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Trotz starker Leistung nur 1 Punkt für die Augsburger Panther

Verfasst am Mittwoch, 09. Oktober 2019, 12:26 Uhr 
Scott Valentine nachdem er das 1:0 in der 18. Minute schoss

Die Panther verpassen Einzug ins Halbfinale knapp im Penalty schießen.

In einem hochdramatischen Spiel, unterlagen die Augsburger Panther gegen den derzeitigen tschechischen Tabellenführer Bili Tygri Liberec in der Champions League mit 2:3 nach Penaltyschießen und verpassten heute den vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale. 2 Punkte hätte der AEV benötigt, um bereits nach diesem Heimspiel in die Runde der besten 16 Mannschaften einzuziehen. So müssen die Augsburger am nächsten Mittwoch noch 1 Punkt in Liberec erkämpfen, um das große Ziel zu erreichen.

Der Rahmen für dieses Heimspiel am heutigen Abend passte. 4428 Zuschauer peitschten die Augsburger Panther über die gesamte Spielzeit nach vorne und der AEV zeigte ein großartiges Spiel mit einem unglücklichen Ausgang. Auch die rund 100 mitgereisten Fans aus Tschechien feuerten ihre Mannschaft lautstark an. 

Nach den enttäuschenden Leistungen in den letzten Spielen in der DEL,  zeigten die Augsburger Panther heute wieder ihre alte Stärke. Von Beginn an wurde aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, die Checks zu Ende gefahren und mit viel Tempo das gegnerische Tor unter Druck gesetzt. Die Gäste waren im 1. Drittel weitgehend in die Defensive gedrängt  und die Panther bestimmten die Begegnung. Trotz etlicher Torchancen dauerte es bis zur 19. Spielminute, ehe Verteidiger Scott Valentine die schwarze Hartgummischeibe in das Gehäuse der Tschechen hämmerte. In diesem ersten Überzahlspiel waren Adam Payerl und Pat McNeill die Assistenten zu diesem Torerfolg. Die Führung war auch absolut verdient und hätte bei der notwendigen Effizienz sogar noch um 1 Tor höher ausfallen können. Doch der überragende Torwart Marek Schwarz aus Liberec verhinderte weitere Treffer. Auch sein Gegenüber im Panther Käfig Olivier Roy stand in nichts nach und zeigte ebenfalls einige gute Paraden.

Panther setzten im 2. Drittel nach, erzielen aber kein Tor

Hoch konzentriert und mit viel Disziplin starteten die Augsburger auch in Drittel 2 und hielten gegen das tschechische Spitzenteam voll auf Augenhöhe mit. Es entwickelte sich ein tolles und temporeiches Europapokalspiel. Doch Fraser,McNeill,Hafenrichter und Schmölz verzweifelten am „Hexer“ im Tor von Liberec. Marek Schwarz hielt sein Team mit sensationellen Paraden im Spiel. Da aber auch die weißen Tiger aus der Partnerstadt von Augsburg immer besser wurden, musste auch der AEV Goalie Olivier Roy seine derzeit tolle Form im weiteren Verlauf immer mehr bestätigen. Ab der 37. Spielminute erhöhte sich der Druck in Richtung Augsburger Tor vehement. Bei der einzigen Strafzeit für Thomas Holzmann auf Seiten der Panther drängte Liberec druckvoll auf den Ausgleich. Doch die Augsburger Spieler kämpften in der Defensive um jeden Zentimeter und überstanden die Druckphase der Tschechen ohne Gegentreffer. Das 2. Drittel näherte sich seinem Ende, als Panther Verteidiger Brady Lamb ein individueller Fehler unterlief und den nutzten die Gäste sofort eiskalt 23 Sekunden vor der zweiten Pause zum 1:1 Ausgleich durch Radan Lenc. Einen unglücklicheren Zeitpunkt hätte es aus Panther Sicht nicht geben können.

Rückstand und Ausgleich im letzten Drittel

Noch blieben 20 Minuten um die zwei so ersehnten Punkte einzufahren. Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch und zeigten den Zuschauern im Curt Frenzel Stadion weiterhin ein tolles und begeisterndes Eishockeyspiel. In der 44. Spielminute mussten die Panther den nächsten Rückschlag hinnehmen. Henry Haase hatte bei seinem Abwehrversuch über die Bande Pech, der Puck blieb hängen und über Zacher und Hanousek kam das Spielgerät zu Adam Musil der per Nachschuss die Scheibe zum 2:1 im AEV Tor versenken konnte. Jetzt galt für die Augsburger nur noch die Devise voller Angriff in Richtung Ausgleich. Knapp 4500 Augsburger Fans unterstützten ihr Team dabei nach besten Kräften. Die Panther zeigten wieder einmal ihren Charakter und erarbeiteten sich Chancen um Chancen. T.J. Trevelyan, Adam Payerl und Sahir Gill schossen aus allen Positionen , doch der Goalie der weißen Tiger Marek Schwarz schien unüberwindbar. Es war zum Verzweifeln und die Zeit wurde immer weniger. Doch endlich in der 57. Spielminute war es soweit. Sahir Gill passte auf Thomas Holzmann und der wuchtete den Puck zum vielumjubelten 2:2 in die Maschen des tschechischen Tores. Völlig verdient der Ausgleich für die Augsburger Panther. Nach 60 Minuten stand es 2:2 und ein Punkt war schon einmal gesichert. Den so wichtigen zweiten Punkt zum Einzug in das Achtelfinale wollten sich die Panther jetzt in der Overtime holen.

Spannung pur in der Verlängerung

Auch in diesen 5 Minuten Verlängerung mit jeweils 3 Feldspielern, hatte der AEV die besseren Chancen. Gill, Payerl und Fraser hatten die Entscheidung auf dem Schläger, leider fand aber keiner der Versuche das Ziel. So endete auch die Verlängerung beim Spielstand von 2:2 Unentschieden. Die Entscheidung musste im Penaltyschießen gefunden werden.

Panther ohne Tor im Penaltyschießen

 Augsburgs  Stieler, Payerl, Ullmann und Gill scheiterten entweder am Torwart aus Liberec oder verpassten teilweise auch an der zu komplizierten Ausführung das Tor ganz, während die Tschechen zwei Versuche durch Marosz und Bulir im Augsburger Tor unterbrachten und so mussten die Panther sich mit einem Punkt begnügen, der leider noch nicht zum Einzug in das Achtelfinale reicht. Liberec gewann mit 3:2 nach Penaltyschießen und so kommt es am nächsten Mittwoch in Augsburgs Partnerstadt zum entscheidenden Duell. Dabei brauchen die Panther mindestens ein Unentschieden in der regulären Spielzeit um in die Ko-Runde der letzten 16 Mannschaften einzuziehen.

Eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe.

Beide Trainer sahen ein tolles Champions League Spiel mit viel Intensität, Spannung  und überragenden lautstarken Fans . Panther Coach Tray Tuomie war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, bemängelte aber auch die individuellen Fehler und die Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Bei 42 Schüssen nur 2 Tore reichten eben nicht zum Sieg. Trotzdem sieht der AEV Coach noch gute Chancen für das schwierige Rückspiel nächste Woche um das große Ziel Achtelfinale zu erreichen.

Rund 1000 Augsburger Fans werden dabei ihr Team lautstark unterstützen.

Panther: Roy-Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Sezemsky- Sternheimer, Payerl, Callahan, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Schmölz, Fraser, Gill, Mayenschein, Ullmann, Hafenrichter

Tore:

1:0 18:22 Scott Valentine

1:1 39:37 Radan Lenc

1:2 43:14 Adam Musil

2:2 56:37 Thomas Holzmann

2:3 65:00 Michal Bulir ( Penalty)

Strafminuten:

Augsburg:    2

Liberec:        4

Zuschauer:

4428

Schiedsrichter:

Kristian Nikolic ( Österreich)/ Marian Rohatsch ( Deutschland)

Linienrichter:

Gabriel Gaube/Patrick Laguzov ( Deutschland)

 


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