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Wichtiger Kangaroos Sieg im Play-Off Kampf

WRITTEN BY admin ON Februar 18th, 2013 by

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Erreichen der Play-Off Runde der 2. Basketball Bundesliga PRO B getätigt. In einer tempogeladenen Partie bezwangen die Kangaroos die FRAPORT SKYLINERS Juniors aus Frankfurt mit 105:91 (56:44). In den verbleibenden drei Spielen der Hauptrunde muss der direkte Konkurrent aus Hanau nun mindestens ein Spiel mehr gewinnen als die Leitershofer, um diese doch noch in die Abstiegsrunde zu verdrängen.

Die 550 Zuschauer in der Osterfeldhalle mussten zunächst einmal viele Spielernamen vom Hallenflyer streichen, um sich ein Bild über die Protagonisten des Abends machen zu können. Die Skyliners mussten wie zumeist auswärts auf die Erstligaspieler Konstantin Klein, Johannes Voigtmann und Danilo Barthel sowie auf Max Merz verzichten. Noch länger die Abwesenheitsliste der BG, die mit Parnell Smith, Sebastian Montag, Rouven Hänig, Alex Chalusiak und Dennis Behnisch inzwischen auf fünf Akteure angewachsen ist. Dazu mussten mit Johnny Genck (Knieprobleme und Daumenverletzung) und Viktor Vladov (Adduktorenzerrung) zwei weitere Spieler stark gehandicapt ins Match gehen. Eigentlich gar nicht vorstellbar, dass die Verletztenmisere der Leitershofer sich von Woche zu Woche immer noch einmal verlängern kann. Die Hessen steckten die personelle Situation zunächst besser weg, verteidigten gut und zeigten sich treffsicher aus der Distanz. Demzufolge leuchtete nach dem ersten Viertel ein 21:25 Rückstand gegen die BG von der Anzeigetafel. Trainer Goschenhofer stellte dann die Verteidigung um, fortan kamen die Seinen besser in die Partie. Der vor allem in der ersten Halbzeit stark spielende Richard Fröhlich sorgte in der 16. Spielminute per Halbdistanzwurf erstmals wieder für eine Führung (35:33), die anschließend bis zum Pausentee konstant ausgebaut wurde. Die Kangaroos profitierten dabei auch von einem unsportlichen Foul des Frankfurters Tim Oldenburg eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff. Hieraus resultierten nämlich nicht nur zwei von James Washington sicher verwandelte Freiwürfe, sondern auch aus dem darauf folgenden Einwurf ein unglaublicher Dreipunktewurf von Lindsey Hughey aus rund 8 Metern Entfernung, der mit der Schlusssirene sich in die Reuse wiederfand.

Die Skyliners ließen sich zu Beginn der zweiten Halbzeit aber nicht lumpen, sie gaben weiter Vollgas und schafften es, dass Richard Fröhlich bereits in der 23. Minute sein viertes Foul erhielt und erst einmal vom Trainerteam auf die Bank beordert wurde. Sicher eine Schwächung für Leitershofen angesichts des bis dato guten Spiels des 2,06 Meter Hünen. Und allzu viele Center hatte Coach Goschenhofer ja ohnehin nicht im Aufgebot, dem ein oder anderen schwante da schon Böses. Doch die Schwarzseher hatten die Rechnung ohne Nachwuchscenter Sebastian Woelki gemacht. Hatte dieser in der ersten Halbzeit bereits sehr gut gespielt, wurde er nun der Turm in der Schlacht unter den Körben. Mit 30 Minuten Spielzeit, 10 Punkten, 8 Rebounds und 4 Assists sowie einer formidablen kämpferischen Leistung stellte Woelki (Effizienzwert 21 !)gleich in allen Kategorien seine persönlichen Zweitligabestmarken auf. Und auch von außen zeigte sich das Team weiter treffsicher, gerade als die Frankfurter wieder einmal den Rückstand verkürzen konnten, traf Patrick Wischnewski einen ganz wichtigen Dreier (66:51/25. Minute). Dies war eine kleine Vorentscheidung, vor allem weil fortan die Leitershofer aufgrund guter Verteidigungsarbeit viele Fast-Breaks einleiten konnten und der Vorsprung sogar bis auf 20 Punkte anwuchs. Auch wenn Frankfurt noch einmal alles probierte, die BG war an diesem Abend nicht mehr zu bezwingen und brachte den Sieg sicher nach Hause. In den letzten drei Spielminuten durfte dann auch mit Raphael Braun ein weiterer Nachwuchsspieler seine ersten Zweitligaminuten genießen. Bei den Statistiken erzielte Lindsey Hughey wie bereits gegen Nördlingen binnen zweier Wochen erneut einen sagenhaften Effizienzwert von 41.

Mit inzwischen 12:4 Punkten aus der Rückrunde können die Stadtberger auf eine gute Bilanz blicken, dazuhin ist man seit Anfang Dezember in der Osterfeldhalle ungeschlagen. Und dies trotz der seit Wochen ellenlangen Ausfallliste. Am kommenden Samstag gastieren die Kangaroos nun in Langen, anschließend wieder zu Hause gegen Konstanz und dann zum Saisonfinale in Rhöndorf. Konkurrent Hanau muss noch auswärts in Leverkusen und Lich sowie in eigener Halle gegen Nördlingen antreten. Für Spannung zum Endspurt der Hauptrunde ist also weiterhin gesorgt, gleichwohl haben die Kangaroos es weiterhin in den Händen, das große Ziel aus eigener Kraft schaffen zu können. Hingegen scheint sich der dritte Konkurrent um Platz acht, die Dresden Titans, nach einer Heimniederlage gegen Leverkusen mit der Abstiegsrunde anfreunden zu müssen (6 Punkte Rückstand auf die BG).


BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (13), Washington (25/2 Dreier), J. Breuer, Braun, Woelki (10), Hughey (35/4 Dreier), Fröhlich (9), Wischnewski (10/1 Dreier), Vladov (3)

Beste Werfer Frankfurt: Wright (22), Brown(16), Daks (14), Vukovic (13), Oldenburg (13)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Uns ist es im Laufe des Spiels immer öfters gelungen, aus einer guten Verteidigung heraus Fast-Breaks zu laufen. Die Punktstatistik bei Steilangriffen betrug am Ende 19:2 für uns, das war glaube ich entscheidend. Natürlich ragen die Amerikaner bei uns heraus, aber die gesamte Mannschaft hat eine bravouröse Vorstellung geboten. Gerade weil wir vorne sehr riskant und offensiv verteidigen stehen dann die großen Spieler besonders unter Druck, wenn der Gegner trotzdem durchbricht. Dies haben unsere Center heute aber sehr gut gelöst und ein Extralob verdient“.

Eric Detlev, Chefcoach FRAPORT Skyliners: „Ich stimme Stefan vorbehaltlos zu, die Fast-Breaks gaben heute den Ausschlag. Wir befürchteten schon vor dem Spiel, dass wir Washington und Hughey nicht halten können und so kam es leider auch. Deshalb bin ich mit meinem Team insgesamt nicht unzufrieden. Unser Ziel ist der vorzeitige Klassenerhalt durch Erreichen der Play-Offs, dazu brauchen wir jetzt noch einen Sieg, am besten gleich nächste Woche gegen Breitengüssbach“.

BG Co-Trainer Ado Badnjevic: „Zunächst vielen Dank an Johnny und Viktor, die sich trotz ihrer Blessuren in den Dienst des Teams gestellt haben.Und natürlich an Mannschaftsarzt Dr. Rolf Pesch, der Viktor überhaupt spielfähig gemacht hat. Denn sonst hätten wir nur fünf Spieler plus die beiden Nachwuchsspieler gehabt. Eine solche Ausfallliste wie aktuell bei uns habe ich noch nie in meinem Basketballleben erlebt. Trotzdem gewinnen wir. Kompliment an Basti Wölki, er hat die Gelegenheit heute beim Schopfe gepackt und super gespielt.“

BG-Aufbau James Washington: „Kompliment an die Frankfurter, die haben nie aufgegeben und bis zum Schluss alles versucht. Kompliment auch an unsere tollen Fans, ich freue mich von Mal zu Mal mehr auf unsere Heimspiele. Und noch ein Kompliment an Richard Fröhlich, der heute unglaublich viele Bälle gepflückt hat und durch seine Präsenz vorne wie hinten uns kleinen Spielern wertvolle Räume geöffnet hat.“

Kangaroos-Geschäftsführer Johannes Dolpp: „Noch ist nichts entschieden, aber die Ausgangslage für die Play-Offs hat sich seit Samstagabend nicht gerade verschlechtert. Kompliment, wie die noch einsatzbereiten Spieler aktuell momentan Woche für Woche einen enormen Team- und Kampfgeist zeigen“.

Samstag: Kangaroos kämpfen gegen Frankfurt um Play-Off’s

WRITTEN BY admin ON Februar 14th, 2013 by

Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde in der 2. Basketball Bundesliga PRO B tritt für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen der Kampf um die Teilnahme an der Play-Off Runde in die entscheidende Phase. Kopf an Kopf liegt man im Duell mit den Hanau White Wings aktuell bei jeweils acht Siegen auf dem Habenkonto Dank des gewonnenen direkten Vergleiches gerade noch über der anvisierten Linie in der Tabelle. Damit dies so bleibt, streben die Kangaroos einen weiteren Heimsieg am Samstagabend gegen die FRAPORT Skyliners Juniors aus Frankfurt an (Spielbeginn 20 Uhr Osterfeldhalle).

Dass die Hoffnungen hierfür nicht ganz unbegründet sind, sieht man an der Bilanz, seitdem die BG von der Sporthalle Augsburg wieder in die berühmt berüchtigte Osterfeldhalle zurückgekehrt ist. Seit Anfang Dezember verlor man in der neuen und alten Spielstätte, die ja auch analog die Trainingshalle der Leitershofer ist, lediglich noch gegen Tabellenführer Rhöndorf ein Match, und dies auch nur hauchdünn mit zwei Punkten Differenz. Seitdem brachte der Stadtberger Sporttempel ausnahmslos Siege zu Tage, darunter zuletzt auch gegen die Spitzenteams der Liga Weißenhorn und Nördlingen. BG-Headcoach Stefan Goschenhofer dazu: „Wie erwartet fühlt sich die Mannschaft in Stadtbergen einfach wohler. Dies liegt nicht nur daran, dass wir dort trainieren, sondern vor allem auch an der einzigartigen Atmosphäre durch unsere Fans. Zuletzt hatten wir immer um die 600 Zuschauer, und dann ist die Halle randvoll und das Team von der ersten Minute an hochmotiviert“, so Goschenhofer. In erster Linie sollten die Leitershofer daher auch die noch fehlenden Siege für die Play-Offs zu Hause gegen Frankfurt und Konstanz einfahren. Die Auswärtsaufgaben in Langen und Rhöndorf erscheinen da doch zumindest auf dem Papier wesentlich schwieriger. Wovon Goschenhofer aber wiederum nichts wissen will: „Wir werden jetzt keinerlei Hochrechnungen erstellen sondern denken nur von Spiel zu Spiel. Wir können gegen jeden der letzten vier Gegner bestehen, das haben wir in der Rückrunde mit bisher 10:4 Punkten eindrucksvoll bewiesen. Außerdem gehe ich davon aus, dass sich jetzt von Woche zu Woche die zuletzt angespannte Personalsituation wieder bessert und die zuletzt fehlenden Spieler nach und nach ins Team zurückkehren werden. Dann sollte die Leidenszeit zu Ende gehen und dann haben wir auch personell noch mehr Alternativen“, so Goschenhofer. Ähnlich sieht Co-Trainer Adnan Badnjevic die Situation: „Frankfurt stellt ein sehr starkes Team und ist sicherlich eine hohe Hürde, gerade gegen die Spitzenmannschaften der Liga haben wir aber zuletzt immer gut ausgesehen. Es macht keinen Sinn, jetzt zu analysieren, ob Hanau oder wir das leichtere Restprogramm haben. Gerade am Ende einer Runde passieren oft viele unberechenbare Ergebnisse und unser Vorteil ist, dass wir es im Vergleich zu Hanau selbst in der Hand haben“, so Badnjevic.

Einlass in die Halle ist am Samstag um 19 Uhr. Am Sonntag ist dann ebenfalls Basketball-Großkampftag in Stadtbergen. Hintereinander treten die U16 gegen die SF Friedberg (12.30 Uhr), die U18 im Spitzenspiel gegen Schwaben Augsburg (14.30 Uhr), die zweite Herrenmannschaft in der Regionalliga gegen Milbertshofen (16.30 Uhr) und die dritte Mannschaft in der Bezirksoberliga im Lokalderby gegen Diedorf (18.30 Uhr). Der Eintritt zu den Partien am Sonntag ist frei.

Der Gegner: FRAPORT SKYLINERS Juniors
Das Farmteam des Erstligisten aus Frankfurt gilt in der PRO B als eigentlich unschlagbar, zumindest wenn die drei Doppellizenzspieler Danilo Barthel (21/207), Konstantin Klein (21/187) und Johannes Voigtmann (20/208) für die zweite Mannschaft im Einsatz sind. Dies erscheint am Samstagabend möglich, da die Skyliners in der Beko-BBL erst am Sonntag gegen Tübingen spielen. Dabei handelt es sich bei den drei genannten Akteuren keinesfalls um Bankdrücker in der ersten Garnitur, sondern sie stellen in der BBL drei von nur vier Deutschen im Kader und bekommen daher dort auch sehr viel Spielzeit. Bei den Juniors erhalten sie in erster Linie Unterstützung von den beiden Amerikanern Larry D. Wright (25/188) und Taylor Brown (23/198) sowie Aufbauspieler Falko Theilig (20/188), der im Herbst sein Gastspiel bei den Crailsheim Merlins in der PRO A wieder beendete und an den Main zurückkehrte. Von den vielen Frankfurter Nachwuchstalenten ragen in erster Linie Juniorennationalspieler Max Merz (19/183), Center Tim Oldenburg (20/202), Nicolaj Vukovic (19/187) und Jan Novak (20/194) heraus. Mit einem Kantersieg gegen Konstanz letzte Woche beseitigte man letzte Restzweifel an der Play-Off Teilnahme. Aktuell liegt das Team um Trainer Eric Detlev (37) in der PRO B Süd sogar auf Platz vier und möchte diese Position natürlich verteidigen, um in der ersten Runde dann das lukrative Heimrecht zu erhalten.

Derbysieg für Kangaroos

WRITTEN BY admin ON Februar 4th, 2013 by

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat das schwäbische Derby in der 2. Basketball Bundesliga PRO B für sich entschieden. In einer hochklassigen Partie bezwangen die Kangaroos am Samstagabend die Giants TSV 1861 Nördlingen mit 96:92 (48:52) und haben somit am 17. Spieltag einen wichtigen Schritt in Richtung Erreichen der Play-Off Runde getätigt.

Es war ein grandioser Basketballabend, der die altehrwürdige Osterfeldhalle da zum Wanken brachte. 660 Zuschauer, darunter rund 70 Fans aus dem Ries, sorgten für ein fast ausverkauftes Haus und vor allem für eine prächtige Kulisse. Und es wurde auf beiden Seiten nicht lange gefackelt. Die in Bestbesetzung spielenden Nördlinger erwischten gegen die ohne Smith, Hänig, Chalusiak und Behnisch angetretenen Leitershofer mit 5:0 gleich einmal den besseren Start, die BG konterte aber sofort und brachte sich selbst zwischenzeitlich mit 16:12 in Front. Bis zur 11. Spielminute drehte sich das Blatt aber wieder, zu diesem Zeitpunkt leuchtete nach Dreiern vom Ex-Leitershofer Vrkas (2) und Brütting mit 33:22 für die Giants der höchste Vorsprung des Abends von der Anzeigetafel. Da wollten sich James Washington und Lindsey Hughey auf Stadtberger Seite nicht lumpen lassen und streuten ebenfalls drei Dreier ein, dazu kam ein Korb von Viktor Vladov und schon war der Ausgleich erneut geschafft. Die Freude beim Leitershofer Anhang währte aber nur kurz, den mit einem erneuten 10:0 Lauf zogen die Gäste schon wieder weg. Mit viel Einsatz schafften es aber die Kangaroos, bis zum Seitenwechsel wieder auf 48:52 heranzukommen. Die Partie war bis dahin von hohem Tempo und viel spielerischer Klasse geprägt, die Heimischen konnten dabei ihre körperliche Unterlegenheit halbwegs gut ausgleichen, auch wenn es die vier Centerspieler in Hälfte eins gerade einmal zusammen auf 2 Punkte gebracht hatten!

Nach der Pause zeigten sich die Stadtberger weiterhin unbeeindruckt vom Favoriten. Vor allem Richard Fröhlich fand nun besser ins Spiel (alle 11 Punkte und 5 Rebounds in Hälfte zwei) und er war es auch, der in der 25. Minute zum 60:60 ausglich. Patrick Wischnewski erhöhte einen Angriff später per Dreier zum 63:60, die Halle kochte nun, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen konnte, dass die Nordschwaben selbst nun nicht mehr in Führung gehen sollten. Denn es ging weiterhin ganz eng zu. Mit 66:65 für die BG ging es ins Schlussviertel, in dem die Kangaroos nun langsam aber sicher, ja fast schon unbemerkt, den Vorsprung ausbauten. 77:71 stand es in der 35. Minute, dann 87:81 (38.) und beim 91:81 rund 70 Sekunden vor dem Ende schien die Partie gelaufen. Das sahen die Giants aber wohl noch anders, mit einer unglaublichen Intensität hielten sie noch einmal voll dagegen und hatten angesichts der größeren Rotation auch noch die ein oder andere Kraftreserve mehr. Alleine diese entscheidende Spielphase dauerte real über 10 Minuten. Sechzehn Sekunden vor Schluss führte Leitershofen 94:90. Nördlingen verkürzte auf 94:92. Noch einmal musste James Washington fünf Sekunden vor Spielende an die Freiwurflinie, er behielt die Nerven und verwandelte beide Würfe sicher. Washington bewies mit insgesamt 9 von 10 Freiwürfen in den letzten beiden Minuten erneut seine Klasse auch in dieser Disziplin. Der Jubel anschließend in der Osterfeldhalle kanntezumindest natürlich dann keine Grenzen mehr. Unter dem Strich lief die Partie aber sowohl auf als auch neben dem Feld äußerst fair ab, gekennzeichnet bei aller Rivalität von hohem gegenseitigen Respekt der beiden Vereine untereinander.

Überragende Effizienzwerte lieferten an diesem Abend auf Leitershofer Seite Lindsey Hughey, der mit 24 Punkten, 13 Rebounds und 11 Assists ein sogenannten Triple-Double schaffte. Dazu kamen beim Amerikaner noch 6 Ballgewinne, was zu einem Effizienzwert von sagenhaften 41 Punkten führte. Ihm kaum nach stand James Washington mit sogar 36 Zählern und einem Effizienzwert von 39. Patrick Wischnewski überzeugte mit 4 Dreiern bei 21 Punkten. Die anderen Spieler glänzten zwar weniger mit Statistiken, lieferten aber durchwegs einen mehr als aufopferungsvollen Kampf an diesem Abend und bsetzten die Scorer immer wieder gekonnt in Szene. Am kommenden Samstag reisen die Leitershofer nun nach Lich, die Personaldecke wird sich bis dahin kaum erweitern. Dass es aber auch so geht sah man am Samstagabend, auch wenn ein solcher Kraftakt wie gegen Nördlingen sicher nicht immer möglich sein wird.


BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (1), Washington (36/4 Dreier), Montag, Woelki, Hughey (24/1 Dreier), Fröhlich (11), Wischnewski (21/4 Dreier), Vladov (3)

Beste Werfer Nördlingen: Gray (20), Eichler (17), Hogg (14), Brütting (13), Schmoll (13)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, wie sie heute agiert hat und angetrieben vom wieder fantastischen Publikum sich 40 Minuten lang aufgerieben hat. Ich glaube, die Zuschauer haben heute ein unglaublich tolles Spiel gesehen mit allem Drum und Dran. Eigentlich hatte ich einen Erfolg im Derby nicht auf dem Plan, aber um so schöner, dass wir so Dresden und Hanau weiter hinter uns halten“.

Mario Matic, Chefcoach TSV Nördlingen: „Gratulation an Leitershofen zu diesem Sieg und natürlich auch Gratulation an Stefan Goschenhofer. Ich kann meiner Mannschaft gar keinen Vorwurf machen, wir haben eigentlich gut gespielt, aber Leitershofen hatte einen echten Sahne Tag und von draußen alles getroffen. Die Atmosphäre hier war spitze, danke auch an unsere Fans, die uns toll unterstützt haben“.

BG Co-Trainer Ado Badnjevic: „In der zweiten Halbzeit haben wir Richard Fröhlich gut ins Spiel gebracht, dadurch hatten wir beim Scoren eine Option mehr. Super war, wie wir oft die Angriffe ausgespielt haben und den bestpostiertesten Schützen gesucht haben. Am Ende hat Nördlingen alles versucht und unglaublich hart verteidigt, aber wir haben die Nerven dann doch behalten.“

BG-Guard Lindsey Hughey: „Dieser Sieg gibt Auftrieb im weiteren Kampf um die Play-Offs, in die wir unbedingt hineinwollen. Ich hatte heute gute Statistiken, besonders gefreut habe ich mich über die 13 Rebounds, die hat man bei meiner Größe nicht alle Tage. Gewonnen hat aber das Team, das unglaublich kämpferisch und mannschaftsorientiert gespielt hat. Ein toller Sieg für unsere Fans in so einem emotionalen Derby.“

BG-Center Richard Fröhlich: „In der ersten Halbzeit lief es bei mir nicht ganz so rund. Danach war ich besser im Spiel und habe auch gute Pässe bekommen. Nördlingen hat eine starke Mannschaft, dieser Sieg gerade mit unserer dünnen Besetzung ist wirklich etwas wert“.

BG-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Es war glaube ich seit vielen Jahren der erste Sieg für uns im schwäbischen Derby. Dieses Spiel zwischen zwei sehr guten Teams wird sicher in Erinnerung bleiben. Unglaublich, wie wir mit dem letzten Aufgebot dem Tabellendritten Paroli bieten konnten.“

Schwaben dominieren das Spitzenspiel

WRITTEN BY admin ON Januar 18th, 2013 by

Die Bayernliga-Basketballer des TSV Schwaben Augsburg beeindruckten beim überzeugenden 91-54 (25-16; 43-23; 67-39)-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellendritten TSV Neuötting. Sie unterstrichen damit deutlich ihre Ambitionen auf die Meisterschaft.

Gleich von der ersten Minute an, zeigten die Violetten eine konzentrierte Leistung. Bereits nach fünf Spielminuten hatten sie sich ein 14-2 herausgespielt. Besonders sehenswert war dabei der Ballgewinn und Dunking von Veney. Eine Minute später und einem weiteren Fastbreak von Castek stand es schon 18-4. In dieser frühen Phase konnte Coach Mathias Braun schon munter einwechseln. Allerdings schadete es zunächst dem Spielfluss, so dass die Neuöttinger bis zum Ende des ersten Viertels auf 25-16 verkürzen konnten. Im zweiten Viertel zeigten die Schwaben, dass sie auch sehr aggressiv verteidigen können und ließen nur sieben Gästepunkte zu.

Selbst glänzten sie immer wieder durch Fastbreaks und erfolgreiche Würfe von außen. Ein Höhepunkt für die zahlreichen Zuschauer war mit Sicherheit das Alley-oop-Zuspiel von Gervé im Fastbreak auf Veney, der mit einem fulminanten Dunking abschloss. 43-23 lautete folgerichtig das Halbzeitergebnis. In der Hälfte konnten die Oberbayern das Spiel zunächst ausgeglichener gestalten, doch ein 9-0-Lauf in den letzten beiden Minuten des dritten Viertels zum 67-36 begruben alle Hoffnungen der Gäste. Im letzten Viertel glänzten die Schwaben durch einige schöne Spielaktionen. Förster versenkte nach einem Pick&Pop mit Creutz einen Dreier zum 74-44, Gervé verbuchte seinen vierten und fünften Dreier und bediente Veney erneut zu einem spektakulären Dunking mit einem Alley-oop-Zuspiel zum 79-50 in der 34.Spielminute. Locker spielten die Violetten die restliche Spielzeit gegen unermüdlich kämpfende Oberbayern zu Ende.

Es spielten: Gervé-24/5, Förster-21/1, Castek-18/1, Veney-13, Bachmann-9, Creutz-4, Abron-2, Meyer, Ritschel, Schad

TVA Basketball verteidigt Platz 1

WRITTEN BY admin ON Januar 15th, 2013 by

TVA verteidigt Platz 1 in der Bayernliga – 73:63-Sieg im Spitzenspiel gegen den TTV Neustadt.

Das Spiel startet ausgeglichen, für den TVA punkten vor allem Ralf Erhart und Timmy Cobb (je sechs Zähler), während für die Neustädter Gäste Liga-Topscorer Patrick Schnetzer sein ersten vier Würfe trifft. Zum Viertelende kommt es (nicht zum letzten Mal) zum Buzzer – Timmy Cobb bringt den TVA mit 18:16 in Führung. Danach baut der TVA erstmals seine Führung etwas aus (28:23, 39:34), Felix Fraas ist in dieser Phase kaum zu stoppen und punktet im Alleingang 14 der 21 TVA-Punkte. Aber auch kurz vor der Pause kommt es zum Buzzer – diesmal für die Gäste: Reinhardt trifft einen Dreier mit Sirene zum 40:38.

Nach der Pause dann die stärkste Phase der Neustädter Gäste, die sich ihrerseits leicht absetzen, zum 48:44 bzw. 52:46. Und wieder wird das Viertel mit Korb kurz vor der Sirene beendet, nach Ballgewinn und Assist von Ralf Erhart trifft Nils Ruttmann einen Layup zum 50:52 nach 30 Minuten.

Im Schlussviertel bleibt es zunächst spannend (54:54, 59:58), bevor Thomas Grünwald für den TVA heiß läuft und alle seine sieben Punkte in den Schlussminuten erzielt – so geht der TVA dann 68:62 in Führung, bevor die Gäste aus Neustadt die Zeit stoppen müssen und ihrerseits viermal nicht punkten können. Am Ende gewinnt der TVA 73:63 (38:40) und bleibt auf Platz 1 der Bayernliga Mitte. Entscheidend für den Sieg war vor allem die verbesserte Reboundarbeit und Verteidigung der TVA-Akteure in Hälfte zwei – nur 25 Punkte wurden zugelassen und Ligatopscorer Schnetzer konnte auf einem einzigen Korb in den zweiten 20 Minuten gehalten werden.


Scorer TVA: Felix Fraas (23, 2 Dreier), Timmy Cobb (16), Ralf Erhart (12), Nils Ruttmann (9), Tommy Grünwald (7, 1 Dreier), Yann Sauter (2), Matthias Link (2), Simon Haug (2), Simon Bertram

Gleichzeitig gewinnt die Zweite unter Aushilfscoach Maximilian Glas mit 45:84 in Kottern und bleibt mit einer Bilanz von 5/0 auf Platz 2 der Bezirksliga. Topscorer: Eugen Serikow (25, 3 Dreier)

Fotos by Christian Kolbert | Fotoanfragen an info@kolbert-press.de

Neujahrsturnier der TSV Schwaben 1847

WRITTEN BY admin ON Januar 7th, 2013 by

Zur diesjährigen Auflage des Turniers kamen insgesamt 49 Basketballerinnen und Basketballer in der Halle der Hans-Adlhoch-Schule zusammen, um am 4. Neujahrs-Turnier des TSV Schwaben Augsburg teilzunehmen. Dieses inzwischen bei den Augsburger Basketballern stark nachgefragte Turnier begann vor Jahren als sogenannter Neujahrszock und hat sich zu einer Turnierform entwickelt.

Dabei spielte es auch keine Rolle, ob die Spieler einem Augsburger Verein angehören. Auch vereinslose Jugendliche waren willkommen. 31 Basketballer der Altersklasse Senioren bis U18 wurden in sechs Mannschaften aufgeteilt und zwei Gruppen zugeordnet. Die 18 Jugendlichen der Altersklasse U13-U17 bildeten drei Teams, die in einer Doppelrunde den Turniersieger ausspielten. Dabei stand die Freude am Basketball im Vordergrund. Gespielt wurde 2×10 Minuten durchlaufende Spielzeit und ohne Schiedsrichter. Es war erstaunlich, wie fair die Teams agierten und Regelübertretungen ohne Probleme selbst klärten.

In der Alterklasse der Senioren setzte sich in der Vorrunde der Gruppe A nach deutlichen Siegen von 41-36 und 31-22 das Team um den Bayernliga-Spieler Dominik Veney gegen die Teams von Andy Koch und Cengiz Aydin durch. Die Gruppe B war stärker umkämpft. Das erste Spiel gewann die Truppe von Simon Creutz nach dreifacher Verlängerung mit 17-15 gegen das Team des ehemaligen TVA-Spielers Andreas Finsinger, der in Köln studiert. Im zweiten Spiel jedoch verloren sie gegen die Mannschaft um Leon Ritschel nach Verlängerung mit 20-22 und mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Leons Team holte sich letztlich den Gruppensieg. Den fünften Platz sicherte sich das Team Cengiz mit einem 25-23 nach dreifacher Verlängerung gegen das Team Andreas Finsinger. Im Halbfinale setzten sich erwartungsgemäß die Gruppenersten durch. Das Team Dominik wies das Team Simon mit 48-36 in seine Schranken, gleichermaßen wie das Team Leon mit 37-27 das Team Andy Koch. Den dritten Platz holte sich dann die Mannschaft um Simon Creutz. Im Finale gingen zunächst die Außenseiter des Teams um Leon Ritschel in Führung. Konsti Kühn, Simon Kastner, Dennis Schweitzer und Janosch Menke glänzten durch Fast-Breaks und sichere Würfe von außen. Doch in der zweiten Hälfte setzte sich immer mehr Dominik Veney mit der Unterstützung durch Caner Bayir, Denis Klarmann, Kerim Cetin und Sergej Timkov durch. In den letzten fünf Minuten machten sie aus einem 19-23-Rückstand noch einen 35-31-Erfolg.

Die Platzierungen der Senioren mit U20 und U18
1. Team Dominik Veney
2. Team Leon Ritschel
3. Team Simon Creutz
4. Team Andy Koch
5. Team Cengiz Aydin
6. Team Andreas Finsinger

Beim Turnier der Jugendlichen spielten sich in der Doppelrunde die beiden Teams um die TVA-Spieler Toni Nilovic und Cornelius Ferber. in den Vordergrund. Beide Teams gewannen gegen das von Paul Stedele angeführte Team. Im direkten Duell entschieden sie jeweils einmal mit zwei Punkten die Spiele für sich. Also gab das Korbverhältnis den Ausschlag über den Turniersieg. Hier hatte das Team von Toni Nilovic knapp die Nase vorn.

Die Platzierungen der U17 mit U13
1. Team Toni Nilovic
2. Team Cornelius Ferber
3. Team Paul Stedele

Kangaroos starten erfolgreich ins neue Jahr

WRITTEN BY admin ON Januar 6th, 2013 by

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen ist in der 2. Basketball Bundesliga PRO B erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Am Samstagabend bezwang man in der Osterfeldhalle den aktuellen Tabellenzweiten Weissenhorn Youngstars mit 89:81 (38:34) und bot wohl die bisher beste Vorstellung in dieser Saison. Durch den Erfolg hat man sich nun in der Tabelle wieder an die begehrten Play-Off Plätze herangearbeitet.

Es war in Stadtbergen alles angerichtet für ein emotionales und stimmungsvolles Derby. 610 Zuschauer, darunter über 50 sehr stimmgewaltige Fans aus Westschwaben, sorgten auch gleich für die bisher beste Heimkulisse der Kangaroos in dieser Saison. Und es sei vorweggenommen, sowohl auf dem Feld als auf den Rängen blieb alles überaus fair und friedlich. Dies war deswegen nicht ganz selbstverständlich, da es exakt bei dieser Partie vor zwei Jahren ja bekanntermaßen sehr hoch zugegangen war. Die BG startete hervorragend in die Partie, das gesamte Team verteidigte sofort überaus intensiv und agierte auch sehr konzentriert. Trainer Stefan Goschenhofer hatte als Starting-Five den vor allem in der ersten Halbzeit glänzend Regie führenden James Washington, dazu Kapitän Basti Montag, Johnny Genck sowie Parnell Smith und Patrick Wischnewski aufs Feld beordert. Und dies, obwohl sich die beiden Letztgenannten mit starken Erkältungen herumplagen mussten. Das erste Viertel sicherten sich die Kangaroos nach vielen gelungenen Aktionen so mit 26:16.

Im zweiten Viertel hatte dann das Farmteam des deutschen Vizemeisters Ulm seine beste Phase. Vor allem Doppellizenzspieler Till-Joscha Jönke bot eine beeindruckende Vorstellung auf der Aufbauposition der Gäste und brachte die Seinen fast im Alleingang wieder ins Spiel zurück. Mit viel Kampf rettete Leitershofen aber einen 4-Punkte Vorsprung in die Pause. In dieser Phase gab auch Center Richard Fröhlich nach über 10-wöchiger Verletzungspause sein Comeback im Team. Man sah dem 26-jährigen natürlich seinen Trainingsrückstand noch an, allein durch seine 2,06 Meter Präsenz kann er aber schon den größten Spieler des Gegners abschirmen und so seine Mitspieler entlasten. Trotzdem schien die Partie im dritten Viertel zu kippen, als Weissenhorn in der 24. Minute mit 45:44 in Führung ging. Doch die BG konterte sofort mit einem Wischnewski-Dreier, dem Washington kurz darauf einen Zweier mit Foulbonus sowie einen weiteren Treffer von jenseits der 6,75 Meter Linie folgen ließ. Noch einmal ein Korb von Rouven Hänig, ebenfalls mit zusätzlichem Freiwurf, sorgte für eine 63:56 Kangaroo Führung nach dem dritten Abschnitt. Überhaupt, auch Rouven Hänig bot seine bisher beste Leistung im Trikot der BG und überzeugte mit 8 Punkten, 7 Rebounds und einem Effizienzwert von 17 bei rund 19 Minuten Spielzeit.

Richtig heiß liefen die Leitershofer dann im Schlussviertel. Vor allem in der Verteidigung lieferte man den jungen Ulmern einen unglaublichen Kampf und konnte sich so viele Ballgewinne sichern. Und noch schöner waren die hieraus resultierenden Schnellangriffe, die zumeist von Lindsey Hughey oder Johnny Genck sicher abgeschlossen wurden. So baute die BG den Vorsprung bis zur 35. Minute auf 80:65 auf. Die Gäste versuchten nochmals alles, kamen noch einmal auf 76:85 (38. Minute) heran und hatten per 1 gegen 0 Fastbreak die Chance zur weiteren Resultatverkürzung. Diese verhinderte aber Alex Chalusiak mit einem schier unglaublichen Block gegen Bundesligaspieler Jönke. Die Entscheidung war jetzt endgültig gefallen, die Stimmung in der Halle am Siedepunkt angekommen.

Durch diese zwei Pluspunkte verbleiben die TOPSTAR-Kangaroos zwar weiterhin auf Tabellenplatz 10, allerdings liegt man nur noch einen Sieg hinten dem aktuellen Tabellensiebten. Bis Platz acht reichen bekanntermaßen die Play-Off Plätze. Auf die Mannschaft von Trainer Stefan Goschenhofer warten nun zwei Freitagsspiele. Zunächst gastiert man auswärts bei den Dresden Titans, ehe eine Woche später am 18. Januar dann zum selben ungewohnten Termin Hanau zu Gast in der Osterfeldhalle sein wird. Beide Gegner gelten als harte Konkurrenten um Platz acht in der Tabelle.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (12), Washington (17/2 Dreier), Vladov, Chalusiak (4/1 Dreier), Wischnewski (13/3 Dreier), Woelki, Hänig (8), Montag (2), Hughey (12/1 Dreier), Behnisch, Smith (19), Fröhlich (2)

Beste Werfer Weissenhorn: Jönke (33), Hesson (17), Gausa (15)

Stimmen zum Spiel:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wenn man 89 Punkte erzielt erscheint es so, als ob das Spiel in der Offensive gewonnen wurde. Tatsächlich war aber unsere Defensive entscheidend, die herausragend war und zu vielen Fast-Breaks geführt hat. Im letzten Viertel habe ich mich bewusst für Parnell und Lindsey auf den Ausländerpositionen entschieden. Vielleicht hätten wir mit James am Ende etwas mehr Ruhe ins Spiel gebracht, so aber haben wir in der Defense vor allem durch Lindsey und Alex zusätzliche Rebounds geholt und die Intensität hochgehalten. Schön ist aber, dass wir jetzt endlich genügend Personal haben, um auch taktisch variieren zu können.“

Tim Lewis, Headcoach Weissenhorn Youngstars: „Gratulation an Leitershofen zu einem verdienten Sieg. In der Halbdistanz hatten wir die Kangaroos halbwegs im Griff, beim Fast-Break leider nicht. Das gab den Ausschlag. Die BG ist viel besser, als es ihrem aktuellen Tabellenplatz entspricht“

BG- Co-Trainer Adnan Badnjevic: „Mit den erkrankten Wischnewski und Smith sowie den angeschlagenen Hänig, Chalusiak und dem noch in der Aufbauphase befindenden Fröhlich sind wir heute ziemlich gehandicapt in das Spiel gegangen. Aber alle haben gebissen und tolle Moral gezeigt. Loben muss man heute ganz besonders Rouven Hänig und Alex Chalusiak, der das Team im vierten Viertel unglaublich geführt und gespusht hat“.

Kangaroo-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Es war ein toller Basketballabend mit einem verdienten Sieg vor einer tollen Kulisse. Immerhin haben wir hier den altuellen Tabellenzweiten besiegt. Schön, dass es trotz Lokalderbystimmung dieses Mal auch sehr fair war, auch auf den Rängen. Hierfür danke an die Weissenhorner Fans. Dem Ulmer Basketballprogramm muss man zu einem Spieler wie Till Joscha Jönke gratulieren. Der wird in der BBBL zweifelsohne seinen Weg machen “

BG-Kapitän Sebastian Montag: „Ein enorm wichtiger Sieg für uns. Wir haben die größere Rotation gespielt und hatten dadurch zunächst mehr taktische Varianten und am Ende vielleicht auch etwas mehr Kraft. Wenn wir so weiterspielen können wir im Kampf um die Play-Offs durchaus wieder mitmischen. Am besten wir lassen jetzt gleich einen Sieg in Dresden folgen“.

BG-Neuzugang James Washington: „Wow, war das heute hier eine Atmosphäre in der Halle. Ich bin begeistert und danke allen, die uns unterstützt haben. Ich fühle mich bereits sehr wohl in Augsburg und denke, dass wir den Fans noch weitere Siege schenken können. Schade, dass in der PRO B immer nur zwei Amerikaner aufs Feld dürfen. Am Ende hat es zwar mich erwischt, aber ich akzeptiere die Entscheidung des Trainers, es gab auch keinen Grund, Parnell oder Linzo vom Feld zu nehmen. Wichtig ist alleine der Sieg“.

TSV Schwaben Augsburg 2 – TV 1847 Augsburg 2

WRITTEN BY admin ON Dezember 20th, 2012 by

In der Bezirksliga Süd kam es zum Klassiker der zweiten Mannschaften. Die Violetten empfingen den Rivalen des TVA in der in der Reischleschen Wirtschaftsschule. Vor ca. 50 Zuschauern konnten die Gastgeber im ersten Quarter die Oberhand behalten, souverän trennte man sich mit einem 24-17 Punktestand.

Doch die Gäste unter Trainer Nils Ruttmann stellten sich im zweiten Quarter besser auf den Gegner ein und konnten sich deutlich mit 33-45 absetzen. Die Gastgeber steckten aber nicht auf und erarbeiteten sich im dritten Quarter Punkt für Punkt zurück und eliminierten den 12 Punkte Vorsprung des TVA zeitweise komplett auf. Zum Beginn des letzten Quarters stand es 53-59 und das Team des TSV Schwaben Augsburg versuchte mit aller Macht noch das Spiel zu drehenm, doch die TVA ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und konnten letztlich das Spiel mit 70-75 für sich entscheiden. Dennoch steht der TSV Schwaben Augsburg 2 mit sechs Spielen weiterhin an der Spitze der Tabelle, gefolgt von dem Team des TV 1847 Augsburg die aber erst vier Ligaspiele absolviert haben.

Auch in der Osterfeldhalle kein Sieg für Kangaroos

WRITTEN BY admin ON November 25th, 2012 by

Die Rückkehr an die Heimstätte Osterfeldhalle ist für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 2. Basketball Bundesliga PRO B zumindest sportlich verpufft. Am Samstagabend verlor man gegen den TV 1862 Langen mit 70:77 (32:41). Es war für die Kangaroos die vierte Niederlage in Folge und das Ende eines nicht nur tiefgrauen, sondern rabenschwarzen Monats Novembers, in dem man keinen einzigen Sieg einfahren konnte. Mit lediglich drei Siegen aus neun Spielen rangiert man somit weiter auf dem zehnten Tabellenplatz der Liga.

Eine Signalwirkung hatte man sich bei den Leitershofer Verantwortlichen erhofft, die Heimspiele künftig wieder an der früheren Stätte des sportlichen Erfolges durchzuführen. Und auch die Fans schienen diese Entscheidung wohl für die Richtige zu halten, knapp 500 Fans fanden den Weg nach Stadtbergen, doch einige mehr als zuletzt in der Sporthalle Augsburg dabei waren. Das Team um das Team sowie die Stadtverwaltung Stadtbergen hatten auch keine Mühen gescheut und alles perfekt hergerichtet, dazu wurde den Fans auch wieder ein Rahmenprogramm geboten. Auch die neuerliche Hallenabnahme 90 Minuten vor Spielbeginn durch die Liga verlief reibungslos, alles relevanten Standards entsprachen den Vorgaben der DJL. Alles war somit angerichtet für einen gelungenen Basketballabend. Gleichwohl, die Spieler auf dem Feld hatten erneut in der ersten Halbzeit gewaltige Ladehemmung beim Wurf. Zwar begann man die Partie engagiert und auch motiviert, aus einem 9:11 in der fünften Minute wurde aber schnell ein 11:24 Rückstand. In dieser Phase war der Korb wie vernagelt, selbst einfache Würfe landeten neben der Reuse. Als man dann wieder ins Spiel zurückfand und zwischenzeitlich auf 30:35 herankam, sorgte eine erneute Schwächephase direkt vor der Halbzeit für einen neuerlichen neun Punkte Rückstand. Dabei hatte die Mannschaft erneut nur magere 32 Zähler in der ersten Halbzeit erzielt, gegen Lich vor zwei Wochen waren es ja auch nur deren 28 gewesen.

Das dritte Viertel ist ja bei den Kangaroos schon über die ganze Saison hin das Sorgenkind. Nicht so gegen Langen. Das Team von Trainer Stefan Goschenhofer drehte nun mächtig auf, spielte jetzt endlich Basketball, wie man es sich von der Mannschaft erwartet. In der 26. Minute glich Lindsey Hughey zum 44:44 auf, danach ging man sogar angetrieben von den lautstarken Fans mit 55:48 in Führung. Als die Gäste aus Südhessen aber auf eine Zonenverteidigung umschalteten, schmolz der Vorsprung der BG wieder. Auch deshalb, weil die Wurfquote von außen nun wieder deutlich abflachte und aufgrund des Ausfalls von Richard Fröhlich die Langener Giraffen konsequent ihre Lufthoheit ausnutzen. Die letzten fünf Minuten ging es hin und her, es herrschte Spannung pur in der Halle, die schon wieder zur „Osterfeldhölle“ mutiert war. Bei einer 68:67 Führung 90 Sekunden vor dem Ende hatten die Leitershofer Pech, als man sich zunächst einen Defensivrebound und damit Ballbesitz sicherte, der Ball aber aus den Händen eines Leitershofer Spielers sprang und Langen per Dreier selbst in Führung ging. Danach hatten die TOPSTAR Kangaroos kein Mittel mehr parat, agierten in den letzten Minuten ohne Konzept, während die Gäste nun ihre Größenvorteile ausnutzten und durch ihren Center Jahn zu den nötigen Punkten kamen. Zehn Sekunden vor Schluss stand es zwar noch einmal 70:73, die Stop-Clock Freiwürfe ließ sich der TV aber nicht mehr nehmen.

Durch die Niederlage haben die Leitershofer nun den Abstand an die Play-Off Plätze weiter anwachsen lassen. Somit ist das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Konstanz bereits ein Abstiegsduell par excellence.


BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck, Braun, Vladov, Chalusiak (3), Wischnewski (14/2 Dreier), Woelki, Hänig (2), Montag (13), Hughey (21), Smith (18)

Beste Werfer Langen: Jahn (22), Reyes (21), Woody (10)

Stimmen zum Spiel:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wieder einmal ist es uns nicht gelungen, über ein ganzes Spiel hinweg eine gute Leistung abzurufen. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren sehr gut, aber das ist zu wenig, wenn wir in den restlichen 25 Minuten solche Qualitätsprobleme offerieren. Wir sind natürlich momentan personell unter den Körben stark gehandicapt, da ist es um so fataler, wenn man dann von außen nichts trifft. Heute wäre auf jeden Fall ein Sieg möglich gewesen, immerhin hatte Langen bis dato auswärts ja auch nicht viel gewonnen.“

BG- Co-Trainer Adnan Badnjevic: „Das Momentum war auf unserer Seite, wir haben die Wende herbeigeführt, mit sieben Zählern geführt und die Fans standen wie der sechste Mann hinter uns. Dann haben wir den Sack nicht zugemacht und jetzt sind alle enttäuscht. Mit 70 Punkten in der Offensive gewinnt man in der PRO B aber kein Spiel, auch wenn man hinten insgesamt gut steht und kämpft“.

Kangaroo-Abteilungsleiter Andres Santiago: „Die Rückkehr in die Osterfeldhalle war richtig, das wurde uns heute Abend in vielen Gesprächen mit den Fans bestätigt. Danke an alle, die dies möglich gemacht haben. Eigentlich hätte nur ein Sieg gefehlt, dann wäre es fast wie früher gewesen. Trotz der Negativserie und der Frustration sind wir jetzt aber auch noch nicht abgestiegen. Wir müssen nun konsequent, aber auch ohne jeglichen Aktionismus analysieren, ob und wie wir die Qualität der Mannschaft vor allem in der Offensive anheben können oder ob wir einfach so weiter machen wollen. Momentan herrscht aber ganz klar Abstiegskampf. Und dieser ist besonders für solche Teams enorm gefährlich, die vor der Saison eigentlich ganz andere Ziele hatten.“

Richard Fröhlich, verletzter BG-Center: „Es tut weh, wenn man verletzt draußen sitzt und man sieht, dass man mit dem ein oder anderen Rebound dem Team wahnsinnig helfen könnte. Leider war mein Fuß diese Woche noch extrem angeschwollen, am Mittwoch wird unser Mannschaftarzt Dr. Pesch dann eine neue Diagnose stellen können.“

TVA – SSV Schrobenhausen

WRITTEN BY admin ON November 2nd, 2012 by

TVA-Herren 1 gewinnt in der Bayernliga gegen den SSV Schrobenhausen mit 87:50 (49:30)

Im 3. Heimspiel gelang damit der 3. Sieg und der TVA steht in der Tabelle der Bayernliga weiterhin auf Platz 2 (punktgleich mit Nördlingen und Ingolstadt). Die ersten Minuten starteten ausgeglichen und auf beiden Seiten gelangen schnelle Punkte (sechs durch Assenbrunner für Schrobenhausen, sechs durch Nils Ruttmann für den TVA). Überhaupt war der starke Assenbrunner zunächst nicht in den Griff zu bekommen. Erst mit einer Umstellung auf eine Matchup-Zone konnten Anspiele auf den Topscorer der Gäste entweder verhindert oder zumindest erschwert werden. Den Angriff des TVA lenkte Aufbau Thomas Grünwald nach überstandener Verletzung und machte ein starkes Spiel (8 Punkte, 1 Dreier, sehenswerte Assists und mehrere Steals). So machte sich nicht bemerkbar, dass mit Yann Sauter und Felix Fraas die weiteren Guards fehlten. Gegen Ende des ersten Viertels waren es dann Timmy Cobb (5 Punkte, 1 Dreier) und Simon Haug (6 Punkte, 4/4 Freiwürfe), die die weiteren Punkte zur 25:17-Führung erzielten.

Im 2. Viertel kam dann der große Auftritt von Simon Bertram, der in seinem ersten Saisonspiel seine ersten drei Dreier verwandelte und dazu ein Dreipunktspiel machte. Aus 30:19 (12. Minute) wurde durch einen 16:3-Run somit eine 46:22-Führung (17. Minute). Außerdem spielten Timmy Cobb und Thomas Grünwald mehrfach sehenswerte Pässe durch die Gäste-Verteidigung, die zu Körben führten. Zur Pause stand es 49:30 für den TVA.

Nach der Pause kam es dann zur stärksten Phase der Gäste (bei denen sich jetzt das Fehlen von einem der Topscorer, Matthias Straub, immer mehr bemerkbar machte), die die Intensität deutlich erhöhten und auf 55:40 verkürzen konnten. Damit erhöhte sich auch die Zahl der Fouls und so punkteten die TVA-Akteure hauptsächlich von der Freiwurflinie und konnten den alten Abstand wieder herstellen (60:40 nach 28 Minuten, 63:45 zum Viertelende) – Thomas Grünwald (3/4 Freiwürfe) und Ralf Erhart (4/4 Freiwürfe) verwandelten ihre Freiwürfe nahezu alle.

Zu Beginn des Schlussviertels ging der TVA nochmal über die großen Positionen ans Brett, Martin Weishaupt und Simon Haug erzielten acht Punkte in dieser Phase. Danach war die Partie entschieden, die Gäste brachten die gesamte Bank aufs Feld und der TVA konnte den Schlussabschnitt deutlich mit 24:5 gewinnen. Die Partie endete schließlich mit 87:50 für den TV Augsburg.

Es spielten für den TVA:
Nils Ruttmann (18 Punkte, 1 Dreier), Simon Haug (16), Simon Bertram (15, 4 Dreier), Timothy Cobb (14, 2 Dreier), Thomas Grünwald (8, 1 Dreier), Martin Weishaupt (8), Ralf Erhart (7, 1 Dreier), Joey Mutzel, Janosch Menke.

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