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FC Augsburg - Torfestival in der WWK-Arena

Verfasst am Sonntag, 12. Mai 2019, 10:10 Uhr von Thorsten Franzisi
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Zum Glück ging es für den FC Augsburg um nichts mehr. Glücklicherweise war der Klassenerhalt schon vor dem letzten Heimspiel gegen Berlin in trockenen Tüchern. Sonst wären die Aussagen nach dem 3:4 sicherlich viel emotionaler ausgefallen.



So aber wunderte man sich über die eine oder andere Entscheidung von Schiedsrichter Guido Winkmann, ärgerte sich auch noch, aber nahm diese relativ gelassen hin. In der ersten Minute der Nachspielzeit entschied der Unparteiische nach einem Zweikampf von Reece Oxford mit dem eingewechselten Pascal Köpke auf Elfmeter. Sehr zur Überraschung der Akteure, wie deren Reaktionen zeigte.

Auch der „Übeltäter“ verstand den Pfiff nicht, sprach hinterher von einer Fehlentscheidung. „Ich verstehe es nicht, denn mein Gegenspieler läuft in mich hinein. Wenn, dann trifft er mich. Kein Elfmeter.“ Unterstützung erhielt er von Geschäftsführer Stefan Reuter: „Eine klare Schwalbe. Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, dass das mit einem Elfmeter nichts zu tun hat.“ Trainer Martin Schmidt bat um Verständnis: „Wir müssen die Entscheidung akzeptieren. In meinen Augen ist es ein Kann-Elfmeter.“

Viel mehr ärgerte sich der Schweizer über das Abwehrverhalten seiner Spieler: „Es ist vieles nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten eine richtig schlechte Zweikampfquote, vor allem auch die wichtigen Zweikämpfe meist verloren. Bei so vielen Standardgegentoren wissen wir, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Es waren zum Teil haarsträubende Fehler, die uns so nicht passieren dürfen.“

Tatsächlich stellte der FCA mit der 3:4-Niederlage seinen Negativrekord ein: Acht Pleiten vor eigener Kulisse gab es zuletzt 2015/16. Insgesamt 16 Saisonniederlagen bedeuten ebenfalls einen negativen Höchstwert. Und Gegentore kassiert der FCA daheim so viele wie noch nie: Bereits 31-mal schepperte es in der WWK-Arena im eigenen Kasten. Deswegen witzelte Schmidt, dass er für den Sommer genug Notizen habe, die in die Analyse miteinfließen.

„Bei den Spielern wird man nicht auf taube Ohren stoßen. Wenn sie die Szenen in der Besprechung sehen, werden sie sich fragen: ‚Um Himmels willen. Was mache ich da?‘“ Anschauungsmaterial gibt es genügend, denn alle vier Gegentore entstanden unmittelbar nach Standardsituationen. Deswegen verglich der Schweizer den FCA sogar mit dem großen FC Barcelona. Angesichts des kuriosen Ecken-Gegentores im Rückspiel des Champions-League-Halbfinales. „Die Barca-Spieler werden sich den ganzen Sommer über fragen: ‚Wie passiert sowas?“‘ Für Kapitän Daniel Baier, der sein 250. Bundesliga-Spiel für den FCA absolvierte, war es eine komische Partie. „Immer wenn wir in Führung lagen, kam die Hertha besser ins Spiel, bei Unentschieden haben wir das Spiel gemacht. Aber wir dürfen nicht dreimal nach einer Ecke ein Gegentor bekommen – und am Ende gibt es noch so einen Elfmeter. Ich denke, ein Remis wäre verdient gewesen.“

Auch Georg Teigl wusste nicht so recht, wohin mit seinen Gefühlen: „Irgendwie war das heute auf beiden Seiten wie Tag der offenen Tür. Ein 3:3 wäre am Ende mit Sicherheit gerecht gewesen.“ Und laut André Hahn hatte die Partie zumindest für die Zuschauer einen hohen Unterhaltungsfaktor: „So ein Spiel hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Es ging rauf und runter und die Fans hatten sicherlich ihren Spaß an der Partie. Auch wir waren bis zur 90. Minute zufrieden. Dann gibt es den Elfmeter, der in meinen Augen keiner ist. Es gilt das abzuhaken und nächste Woche in Wolfsburg einen positiven Saisonabschluss zu finden.“

Für die Partie bei seinem Ex-Klub hofft Schmidt, die Abwehrschwäche nach ruhenden Bällen abzustellen, denn die Wölfe seien bei Standards sehr gefährlich. Viel Arbeit aber auch für Stefan Reuter angesichts der bevorstehenden Kaderentscheidungen: „Seit letzter Woche wissen wir, dass wir erstklassig bleiben. Jetzt werden die Gespräche intensiviert. In den nächsten Wochen werden wir viel zu tun haben, um auch in der neuen Saison eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen.“ Die Arbeit wird beim FCA also nicht weniger.

Fotos by Thomas Hiermayer | Fotoanfragen an fotografie@hiermayer.de






Fotos by Alexander Heinle | Fotoanfragen an alexanderheinle@web.de





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