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TSV Friedberg Handball Interview & Fazit

Verfasst am Mittwoch, 27. November 2013, 11:09 Uhr von Thorsten Franzisi
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Dem klar favorisierten Tabellenzweiten haben sie einen guten Kampf geliefert.

Coburg hat bis auf eine leicht groteske Heimniederlage, als sie gegen die SG H2Ku Herrenberg klare Vorteile vergaben und mit der Schlusssirene einen Treffer durch den gegnerischen Keeper ins verwaiste eigene Tor kassierten, zu Hause klar dominiert und immer souverän gewonnen. Mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer Bad Neustadt gehören die Oberfranken sicherlich zu den beiden stärksten Teams der 3. Liga Süd.

Friedberg hat einen anderen Anspruch als der HSC, der klar den Aufstieg in die nächste Klasse anstrebt. Zum Glück ist der TSV dank seiner guten Leistungen in den letzten Wochen nicht auf diese Punkte angewiesen. In Coburg wird jedes andere Team ebenfalls nur schwer etwas Zählbares holen können.

Aber die Herzogstädter sind stolz auf ihren Auftritt. Sie haben dem Favoriten alles abverlangt. Manuel Vilches – Moreno, der wegen seiner Addukktorenbeschwerden aussetzen musste, lobt seine junge Mannschaft: „Wir haben eine aggressive Abwehr gespielt und ein gutes Rückzugsverhalten gezeigt. Coburg musste hart für seine Treffer arbeiten. Der Zweite hat aber die Spieler, die die nötige Klasee besitzen, um dann trotzdem die Tore zu machen. Bis zwei Minuten vor Schluss waren wir dran, dann hat der Favorit sich aber doch noch durchgesetzt.“

Psychologisch waren die Friedberger in einer einfachen Lage. Vor über 2600 Zuschauern, als klarer Außenseiter gegen eine Mannschaft, die mit diesem Kader wohl auch in der 2. Liga keine Probleme hätte, hatten die Handballer nichts zu verlieren. Darum konnten sie ohne jeden Druck aufspielen und schafften es, den Favoriten gehörig zu ärgern. Und das alles ohne ihren Abwehrchef Vilches – Moreno, der verletzt passen musste. Jetzt warten zwei Heimspiele in Folge auf den TSV. Zu Hause ist Friedberg noch unbesiegt, am Samstag ab 20 Uhr gegen Pforzheim wollen die Herzogstädter den nächsten Sieg schaffen.



Interview mit Panagiotis Erifopoulos:


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