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Ein Kandidat als Augsburger Sportler des Jahres

Verfasst am Mittwoch, 05. Juli 2023, 17:08 Uhr von Wilfried Matzke
Lukas Stahl gelingt bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt am Main ein doppelter Triumph

Lukas Stahl gelingt bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt am Main ein doppelter Triumph

Die Sportkarriere von Lukas Stahl ist nahezu einmalig. Der 23-Jährige überzeugte noch im Oktober 2020 als Kanuslalom-Europameister mit der U23-Nationalmannschaft. Dann mutierte der erfolgreiche Kanute zum erfolgreichen Langdistanz-Triathleten. Bereits im August 2021 holte er sich in Frankfurt am Main zum ersten Mal den Europameister-Titel seiner Altersklasse.

Lukas Stahl glänzte beim diesjährigen Ironman in Frankfurt am Main als schnellster Mann des Tages. Der 23-jährige Multisportler von der TG Viktoria Augsburg sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Europameister-Titel seiner Altersklasse 18-24. Zum ersten Mal errang Lukas Stahl auch den Overall-Titel dieser Amateur-Europameisterschaft.

Der ehemalige Top-Kanute hatte nach 8:35 Stunden im Ziel am Frankfurter Römer einen sicheren Vorsprung von drei Minuten auf den zweitschnellsten Tom Defoort aus Belgien. Sogar fünf Minuten betrug der Abstand auf seinen Altersklassen-Konkurrenten Alexander Milne aus Großbritannien. Es gingen bei den Männern nur Amateure an den Start, da die Profi-Triathleten bereits in Hamburg ihre Europameister ermittelt hatten.

Bei der in Frankfurt ausgetragenen Europameisterschaft der Profi-Frauen triumphierte die US-Amerikanerin Sarah True mit 8:54 Stunden. In der hessischen Metropole standen 3.800 Meter-Schwimmen, 183 Kilometer-Radfahren und 42,2 Kilometer-Laufen auf dem Programm. Rund 3.200 Triathleten aus 65 Nationen gingen an den Start.

Lukas Stahl, der in Horgau im Landkreis Augsburg zu Hause ist, brauchte beim Schwimmen dank der guten Kraultechnik nur 54:11 Minuten. Sein Durchschnittstempo auf der hügeligen und windigen Radstrecke durch das Frankfurter Umland betrug 39 Stundenkilometer. Den abschließenden Marathonlauf entlang des Frankfurter Mainufers absolvierte er in enormen 2:51 Stunden. „Dieses epische Rennen zu gewinnen und das Zielbanner in seinen Händen zu halten, ist unbeschreiblich“, berichtet der Mechatronik-Student an der Augsburger Hochschule. Seine Entscheidung, ins Profilager zu wechseln, steht für 2024 an. Der nächste Ironman-Start für Lukas Stahl ist die Weltmeisterschaft am 10. September im französischen Nizza. Hier strebt der Langdistanz-Triathlet nach seinem WM-Bronze im Vorjahr auf Hawaii wieder einen Altersklassen-Podestplatz an.

Weitere Augsburger Finisher beim Frankfurter Ironman waren Jules Rau von der TG Viktoria mit 9:37 Stunden, Walter Kohl mit 9:38 Stunden und Peter Hobmair mit 10:17 Stunden, beide von Triathlon Augsburg. Kohl überzeugte als Sechster seiner Altersklasse 40-44 und Hobmair als Fünfter seiner Altersklasse 55-59. Hobmair, der 55-jährige Hessing-Physiotherapeut, lag noch bei Laufkilometer 35 in seiner Kategorie vorne. Die sportliche Karriere von ihm ist außergewöhnlich. Bevor er im Jahr 2006 mit dem Triathlon begann, glänzte er als Bodybuilder, so als deutscher Meister von 2005. Hingegen hatte Lukas Stahl im Alter von acht Jahren mit dem Kanu-Sport begonnen. Zuletzt überzeugte er im Oktober 2020 als Kanuslalom-Europameister mit der U23-Nationalmannschaft. Der gebürtige Hesse aus Hanau begann erst dann mit dem Triathlon. Dabei setzte er von Anfang an auf die Langdistanz, also die legendären Ironman-Rennen.

Text: Wilfried Matzke / WM

Bildquelle: Manuela Stahl


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