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Panther verlieren zu Hause gegen die Düsseldorfer EG

Verfasst am Montag, 18. März 2019, 11:10 Uhr von Thorsten Franzisi
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Mit einer 3:4 Niederlage gegen die Düsseldorfer EG sind die Augsburger Panther jetzt im Viertelfinale um die Deutsche Eishockeymeisterschaft mit 1:2 Siegen in der Serie in Rückstand geraten. 4 Siege sind in der best of seven Serie notwendig, um das Halbfinale zu erreichen. Jetzt müssen die Augsburger also mindestens 1x in Düsseldorf und noch 3x insgesamt gewinnen, um die nächste Runde zu erreichen.



Super Start der Augsburger Panther im 1. Drittel
Bereits nach 28 Sekunden, musste der Düsseldorfer Verteidiger Alexandre Picard auf die Strafbank und der AEV nutzte dieses Überzahlspiel nach genau 60 Sekunden Spielzeit zum 1:0 durch einen tollen Schlagschuss von Simon Sezemsky. Es war bereits der dritte Treffer in den Play offs für den Augsburger Verteidiger. Einen besseren Start konnten sich die Panther nach der 1:4 Niederlage am vergangenen Freitag in Düsseldorf nicht wünschen. Riesenjubel im ausverkauften Curt Frenzel Stadion bei den Augsburger Fans.

Doch die Freude währte nur 35 Sekunden, dann misslang den Panthern ein Aufbaupass in der neutralen Zone und diese Unkonzentriertheit nutzten die cleveren Rheinländer in der 2. Spielminute zum 1:1 durch Jaedon Descheneau. Der Angriffswirbel des AEV war jäh gestoppt und dazu mussten die Panther ab der 4. Spielminute auch noch ein Unterzahlspiel überstehen. Dies gelang aber glänzend. In der 9. Spielminute dann das nächste Powerplay für die Augsburger, doch Pat McNeill und zweimal Brady Lamb scheiterten nur knapp an der abermaligen Führung. Mit viel Glück und guten Paraden verhinderte Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor einen Rückstand.

Statt einer verdienten Führung musste der AEV in der 13. Spielminute den unglücklichen Rückstand hinnehmen. Philp Gogulla passte vor das Augsburger Tor und der Ex-Augsburger Patrick Buzas vollendete glücklich mit dem oberen Teil seines Schlägers zum 2:1 für die DEG. Die erste Entscheidung der Schiedsrichter auf dem Eis, kein Tor, nach eingehendem Videostudium und der Rückfrage beim Serienmanager der in den Play offs eingesetzt ist, entschieden die Referees Schrader und Schukies doch auf Tor für die DEG. Es war wohl, trotz der gellenden Pfiffe der Augsburger Fans auch eine richtige Entscheidung. Nur einige Minuten später, hatten aber die Panther in doppelter Überzahl 55 Sekunden Zeit den sofortigen Ausgleich zu erzielen.

Mit viel zu wenigen Schüssen, ohne das entsprechende Tempo und zu statisch, vergaben die Augsburger aber diese große Möglichkeit. Es sollte noch schlimmer kommen, Hans Detsch handelte sich eine unnötige, aber auch umstrittene Strafzeit ein und die Rheinländer nutzten dieses Überzahlspiel eiskalt zum 3:1 durch Braden Pimm in der 19. Spielminute. Die Ernüchterung im Augsburger Lager war deutlich zu spüren. 1: 3 für die DEG ,der nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprechende Zwischenstand nach dem 1. Drittel.

Klasse Moral der Augsburger Panther im 2. Drittel
Coach Mike Stewart fand in der Kabine wohl die richtigen Worte, denn die Panther kämpften sich zu Beginn des 2. Abschnitts schnell in die Begegnung zurück. Nach einem eher durchwachsenen Powerplay in der 25. Spielminute, schafften die Augsburger in der 28. Spielminute durch eine geniale Einzelaktion von Torjäger Matt White den Anschlusstreffer zum 2:3 und die Fans peitschten ihre Cracks weiter nach vorne. In der 30. Spielminute musste Panther Stürmer Matt Fraser für 2 Minuten auf die Strafbank und die Augsburger waren der Defensive gefordert. Aus dieser kompakten Abwehrarbeit und nach einem Fehler der Düsseldorfer Offensive gelang dem AEV ein super Break in der 31. Spielminute. Henry Haase bediente Drew LeBlanc und der Supertechniker bei den Panthern sorgte mit einem platzierten Schuss für den 3:3 Ausgleich. Der Jubel der Fans war auch ein Test für die Grundmauern im alt ehrwürdigen Curt-Frenzel Stadion.

Die Freude über den Ausgleich unbeschreiblich. Das Momentum war wieder auf Seiten der Panther und Düsseldorf stand unter Dauerdruck. Selbst ein Unterzahlspiel , ab der 33. Spielminute konnte die Augsburger nicht stoppen. Von der Sünderbank kommend, passte Scott Valentine auf Matt White und der vergab die große Möglichkeit zur Führung leider um Zentimeter. In diese Euphorie, unterstützt durch die tolle Stimmung im Stadion, dann der erneute Rückschlag. Ein Fehler in der Abwehr der Augsburger , dazu ein abgefälschter Puck landete bei Düsseldorfs Philip Gogulla und der verwandelte völlig frei vor dem Tor des AEV zum 4: 3 für die Gäste. Mit dieser knappen Führung für die Rheinländer endete der 2. Abschnitt.

Panther mit viel Kampf, aber ohne Schussglück
Im letzten Drittel versuchten die Panther möglichst schnell den Ausgleich zu erzielen. Düsseldorf zog sich aber in die Defensive zurück und machte es dem AEV unheimlich schwer. Nur wenige Torchancen waren trotz gefühlten 70-80% Scheibenbesitz zu verzeichnen. Die Panther rannten immer wieder vergeblich an und T.J Trevelyan und Matt Fraser fehlte auch das nötige Glück bei ihren Schüssen. Die Zeit lief erbarmungslos gegen die Augsburger und Panther Coach Mike Stewart zog mit der Herausnahme von Torwart Olivier Roy, 80 Sekunden vor Ende der Begegnung seinen letzten Joker. Doch auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Trotz unermüdlichem Kampf, fehlten den Augsburger Panthern letztendlich die Effizienz, die Kreativität und das nötige Glück um in die Verlängerung zu gelangen. Auch 36:20 Schüssen zugunsten des AEV, reichten nicht, um die cleveren Gäste zu bezwingen.

Natürlich war die Enttäuschung auf Seiten der Panther über die Niederlage groß, aber das Team besitzt das Selbstvertrauen und das nötige Können um auch in Düsseldorf gewinnen zu können. So sprachen beide Trainer von zwei absolut gleichwertigen Teams, indem nur Kleinigkeiten für die Entscheidung sorgen. Nach der Düsseldorfer 2:1 Führung in der Serie, folgt jetzt Spiel 4 am nächsten Freitag um 19.30 Uhr in Düsseldorf, bevor die Panther am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr in Spiel 5 wieder Heimrecht gegen die Rheinländer haben. Hoffentlich ist dies dann nicht das letzte Heimspiel für die Panther, in dieser bisher so sensationellen Saison.

Statistik:
Augsburger Panther: Roy-Tölzer, McNeill, Haase, Sezemsky, Lamb, Valentine, Rogl- Payerl, Stieler, White, Detsch, Ullmann, Schmölz, Holzmann, Gill, Fraser, LeBlanc, Hafenrichter, Trevelyan

Tore:
1:0 01:00 Simon Sezemsky 5:4
1:1 01:35 Jeadon Descheneau
1:2 12:37 Patrick Buzas
1:3 18:10 Braden Pimm 5:4
2:3 27:38 Matt White
3:3 30:54 Drew LeBlanc 4:5
3:4 37:18 Philip Gogulla

Strafzeiten:
Augsburg 8
Düsseldorf 10
Zuschauer:
6139 ( ausverkauft)
Schiedsrichter/Linienrichter
Andre Schrader/Gordon Schukies
Andreas Hofer/Patrick Laguzov




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