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Kampfkunstfieber in der Jiu-Jitsu-Abteilung des TSV Steppach

Verfasst am Mittwoch, 27. März 2024, 18:52 Uhr von Angela Merten
Jiu-Jitsu-TSV-Steppach-Shoshin-Seminar-SIA 9928

Die Jiu-Jitsu Abteilung des TSV Steppach richtete am 23.03.2024 das Shoshin-Seminar aus.

Neue Techniken, Schwitzen beim Training auf der Matte und alte Freunde treffen – hier war für alle etwas dabei. Nachdem das Jubiläumsseminar der Abteilung im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war, luden die Steppacher Kampfkünstler auch dieses Jahr wieder Sportbegeisterte aus ganz Deutschland in ihr Dôjo (japanisch für Trainingsraum) ein. 90 Kampfkünstler folgten dieses Jahr dem Ruf aus Steppach und sorgten für gut gefüllte Matten.

Das Seminar stand unter dem Motto “Shoshin”, was aus dem Japanischen kommt und für die Geisteshaltung des Anfängers steht. Die Teilnehmer machten diesem Motto alle Ehre und so trainierten nicht nur die Kinder ab 7 Jahren fleißig und wissbegierig, sondern auch der ein oder andere Großmeister war an diesem Tag selbst wieder als Schüler auf der Matte, um so viele Techniken wie möglich zu lernen.

In Steppach wird normalerweise Jiu-Jitsu trainiert, eine Kampfkunst, die im Mittelalter von den Samurai in Japan entwickelt wurde und durch ihre große technische Vielfalt besticht. Die Trainierenden lernen Hebel, Würfe, Tritte oder Befreiungstechniken, die in der Selbstverteidigung, im Wettkampf oder für Vorführungen eingesetzt werden können. Für das Seminar Ende März reisten nun wieder Großmeister aus unterschiedlichsten Disziplinen an und konnten einen Einblick in ihre Welt der Kampfkunst geben: Alain Sailly (9. Dan) aus Frankreich begeisterte mit seinem Goshindo, Uwe Mandler (6. Dan) stellte die Beweglichkeit der Trainierenden beim Taekwondo auf die Probe, Romano Krause (5. Dan) repräsentierte Atemi-Self-Defense und Josephine Kratky (1. Dan Judô) reiste aus Kempten an und sorgte mit ihren Wurf-Künsten für beeindruckte Gesichter und technische Aha-Momente. Die zweite Disziplin im TSV Steppach ist Kali (auch Arnis oder Eskrima genannt), eine philippinische Kampfkunst, die durch das Training mit Waffen wie Stock oder Messer die Koordination und Konzentration schult. Andy Güttner aus Weingarten unterrichtete Drills mit Doppelstock und Einzelstock, Christian Metzner aus Rottweil verknüpfte in seinen Einheiten spannende Konzepte aus dem philippinischen Boxen mit dem Training mit dem Messer.

Zum Abschluss des Tages konnten die Teilnehmer ebenso wie die Referenten auf einer Budô-Gala ihr Können zeigen und brillierten mit unterschiedlichen Vorführungen. Den Anfang machte der Dôjoleiter Daniel Miller (3. Dan), indem er eine traditionelle Form zum Besten gab, gefolgt von der Steppacher Kindergruppe, die unter starkem Applaus unterschiedliche Techniken aus ihrem Prüfungsprogramm demonstrierte. Neben verschiedenen Kali-Vorführungen zeigte auch das hauseigene Show-Team das Ergebnis wochenlanger, akribischer Vorbereitung. Mit akrobatischen Sprungtechniken, athletischen Würfen und extravaganten Kombinationen verdrehten sie dem Publikum den Kopf. Den Abschluss bildete das Taekwondo-Team aus Worms mit Kicks in Überkopfhöhe und rasanten Formen mit Langstöcken und Fächern. Nach getaner Arbeit und einem anstrengenden Tag durften sich die Referenten und Teilnehmer dann auch verdient entspannen und beim gemeinsamen Pizzaessen neue Freundschaften schließen und alte wieder aufleben lassen.

Text: Lukas Höhnle - TSV Steppach


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