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Die heiße Phase der Saison beginnt

Verfasst am Mittwoch, 08. Januar 2020, 23:10 Uhr von Horst Plate
Der EHC will auch in der Qualifikationsrunde wieder jubeln (im Bild Dominic Auger und Hayden Trupp)

Nach der Vorrunde in der höchsten bayerischen Spielklasse startet der EHC Königsbrunn nun in die Qualifikationsrunde.

Am Freitag kommt es auswärts ab 20 Uhr zum Aufeinandertreffen mit den „Eishogs“ des EC Pfaffenhofen. Sonntags empfangen die Brunnenstädter dann in der heimischen Eisarena ab 18 Uhr die „Eispiraten“ des ESC Dorfen.

Ende Dezember war der EHC schon zu Gast bei den Eishogs. In einer auf Augenhöhe geführten Partie hatte Königsbrunn das bessere Ende für sich und siegte vom Ergebnis her deutlich mit 5:2. Danach überzeugte Pfaffenhofen beim Auswärtsspiel in Schweinfurt und siegte mit 7:3. Vor allem die erste Reihe der Eishogs war am Sieg maßgeblich beteiligt. Nick Endreß, der schon gegen Königsbrunn an beiden Toren beteiligt war, traf gleich viermal gegen Schweinfurt. Mit 44 Punkten aus 25 Partien ist der 22-jährige Top-Scorer der Pfaffenhofener, im Schnitt trifft er einmal pro Spiel. Auf Rang zwei der internen Scorerliste steht der 25-jährige kanadische Verteidiger Jake Fardoe, er war in der Vorrunde der beste Vorlagengeber der Liga. In 25 Partien war er an 32 Treffern beteiligt. Zusammen mit dem 27-jährigen kanadischen Angreifer John Lawrence gehört die erste Reihe der Eishogs zu den stärksten der Bayernliga. Am Freitag will sich Pfaffenhofen für die Heimniederlage revanchieren, nach dem Sieg gegen Schweinfurt kann die Mannschaft mit breiter Brust antreten. 

Am dritten Januar beendeten die Eispiraten die Siegesserie der Königsbrunner und gewannen auswärts mit 7:5. Sonntags kommt es zur Wiederauflage der Partie. Nach dem Sieg gegen Königsbrunn setzte es aber für Dorfen eine empfindliche 3:10 Niederlage gegen Geretsried. Allerdings traten die Eispiraten ohne ihren Top-Scorer Lukáš Miculka an, dieser wurde für die Qualifikationsrunde geschont. Auch Timo Bormann fehlte im Kader des ESC Dorfen, er fiel krankheitsbedingt aus. Beim Rückspiel werden die Eispiraten aber wieder Vollgas geben und dem EHC Paroli bieten.

Gegen beide Mannschaften muss Königsbrunn von Anfang an konzentriert spielen und alles geben. Die Vorrunde hat gezeigt dass es keine leichten Gegner gibt. EHC-Coach Waldemar Dietrich hat unter der Woche hart trainieren lassen, zum Auftakt kann er auf fast seinen kompletten Kader zurückgreifen. Wann Elias Maier wieder mitspielen kann ist aber noch unklar. Am Freitag soll gleich ein Sieg eingefahren werden, beim angestrebten ersten oder zweiten Rang nach zwölf Spielen kann sich der EHC keine Niederlage leisten. Denn nur die ersten beiden sind dann für die Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd qualifiziert.

Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele setzt auf viele Zuschauer: „Ab sofort ist jedes Spiel ein Endspiel. Die neue Runde ist deshalb so interessant, aber auch gefährlich, weil man zugleich noch um den Aufstieg spielen kann, aber genauso gut absteigen kann. Deshalb müssen wir von den ersten Spielen an sofort punkten, damit wir erst gar nicht in die Situation kommen mit dem Abstieg etwas zu tun zu haben. Ich appelliere an unsere Zuschauer, die Mannschaft bei den Spielen zahlreich zu unterstützten, den ab sofort beginnt die Saison erst richtig.“


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