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Schnell gegangen bei der MBB-SG

Verfasst am Freitag, 10. Juli 2020, 09:51 Uhr von Wilfried Matzke
Seniorengeher der MBB-SG Augsburg-klein

Seniorengeher, die Jogger hinter sich lassen

Walking mit oder ohne Stöcke ist auch in Corona-Zeiten sehr beliebt. Aber das klassische Gehen als Wettkampfsport wird von großen Nachwuchssorgen geplagt. Nur noch wenige Leichtathleten betreiben diese olympische Disziplin mit dem typischen Hüftwackeln. Als traditionelle Geherhochburg gilt die MBB-SG Augsburg.

Hier beim Univiertel-Sportverein MBB-SG ist eine Handvoll Athleten im Alter von rund 60 bis 80 Jahren bei Seniorenwettkämpfen auf der Straße, im Stadion und in der Halle erfolgreich. So holten Horst Kiepert, Horst Lenz, Erich Sturz, Sigrid Ruske und Gaby Moser schon zahlreiche bayerische und deutsche Seniorentitel. Sogar bei Europa- und Weltmeisterschaften kommen die fünf Augsburger regelmäßig auf das Siegerpodest. "Oft werden wir wegen unseres Watschelganges belächelt, aber dieser technisch anspruchsvolle Ausdauersport verdient Respekt", meint Gaby Moser.

 

Geschwindigkeiten zwischen sechs und acht Minuten pro Kilometer legen die MBB-Geher vor. Viele Jogger hätten Schwierigkeiten, diesem Tempo zu folgen. Laufen ist ein Freestyle-Sport, aber beim Gehen gelten zwei elementare Regeln. Ein Fuß muss immer Kontakt mit dem Boden haben und das ausschreitende Bein muss vom Aufsetzen bis zur aufrechten Stellung gestreckt sein.

 

"Die Bewegungsform, die sich vom Walking durch den betonten Hüfteinsatz unterscheidet, ist keinesfalls ungesund", widerspricht Gaby Moser einem häufigen Vorurteil. Die ehemalige Leichtathletik-Abteilungsleiterin der MBB-SG betreut weiterhin die MBB-Geher und wirkt als schwäbische Gehsport-Beauftragte.

 

Der deutsche Gehsport erlebte seine Glanzzeit in den 1970er Jahren. Bei der Olympiade 1972 in München begeisterte Bernd Kannenberg die Nation. Der Oberfeldwebel aus Sonthofen errang die Goldmedaille im 50-Kilometer-Straßengehen. Volksläufe, auch bei der MBB-SG Augsburg, gingen damals meist mit Gehwettbewerben über die Bühne. So wurden Bernd Kannenberg und andere deutsche Top-Geher entdeckt. Aber schon lange hat sich das Gehen zu einer Randsportart entwickelt.

 

Gehen laut Wikipedia

 

Gehen ist eine olympische Leichtathletik-Disziplin, bei der im Gegensatz zum Laufen kein für das menschliche Auge sichtbarer Verlust des Bodenkontakts vorkommen darf. Zusätzlich muss das ausschreitende (vordere) Bein beim Aufsetzen auf den Boden gestreckt sein. Hierdurch kommt es zu der für die Geher so markanten Hüftbewegung. Wettbewerbe werden bei den Männern auf der Straße über 20 und 50 Kilometer ausgetragen. Bei den Frauen beträgt die Streckenlänge 20 Kilometer. Gegangen wird meist auf einem wenige Kilometer langen Rund- oder Wendepunktkurs. Außerdem gibt es Bahn- und Hallenwettkämpfe über verschiedene Distanzen ab fünf Kilometer.

 

 

Text und fotocredit: Wilfried Matzke / WM

 


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