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Königsbrunn besteht Härtetest gegen Klostersee

Verfasst am Montag, 16. September 2019, 01:07 Uhr von Horst Plate
Alexander Strehler und Felix Kaller lieferten sich einen Faustkampf, den der Königsbrunner Verteidiger für sich entscheiden konnte

In der letzten Saison verloren die Brunnenstädter das Duell auf eigenem Eis mit 0:10

Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele...

Mit 8:4 entscheidet der EHC Königsbrunn das Duell gegen den starken Ligakonkurrenten EHC Klostersee. Am Ende siegte die Mannschaft mit den geringeren Strafzeiten.

Im Spiel konnte Coach Peter Schedlbauer bis auf die Langzeitverletzten und Nico Neuber auf seinen gesamten Kader zugreifen. Gegner Klostersee musste auf einige Stammkräfte verzichten und füllte die Reihen mit Spielern aus dem Nachwuchs, unter anderem mit dem 16-jährigen Talent Felix Lohmaier.

Beide Teams starteten mit viel Zug nach vorne in die Partie und boten den Zuschauern eine ansehnliche Partie auf Augenhöhe. Der EHC Königsbrunn zeigte sich zu dem gestrigen Spielen stark verbessert und agierte konzentriert. Beide Mannschaften erarbeiteten sich immer wieder Möglichkeiten, doch den ersten Treffer markierten die Hausherrn. In der fünften Minute setzte sich Jakub Sramek erfolgreich durch und netzte zum 1:0 ein. Bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.

Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der EHC nahtlos an seine geschlossene Mannschaftsleistung an und spielte konzentriert weiter. Wie schon im ersten Drittel hatten beide Teams ihre Chancen, den nächsten Treffer markierte aber wieder Königsbrunn. In der 24. Spielminute traf Dominic Auger zum 2:0 und belohnte sich für seine starke gezeigte Leistung. Die Freude über den Treffer währte nur kurz, denn nur eine Minute später schoss Klostersee zum 2:1 Anschlusstreffer ein. In der 34. Spielminute konnten die Gäste durch einen schön herausgespielten Treffer von Philipp Quinlan ausgleichen, doch nur vier Minuten später sorgte Hayden Trupp mit seinem Tor in Überzahl für die erneute Führung der Königsbrunner. Nur eine Minute später legte Patrick Zimmermann, ebenfalls in Überzahl, zum 4:2 Drittelendstand nach.

Auch im letzten Drittel sah es zunächst nach einem klaren Sieg für Königsbrunn aus, denn Auger erhöhte in Überzahl zum 5:2. Doch Klostersee markierte die nächsten beiden Treffer, so dass es acht Minuten vor Spielende nur noch 5:4 für Königsbrunn stand. Aber die Gäste verspielten durch weitere Strafzeiten ihre Chancen auf einen Sieg. Das 6:4 für die Brunnenstädter durch Auger fiel in Überzahl, sein Schuss war eigentlich als Pass gedacht, doch ein Spieler der Gäste lenkte den Puck versehentlich ins eigene Tor. Nur zwei Minuten später schaltete Matthias Forster als schnellster und spitzelte den Puck, der dem Gästegoalie durch den Beinschoner schlüpfte, ins Tor und sorgte mit dem 7:4 für die Vorentscheidung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste sogar in doppelter Unterzahl. In der letzten Spielminute durfte sich dann Julian Becher ebenfalls in die Scorerliste eintragen, sein Tor zum 8:4 bedeutete den Endstand in der intensiv, aber auch sehr fair geführten Partie.

Der Sieg der Königsbrunner geht voll in Ordnung, auch wenn das Resultat ein paar Tore zu hoch ausgefallen ist. Die Mannschaft produzierte viel weniger Fehler als in den vorangegangenen Partien und nutzte gnadenlos die Strafzeiten der Gegner. So fielen fünf der acht erzielten Tore in Überzahl. Auch die Torleute zeigten wieder eine klasse Partie, Jenny Harrß stand bis zur 30. Minute im Tor, danach durfte Nicolas Hetzel sein Können zeigen. In der 52. Spielminute zeigten Königsbrunns Alexander Strehler und sein Gegenspieler Felix Kaller noch eine kleine Faustkampfeinlage. Nachdem Strehler seinen Gegner zu Boden schickte, zeigten die Schiris Einfühlungsvermögen und verbannten die beiden Hitzköpfe für 2+2 Spielminuten auf die Strafbank.
 
Königsbrunns Coach Peter Schedlbauer war mit dem Sieg zwar zufrieden, sah aber auch noch viel Verbesserungspotenzial für seine Mannschaft: „Wir sind gut in die Partie eingestiegen und haben durch unsere Überzahlsituationen das Spiel gewonnen. Wer weiß, wie die Begegnung ausgegangen wäre, wenn wir in Gleichzahl gespielt hätten. Dann wäre es wohl sehr knapp geworden, denn mit der Disziplin war ich nicht immer zufrieden. Am nächsten Wochenende haben wir es mit Memmingen zu tun, da haben wir einen ganz großen Prüfstein vor uns.“

Tore: 1:0 Sramek (Streicher) (5.), 2:0 Auger (Trupp, Sramek) (24.), 2:1 Kaefer (Rische) (25.), 2:2 P. Quinlan (Gaschke, Rische) (34.), 3:2 Trupp (Sramek, Auger) (38.), 4:2 Zimmermann (Forster, Auger) (39.), 5:2 Auger (Zimmermann, Forster) (46.), 5:3 Gaschke (N. Quinlan, P Quinlan) (48.), 5:4 Kaefer (Rische) (52.), 6:4 Auger (54.), 7:4 Forster (Trupp, Sramek) (57.), 8:4 Becher (Baur) (60.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 10   EHC Klostersee 26    Zuschauer: 150


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