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Kunstrad: Bestleistungen für Schwabens Sportler:innen

Verfasst am Sonntag, 21. April 2024, 21:51 Uhr von Marc Gerstmeyr
Kunstrad: Bestleistungen für Schwabens Sportler:innen

Am Sonntag, den 20.4., fand der alljährliche Paartalcup im 1er und 2er Kunstradfahren in Kissing statt. Die Verein RSV Solidarität Friedberg und der Ausrichter RSV Kissing nahmen daran teil und erzielten großen Erfolg.

In der Altersklasse U13 männlich konnte sich Yaron Winkler über einen Podestplatz freuen. Der Kissinger Sportler steigerte nicht nur seine Bestleistung um 0,24 Punkte sondern sicherte sich auch den zweiten Platz. Den ersten Platz belegte Raphael Krüger vom befreundeten Verein RKV Dachau. Obwohl Yaron zu Beginn seiner Vorführung einen kurzen Patzer hatte, zeigte er Nerven und beendete seine Kür mit nur geringen Abzügen. Dies sicherte ihm auch in der Gesamtwertung des Bayern Cups bis jetzt den zweiten Platz. Auch hier liegt er noch hinter Raphael Krüger, dem letztjährigen Gewinner der Bayern-Cup-Turnierserie in dieser Alterklasse. Auf dem fünften Platz landete Theo Kirste aus Kissing.

In der Altersklasse 2er-Kunstrad U19 weiblich war das Startfeld fest in der schwäbischen Hand. Der erste Platz ging an Selina Saygin und Nina Langner aus der Startgemeinschaft des RKV Dachau und RSV Kissing. Die beiden präsentierten ihre Übungen mit nur 2,1 Punkten Abzug – eine hervorragende Leistung, da im 2er-Sport beide Teammitgliederinnen potenziell für Punktabzüge sorgen können. Dieser Erfolg bildet einen krönenden Abschluss für das Team, das sich aus beruflichen Gründen bald trennen muss. Yara Winkler und Marah Leypoldt landeten gleich hinter den beiden auf Platz zwei. Obwohl sie noch weniger Erfahrung mitbringen, steigerten die Kissingerinnen ihre persönliche Bestleistung um ganze 20 Punkte. Auf Platz drei dann ein weiteres schwäbisches Team: Lilli Schweizer und Emilia Zanker von der Solidarität Friedberg. Die beiden fuhren gewohnt souverän mit nur 1,6 Punkten Abzug. Mit dem vierten Platz komplettierten Hanna und Nina Kiecksee (RSV Kissing) das Startfeld. Auch sie konnten eine Bestleistung erzielen und sich als glückliche Sportlerinnen feiern.
 
Doch auch wenn sonst keine schwäbischen Sportler:innen auf dem Treppchen landeten: Fast alle konnten ihre Bestleistungen nach oben schrauben und zeigten auf dem vertrauten Hallenboden herausragende Küren.
 
Im 2er-Kunstrad U15 fuhren Emma Rückert und Lea Hofmuth aus Kissing, ein Team, das erst seit einem halben Jahr zusammen trainiert, auf den vierten Platz. Paulina Mayer und Luisa Zanker (RSV Solidarität Friedberg) erhöhten ihre Bestleistung um gleich zwei Punkte und holte sich den siebten Platz. Beiden Teams war die Freude über die eigene Leistung ins Gesicht geschrieben, als sie die Fahrfläche verließen.

In der Altersklasse U11 weiblich konnte sich Patricia Schneider (RSV Friedberg), die in dieser Altersklasse auch auf heimischen Turnieren das schwäbische Starterfeld anführt, in einem sehr starken Starterfeld einen sehr guten siebten Platz erkämpfen. Dabei fuhr die Friedbergerin 8,52 Punkte mehr aus als je zuvor. Zum Glück, denn in dieser Altersklasse liegen die Startpunktzahlen der Starterinnen sehr eng beieinander. Die Plätze 12 bis 16 gingen dann geschlossen nach Kissing. Julia Klein kam auf Platz 12, gefolgt von ihrer Schwester Marlene auf Platz 13. Zwischen Marlene und Mathilda Kirste, die auf Platz 16 landete, liegen nur 3,76 Punkte Unterschied in der ausgefahrenen Punktzahl. Das zeigt, wie eng das Feld war. Hinter Marlene reihten sich Lea Schiele (Platz 14) und Rosa Linda Oberhuber (Platz 15) ein. Für Rosa war es das erste bayernweite Turnier mit einem so großen Starterfeld.

Auch im 1er-Kunstradfahren der U13 ging ein kompletter Platzblock nach Schwaben: Die Plätze 14 bis 16 gingen an Anika Maria Bitterer, Amelie Hieble und Milena Hieble (alle RSV Kissing). Anika fehlten nur 0,2 Punkte auf Platz 13. Alle neun Starterinnen der U11 und U13 verbesserten ihre persönliche Bestleistung. Das macht neugierig auf die nächsten Turniere dieser Altersklasse.  

Im 2er-Kunstradfahren U19 gab es zwar keine schwäbischen Starter, dafür aber einen Höhepunkt für alle mitgereisten Kunstradfans. Emily Brenner und Markus Wechner vom RSV Schleißheim zeigten eine hervorragende Kür. Mit 135,25 Punkten erzielten sie die höchste Wertung des gesamten Turniers. Das Kampfgericht konnte den beiden nur 1,69 Punkte abziehen, was auch für die Schleißheimer eine neue Bestleistung bedeutete, strahlende Gesichter und viel Applaus nach der Kür inklusive.

Trotz dieser hervorragenden Leistung schnappte ihnen Lucia Hackenberg vom RV Burgheim den Paartalcup vor der Nase weg. Diesen Pokal gewinnt der Start mit dem geringsten prozentualen Abzug des Tages. Die Burgheimerin, die in der Altersklasse U15 weiblich startete, bekam von ihrer Darstellung nur 0,2 Punkte abgezogen. Das ist gerade einmal ein minimaler Wackler im Rad oder ein kurzer Knick im sonst gestreckten Bein. In der Gesamtwertung belegte sie damit Platz 11 in ihrer Altersklasse. Einen Platz hinter der Kissingerin Emma Rückert und einen Platz vor Emmas Zweierpartnerin Lea Hofmuth. Knapp dahinter folgten bei der Siegerehrung Luisa Zanker und Paulina Mayer (beide RSV Solidarität Friedberg) auf den Plätzen 14 und 15 und Nina Kiecksee (RSV Kissing) auf Platz 17.

Nina Langner startete neben ihrer 2er-Kür auch im 1er-Kunstradfahren U19 und belegte Platz 5. Platz 7  ging an Vereinskollegin Sandra Decker, die durch kleine Probleme mit den neuen und anspruchsvollen Übungen ihrer Kür einen Platz nach hinten rutschte. Wenn die Kissingerin diese Probleme bei der nächsten Bezirksrunde in den Griff bekommt und die Nerven behält, kann sie aber immer noch eine Einladung zum Bayernpokalfinale erhalten. Das hoffen auch Marah Leypold und Yara Winkler, ebenfalls aus Kissing, die knapp dahinter auf den Plätzen acht und neun landeten. Auch sie haben noch eine Chance auf die begehrten Finaltickets. Die Wertung ist noch nicht abgeschlossen. Auf Platz 10 fuhr Nina Kiecksee, die zwar nicht um die Finalteilnahme im 1er kämpft, aber als einzige der Genannten in dieser Altersklasse ihre Bestleistung nach oben korrigieren konnte.
 
Alles in allem kann Schwaben sehr stolz auf seine Sportlerinnen und Sportler sein. Es wurden hervorragende Küren gezeigt und die Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt. „Die Sportler:innen arbeiten gerade alle noch an neuen schwierigen Elementen, die in der nächsten Saison gezeigt werden wollen. Wenn alle weiterhin mit so wenig Abzug fahren, können wir uns noch auf spannende Ergebnisse freuen“, so die schwäbische Bezirkstrainerin. Vielleicht geht dann auch der Paartal Cup, der letztes Jahr nach Friedberg ging, im nächsten Jahr wieder nach Schwaben.

Vorerst bereiten sich aber alle auf die Bezirksrunde des Bayernpokals vor. Dies ist die letzte Möglichkeit für die Sportler:innen, wertvolle Punkte für die Finaltickets zu sammeln. Das eine oder andere Programm wurde dafür schon aufgestockt. In drei Wochen trifft man sich wieder in Kissing und hofft auf neue Bestleistungen.

Text: Kathrin Ortlieb


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