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FSV Inningen: Skateboarder TYLER EDTMAYER ist bei Olympia dabei

Verfasst am Montag, 02. August 2021, 18:57 Uhr von Thorsten Franzisi
TYLER EDTMAYER  SIA 1898

Das Mitglied des FSV Inningen konnte sich in der Disziplin

Bei den Olympischen Spielen in Tokio ist auch wieder eine ganze Reihe neuer Sportarten erstmals zugelassen. Neben Sportklettern und Surfen gehört Skateboarden dazu – und das mit Beteiligung eines Athleten, der für den Augsburger Sportverein FSV Inningen an den Start geht.

Es ist das 20-jährige Nachwuchstalent Tyler Edtmayer, der bereits voller Vorfreude auf Olympia blickte: „Es sind die ersten Olympischen Spiele für mich, da ist es so oder so natürlich mega-cool“, so Edtmayer, der auch ohne Zuschauer*innen sein bestes geben will. Aufgrund der strikten Hygienekonzepte ist seine Anwesenheit auf nur wenige Tage vor und nach dem am 5. August stattfindenden Wettkampf beschränkt: „Wirklich viel darf man da nicht miterleben, aber ich werde das beste daraus machen.“

Voraussetzung für eine Olympiateilnahme war unter anderem eine Aufnahme im Deutschen Rollsport und Inline Verband (DRIV). Durch Edtmayers Mitgliedschaft beim FSV Inningen kein Problem. So darf er als zweifacher
Deutscher Meister (2018 und 2019) neben 18 anderen der weltbesten Skateboarder in der neuen olympischen Disziplin „Skateboard Park“ (es gibt auch „Skateboard Street“) antreten. Dort geht es darum, auf großen Rampen, tiefen Pools und weiteren skateboardtypischen Elementen sein Können unter Beweis zu stellen.

Mit hohem Tempo sollen die Teilnehmer über die steilen Wände hinausfahren und im Sprung ihre Tricks zeigen. Die Wertung erfolgt über ein Punktesystem wie zum Beispiel beim Skispringen. Fünf „Richter“ bewerten die Tricks anhand ihrer Schwierigkeit, Ausführung, Tempo, Kreativität und Anzahl der Fehler. Erreicht werden können zwischen 0 und 100 Punkten. Die beste und schlechteste Wertung wird gestrichen, der Durchschnitt aus den übrigen drei ergibt dann die finale Leistungsbewertung.

In der Vorbereitung trainierte das 20-jährige Talent fast täglich mit dem Board und auch im Fitnessstudio, „um Verletzungen dauerhaft vorzubeugen.“ Die Motivation dabei verliert der stets gut gelaunte Tyler nie – obwohl in den letzten eineinhalb Jahren aufgrund der Pandemie fast keine Wettkämpfe stattfanden: „Skateboarden ist mein Leben“, eines von dem es sich vor allem in Kombination mit seiner Nebenbeschäftigung als Model auch finanziell leben lässt. Wer Tylers Lauf nicht verpassen will, muss allerdings früh aufstehen. Am Donnerstag, 5. August, startet das Finale bereits um 5.30 Uhr deutscher Zeit. 


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