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Wildwasserslalom: Gerangel um Plätze im Nationalteam

Verfasst am Montag, 27. Mai 2019, 10:09 Uhr von Thorsten Franzisi
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Das Finale am Sonntag, 5. Mai, wird für eine ganze Reihe von Kanuten noch einmal richtig spannend.

Die Augsburger Spitzensportler Hannes Aigner (Augsburger Kajak Verein) sowie Elena Apel und Sideris Tasiadis (beide Kanu Schwaben Augsburg) haben sich ihre Plätze im Nationalteam bereits gesichert.

Im Wildwasserslalom ermittelt der Deutsche Kanu Verband (DKV) in insgesamt vier Rennen die jeweils drei Kanuten, die in vier Disziplin – Kajak und Canadier, Damen und Herren – in diesem Jahr die internationalen Wettkämpfe bestreiten. Unter den Mitgliedern dieses Nationalteams wird mit weiteren Platzierungen im Laufe der Saison 2019 schon ermittelt, wer den einen deutschen Startplatz pro Disziplin bei den olympischen Spielen 2020 in Tokyo in Anspruch nehmen kann. Deshalb sind die Qualifikationsrennen in Markkleeberg (27. und 18. April) auf dem Augsburger Eiskanal (4. und 5. Mai) für die Slalomspezialisten heuer mit noch mehr Bedeutung aufgeladen als in früheren Jahren. Nach dem dritten Rennen am heutigen Samstag in Augsburg können die Favoriten schon ein Häkchen hinter die Ausscheidung machen. Wer die dritten Plätze – in manchen Disziplinen über die Plätze zwei und drei – belegt, das wird erst nach den vierten Rennen am morgigen Sonntag feststehen.


Im Kajak Einer der Damen hat Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) in allen drei Rennen Platz eins belegt, Jasmin Schornberg (KR Hamm) war ebenso auf Platz zwei abonniert. Da das schlechteste der vier Qualifikationsrennen gestrichen werden kann, sind ihnen die Plätze im Nationalteam nicht mehr zu nehmen, selbst wenn sie morgen patzen sollten.

Auf den dritten Startplatz können sich noch Anna Faber (WSC Bayer Dormagen) Cindy Pöschel (LKC Leipzig) und Elena Apel (Kanu Schwaben Augsburg) Chancen ausrechnen. Das vierte Rennen am Sonntag verspricht hier viel Spannung, denn die Zeiten heute auf dem Eiskanal lagen deutlich dichter beisammen als vor einer Woche in Markkleeberg.


Im Canadier Einer der Damen rutschte Elena Apel durch eine nachträglich erkannte Torstabberührung hinter Jasmin Schornberg (KR Hamm) und Andrea Herzog (LKC Leipzig) auf Rang drei. Doch nach zwei Siegen am letzten Wochenende ist ihr der Platz im Nationalteam nicht mehr zu nehmen. Schornberg und Herzog haben sehr gute Aussichten auf die beiden verbliebenen Plätze – wenn es im morgigen vierten Rennen keine Überraschungen gibt.


Der Kajak Einer der Herren wurde klar von Weltmeister Hannes Aigner dominiert, der trotz einer Torstabberührung über zwei Sekunden Vorsprung auf die weiteren Plätze herausfuhr. Weil die Konkurrenten bisher sehr unterschiedliche Resultate einfuhren, haben noch mehrere Kanuten die Chance, durch ein gutes Abschneiden im vierten Rennen am Sonntag die restlichen beiden Plätze im Nationalteam zu belegen. „Die Strecke heute hatte keine besonderen Schwierigkeiten“, urteilt Hannes Aigner. Doch die – in diesem Reglement in diesem Jahr zulässt – mit acht Aufwärtstoren gehängt war, so erläutert er, wurde der Fahrweg für die Kanuten länger, damit musste auch die Konzentration länger anhalten. Vielleicht erklärt dies, warum Sebastian Schubert (KR Hamm) nach seinem Sieg am vergangenen Samstag heute nur auf Rang sieben kam.<br /><br />
Im Canadier Einer der Herren haben der heutige Sieger Franz Anton (LKC Leipzig) und der Zweitplatzierte Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben Augsburg) die Plätze im Nationalteam sicher. „Sideris auf seinem Heimkanal zu schlagen, ist eine große Aufgabe“, so Anton. Er habe im Vorlauf, in dem er hinter Tasiadis Rang zwei belegte, noch einige Fehler gemacht, die er im Finale korrigieren konnte. Chancen auf den dritten Platz im Team können sich noch sein Vereinskollege Lennard Tuchscherer, Timo Trummer (KV Zeitz) und Florian Breuer (Augsburger Kajak Verein) ausrechnen.


Weitere Infos zu den DKV-Qualifikationsrennen in Augsburg sowie einen Link zu den LIVE-ERGEBNISSEN am 4. und 5. Mai finden Sie im Internet unter http://www.kanu-schwaben-augsburg.de


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