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Friedberger Handballer gewinnen das Derby gegen Günzburg

Verfasst am Sonntag, 26. Januar 2020, 00:59 Uhr von Domenico Giannino
 D55 8197

Tolle Stimmung in der vollbesetzten Friedberger Halle.

Zwei große Fanlager, die ordentlich Stimmung machen; eine intensive, aber stets respektvolle Rivalität unter Nachbarn; eine junge Günzburger Mannschaft als Tabellenführer, aber mit vielen Verletzten, gegen eine erfahrene Friedberger Mannschaft, die sich nach dem Trainerwechsel zum Saisonstart langsam findet: Das schwäbische Derby in der Bayernliga bot viele Geschichten an.

Den Tabellenführer gestürzt und das schwäbische Derby gewonnen: Schöner hätte der Samstagabend für die Friedberger Handballer kaum verlaufen können. Mit dem 27:24 (11:10) Heimsieg gegen den VfL Günzburg setzten die Herzogstädter nicht nur ein dickes Ausrufezeichen, sondern beeinflussten auch den Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga massiv.

Günzburg reiste zwar als Spitzenreiter in die Herzogstadt, spitzenmäßig besetzt war der Kader der Schwaben jedoch nicht. Trainer Gábor Czakó standen aufgrund einer schon fast schon unheimlichen Verletztenmisere lediglich zehn Feldspieler zur Verfügung. Dennoch hatten die Gäste, deren Fans in der voll besetzten TSV – Halle ordentlich Stimmung machten, anfangs Vorteile. Vor allem Kreisläufer Daniel Jäger hatte die Friedberger 6-0-Abwehr nicht im Griff.

Stefan Tischinger nahm hingegen den besten Werfer der gesamten Bayernliga, den Günzburger Halbrechten Frieder Bandlow, gut aus dem Spiel. Ihm gelangen nur drei Feldtore.

In einer temporeichen ersten Hälfte standen vor allem die beiden Abwehrreihen im Fokus. Während beim TSV die Hereinnahme von Andreas Dittiger, der für das Derby ausnahmsweise in den Kader gerückt war, defensiv viel bewirkte, hatte Günzburg zusehends Probleme gegen den Friedberger Rückraum.

Vor allem Fabian Abstreiter machte viel Betrieb. Die Herzogstädter verschafften dem wurfstarken Halblinken viel Raum, weil sie gegen die offensive 5 – 1 – Deckung der Gäste oft auf einen zweiten Kreis auflösten. Mit einer besseren Wurfquote vor allem bei Siebenmetern und Kontern hätte Friedberg sogar höher als nur mit 11:10 zur Pause führen können.

Denn nach und nach steigerte sich die Abwehr des TSV. Bis auf kurze Konzentrationsmängel entnervten die kampfstarken Friedberger auch im zweiten Durchgang die technisch besseren Günzburger. Denen gingen jetzt langsam die Kräfte aus, der Mannschaft fehlten die Wechseloptionen. Das hohe Tempo konnten die Günzburger Spieler so nicht 60 Minuten lang gehen, es schlichen sich jetzt immer mehr leichte Fehler ein bei den Gästen.

Friedberg profitierte weiterhin sehr von der sicheren Abwehr und der Nervenstärke ihres Rechtsaußens Karlo Tomic. Dieser hatte zwar seinen allerersten Wurf versemmelt, die nächsten acht waren aber alle drin. Er und Stefan Knittl waren jetzt bei den Konterchancen sehr effizient.

Beim 19:16 und beim 24:21 sah es kurz so aus, als könnte Friedberg wegziehen, aber die starken Günzburger hielten bis zum 25:24 80 Sekunden vor dem Ende dagegen. Es brauchte schließlich zwei tolle Paraden des glänzend aufgelegten Friedberger Keepers Benjamin von Petersdorff, um den Günzburger Widerstand endgültig zu brechen. Das stimmungsvolle und oft hochklassige schwäbische Derby endete so mit einem Friedberger 27:24 (11:10) Sieg.

Trainerin Christina Seidel freute sich sehr: „Die großartige Abwehr und der super Torwart von Petersdorff haben uns das Spiel gewonnen. Gegen eine starke Günzburger Mannschaft, der viele gute Spieler verletzt gefehlt haben, zeigten wir großartigen Einsatz und Zusammenhalt. Nach so einem tollen Sieg ist es fast vermessen, etwas zu kritisieren, aber mit einer besseren Trefferquote hätten wir das Derby sogar noch höher gewinnen können.“

Dorsch; v. Petersdorff; Häusler; Okyere; Knittl (6); Tomic (8); Kaulitz; Müller; Riesenberger (1); Tischinger (3); Dittiger (1); Abstreiter (6/1); Scholz (1); Prechtl (1).

Domenico Giannino


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