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VfL Günzburg Handballer siegen über den TSV Friedberg

Verfasst am Montag, 06. Mai 2019, 12:10 Uhr von Thorsten Franzisi
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Die Handballer, welche stark ersatzgeschwächt in die Partie gingen, müssen die Vorherrschaft in Handball – Schwaben vorerst ihrem Gegner überlassen.

Fabian Abstreiter, der mit Abstand beste Friedberger Torschütze nicht nur in dieser Saison, musste nach einer Sprunggelenksverletzung passen. Er ließ es sich zwar nicht nehmen, die Siebenmeter für sein Team zu werfen, aber besonders in der Abwehr machte sich sein Fehlen bemerkbar. Zudem fehlte Andreas Dittiger, er war auf einer Trainerschulung. Günzburg machte schon früh klar, dass dieses Derby eine harte Prüfung werden würde für den TSV. Nach dem frühen 1:0 spielten nur noch die Gäste. Angefeuert von ihrem zahlreich vertretenen Anhang spielen sie groß auf und gingen rasch mit 4:1 in Front. Besonders der neu zusammengesetzte Friedberger Rückraum hatte große Probleme mit der aggressiven 3-2-1- Formation der Günzburger. Nach dem 2:8 nach 15 Minuten musste man als Friedberger Fan ein Debakel befürchten.

Eine Umstellung half dem TSV. Linksaußen Luca Kaulitz ging neu auf die Mitte, mit seiner Dynamik und Wendigkeit machte er seinen Job als Spielmacher hervorragend. Friedberg half auch, dass der VfL nach dem 4:11 nach 22 Minuten plötzlich etwas die Konzentration verlor. Mehrere Fehlpässe und ungenaue Abschlüsse der zuvor so dominanten Gäste halfen dabei, den Rückstand zur Pause auf 10:13 zu reduzieren. 

Bis zum 16:16 nach gut 40 Minuten sah es so aus, als könnte der TSV jetzt sogar die Wende schaffen. Lange hielt die verbesserte 6 – 0 – Deckung die schnellen Günzburger in Schach. Der Mittelblock um Stefan Tischinger und Alexander Prechtl leistete gute Arbeit. Aber gut 15 Minuten vor dem Ende erhöhten die Gäste wieder den Druck und verringerten ihre Fehlerquote. Den Friedbergern fehlten oft die Mittel gegen die offensive Deckung, wieder häuften sich die Ballverluste. 

Zwar gelangen sowohl Alexander Schneider als auch Peter Haggenmüller einige schöne Aktionen in ihrem letzten Spiel für den TSV Friedberg. Aber nach dem 16:16 ließen elf Minuten ohne Tor den VfL bis auf 16:22 wegziehen. Das konnte Friedberg nicht mehr kompensieren, die bessere Mannschaft gewann damit das Derby verdientermaßen. 

Mit dem 22:29 (10:13) beendet der TSV die Bayernliga als Fünfter. Günzburg verpasste trotz des Derbysieges die Vizemeisterschaft, da der designierte Meister Bad Neustadt etwas überraschend beim Zweiten Waldbüttelbrunn verlor. Somit landete der VfL einen Zähler dahinter auf Rang drei. 

„Der Gegner hat heute verdient gewonnen, herzlichen Glückwunsch“, gratulierte Trainer Fadil Kqiku. „Durch die Ausfälle konnten wir das hohe Tempo von Günzburg nicht über 60 Minuten mitgehen. Fast hätten wir es eine Viertelstunde vor Schluss noch gedreht, aber in der Schlussphase fehlte meiner ersatzgeschwächten Mannschaft auch etwas die Kraft. Die Niederlage im Derby am letzten Spieltag wird uns allen als Motivation dienen, wenn es in der neuen Saison von vorne los geht.“

(gia)
Für den TSV Friedberg spielten: Dorsch; v. Petersdorff; Okyere; Wagenpfeil (1); Thiel; Loris; Kaulitz (2); Müller; Riesenberger (1); Tischinger (3); Haggenmüller (5); Abstreiter (5/5); Schneider (4); Prechtl (1). 

 


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