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FC Augsburg erneut siegreich und klar überlegen

Verfasst am Samstag, 20. April 2019, 12:10 Uhr von Thorsten Franzisi
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Feiert der FC Augsburg eine Auferstehung schon am Ostersamstag? Nach dem 6:0-Rekordsieg gegen den VfB Stuttgart ist der Klassenerhalt eigentlich so gut wie sicher. Zwölf Punkte sind noch zu holen, zehn Zähler Vorsprung hat der FCA auf den Relegationsplatz. Direkt absteigen kann Augsburg also nicht mehr. Unter Neu-Trainer Martin Schmidt feiert Augsburg nach dem 3:1 gegen Frankfurt bereits den zweiten Sieg in Folge. Also doch Messias Schmidt? Der Schweizer machte angesprochen auf die Eingangsfrage große Augen und schüttelte sofort mit den Händen. Der Vergleich ist ihm alles andere als angenehm. Okay, der FC Augsburg war vor drei Wochen nicht tot, sondern „nur“ erfolglos: 0:3 in Nürnberg, 0:4 gegen Hoffenheim. Dann wechselten die Verantwortlichen den Trainer und prompt springen zwei Siege heraus. Das 6:0-Schützenfest war wie eine Befreiung. Für Spieler, Fans und Verantwortliche. Präsident Klaus Hofmann stand nach Spielende vor der eigenen Bank und klopfte rhythmisch auf das Dach, als die Fans die Jubellieder anstimmten. Doppelpacker Marco Richter dachte nie im Traum daran, Stuttgart wegzuputzen. Auch Philipp Max sprach von Dimensionen, in denen man noch ein paar Tore mehr machen könnte. Und Martin Schmidt empfand das Schützenfest als surreal. „So ein Spiel, das in so einem Fluss geht, hatte ich noch nie. Der Matchplan ist voll aufgegangen.“ Angesichts des Tabellenvorsprungs wollte er das Wort Klassenerhalt zwar noch nicht in den Mund nehmen, sagte aber: „Das Endspiel gewonnen, zehn Punkte vor Stuttgart, jetzt müssen wir eigentlich heimfahren.“ Das Ziel auch im neunten Jahr Bundesliga zu spielen, ist nun deutlicher denn je, sodass sich Michael Gregoritsch sicher ist: „Das werden wir uns nicht mehr nehmen lassen!“ Dabei war der FCA gleich zu mehreren Umstellungen gezwungen. Torhüter Gregor Kobel konnte entgegen der Ankündigung im Vorfeld nach seiner Gehirnerschütterung doch nicht mitwirken. Er signalisierte doch noch Probleme zu haben. Auch Alfred Finnbogason meldete sich am Donnerstagnachmittag ab. Passend zu den Meldungen zu den jeweiligen Saisonenden von Sergio Cordova und Felix Götze. Auch Rani Khedira meldete sich eigentlich schon mit Oberschenkelproblemen ab, nach einer Unterredung mit dem Trainer aber wollte man gemeinsam das Risiko eingehen. Und dieses wurde belohnt, denn die Augsburger Allzweckwaffe erzielte das erste Tor: „Er hat mich mit seiner positiven Art angesteckt. Er hat gesagt, dass er mich auf dem Platz sehen will. Also aben wir es probiert. Der Trainer ist ein großer Motivator. Er will immer die Freude und den Spaß sehen. Das verkörpert er sehr gut.“ Auch André Hahn lobt seinen neuen Chef: „Der Trainer macht es sehr gut. Wir spielen sehr schnellen Fußball, fahren unsere Konter sehr gut, haben die Laufwege schon verinnerlicht und wenn wir eine Balleroberung haben, geht es ab nach vorne. In Frankfurt war es kein Zufall, dass wir gewonnen haben und gegen Stuttgart auch nicht. Wir spielen gerade einfach guten Fußball.“ Schmidts Heimdebüt folgte der höchste Bundesligasieg der Vereinsgeschichte, sodass sich der Trainerwechsel rasch bezahlt gemacht hat. Geschäftsführer Stefan Reuter verteidigte erneut die Entscheidung: „Wir treffen nur Entscheidungen, von denen wir absolut überzeugt sind. Dass das so aufgeht, das haben wir uns nicht zu träumen gewagt. Ich muss dem Trainer ein Wahnsinnskompliment machen. Wenn du jeden Tag eine neue Verletztengeschichte hörst und du trotzdem mutig, mit einem Lächeln und mit Überzeugung vor die Mannschaft trittst, das ist extrem wichtig. Aber wie die Jungs hombinieren und fighten – das ist schön zu sehen. Der Trainer hat bei den Spielern die Köpfe zu lüften und für Freude und Begeisterung zu sorgen. Er hat bei den Jungs offenbar genau den Nerv getroffen.“ Und dann verriet Reuter noch eine nette Anekdote: Vor dem Spiel gegen den VfB sei Schmidt zu ihm gekommen und habe gesagt, dass er sich noch leichter tue, einen Matchplan zu erstellen, weil er die Mannschaft noch besser kennt. „Ich dachte nur, wir gewinnen in Frankfurt und jetzt tut er sich noch leichter? Hut ab!“ Endgültig den Klassenerhalt feiern, will der FCA am Freitagabend gegen Leverkusen, deshalb gibt Schmidt noch den Mahner: „Ich muss die Jungs wohl etwas bremsen, denn wir sind noch nicht durch, aber gegen Leverkusen wollen wir den Sack zu machen!“

Fotos by Alexander Heinle | Fotoanfragen an alexanderheinle@web.de




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