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Heimniederlage für die Augsburger Panther

Verfasst am Montag, 17. Februar 2020, 11:34 Uhr von Thorsten Franzisi
Augsburger Panther  AEV 5699

Im direkten Duell um Tabellenplatz 8 in der Deutschen Eishockeyliga, unterlagen die Augsburger Panther den Grizzlys aus Wolfsburg mit 2:4.

Durch diese Niederlage belegt der AEV jetzt Platz 10 der Tabelle mit 62 Punkten. 10 Punkte beträgt aber nach wie vor der Vorsprung auf die jetzt seit 15 Spielen sieglosen Kölner Haie und Rang 11.

Wolfsburg kommt im 1. Drittel besser in das Spiel
Die Gäste aus der VW-Stadt begannen die Partie schwungvoll und erzielten bereits mit dem ersten Schuss das 1:0. Der Ex- Augsburger Spencer Machacek traf das Spielgerät gar nicht voll, trotzdem oder gerade deshalb ging der Puck an AEV Torhüter Olivier Roy vorbei in das Tor. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 97 Sekunden. Auch nach dem Rückstand taten sich die Panther äußerst schwer, die sehr gut stehende Abwehr der Wolfsburger in Bedrängnis zu bringen.

Die Panther schossen zwar im ersten Powerplay  aus allen Positionen, doch Kosmachuk und McNeill scheiterten am sehr guten Grizzlys Goalie Felix Brückmann. In der 12. Spielminute wieder Überzahlspiel für die Panther, welches aber zu keiner einzigen großen Torchance führte. Im Gegenteil, mit Ablauf der Strafe für Dominik Bittner, passte Mathis Olimb auf Alexander Johannsson welcher zwischen zwei zu passiven Augsburger Abwehrspielern durchlief und eiskalt zum 2:0 für die Gäste aus Niedersachsen erhöhte. Das Augsburger Spiel war mit zu vielen Fehlern behaftet, um die Gäste ernsthaft in Gefahr  zu bringen. Stimmung kam erst in der 18. Spielminute im Curt Frenzel Stadion auf, als sich Adam Payerl im Faustkampf gegen Jeff Likens als Sieger behaupten konnte. So endete der erste Abschnitt, trotz 10:5 Torschüssen für den AEV, mit einem 0:2 Rückstand.

Panther zeigen Moral und kommen zum Ausgleich
Die erste Torchancen im 2. Drittel hatten zwar noch einmal die Gäste aus Wolfsburg, doch Olivier Roy im Augsburger Tor entschärfte die Schüsse von Machacek und Olimb sicher. Ab jetzt übernahmen die Panther die Initiative, erhöhten den Druck und bestimmten die Begegnung. In der 26. Spielminute gelang dem AEV ein Zaubertor zum 1:2. Eine herrliche Kombination eingeleitet von Drew LeBlanc über Scott Kosmachuk landete bei Jaroslav Hafenrichter der nur noch aus kurzer Distanz in das leere Tor vollenden musste. Der Anschluss war hergestellt und die Augsburger setzten sofort nach. Mitten in den Sturmlauf der Panther, ergab sich aber eine Riesenchance für die Gäste. Bei einem Konter gab es eine 3:1 Situation vor dem Augsburger Tor, doch Machacek scheiterte an Panther Keeper Olivier Roy in der 28. Spielminute.

Fast im Gegenzug dann der Ausgleich für den AEV. Verteidiger Brady Lamb zog an der blauen Linie ab und der Puck landete rechts oben im Tor der Wolfsburger zum 2:2. Erleichterung und Jubel auf den Rängen des Curt-Frenzel Stadions. Das Ergebnis war egalisiert und das Momentum auf Seiten der Panther. Trotz weiterer guter Chancen wollte aber die Führung nicht gelingen. Henry Haase und der völlig frei zum Schuss kommende John Rogl konnten Felix Brückmann im Wolfsburger Tor nicht überwinden. Zentimeter fehlten auch nur bei den Abschlüssen von Brady Lamb und Scott McNeill. Nach 40 Spielminuten war die Begegnung völlig offen und es ging mit einem 2:2 in die zweite Drittelpause.

Special Teams entscheiden die Partie zugunsten der Gäste
Beide Mannschaften wusste um die Wichtigkeit des nächsten Tores im letzten Abschnitt und wollten nicht den entscheidenden Fehler begehen. In der 45. Spielminute durften die Panther zum dritten Mal im Powerplay agieren, doch der Führungstreffer gelang einfach nicht. In der jetzt entscheidenden Phase der Begegnung wurde in der 51. Spielminute gegen Panther Stürmer Thomas Holzmann eine Strafzeit verhängt und nur 54 Sekunden später schickten die beiden Schiedsrichter Klein und Piechaczek Topscorer Drew LeBlanc wegen hohen Stocks in die Kühlbox. Die Panther mussten 62 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren. Sicher eine fragwürdige Entscheidung von Referee Michael Klein, der beide Fouls gegen die Panther ahndete.

Zum Unglück wurde auch noch Brady Lamb der Schläger ungestraft aus der Hand geschlagen und dies nutzten die Gäste schnell und eiskalt zur 3:2 Führung durch Fabio Pfohl in der 53. Spielminute. Gellende Pfiffe von den Augsburger Fans begleiteten die umstrittenen Entscheidungen der Schiedsrichter. Doch die Panther bekamen schnell die Chance zum Ausgleich, die Unparteiischen wollten die Begegnung wohl doch nicht entscheiden und schickten innerhalb von 68 Sekunden zwei Grizzlys ebenfalls fragwürdig auf die Strafbank. Jetzt durften die Panther 62 Sekunden in doppelter Überzahl agieren. Leider nutzten die Augsburger die große Chance zum Ausgleich nicht. Zu kompliziert und fast immer nach dem gleichen Muster, trafen die Schützen von der blauen Linie ihr Ziel nicht. Das sonst so gut funktionierende Powerplay wollte heute einfach nicht zu einem Tor führen. Dazu spielten die Gäste sehr clever im Unterzahl und Felix Brückmann im Tor der Grizzlys entschärfte mit Glück und Können sämtliche Schussversuche der Augsburger.

100 Sekunden vor Ende der Begegnung nahm Coach Tray Tuomie Torwart Olivier Roy vom und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler. Doch auch diese letzte  Maßnahme führte nicht zum Ausgleich. Im Gegenteil, 32 Sekunden vor der Schlusssirene profitierten die Gäste von einem Fehlpass und erzielten im Konter durch Mathis Olimb das 4:2 in das leere Augsburger Gehäuse. Die bittere Niederlage war besiegelt. 14 Heimspiele in Folge konnten die Panther punkten, heute gab es leiderwieder einmal eine Niederlage im Curt Frenzel Stadion. Gegen einen direkten Kontrahenten war dies doppelt bitter. Mit einem Sieg hätte der AEV die Grizzlys überholt und wäre dem Einzug in die 1. Pay off Runde einen großen Schritt näher gekommen.

Beide Trainer Pat Cortina und Tray Tuomie sahen eine spannende Begegnung, indem Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage den Ausschlag gaben. Die Special Teams waren heute spielentscheidend und da waren die Gäste effizienter.
Die Panther brauchen und können sich aber nicht lange über die Niederlage ärgern, denn bereits am Dienstag geht es im bayerischen Derby in Nürnberg gegen den nächsten direkten Kontrahenten. Wieder nur 48 Stunden später steigt das nächste Heimspiel für den AEV, am Donnerstag sind dann um 19.30 Uhr die Eisbären aus Berlin zu Gast im Curt Frenzel Stadion. Es geht Schlag auf Schlag in den jetzt entscheidenden Wochen.

Statistik:
Panther: Roy- Lamb, Tölzer, Valentine, Hasse, Sezemsky, McNeill, Rogl- Kosmachuk, LeBlanc, Hafenrichter, Payerl, Stieler, Schmölz, Trevelyan, Gill, Fraser, Holzmann, Mayenschein, Sternheimer

Tore:
0:1 01:27   Spencer Machacek
0:2 13:05   Alexander Johansson
1:2 25:01   Jaroslav Hafenrichter
2:2 28:46   Brady Lamb
2:3 52:23   Fabio Pfohl                        5:3
2:4 59:23   Mathis Olimb                    5:6

Strafzeiten:
Augsburg:   10+10 ( Payerl)
Wolfsburg:  18+10 ( Likens)

Zuschauer:
5916

Schiedsrichter:
Klein/Piechaczek
Linienrichter:
Hofer/Römer 
 


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