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Zittersieg für die AEV-Panther gegen Rumpftruppe aus Bietigheim

Verfasst am Samstag, 15. Januar 2022, 13:12 Uhr von Robert Siller
Augsburg Bietigheim DEL  AEV 7789

In einem spannenden Spiel können die Augsburger Panther wieder einen Sieg einfahren. Mit 3:1 wurde der Aufsteiger aus Bietigheim geschlagen.

Die Gäste aus Bietigheim, mussten in Augsburg mit gerade einmal 12 Feldspielern und 2 Torhütern antreten. Der Rest befindet sich immer noch in Quarantäne, nachdem es viele coronapositive Fälle bei den Schwaben gegeben hat. Ab 10 einsatzfähigen Feldspielern und 1 Torwart muss man nach den DEL Regularien aber zum Spiel antreten.

Die Augsburger Panther siegten zwar mit 3:1 gegen die arg dezimierten Steelers, zeigten aber über die gesamte Spielzeit eine recht überschaubare Leistung. Die Rumpftruppe aus Bietigheim zeigte Charakter und brachte den AEV mit ihrer Moral und Leistung immer wieder in große Schwierigkeiten. Letztendlich zählen aber für die Augsburger am heutigen Abend nur die wichtigen Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn.

Bietigheim geht in Führung
Die Panther mussten zwar auf den gesperrten Adam Payerl und die noch angeschlagenen T.J Trevelyan, Samir Kharboutli und Niklas Länger verzichten, aber sonst hatte Chefcoach Mark Pederson an seinem Geburtstag den restlichen Kader zu Verfügung. Das 1. Drittel begann ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die Panther überstanden eine frühe Strafzeit relativ problemlos, konnten aber auch bei eigener Überzahl keinerlei Akzente setzen. Die dritte Augsburger Strafzeit in der 14. Spielminute führte aber dann zu der 1:0 Führung für die Gäste durch Matt McKnight. Nachdem im Anschluss Colin Campbell zweimal am Steelers Torhüter Sami Attokallio gescheitert war, wären die Panther in der letzten Minute des ersten Drittels fast noch mit 0:2 in Rückstand geraten. Brady Lamb verlor unkonzentriert die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie und Evan Jasper scheiterte im Alleingang nur knapp an AEV Torhüter Olivier Roy. Nach den gezeigten Leistungen im 1. Abschnitt war der Vorsprung der Bietigheimer nicht unverdient.

Doppelschlag dreht die Partie zugunsten der Panther
Der 2. Abschnitt begann wieder schnell mit einer Strafzeit für die Augsburger Panther. Die mutigen und motivierten Gäste versuchten den Vorsprung auszubauen, aber der AEV überstand dieses Unterzahlspiel ohne weiteres Gegentor. In der 27. Spielminute durften dann wieder die Augsburger im Powerplay agieren, erzeugten aber nur wenig Gefahr vor dem Tor der Gäste. So dauerte es bis zur 31. Spielminute, ehe David Stieler im Nachschuss endlich der 1:1 Ausgleich für die Augsburger gelang. Die Panther setzten nach und nur 54 Sekunden später fälschte Matt Puempel einen Schlagschuss unhaltbar zum 2:1 für den AEV ab. Wem jetzt der Gedanke kam, dass war es jetzt für die dezimierten Gäste, der hatte sich getäuscht. Mit weiterhin toller Moral versuchten die Steelers schnell wieder den Ausgleich zu erzielen. Doch der sehr gute Augsburger Torhüter Olivier Roy vereitelte dies durch zwei gute Paraden gegen Jasper und Stretch. Auch die Panther vergaben in dieser Phase gute Chancen durch Colin Campbell und Vinny Saponari zum Ausbau der Führung. So endete das 2. Drittel mit einer knappen 2:1 Führung für die Augsburger.

Entscheidung fällt erst wenige Minuten vor Spielende
Auch im letzten Abschnitt war vom Kräfteverschleiß der Gäste erst einmal nichts zu sehen und die Begegnung war weiter äußerst ausgeglichen. Fehlerhafte Pässe, Unkonzentriertheiten und der letzte Wille vor dem Tor der Gäste ließen die Augsburger weiter um den Sieg zittern. Dazu holte sich AEV Verteidiger Jesse Graham noch 2 Strafminuten wegen Spielverzögerung, die aber die Panther noch schadlos überstanden. In der 52. Spielminute lag dann aber aus einer unübersichtlichen Aktion der Puck auf einmal im Augsburger Tor. Die Gäste jubelten über den Ausgleich, aber die beiden Hauptschiedsrichter entschieden nach Videobeweis glücklicherweise für die Panther auf Torraumabseits und verweigerten somit den Steelers den Ausgleich zum 2:2.  Die Augsburger atmeten kräftig durch und es dauerte bis zur 56. Spielminute, ehe Drew Leblanc ( vielleicht auch Colin Campbell) das entscheidende 3:1 gelang. Scott Valentine marschierte zwar kurze Zeit später noch einmal auf die Strafbank, aber den Gästen gelang der Anschlusstreffer zum 2: 3 nicht mehr.

Der in Augsburg als Spieler und Trainer noch recht bekannte Bietigheimer Coach Danny Naud nahm auch noch seinen Torhüter vom Eis, aber auch diese Maßnahme brachte keinen Erfolg für sein tapferes Team mehr. Die Panther holten sich nach 60 Minuten, einen wichtigen 3:1 Sieg gegen die Steelers aus Bietigheim und setzen ihre Heimerfolgsserie fort. Um aber auch in den nächsten zwei Auswärtsspielen in Schwenningen am Sonntag und am Dienstag in München Auswärtspunkte zu sammeln, bedarf es einer erheblichen Leistungssteigerung in allen Bereichen. Den Gästen aus Bietigheim kann man für ihr Auftreten in Augsburg nur Respekt und Anerkennung zollen.

Das nächste Heimspiel für die Panther findet dann am nächsten Donnerstag um 19.30 Uhr im Curt Frenzel Stadion gegen die Düsseldorfer EG statt, sollten nicht wieder positive Covid 19 Infektionen den Terminplan durchkreuzen.

Panther: Roy- Lamb, Valentine, Rogl, Bergman, Graham, Haase, Clarke, Campbell, LeBlanc, Puempel, Nehring, Saponari, Sternheimer, Stieler, McClure, Miller, Max und Magnus Eisenmenger

Tore:
0:1 15:03 Matt McKnight              5:4
1:1 30:56 David Stieler
2:1 31:50 Matt Puempel
3:1 55:45 Drew LeBlanc

Strafen:
Augsburg:   12
Bietigheim:   6

Zuschauer:
0

Schiedsrichter:
Hunnius/Kopitz
Linienrichter:
Wölzmüller/Schwenk   


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