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Für den perfekten Laufstart

Verfasst am Freitag, 25. Juni 2021, 17:21 Uhr von Wilfried Matzke
Udo Pitsch

Fünf aktuelle und ehemalige Laufprofis aus unserer Region geben Tipps für Jogging-Einsteiger.

Rund ein Drittel der Deutschen hat seit dem Beginn der Pandemie gewichtsmäßig zugenommen. Mehr als die Hälfte bewegt sich zudem weniger als vor der Corona-Krise. Laufen als ursprünglichste Bewegungsform eignet sich zur effektiven und unkomplizierten Abhilfe. Trotzdem sollten Jogging-Einsteiger einiges beachten.

Auskunft geben können fünf aktuelle und ehemalige Laufprofis aus unserer Region. "Einfach rausgehen und loslaufen", stellt Udo Pitsch als ultimativen Tipp voran. Der Ex-Berufsoffizier aus Wehringen ist mit 289 Rennen über mindestens 42,195 Kilometer der erfahrenste Marathonläufer in Schwaben. "Als Laufanfänger macht man vieles intuitiv richtig", erklärt Pitsch. So rät er von Pulsmessern ab und empfiehlt, seinem Körpergefühl zu vertrauen. 

"Vor einem regelmäßigen Training sollte man sich sportmedizinisch untersuchen lassen", betont Andreas Weniger. Der Sportmediziner mit seiner Praxis in Diedorf kann eine Top-Marathonzeit von 2:12 Stunden vorweisen. Weiterhin empfiehlt er als Ergänzung und zur Verletzungsvorbeugung eine begleitende Sportart, wie Yoga oder Pilates. "Auch wenn es derzeit schwierig ist, eine persönliche kompetente Beratung beim Laufschuhkauf wäre wichtig", ergänzt Weniger. 

Einsteiger müssen erst einmal den berühmten inneren Schweinehund überwinden. Hierfür kennt Katja Mayer als vierfache "Augsburger Sportlerin des Jahres" ein passendes Konzept. "Mit fünf Minuten Joggen am Montag beginnen und jeden Tag um eine Minute steigern. Am Sonntag wird pausiert. In den nächsten drei Wochen geht es mit diesen minütlichen Steigerungen weiter", erläutert die Sportwissenschaftlerin und ehemalige Ironman-Triathletin der Spitzenklasse. "Anschließend kann man auf einen der üblichen Trainingspläne mit zwei bis drei Einheiten pro Woche umsteigen", spricht Katja Mayer. 

Um einer gewissen Eintönigkeit des Laufens vorzubeugen, plädiert Hiob Gebisso für das regelmäßige Wechseln: "Neue Strecken entdecken, das Tempo variieren oder Musik beim Laufen hören", schlägt er vor. Der Augsburger Student ist amtierender bayerischer Crosslauf-Meister. Damit die sportliche Betätigung nicht zu einem Strohfeuer wird, sollte man das Training fest in seinen Tagesablauf integrieren. "So bietet sich derzeit für die zahlreichen Menschen im Home-Office das Laufen in der Mittagspause an", meint Gebisso. 

"Weg vom Schlappschritt" lautet eine Empfehlung von Kerstin Hirscher. "Auch Jogger sollten regelmäßig Sprints oder Steigerungsläufe in ihren Dauerlauf einbauen, damit der Laufstil effektiv bleibt", empfiehlt die derzeit beste Mittelstrecklerin aus Schwaben. "In Nicht-Corona-Zeiten wird man bei Lauftreffs und in Laufvereinen meistens gut angeleitet und motiviert", ergänzt Hirscher, Sportleiterin bei der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn. Die Läufer-Communities im Internet könnten dies nur begrenzt leisten. 

 

Text: Wilfried Matzke / WM 

 


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