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Wegweisendes Spiel für die Friedberger Handballer

Verfasst am Freitag, 06. März 2020, 13:28 Uhr von Domenico Giannino
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In Anzing geht es gegen den direkten Konkurrenten

Zwei Punkte aus dem Spiel beim Tabellennachbarn würden dem TSV Friedberg den Klassenerhalt in der Bayernliga fast sicher machen. Eine Niederlage hingegen ließe den Abstand auf die Abstiegszone auf vier Zähler schrumpfen.

Am Samstag ab 18 Uhr geht die Friedberger Erste in ein enorm wichtiges Spiel. Im Duell beim Tabellennachbarn aus Anzing können sie nämlich einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Stand jetzt werden entweder drei oder vier Teams aus der Bayernliga absteigen. Heidingsfeld, das ja bereits zurückgezogen hat, wird sicher die Liga verlassen. Rimpar 2 und Fürstenfeldbruck 2 sind bei neun Zählern Rückstand aufs rettende Ufer ebenfalls kaum noch zu retten. Anzing jedoch, als Elfter sechs Zähler hinter dem Zehnten Friedberg, hat noch eine Chance. Diese wird um einiges größer, wenn die Oberbayern ihr Heimspiel am Samstag siegreich bestreiten können.

Anzing hat zwar erst drei Saisonsiege auf dem Konto. Aber die Mannschaft hat ihr großes Verletzungspech überwunden und ist enorm heimstark. Das musste Mitte Februar auch der damalige Tabellenführer aus Bayreuth erfahren. Die Franken gaben in Anzing einen Zähler ab und mussten darum ihren Platz an der Spitze räumen. Anzing hat somit aus seinen letzten drei Heimspielen zwei Siege und ein Remis geholt, Friedberg muss am Samstag sehr aufpassen.

Die Herzogstädter müssen am Samstag wieder auf Karlo Tomic verzichten, der beruflich bedingt fehlen wird. Linksaußen Stefan Knittl hat nach seiner Muskelverletzung zwar wieder trainiert, ist aber immer noch angeschlagen und darum fraglich für den Samstag. Aus der A – Jugend werden darum Misel Hrgic und Rechtsaußen Manuel Salopek mitfahren.

Personell gibt es gute Neuigkeiten: Für die kommende Saison hat der TSV Friedberg den Kreisläufer Ole Schwagerus vom Ligakonkurrenten Fürstenfeldbruck 2 verpflichten können.

Friedberg hat sich mit dem Heimsieg gegen Erlangen-Bruck im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschafft. Ein Sieg in Anzing brächte dem TSV einen Vorsprung von acht Punkten ein, das wäre bei dann noch fünf ausstehenden Spielen nur mathematisch noch nicht die Rettung. Eine Niederlage hingegen würde es noch einmal richtig spannend machen.

Trainer Udo Mesch erwartet eine enge Partie: „Für Anzing geht es um alles, sie müssen das Spiel gewinnen und sind extrem heimstark. Da wird es nicht nur auf die handballerischen Fähigkeiten ankommen, die mentale Stärke der Spieler wird ebenfalls eine große Rolle spielen. Wir können uns am Samstag aus eigener Kraft befreien, das ist für meine Mannschaft eine enorme hohe Motivation. Obwohl wir nicht in Bestbesetzung sind, haben wir die Qualität, um auch diese schwere Prüfung zu bestehen und das extrem wichtige Spiel zu gewinnen.“

Domenico Giannino


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