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Rennen mit den Fersen voran

Verfasst am Montag, 18. Mai 2020, 14:52 Uhr von Wilfried Matzke
Rückwärtslauf

Der Blick zurück: Erster deutscher Rückwärtslauf startete an der Sportanlage Süd

Das aktuelle Sportgeschehen bleibt wegen der Corona-Krise überschaubar. Dies ist eine gute Gelegenheit für einen Blick zurück auf vergangene Augsburger Ereignisse. So wurde am Faschingssamstag vor zwanzig Jahren eine skurrile Sportgeschichte geschrieben. Erstmals in Deutschland rannte man bei einem offiziellen Wettkampf mit den Fersen voran.

Was für Außenstehende ulkig erscheint und nicht ganz ungefährlich ist, kann äußerst positiv auf unseren Körper wirken. Rückwärtslaufen oder Retro-Running soll in kurzer Zeit die Koordination, das Gleichgewichtsgefühl und die Haltung verbessern. Als ein Vorreiter dieser ungewöhnlichen Bewegungsform gilt Augsburg.

 

Hier fand am 4. März 2000 das erste deutsche Rückwärtsrennen statt. Sehr interessiert zeigten sich die Medien. Allein fünf Fernsehsender waren vor Ort. Der damals 34-jährige Reinhard Thurner vom SV Wulfertshausen lief in 4:31 Minuten als Premiere-Sieger ins Ziel der 1.000 Meter.

 

Drei Runden mussten im Rückwärtsgang auf dem Parkplatz der Sportanlage Süd absolviert werden. Als Zweiter folgte mit 4:41 Minuten Markus Simnacher, der bayerische Staffelmeister über 3 mal 1000 Meter, im Trikot der LG Wehringen. Der schnellste Jugendliche im Rückwärtsgang hieß nach 4:58 Minuten Sabri Gök vom TSV Göggingen.

 

Alle Einnahmen dieser Veranstaltung der TG Viktoria Augsburg und der Agentur ZipZone gingen an die Lebenshilfe Augsburg. Vorbild war übrigens ein Rennen, welches schon seit einigen Jahren am 1. April im New Yorker Centralpark durchgeführt worden war. Wie auch in New York nahmen einige Teilnehmer bei der deutschen Premiere im bayerisch-schwäbischen Augsburg diesen ungewöhnlichen Wettkampf nicht ganz so ernst. Die erste deutsche Rückwärtslauf-Meisterschaft über 1.000 Meter wurde beim dritten Augsburger Rennen 2002 ausgetragen.

 

Bei der fünften Auflage 2004 schaffte der 19-jährige Thomas Dold vom badischen SV Steinach einen sensationellen Weltrekord mit 3:35 Minuten. Dold beherrschte dann jahrelang die internationale Rückwärtslauf-Szene auf den Mittel- und Langstrecken. Bei den Kurzstrecken sorgte gleichzeitig ein Augsburger Sprinter für Furore, nämlich Roland Wegner vom TSV Schwaben.

 

Text und Foto: Wilfried Matzke / WM



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