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FC Augsburg verliert knapp gegen die Gladbacher Fohlen

Verfasst am Samstag, 29. Februar 2020, 22:30 Uhr von Thorsten Franzisi
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Wenn beim FCA nicht immer so viele Fehler gleich zu Gegentoren führen würden...

Auch das 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der FC Augsburg mehr oder weniger selbst zuzuschreiben. Vor dem 0:1 durch Lars Stindl patzte Keeper Tomas Koubek, den zweiten Gegentreffer legte Eduard Löwen mit einem Fehlpass vor und beim dritten Gegentreffer zeigten sich im Augsburger Strafraum Auflösungserscheinungen.

Trotzdem fiel die Kritik mäßig aus. Abwehrspieler Jeff Gouweleeuw, der den gelbgesperrten Daniel Baier als Kapitän vertrat, brachte es auf den Punkt: „Ich habe es lieber, dass wir so verlieren, als mit Kacka in der Hose wie gegen Freiburg. Die Art und Weise von uns war viel besser. Ja, es funktioniert nicht alles, aber in den entscheidenden Momenten müssen wir einfach besser und fokussierter sein. Das ist unser nächster Schritt. Ich bin überzeugt, dass, wenn wir so weiterspielen, die Punkte holen werden.“ Trainer Martin Schmidt sprach von einer im Vergleich zum letzten Heimspiel klaren Steigerung in vielen Bereichen. „Das Herausspielen von Chancen, die Art und Weise, die Mentalität – das war gut. Es war ein wichtiger Schritt, dass wir nach dem 0:2 nicht einsackten, sondern nochmals alles versucht hatten.

Aber“, und dann legte der Schweizer die Finger in die Wunde, „wir stolpern über unsere Verteidigungsarbeit. Da müssen wir ganz klar den Hebel ansetzen und uns verbessern. Da geht es um die Verteidigung in der Box. Da müssen wir viel resoluter in die Zweikämpfe. So wäre sicher das eine oder andere Tor zu verhindern gewesen. Somit hat es trotz der Leistungssteigerung nicht für einen Punkt gereicht.“Dennoch: Nur Werder Bremen hat in der Rückrunde eine noch schlechtere Bilanz als der FCA – und sogar noch eine Partie weniger absolviert. 2020 feierte Augsburg bislang nur einen Sieg, kassierte aber schon fünf Niederlagen.

„Das ist eine krasse Quote. Es fühlt sich nicht gut an. In den nächsten Spielen müssen wir etwas holen. Momentan haben wir im Rucksack noch Proviant, aber es wird immer weniger. Allmählich müssen wir den Proviant wieder nachfüllen und das Polster vergrößern“, gibt Schmidt als Route aus. Besonders die Gegentore direkt nach der Halbzeit sind dem 53-Jährigen ein Dorn im Auge: „Wir haben extra eingeführt, dass wir früher aus der Kabine kommen und auf den Platz gehen um uns kurz zu aktivieren, um wachsamer zu sein. Wir wollen von Anfang an konzentriert sein und dann bekommst du wieder eins...

Das ist das Spielglück, das man im Moment nicht hat. Wir werden knallhart bestraft und auf der anderen Seite brauchen wir zu viele Möglichkeiten, um Tore zu machen.“ Hinten fehlerhaft und vorne zu lässig im Umgang mit Chancen – sieht auch Gouweleeuw so: „Wenn die Verteidiger einen Fehler machen, dann ist es oft entscheidend. Im Unterschied zu den Offensivspielern, wenn die eine Möglichkeit nicht nutzen, dann sagt man Schade. Aber damit müssen wir als Defensivspieler leben. Wir haben vorne Chancen gehabt, aber darüber redet dann keiner, sondern mehr über die Defensive.“ Tatsächlich hatte der FCA mehrere Möglichkeiten, noch etwas Zählbares herauszuholen, doch der eingewechselte Raphael Framberger sowie Ruben Vargas und Alfred Finnbogason vergaben gute Möglichkeiten.

So feierte die Borussia ihren ersten Auswärtssieg in Augsburg. „Wir haben gut dagegen gehalten, aber wir bekamen kurz nach der Halbzeit zwei blöde Tore und dann wurde es schwer. Aber großes Kompliment an die Mannschaft, wie wir zurückgekommen sind. Selbst nach dem Kack-Konter und dem Scheißtor zum 1:3 machten wir den Anschlusstreffer. Am Ende reichte die Zeit oder die Kraft vielleicht nicht“, erklärte Marco Richter, der hinzufügte: „Vielleicht sind wir gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel vom Kopf her zu passiv. Eine Erklärung ist schwer. Ich weiß, dass wir gewinnen wollen und zuhause zeigen, was wir können.“

Immerhin versprühte Gouweleeuw Mut und Optimismus: „So wie wir gespielt haben, das muss uns Vertrauen geben“ – selbst vor dem Duell kommende Woche gegen Bayern: „Auch gegen die kann man nur drei Punkte holen. Sie sind gut drauf und es wird nicht einfach, aber wir müssen keine Angst haben, sonst können wir gleich daheim bleiben. Es ist nur ein Spiel. In den letzten Jahren haben wir gute Ergebnisse geholt. Wir müssen auch da Vertrauen haben.“  Text Dennis Amedowski / Augsburg Journal - Fotos Alexander Heinle


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