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FC Augsburg unterliegt auch auswärts den Gladbacher Fohlen

Verfasst am 26. Januar 2019 von Thorsten Franzisi
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Wieder eine Niederlage des FC Augsburg. Da - Sehen Sie sich doch das an! Klares Abseits!“ Stefan Reuter ist fuchsteufelswild. Auf seinem Handy zeigt der Manager im Kabinengang dem Schiedsrichter-Team die entscheidende Szene. Lars Stindl stand beim Schuss von Oscar Wendt im Abseits und behinderte dabei erst Torhüter Gregor Kobel und dann Kevin Danso auf der Torlinie. Für den Welt- und Europameister eine klare Angelegenheit: Abseits.



Was Reuter aber noch mehr ärgerte war, dass der Schiedsrichter, obwohl er von seinem Assistenten auf eine mögliche Abseitsstellung hingewiesen wurde, es nicht für nötig hielt, sich die Szene in seiner Review Area anzusehen: „Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Es gibt klare Regeln. Das ist keine Grauzone, sondern klares Abseits. Er hätte sich die Mühe machen sollen, die Szene nochmal zu überprüfen.“ Auch Trainer Manuel Baum war bedient: „Klares Abseits. Ein Skandal! Und sowas pfeift Bundesliga? Unfassbar!“ schrie er auf dem Weg in die Kabine. Anschließend war in seinen Aussagen zwar die Wut weg, nicht aber die Schärfe.

Mit deutlichen Worten kritisierte er Harm Osmers: „Der Linienrichter hat es angezeigt, der Schiedsrichter war aber zu faul, es sich anzusehen. Und von Köln kam nix.“ Baum suchte nach der Partie das Gespräch mit dem Unparteiischen, doch dieser lieferte nur eine unbefriedigende Antwort, wie der Fußballlehrer hinterher zugab: „Man hat gemerkt, dass er unfassbar unsicher war und ich hatte den Eindruck, das er mit den Regeln nicht sattelfest war!“ Trainerkollege Dieter Hecking konnte den Ärger von Manuel Baum verstehen, im Angesicht eines Siegers sagte er lapidar: „Der Schiedsrichter hat entschieden.“ Das 0:2 bei Borussia Mönchengladbach war bereits die dritte Niederlage in Folge.

Seit drei Monaten wartet Augsburg auf einen Sieg, die Abstiegssorgen werden immer größer: „Wir haben lange die Null gehalten und im Stadion hat man die Unzufriedenheit des Publikums gemerkt. Das ist eigentlich der Schlüssel. Wir müssen hinten kompakt stehen und vorne Nadelstiche setzen und für Gefahr sorgen, aber leider war das zu wenig, wobei Gladbach auch eine gute Mannschaft hat“, merkte Andre Hahn an. Der FCA tut vieles, um aus der Krise zu kommen. Unter der Woche gab es viele Gruppengespräche und erneut ein gemeinsames Einschwören, doch im Abstiegskampf hilft Reden alleine nicht: „Füreinander kämpfen, füreinander laufen, füreinander da sein. Wir haben alles versucht. Klar ist das schwer, dass nach einer 0:2-Niederlage zu sehen, aber meiner Meinung nach haben wir als Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht. Trotz der Niederlage sind wir auf einem gut Weg“, so der Flügelflitzer weiter.

Auch Torhüter Gregor Kobel wollte den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern appellierte an die FCA-Tugenden, es nur gemeinsam zu schaffen. Die Hoffenheim Leihgabe hielt zwar einen Elfmeter, patzte aber vor dem umstrittenen 0:1. „Ich habe den Ball bei der Flanke kurz aus den Augen verloren. Aber trotzdem muss ich da besser klären“, so der Keeper selbstkritisch. Neben dem Ärger für den Schiedsrichter Reuter: „Einspruch einlegen können wir nicht, aber wir prüfen mögliche Konsequenzen“, muss sich der Manager auch um Martin Hinteregger kümmern. Der kritisierte direkt nach dem Spiel die Entwicklung des Vereins. Sagte, dass er über den Trainer weder etwas Positives, noch Negatives sagen könne und stellte vieles, ja fast alles in Frage: „Wir haben verdient verloren. Normalerweise muss es nach der ersten Halbzeit schon 4:0 für Gladbach stehen. Ich weiß selber nicht genau, was unsere Taktik war. Nur darum betteln, kein Gegentor zu bekommen, ist sicherlich nicht richtig. Gefühlt hatten wir keine 20 Prozent Ballbesitz. So macht Fußball auch keinen Spaß: Dem Ball nachlaufen und hin und herschieben, kann es nicht sein. Wichtig ist, dass wir wieder eine Taktik finden, die zu unserem Spiel passt.“

Er holte dann zum Rundumschlag aus: „Ich sehe nicht viel Verbesserung. Seit 2018 geht unsere Entwicklung nach unten.“ Auf diese ehrliche Analyse angesprochen, sagte Reuter nur, dass er mit Martin rede werde, dann wolle er entscheiden. Scheint, als ob der FCA nach dem Spiel gegen Gladbach nicht nur Ärger mit dem Schiedsrichter, sondern auch mit seinen eigenen Spieler hat. Text: Dennis Amedowski, mit freundlicher Unterstützng der: Neuen Sonntagspresse

Fotos by Carmen Dammaschke-Gerstmeyr | Fotoanfragen an carmen@carmarc.de




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