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Mitgliederversammlung des AEV mit Höhen & Tiefen

Verfasst am Samstag, 30. April 2022, 15:31 Uhr von Thorsten Franzisi
Mitgliederversammlung Augsburger Eislaufverein

In der Mitgliederversammlung des AEV wurde der bisherige Vorstand ohne Gegenstimmen wieder bestätigt.

In der Panther Lounge des Curt-Frenzel-Stadions fand die Mitgliedversammlung des Augsburger Eislaufvereins statt. Im großen und ganzen war die Saison 2021/22 eine gute Spielzeit für den Verein. Bereits zum sechsten Mal erreichte man den 5-Sterne-Status, konnte 2020/21 finanziell ein sehr gutes Ergebnis einfahren und alle Altersklassen sind erstklassig. Ein Thema bewegt den Verein aber zusehends und hindert am weiteren Wachstum.

Im Prinzip konnte Wolfgang Renner die Mitgliederversammlung mit fast nur positiven Nachrichten eröffnen und die gute Arbeit des gesamten Vorstands wurde mit einer schnellen Wiederwahl ohne Gegenstimmen oder Gegenkandidaten bestätigt. Im Bereich der Finanzen konnte sich der Verein weiter stabilisieren und Rücklagen von insgesamt 122.000 Euro bilden. Die gute Finanzlage ermöglicht auch neue Schritte, wie die Erweiterung des Trainerstabes und den Ausbau des Internats inklusive der Betreuung.

Sichtlich bewegt zeigte sich der Präsident Wolfgang Renner, als es um das Thema der Einhausung der Bahn II hinter dem Curt-Frenzel-Stadion ging. So gab es im Jahr 2018 einen einstimmigen Beschluss des Sportausschusses und des Stadtrats zur Einhausung der Bahn II. Als dann nach der Kommunalwahl der neue Stadtrat den Koalitionsvertrag zwischen CSU und den Grünen beschloss, fand die Überdachung keine Erwähnung mehr. Nicht mal für eine Planung wurden im Doppelhaushalt 2021/22 der Stadtregierung Gelder eingeplant. Der AEV sei aber nun endgültig an seine Grenzen gekommen, es fehlen einfach Eiszeiten. Eine Damenmannschaft war im Gespräch, aber es finden sich einfach nicht genug Trainingszeiten. Dabei sei durchaus ein weiteres Wachstum möglich, die Laufschule mit über 100 Kindern stößt als Grundbasis des Vereins immer mehr an seine Grenzen. Neben den Problemen mit den Eiszeiten, sei es auch immens wichtig mit der Einhausung wieder ein Vereinsheim zu haben, um die Gemeinschaft der großen Eishockeyfamilie des AEV zu stärken und neben dem Training auch einen Platz und eine zweite Heimat zum verweilen anbieten zu können. Wolfgang Renner, selbst Mitglied des Sportbeirates in Augsburg zeigte sich enttäuscht über die mangelnde Tatkraft der Stadtregierung. "Wie es aktuell scheint, könnte wohl nur ein Investor/Sponsor, Bewegung in die Thematik der Einhausung bringen. Wir erwarten mit Spannung, ob er Antrag der Sportverwaltung für den Doppelhaushalt 2023/24, wenigsten die Planungen berücksichten wird. Eine Entscheidung fällt schon im Mai im Finanzausschuss der Stadt Augsburg", führte Wolfgang Renner weiter aus.

Ansonsten gab es von Seiten des Jugendleiters Stefan Rager und der Kassiererin Marion Voit nur gut Nachrichten. Sportlich lief es trotz etwas Fluktuation im Trainerbereich sehr gut und die Finanzen 2020/21 sind mit Ausgaben von 358.126 Euro gegenüber den Einnahmen von 413.884 € weiterhin stabil und positiv. Hier erwähnte Marion Voit auch die Treue der meisten Sponsoren und Mitglieder mit einem herzlichen Danke.  

Im Anschluss folgte die Neuwahl des Präsidiums, welche völlig einig und in Rekordgeschwindigkeit die Personen in den bestehenden Ämtern bestätigte. Es fand sich auch eine zweite Kassenprüferin. Besonders schön war der Dringlichkeitsanstrag von Horst Müller, der dem ehemaligen Präsidenten Michael Gebler als Ehremitglied würdigen sollte. Der Antrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen und ebenso die Ehrenmitgliedschaft. Michael Gebler, der dem AEV als Sanitäter an der Bande bei den Nachwuchsspielen immer noch tätig ist, war sichtlich gerührt über die verdiente Ehrung und die Glückwünsche des Vorstands.

www.vereinsticket.de


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