reicht. Dies ist im Moment das Hauptproblem beim AEV. Gelegenheit dies zu ändern, haben die Panther bereits am Sonntag beim Derby in München, was natürlich beim derzeitigen Tabellenführer nicht unbedingt die einfachste Aufgabe ist.  Anschließend wartet am nächsten Freitag das nächste Auswärtsspiel in Düsseldorf, zum nächsten Heimspiel begrüßen die Augsburger dann am Sonntag, den 27.11. um 16.30 Uhr die Straubing Tigers.

Tore:
1:0 30:08 Sebastian Wännström           5:4
1:1 41:28 Chris Wilkie
2:1 51:14 Adam Payerl                            5:4

Strafzeiten:
Augsburg            6
Bietigheim          6

Zuschauer:
6008

Schiedsrichter:
Andris Ansons/Sirko Hunnius
Linienrichter:
Tobias Schwenk/Tobias Züchner


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