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Friedberger Handballer verlieren in Lohr

Verfasst am Sonntag, 19. Januar 2020, 01:52 Uhr von Domenico Giannino
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Zu viele Chancen ausgelassen

Eigentlich hatte alles gepasst: Friedberg spielte eine gute Abwehr, die Mannschaft kämpfte und zeigte vollen Einsatz, die Spielzüge rissen große Lücken in die gegnerische Abwehr. Nur dann, wenn ein Friedberger frei vor dem Tor zum Wurf kam, fehlte es an der Konzentration: Zu oft waren solche Großchancen nicht drin.

In Lohr gab es für die Friedberger Handballer die erste Niederlage des Jahres. Beim 27:31 (16:16) am Samstag überzeugten die Handballer mit Abwehrstärke und gutem Zusammenhalt, vergaben aber zu viele Großchancen.

Unter der Woche gab der Konkurrent aus Heidingsfeld bekannt, dass er seine Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus der Bayernliga zurückzieht. Die Franken stehen damit bereits als erster Absteiger fest, alle Spiele, auch der Friedberger Sieg aus dem Dezember, werden aus der Wertung genommen.

Lohr kam anfangs gar nicht mit der engagiert auftretenden Friedberger Mannschaft, die kurzfristig auf die erkrankten Flo Wiesner und Stefan Knittl verzichten musste, zurecht. Die Herzogstädter dominierten anfangs gegen die zweitbeste Abwehr der Bayernliga und führten rasch mit 3:0. Der Friedberger Schwung verebbte danach aber etwas, denn die Gäste waren vor dem Tor nicht immer konsequent. Somit war Lohr spätestens beim 7:7 in der Begegnung angekommen.

Friedberg machte aber viel richtig. Stefan Tischinger zeigte defensiv einmal mehr eine ausgezeichnete Vorstellung. Die Friedberger Abwehr profitierte enorm von den vielen guten Paraden von Keeper Benjamin von Petersdorff. Nur den gelegentlichen Konzentrationsmängeln vor dem gegnerischen Tor war es geschuldet, dass Friedberg zur Pause mit dem 16:16 nicht vorne war.

Im zweiten Durchgang schenkten sich beide Teams nichts. Bis zum 21:21 nach 42 Minuten war die Begegnung ausgeglichen, Friedberg hielt defensiv mit viel Leidenschaft dagegen und fand gegen die starke Abwehr von Lohr gute Abschlussmöglichkeiten.

Danach erwischte der TSV aber eine schwächere Phase, fast acht Minuten ohne Tor ließen Lohr auf 25:21 wegziehen. Wieder war es die schlechte Chancenverwertung, die Friedberg ins Hintertreffen geraten ließ.

Nochmals bäumte sich der TSV auf und kam auf 24:25 heran, nur um danach vorne wieder zu viel auszulassen. Da halfen den Herzogstädtern auch acht Minuten ohne Gegentor nichts, sie verpassten den durchaus möglichen Ausgleich wegen zu vieler Fehlwürfe.

Das sollte sich rächen. Denn Lohr nahm jetzt das Heft in die Hand und zog bis auf 27:24 weg. In die Schlussminute ging Friedberg mit einem 26:28 Rückstand, doch es sollte nicht mehr reichen. Trotz einer guten kämpferischen Vorstellung verlor Friedberg in Lohr mit 27:31 (16:16).

Trainerin Christina Seidel ärgerte sich über die Niederlage: „Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Wir haben stark verteidigt und unseren Plan im Angriff gut umgesetzt. Der Einsatz hat gepasst, die Mannschaft hat toll zusammengearbeitet. Nur die vielen Fehlwürfe haben uns heute einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Dorsch; v. Petersdorff; Häusler; Okyere (1); Cada; Tomic (4); Kaulitz (3); Müller (1); Riesenberger (4/1); Tischinger (5/1); Abstreiter (4); Scholz (3); Prechtl (2).

Domenico Giannino


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