TSV Friedberg Handballer wieder auf der Siegerspur

Written by admin on Februar 19th, 2019

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Der TSV Friedberg Herren I hat sein Heimspiel gegen den TSV Lohr mit 29:23 gewonnen. Bei der Rückkehr des früheren Trainers Mirko Pesic taten sich die Handballer aber lange schwer.
Pesic, der in der vergangenen Saison noch die Herzogstädter gecoacht hatte, steht bei den Unterfranken seit November in der Verantwortung. Der Kroate hat dabei für einen gehörigen Aufschwung gesorgt: Lohr holte aus den acht Spielen, in denen er auf der Bank saß, fünf Siege.

Friedberg tat sich dann auch schwer gegen den Elften. Eine offensive Deckung gegen Fabian Abstreiter hemmte das Positionsspiel anfangs gewaltig, der TSV lag mit 1:3 und 2:4 zurück. Ohne die Treffsicherheit von Alexander Scheider wäre Friedberg wohl weiter zurückgelegen. Der Linksaußen war an diesem Abend mit elf Toren der gefährlichste Angreifer und sorgte mit sieben Treffern in zehn Minuten für die 8:6 Führung.

In der Folge hielt der TSV die Gäste besser vom eigenen Tor fern. Das Konterspiel um die beiden schnellen Außen unterstützte einen Angriff, der sich bei längerem Ballbesitz immer wieder Unkonzentriertheiten erlaubte. Friedberg konnte sich bei seinem Torwart Benjamin von Petersdorff bedanken, dass es zur Pause 14:12 stand. Denn dieser parierte kurz vor der Sirene noch einen Siebenmeter.
Rechtsaußen Christian Loris musste kurz vor dem Seitenwechsel verletzt raus. Wieder war das bereits im Dezember lädierte Sprunggelenk der Grund. Für ihn rückte Thomas Wagenpfeil in die Mannschaft, der aufgrund der vielen Verletzten nochmals aushalf.

Lohr war beim 15:14 erneut in Schlagdistanz, danach zeigte sich der TSV aber stabiler und zog auf 18:14 und 22:16 davon. Die sichere 6 – 0 – Abwehr fing einige Bälle heraus, Felix Dorsch, der im zweiten Durchgang in den Kasten gekommen war, hielt unter anderem zwei Siebenmeter.

Vorne vergab Friedberg zwar einige freie Würfe vom Kreis und erlaubte sich leichte Ballverluste. Aber dank der guten Defensive und der sicher zu Ende gespielten Konter sollte es gegen Lohr dennoch zum ersten Heimsieg des Jahres reichen. Der lange verletzte Peter Haggenmüller kam in den letzten Minuten noch zum Einsatz und schaffte gleich wieder ein Tor.

Mit dem 29:23 (14:12) Endstand gewann der Bayernligist nach zwei verlorenen Spielen wieder. Das stellte auch Trainer Fadil Kqiku zufrieden: „Anfangs hat man den Druck gemerkt, unter dem die Mannschaft nach den schlechten Ergebnissen aus den letzten beiden Wochen stand. Aber nach und nach haben wir es geschafft, die gefährlichen Angreifer des Gegners zu neutralisieren. Schließlich haben wir verdient gewonnen, weil wir in der zweiten Hälfe sicherer aufgetreten sind und die Partie mehr und mehr in den Griff bekamen.“

Für den TSV Friedberg spielten: Dorsch; v. Petersdorff; Okyere (4); Haggenmüller (1); Thiel (3); Loris; Wiesner; Riesenberger (1); Tischinger (1); Dittiger (3); Wagenpfeil (2); Abstreiter (3/1); Schneider (11/1); Prechtl.



TSV Friedberg Handballer unterliegen HC Bad Neustadt

Written by admin on Februar 3rd, 2019

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Das Spitzenspiel zwischen dem Dritten, dem TSV Friedberg und dem Tabellenführer aus Bad Neustadt bot großartige Handball–Unterhaltung in einem hochklassigen Spiel. Doch die 22:25 (11:12) Niederlage für die Herzogstädter wird ein Nachspiel haben: Der TSV hat Protest eingelegt.

Der Grund dafür ist in einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung nach gut 20 Minuten zu finden: Beim Stand von 9:7 unterbrachen die Referees nämlich das Spiel und überstimmten schließlich nach mehrminütiger Diskussion das Kampfgericht, um den Gästen einen zusätzlichen Treffer zum 9:8 zu gewähren. Ihrer Meinung nach war die Torfolge falsch gezählt worden. Abteilungsleiter Dirk Kreutzburg nahm dies zum Anlass für den Einspruch: „Wir haben das gesamte Spiel auf Video und möchten, dass dies von einer unabhängigen Seite überprüft wird. Denn wir denken, dass diese Entscheidung falsch war.“
Überhaupt waren die Referees für viele der Zuschauer in der sehr gut besuchten TSV – Halle ein Anlass zur Unzufriedenheit. Denn nachdem der TSV fünf Minuten vor dem Ende einen 15:19 Rückstand aufgeholt hatte, gab es nach dem 21:21 bei gleich drei Friedberger Angriffen in Folge umstrittene Entscheidungen. Zweimal zählte ein Treffer nicht nach einem Offensivfoul, und als Paul Thiel frei vom Kreis zum Wurf kam und dabei ziemlich eindeutig von hinten gefoult wurde, entschieden die Unparteiischen zum Unmut aller Friedberger Fans auf Abwurf.

Bad Neustadt hingegen konnte sich nicht nur in dieser Phase auf seinen starken Halbrechten Maximilian Drude verlassen, der selbst unter dem größten Druck nervenstark blieb und drei wichtige Treffer für die Gäste schaffte. Mit dem 21:24 für den HSC war kurz vor Schluss denn auch eine Vorentscheidung gefallen. Drude war mit zwölf Treffern der beste Werfer der Gäste, er schaffte einem mehr als Fabian Abstreiter.

Aber in den ersten 20 Minuten war Friedberg die bessere Mannschaft. Der TSV verteidigte bärenstark und hatte in seinem Keeper Benjamin von Petersdorff einen sicheren Rückhalt. Nach dem 9:6 verlor Friedberg aber etwas den Faden, in diese Phase fiel auch die Kontroverse um das den Gästen zugesprochene Tor, was den Friedberger Protest ausgelöst hatte. Zur Pause war der Tabellenführer mit 12:11 vorne.
Nach 45 Minuten sah alles nach einem deutlichen Sieg für die Gäste aus, sie waren bis auf 19:15 weggezogen und hatten scheinbar die Partie fest im Griff. Aber Coach Kqiku stellte seine Defensive jetzt auf eine 5 – 1 – Formation um und der TSV schaffte so mit fünf Minuten auf der Uhr den Ausgleich zum 21:21. Dann begann eine Schlussphase, über die man in Friedberg noch lange sprechen wird.

Kqiku war enttäuscht über die 22:25 (11:12) Niederlage: „Wir haben Bad Neustadt alles abverlangt und waren nah dran, dem Tabellenführer Punkte abzunehmen. Darum bin ich extrem stolz auf die Mannschaft, sie hat toll gekämpft und die vielen Kranken und Verletzten vergessen lassen. In den letzten Minuten gab es aber drei Entscheidungen gegen uns, die niemand versteht. Das waren schließlich die Situationen, die dem Gegner, der wirklich stark gespielt hat, den Sieg gebracht haben.“

Für den TSV Friedberg spielten:
Dorsch; v. Petersdorff; Okyere (2); Thiel; Loris (2); Wiesner; Müller; Riesenberger (1); Tischinger (1); Dittiger (4); Abstreiter (11/3); Schneider (1); Prechtl.


Text: Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Handballer verteidigen bayerischen Pokal

Written by admin on November 27th, 2018

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Die Handballer des TSV Friedberg haben ihren Titel im bayrischen Pokal verteidigt. Im Finale am Sonntag schafften sie es, den TSV Haunstetten mit 31:25 (15:12) zu besiegen. Damit wiederholte der TSV Friedberg in eigener Halle seinen Triumph aus der vergangenen Saison.

Eine Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern traf im Finale auf den Bayernliga – Konkurrenten aus Augsburg. Gleich mehrere Stammspieler fehlten beim TSV: Fabian Abstreiter war privat verhindert, Paul Thiel musste wegen seiner Schulterverletzung aus dem letzten Punktspiel passen, Torhüter Benjamin von Petersdorff fehlte erkrankt. Dafür bekamen einige Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A – Jugend ihre Chance. Alle machten ihre Sache hervorragend, Oliver Apel von der Zweiten trug sich beispielsweise gleich zweimal in die Torschützenliste ein.

Doch zunächst hatte Haunstetten Vorteile. In den ersten 20 Minuten konnte der TSV noch nicht überzeugen. Abwehr und Angriff funktionierten noch nicht so gut, die Gäste aus Augsburg waren nach dem ersten Drittel des Pokalfinales mit 9:7 vorne.

Erst nach einer Auszeit zeigte Friedberg seine wahre Stärke. Defensiv machten die Herzogstädter jetzt enorm viel richtig, Haunstetten schaffte fast acht Minuten lang kein Tor. So drehten die Hausherren die Begegnung und machten aus dem 7:9 ein 12:9. Zur Pause war Friedberg mit 15:12 vorne.

Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber stets in Front. Haunstetten wollte aber seinen Traum vom Pokalsieg nicht derart früh begraben, die Augsburger hielten lange den Anschluss und ließen sich nicht abschütteln. Mehrfach kamen sie bis auf zwei Tore heran, doch der TSV verlor weder beim 19:17 noch beim 23:21 die Konzentration. Das 24:22 nach 48 Minuten sollte schließlich der letzte Wendepunkt des Finals sein.

Denn jetzt bliesen die Friedberger zur Schlussoffensive und steigerten sich erneut. Wieder blieben sie sieben Minuten ohne Gegentreffer und sorgten in dieser Phase für die Vorentscheidung. Eine Friedberger Mannschaft mit vielen jungen Gesichtern sollte sich nach 60 Minuten mit einem großen silbernen Pokal belohnen: Der blieb nämlich nach dem 31:25 (15:12) Erfolg bei den Friedberger Handballern. Wie schon in der Vorsaison lautet der Sieger des Bayernliga s TSV Friedberg.

Trainer Fadil Kqiku lobte seine Mannschaft: „20 Minuten lang war unser Gegner besser. Erst nach einer Auszeit haben wir die Kontrolle übernommen und es dann richtig stark gemacht. Dann war vor allem unsere Abwehr sehr gut, wir haben so das Finale gegen einen immer unangenehmen Gegner souverän gewonnen. Wir alle sind unglaublich glücklich über diesen großartigen Erfolg. Und ganz ehrlich: Dieser große silberne Pokal sieht einfach toll aus.“

Dorsch; Kraus; Haggenmüller (6/1); Hrgic; Kaulitz (1); Müller (1); Okyere (1); Riesenberger; Tischinger (4); Dittiger (2); Lugauer; Schneider (9/5); Apel (2); Prechtl (5).

Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Handballer siegen gegen die SG DJK Rimpar II

Written by admin on November 18th, 2018

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Mit dem 29:24 (13:11) Heimsieg gegen Rimpar II hat der TSV Friedberg in der Bayernliga ihren dritten Platz verteidigt. Im Verfolgerduell gegen den Fünften waren die Franken nur in der ersten Viertelstunde besser.

Rimpar reiste mit lediglich zwei Saisonniederlagen an. Die Reserve des Zweitligisten bietet eine junge, aber technisch starke Mannschaft auf, die ein hohes Tempo gehen kann. In der ersten Viertelstunde hatte der TSV Friedberg damit so einige Probleme.

Denn die Gastgeber rückten oft zu spät auf den wurfstarken Rückraum von Rimpar heraus. Das sorgte für mehrere krachende Gegentore, Torwart Benjamin von Petersdorff war gegen diese Gewaltwürfe vollkommen machtlos. Das 5:8 nach 15 Minuten trieb so manchem Friedberger Fan die Sorgenfalten auf die Stirn.

Diese verstärkten sich noch, als Kreisläufer Paul Thiel nach 20 Minuten mit Schulterproblemen auf die Bank musste und es bei ihm nicht mehr weiterging. Aber zu diesem Zeitpunkt war der TSV bereits dabei, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. Jetzt rückte die 6 – 0 – Formation nämlich früher auf ihre Gegenspieler heraus und unterband so deren Distanzwürfe besser. Rimpar schaffte fast zehn Minuten lang keinen Treffer mehr, der TSV machte aus dem 5:8 ein 10:8. Zur Pause waren die Gastgeber mit 13:11 vorne.

Nur noch bis zum 14:13 hielten die Gäste den Anschluss. Dann zog Friedberg unwiderstehlich davon. Das lag einerseits am starken Keeper Felix Dorsch, der in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam. Auch die sichere Deckung und der starke Rückraum um die Shooter Fabian Abstreiter, Andreas Dittiger und Timo Riesenberger sorgten für eine anhaltende Führung. Nie war der nächste Friedberger Heimsieg gefährdet, insgesamt präsentierten sich die Handballer viel konsequenter und präziser als beim wackligen Erfolg gegen das Kellerkind Landshut vor Wochenfrist.

Über Zwischenstände von 20:14 und 26:19 steuerte der TSV dem fünften Sieg im sechsten Heimspiel entgegen. Mit dem 29:24 (13:11) Erfolg bleibt Friedberg Dritter hinter Bad Neustadt und Waldbüttelbrunn. Am kommenden Sonntag ist in der Bayernliga Pause, dann richtet der TSV das bayrische Final Four – Pokalturnier aus.

Trainer Fadil Kqiku war mehr als zufrieden mit dem vierten Sieg in Folge: „Nach einer Viertelstunde hatten wir Rimpar richtig gut im Griff und haben von den stark aufspielenden Gästen die Kontrolle übernommen. Dank einer guten Mannschaftsleistung gaben wir die auch nicht mehr her. Felix Dorsch war in der zweiten Hälfte ein bärenstarker Torwart. Heute hat man gesehen, zu was diese Mannschaft in der Lage ist, wenn sie konzentriert und einsatzfreudig auftritt.“

Für den TSV Friedberg spielten: Dorsch; v. Petersdorff; Haggenmüller; Thiel (1); Kaulitz; Müller; Okyere (3); Riesenberger (5); Tischinger (4); Dittiger (4); Abstreiter (6/2); Schneider (4); Prechtl (2).



TSV Friedberg Handballer siegen über die TG Landshut

Written by admin on November 13th, 2018

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Die erste Handballmannschaft des TSV Friedberg konnte am Sonntag im Heimspiel gegen die TG Landshut einen Arbeitssieg feiern. Beim 33:32 (18:15) in der Bayernliga mussten die Handballer jedoch lange um den Erfolg zittern.

Landshut hat erst einen Saisonsieg auf seinem Konto und steht darum im Tabellenkeller. Aber am Sonntag in der gut besuchten TSV – Halle war die TG in der ersten Viertelstunde ebenbürtig. Defensiv stand Friedberg zu tief, das war gegen den wurfstarken Rückraum der Gäste das falsche Rezept. Auch die etwas offensivere 5 – 1 – Formation fand nur selten Zugriff, bis zum 7:7 nach einer Viertelstunde waren die Hausherren keinesfalls besser.

Das sollte sich erst ändern, als eine aggressivere Abwehr den Gegner mehr unter Druck setzte. Denn jetzt begann Landshut Fehler zu machen, Friedberg kam zu Ballgewinnen und somit zu einfachen Toren über Konter.

Nach dem 10:7 setzte sich der TSV so weiter ab. Das Positionsspiel sah erneut viele Versuche über den Kreis, Paul Thiel war dabei oft nur durch Fouls zu stoppen. Darum bekam Friedberg einige Siebenmeter zugesprochen, dabei bewies Fabian Abstreiter erneut seine Nervenstärke. Er hatte im gesamten Spiel eine hundertprozentige Trefferquote bei Strafwürfen.
So ging Friedberg mit einen 18:13 in die letzten Sekunden. Durch ärgerliche Fehler schrumpfte der Vorsprung jedoch noch: Erst ließ die Abwehr den Gegner ungestört zum Wurf kommen, dann verkürze Landshut nach einem technischen Fehler des TSV mit der Sirene gar noch auf 18:15.

Dies waren keine guten Vorzeichen für den zweiten Durchgang. Und tatsächlich fehlte beim TSV jetzt die Konzentration. Zwar waren die Handballer stets vorne, weil der Gegner sich in einem hektischen und zerfahrenen Spiel ebenfalls viele Fehler leistete. Aber auch die Herzogstädter schafften es nie, das Geschehen zu beruhigen, sondern spielten der TG mit zahlreichen überhasteten Abschlüssen und Fehlwürfen aus besten Positionen in die Karten. Über Zwischenstände von 19:18 und 28:26 ging es in die Schlussphase. Hier vergab der TSV beinahe noch seinen Dreitore – Vorsprung, den er noch in der vorletzten Minute besaß. Erst ein spätes Tor von Andreas Dittiger zum 33:31 stellte schließlich den Heimsieg sicher. Mit der Schlusssirene kassierte der TSV noch den Treffer zum Endstand von 33:32 (18:15).
Trainer Fadil Kqiku stellte nur das Resultat zufrieden: „Wir haben zwar gewonnen, aber zufrieden bin ich mit unserem Auftritt nicht. Wir konnten nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Oft waren wir in der Abwehr zu passiv, dazu haben wir das Spiel hektisch werden lassen und vorne sehr viele Fehler gemacht. Der Gegner hat gut gekämpft und uns das Leben sehr schwer gemacht. Der knappe Heimsieg hilft uns natürlich, wir müssen uns aber in den nächsten Spielen besser präsentieren.“



Handballer des TSV Friedberg mit deutlichem Heimsieg

Written by admin on Oktober 3rd, 2018

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Trotz einiger Wackler in der ersten Hälfte hat der TSV Friedberg am Mittwoch seinen zweiten Saisonsieg feiern können. Beim 26:21 (11:11) gegen die HSG Würm – Mitte gaben die Handballer in der ersten Hälfte eine klare Führung her.

Kurzfristig fiel beim TSV Peter Haggenmüller aus, der an der Grippe erkrankt war. Diese hemmte auch Timo Riesenberger, der darum fast gar nicht zum Einsatz kam. Damit waren die Optionen im Rückraum stark eingeschränkt. Aber zunächst merkte man nichts davon beim TSV, zu souverän war der Auftakt der Handballer.

Die sichere 6 – 0 – Deckung und der wieder einmal blendend aufgelegte Keeper Benjamin von Petersdorff zeigten dem Aufsteiger Würm – Mitte in den ersten zehn Minuten klar seine Grenzen auf. Die Gäste machten enorm viele Fehler, ihre Ballverluste mündeten mehrfach in Friedberger Kontertore. Das frühe 6:1 schien eine klare Angelegenheit zu versprechen.

Doch danach verlor Friedberg seine Dominanz. Der Rückraum war an diesem Tag nicht immer souverän, mehrfach leisteten sich die Herzogstädter einfache Fehler im Spielaufbau. Zudem war aus der Distanz nur Fabian Abstreiter gefährlich, und auf den stellten sich die Gäste mit fortschreitender Spieldauer immer besser ein. Seine Tore machte Friedberg nun hauptsächlich durch Kreisanspiele, aber schon beim 10:8 nach 20 Minuten war klar, dass der anfängliche Schwung verloren gegangen war. Kurz vor der Pause kam die HSG dann sogar zum 11:11 Ausgleich.

Bis zum 12:12 durfte der Aufsteiger sogar an der Sensation schnuppern. Doch in den nächsten 21 Minuten ließ Friedberg, das sich zum rechten Zeitpunkt wieder steigerte, nur noch drei weitere Treffer zu. Mit einem Zwischenspurt stellte der TSV auf 17:12 und verteidigte in der Folge auch diesen Abstand.

Immer noch gab es einige Fehlwürfe aus guten Positionen, manchmal traf Friedberg auch die falsche Entscheidung im Spielaufbau. Aber mit einer stabilen, aggressiven 6 – 0 – Abwehr und dem weiterhin sicheren Benjamin von Petersdorff im Tor hatte der TSV jetzt alles im Griff. Linksaußen Luca Kaulitz gelangen in der zweiten Hälfte mehrere schöne Tore aus spitzem Winkel.

Über ein 21:15 und ein 24:17 steuerte Friedberg dem zweiten Saisonsieg entgegen, den man nach 60 Minuten mit dem 26:21 (11:11) auch sicherstellte. Trainer Fadil Kqiku sah viel Positives im Erfolg über seinen alten Verein: „Das Ergebnis passt so, nach dem guten Start ist es dann doch eher ein Arbeitssieg für uns geworden. Vorne haben wir uns aber immer wieder Unkonzentriertheiten geleistet, dafür war die Abwehr stark. Der Sieg stellt uns alle zufrieden, ich bin auch froh, dass wir den kurzfristigen Ausfall von Peter Haggenmüller gut kompensieren konnten.“

V. Petersdorff (1); Dorsch; Okyere (1); Thiel (2); Loris (1); Kaulitz (4); Wiesner (1); Müller (1); Riesenberger (2); Tischinger (1); Dittiger (2); Müller Tob.; Abstreiter (6/2); Schneider (4).

Domenico Giannino (gia)



Handball Jugendturnier des TSV Friedberg

Written by admin on Juli 13th, 2018

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Zum 26. Mal organisierte die Handballabteilung des TSV Friedberg ihr Jugendturnier. Dieses Jahr hatten sie wieder Glück mit dem Wetter, bei strahlendem Sonnenschein konnten sich darum insgesamt 29 Mannschaften auf den Rasenplätzen am Landkreisstadion in der Rothenbergstraße messen.

Die Wettbewerbe reichten von den Minis bis zur C – Jugend. Nicht nur die AH, auch die A- und die B – Jugend halfen fleißig mit beim Aufbau der Infrastruktur. Die Spieler der ersten Herrenmannschaft fungierten als Schiedsrichter.

Das gesamte Turnier verlief ohne jeden unangenehmen Vorfall, die Organisation klappte reibungslos, auch das Sommerwetter ließ die Herzogstadt am Samstag nicht im Stich. Nach 26 Jahren war Elisabeth Bayerlein vom Verpflegungsteam zum letzten Mal dabei, sie brachte ihre enorme Erfahrung auch in diesem Jahr perfekt ein.

Am Samstagabend feierten die Friedberger Handballer dann noch das AH – Fest. Dabei stellte sich auch die neue Abteilungsleitung um Simone Neumeier und Dirk Kreutzburg vor und überreichte Präsente an die vielen Helfer, die das Jugendturnier auch in diesem Jahr so perfekt organisiert und es zu einem tollen Erfolg gemacht haben.


Hier die ersten Drei der einzelnen Altersklassen:

mC: 1. Friedberg 2; 2. HC Erlangen; 3. Haunstetten
wC: 1. München Laim; 2. Niederraunau; 3. Mering
mD: 1. Niederraunau; 2. Friedberg; 3. Gersthofen
wD: München Laim; 2. Friedberg/Kissing; 3. Niederraunau
gemischte E – Jugend: 1. Niederraunau 2; 2. Niederraunau 1; 3. Hochzoll
Bei den Minis wurden keine Platzierungen ermittelt.

Domenico Giannino (gia)



Bayernliga Handball: TSV Friedberg besiegt TSV Ottobeuren

Written by admin on April 10th, 2018

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Mit einer Steigerung im zweiten Durchgang schaffte die erste Mannschaft des TSV Friedberg schließlich doch einen verdienten 33:26 (14:13) Heimsieg gegen Ottobeuren. Lange Zeit hatten die Friedberger Handballer Probleme mit dem Vorletzten der Bayernliga.

Die Allgäuer schweben in großer Abstiegsgefahr und gerieten früh in Rückstand. Besonders der Friedberger Linksaußen Alexander Schneider zeichnete sich mit präzisen Abschlüssen aus, die Gastgeber waren so rasch mit 4:1 vorne. Doch der frühe Ausfall seines Bruders Maximilian hemmte das Friedberger Angriffsspiel bald. Der Halbrechte war umgeknickt und konnte nach gut zehn Minuten nicht mehr weitermachen.

Ein kurioser Zwischenfall sorgte Mitte des ersten Durchgangs für eine 15 – minütige Zwangspause. Ein krachender Schlagwurf des Halblinken der Gäste war gegen den Pfosten geknallt und hatte die Halterung des Gehäuses vor eine zu große Belastung gestellt. Das Tor war somit nicht mehr ordnungsgemäß gesichert, die Friedberger Ordner mussten schließlich mit einer Bohrmaschine anrücken, um den weiteren Spielbetrieb sicherzustellen.

Diese lange Unterbrechung brachte Friedberg aber komplett aus dem Konzept. Vorne fehlten jetzt das Tempo und die Präzision, hinten bekamen die Gastgeber vor allem den Kreisläufer nicht in den Griff. Der Vorsprung war rasch weg, nach dem 12:11 war Ottobeuren sogar erstmals in Führung. Bis zur Pause drehte der TSV zwar die Partie, hatte aber trotz des 14:13 Zwischenstandes große Probleme mit den Gästen.

Diese setzten sich auch im zweiten Durchgang fort. Souverän war der Auftritt des TSV weiterhin nicht, aber nach und nach stabilisierte sich zumindest die Abwehr. Erst als der gefährlichste Angreifer der Gäste verletzt raus musste, konnte sich Friedberg langsam absetzen.

Nach dem 25:23 übernahmen die Herzogstädter in der letzten Viertelstunde die Kontrolle. Endlich stand die Abwehr sicher, vorne kehrte die Präzision in den Abschlüssen zurück. Ottobeuren erhöhte jetzt das Risiko und spielte fast alle Angriffe mit einem zusätzlichen Akteur vorne, für den der Torwart vom Feld ging. Das machte es für die Hausherren allerdings sehr einfach, Ballgewinne ausnutzen. Mehrmals traf ein Friedberger jetzt aus der eigenen Hälfte ins leere Gehäuse.

Dies verringerte zudem die Gefahr, dass ein weiterer Gewaltwurf zum Torfall von Friedberg führen konnte.

Schließlich gewann der TSV das vorletzte Heimspiel der Saison mit 33:26 (14:13), ohne jedoch zu glänzen. Da der Zweite aus Günzburg gepatzt hat, hat Friedberg nur noch einen Zähler Rückstand auf den VfL.

Trainer Mirko Pesic war nicht mit allem zufrieden: „Wir haben uns gegen einen cleveren Gegner lange schwergetan. Vor allem unsere Abwehr hat mich über weite Strecken nicht überzeugt. Erst in der letzten Viertelstunde konnten wir uns steigern und am Ende doch verdient gewinnen.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus, Okyere (2); Haggenmüller (6/3); Thiel (2); Augner (4); Loris (1); Wilken (1); T. Müller; M. Schneider (2/1); Tob. Müller (1); A. Schneider (7); Abstreiter (7).

Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Handballer ringen SV Anzing nieder

Written by admin on März 18th, 2018

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Die erste Mannschaft des TSV Friedberg hat sich in einem kampfbetonten Spiel mit 27:19 (11:11) gegen den SV Anzing durchgesetzt. Im Heimspiel offenbarten die Handballer zwar einige Startschwierigkeiten, verbesserten sich danach aber stark.

In den ersten 13 Minuten jedoch konnten die Fans der Friedberger kein einziges Tor ihrer Mannschaft bejubeln. Anfangs hatten die Herzogstädter nämlich große Probleme mit der offensiven und extrem aggressiv agierenden Deckung der Gäste. So stand nach einer guten Viertelstunde ein 0:4 auf der Anzeigentafel.

Felix Augner war es vorbehalten, die Anhänger des TSV zu erlösen. Der Rechtsaußen verwandelte einen Konter, zudem war er im weiteren Spielverlauf mit einer hundertprozentigen Trefferquote bei Siebenmetern enorm nervenstark.

Der TSV Friedberg biss sich auf seine traditionelle Art in diese Partie hinein, die so schlecht begonnen hatte: Mit einer eisenharten 6 – 0 – Abwehr vor einem großartigen Torwart Benjamin von Petersdorff. Offensiv half die Hereinnahme von Peter Haggenmüller, der drei Monate mit einer gebrochenen Hand gefehlt hatte, enorm. Er ersetzte den angeschlagenen Maximilian Schneider, der nach dem zweiten Schlag ins Gesicht nicht mehr weitermachen konnte.

In einer sehr hart geführten Partie blieb die erste Hälfte ausgeglichen. Friedberg kam rasch zum 4:4 und auch der Pausenstand war mit dem 11:11 unentschieden.
Im zweiten Durchgang machte der TSV Friedberg aber bald ernst. Früh stand es 14:12, Anzing konnte nur noch bis zum 16:15 nach 40 Minuten dagegenhalten. In der nächsten Viertelstunde schafften die Gäste aber nur noch ein einziges Tor gegen die phantastische Friedberger Abwehr.

Mit gut ausgespielten Gegenstößen und sicheren Spielzügen setzte sich der TSV so vorentscheidend auf 23:16 ab. Alexander Schneider, der lange wegen einer Knieverletzung gefehlt hatte, führte sich nach seiner Einwechslung gleich toll ein. Sein Handgelenkswurf ins lange Kreuzeck, mit dem er einen Konter abschloss, war äußerst sehenswert. Haggenmüller rannte weiterhin wie aufgezogen über das Parkett, seine Spielfreude nach der langen Pause war ihm richtig anzusehen.

So kam der TSV Friedberg nach einem schlechten Start doch noch zu einem ungefährdeten 27:19 (11:11) Heimsieg. Damit bleiben die Handballer, die jetzt seit Ende November in der Bayernliga ungeschlagen sind, weiterhin im Rennen um Rang zwei.

Trainer Mirko Pesic freute sich über die Steigerung Mitte der ersten Hälfte: „Es war das erwartet schwere Spiel, in das wir extrem schlecht gestartet sind. Aber nach gut 15 Minuten hat sich die Mannschaft klar verbessert. Die Abwehrleistung und unser Tempospiel waren danach hervorragend, auch von Petersdorff hat im Tor wieder einmal ein klasse Spiel abgeliefert. Besonders freut mich außerdem der tolle Lauf von Linksaußen Tobias Müller, er hat mich wieder einmal überzeugt.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus; Okyere (3); Haggenmüller (4); Thiel (4); Augner (5/4); Loris; T. Müller; M. Schneider; Dittiger (2); Fuchs; Abstreiter (3); Tob. Müller (4), A. Schneider (2).



TSV Friedberg Handball-Nachwuchs erfolgreich

Written by admin on März 13th, 2018

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Im letzten Saisonspiel der Bayernliga hat die männliche C1–Jugend des TSV Friedberg einen Sieg feiern können. Das 22:20 (8:10) gegen Coburg bedeutet Rang sieben in der Endabrechnung für die Handballer.

Gab es im Hinspiel noch eine hohe Niederlage, so kamen die Herzogstädter jetzt viel besser mit ihrem Gegner zurecht. Gestützt auf die starke Abwehr und die scheren Torhüter Karl Kiehstaller und Julian Lohner legte Friedberg schnell auf 3:1 vor. Coburg konnte aber ausgleichen und nach dem 8:8 mit einem 10:8 Führung in die Pause gehen.
Die extrem offensive 3-3 – Formation des TSV sorgte für viele Ballgewinne, vorne spielte Friedberg seine Angriffe ruhig und geduldig zu Ende. Besonders das Zusammenspiel von Max Mass und Kreisläufer Hannes Wanie klappte sehr gut.

Damit drehte der TSV die Partie auf ein 15:13. Erst zwei vergebene Siebenmeter brachten Coburg wieder den Ausgleich, in der Schlussphase legten die Gäste dann sogar zum 20:19 vor. Aber mit schön herausgespielten Kombinationen und einer erneut extrem sicheren Abwehr holte sich Friedberg mit dem 22:20 (8:10) den siebten Saisonsieg in der Bayernliga.
Trainer Christoph Knittl und Dr. Johannes Bauer waren sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Ohne die Haftmittelproblematik, auswärts kamen die Herzogstäder nämlich nicht besonders gut damit zurecht, dass alle ihre Gegner ausgiebig harzten, wäre sicherlich in einer insgesamt guten Bayernligasaison einige Siege mehr drin gewesen.

 
C1–Jugend: Kiehhstaller, Lohner, Seidler, Maas (7), Bauer (2), Wanie (5), Risse (2), Wilfert (4), Wildegger (1), Schmid, Mannl (1).

 
  
Die männliche C2–Jugend des TSV Friedberg konnte sich zwei Spieltage vor Schluss der ÜBL den Meistertitel sichern. Nach dem ungefährdeten 33:23 (15:10) Sieg gegen Bobingen können die Handballer nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.  

In der sehr offensiven Abwehr fungierte Aaron Penn als Abwehrchef. Paul Neumeir war ein toller Ersatz für den erkrankten Torhüter Elias Schalk. Friedberg gelangen viele Ballgewinne gegen das bisher zweitplazierte Bobingen.
Im Angriff zeigte der TSV gute Spielübersicht von Nico Schmid mit tollen Anspielen, so dass fast alle Spieler zum Torerfolg kamen. Besonders Paul Grundler auf Linksaußen strahle starke Torgefahr aus.

So war Sieg der Friedberger nie in Gefahr. Bobingen hatte beim 33:23 (15:10) kaum etwas zu bestellen.
Coach Dieter Braun und Christoph Knittl sind sehr stolz auf die Jungs. Zwei Spieltage vor Saisonende sicherte sich die C2 – Jugend den Meistertitel, darum gab es hinterher eine ausgiebige gemeinsame Feier der beiden männlichen C- Jugend-Mannschaften
 

C2–Jugend: Neumeier (2), Grundler (7), Salopek (6), Seidler (2), Penn (6), Schmid (2), Heitz (1), Schiechtl, Löffler (3), Kreutzburg (4). 

Am Spieltag in Königsbrunn trat die männliche D-Jugend des TSV Friedberg in starker Formation an. Als Gegner standen am Sonntag der BHC Königsbrunn und der HSG Lauingen-Wittislingen bereit. Und mit zwei Siegen sicherten sich die Handballer vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksoberliga.
Das erste Spiel gegen die HSG Lauingen-Wittislingen verlief für den TSV eher unspektakulär. Bereits zur Pause führte die Mannschaft vom Trainergespann von Petersdorff/Maas deutlich mit 16:2. Auch in der zweiten Halbzeit verspürten die jungen Wilden wenig Gegenwehr und man setzte sich verdient mit 26:5 durch.
Überraschend war das Erscheinen von Spielleiter Willi Kubasta in der Spielpause. Er zeichnete die Mannschaft des TSV Friedberg vorzeitig mit dem Meistertitel der Bezirksoberliga aus, denn dieser war den Jungs da schon nicht mehr zu nehmen. 

Beim zweiten Spiel gegen den BHC Königsbrunn hatten die Jungs einige Startschwierigkeiten. So schafften es die Herzogstädter, erst Mitte der ersten Hälfte sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Eine direkte rote Karte gegen einen Königsbrunner Spieler in der zehnten Minute, der Paul Neumeier mit einem Foul zu Fall brachte, wurde von allen Seiten als zu hart empfunden. Im Endeffekt behielt Friedberg die Oberhand und siegte deutlich und verdient mit 19:9 nach einem Pausenstand von 9:4.
Nächstes Wochenende steht der letzte Spieltag in Burlafingen an, bevor sich die Friedberger am 25.03.2018 in Bergkirchen im Südcup mit den anderen Bezirksmeistern aus Oberbayern, dem Alpenvorland und Altbayern messen. 

D-Jugend: Gut, Risse (1), Heitz (3), Hehl (2), Einertshofer, Kappler (9), Häusler (3), Neumeier (7), Greiffenberger (2), Kemeny, Stancu (9/3), Mannl (7/1), Bernert (2).