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Friedberg verliert nach großem Kampf gegen den Ersten

Verfasst am Montag, 18. November 2019, 20:34 Uhr von Domenico Giannino
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Bayreuth muss aber am Ende nochmals zittern

Für die Friedberger Erste war der Tabellenführer aus Bayreuth am Sonntag zu stark. Beim 25:28 (11:16) der Handballer in der Bayernliga wäre nach einem schwachen Start aber beinahe noch eine Überraschung drin gewesen.

Der HaSpo Bayreuth ist als einziges Team in dieser Saison noch ungeschlagen und steht ganz vorne. Die Franken verteidigen mit einer extrem offensiven Abwehr, die manchmal fast wie eine 3-3-Formation anmutet. Die Gäste standen teilweise so weit vorne, dass die Herzogstädter im Spielaufbau bis hinter die Mittellinie zurückfallen mussten.

In den ersten 20 Minuten sorgte diese unorthodoxe Spielweise für große Verunsicherung beim TSV. Die Quote der Ballverluste war sehr hoch, aus dem Rückraum kam keinerlei Gefahr. Bezeichnend war, dass Linksaußen Luca Kaulitz der erfolgreichste Friedberger Torschütze dieser ersten 20 Minuten war. In dieser Phase sah es so aus, als würde der TSV einem Debakel entgegensteuern.

Nach dem 4:5 gelang Friedberg bis zur 22. Minute nur noch ein weiteres Tor, das 5:12 sah den Tabellenführer bereits klar vorne. Dieser konnte aber sein hohes Tempo nicht ganz bis zum Pausenpfiff halten. Friedberg, das in der 6-0 bis dahin oft viel zu spät auf die Gegenspieler herausgerückt war, verteidigte jetzt aggressiver.

Vorne machten Timo Riesenberger, Stefan Knittl und Manuel Scholz mehr Druck als ihre Mitspieler zuvor. Bayreuth hatte es jetzt nicht mehr so einfach, der TSV konnte mit dem 11:16 zur Pause zumindest etwas verkürzen.

Im zweiten Durchgang spielte Andreas Dittiger im Mittelblock. Das stabilisierte den Deckungsverbund enorm. Dittiger, der die Damen von München Laim trainiert, konnte diesmal aushelfen, da seine Mannschaft bereits am Samstag gespielt hatte.

Nach dem 15:20 hielten die Friedberger immer besser zusammen. In den nächsten 13 Minuten kassierte der TSV nur noch zwei Gegentore und kam bis auf 19:22 heran. Jetzt musste Bayreuth nochmals ein wenig zittern, die Gäste schienen in dieser Phase erstmals richtig verwundbar.

Mehrfach hatte Friedberg die Chance, den Rückstand weiter zu verkürzen, doch zu viele leichte Ballverluste und Fehlwürfe verhinderten dies. Kurz darauf war Bayreuth wieder auf 21:27 davongezogen und hatte damit die Vorentscheidung geschafft. Ein letztes Aufbäumen der Friedberger sorgte für den 25:28 (11:16) Endstand.

Trainerin Christina Seidel sah in diesem Spiel eine verpasste Gelegenheit: „Schade, da war mehr drin für uns. Wir haben den Abstand immer wieder verkürzt, kamen aber nie näher als auf drei Tore heran. Noch machen wir in solchen Phasen vorne zu viele Fehler. Aber positiv ist, dass wir dem Tabellenführer einiges abverlangt und uns nach einem schlechten Start zurückgekämpft haben.“

Häselhoff; v. Petersdorff; Okyere; Knittl (3); Szouszki (3); Tomic (2); Müller; Kaulitz (4); Riesenberger (6); Dittiger; Abstreiter; Scholz (4); Prechtl (3).

Domenico Giannino


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