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Die Augsburger Panther: Shutout und Ende

Verfasst am Montag, 04. April 2022, 20:47 Uhr von Thorsten Franzisi
Flip Pass

Die neue Flipp-Pass-Kolumne über die Augsburger Panther und das Ende dieser Eishockey-Saison in der Fuggerstadt

Mit einem souveränen 3 : 0 gegen die Düsseldorfer EG haben die Augsburger Panther die Saison 2021/22 beendet. Auf Platz 11 hauchdünn hinter den Kölner Haien – wir fragen jetzt nicht weiter nach, wie es dazu kam.

Es war jedenfalls ein versöhnlicher, ja fast ein grandioser Abschluss, endlich wieder mit vielen Zuschauern, ohne Maskenpflicht, ohne Gegentor, mit viel Kampfgeist und viel Stimmung. Das ganze am helllichten Sonntagnachmittag. Sportfreunde fragten sich an dem Tag, wer wohl im unteren Tabellenbereich seine Aufgabe besser lösen würde – die Panther oder der FCA? Die Panther gingen tapfer voran, mit einem Tor schon in der 1. Minute wurde die Spur gelegt und in Minute 28 und 42 das Ergebnis hochgeschraubt. (Woran sich die Fußballer ein Beispiel nahmen.)

Rechnen
Mathematik war angesagt. Wegen ausgefallener Spiele galt am Ende nicht die absolute Punktzahl, sondern der Durchschnitt erzielter Punkte pro Spiel. Der Rechenschieber musste her. Addieren und dividieren: Punkte geteilt durch Spiele, Quotient. Augsburg konnte nur 52 Spiele absolvieren, die wenigsten in der DEL. Die 67 Punkte hätten in jedem Fall zum Klassenerhalt gereicht, der Quotient ermöglichte Platz 11. Der Rechenschieber kann wieder in der Schublade verschwinden.

Abstiegsgespenst gebannt
Wenn auch die Pre-Playoffs knapp verpasst wurden, so war immerhin das Abstiegsgespenst bereits zwei Spiele vorher schon gebannt. Klassenerhalt geschafft, einfach erstmal oben bleiben. Verschiedene Gespenster treiben gerne ihr Unwesen. Das Abstiegsgespenst aber erschien diesmal neu auf der Bildfläche! Es ist leider auch das gefährlichste. Das Torliniengespenst ist uns auch nicht ganz unbekannt und hat schon einen gewissen Flurschaden angerichtet. Die Gespenster der Playoff- und Sommerdepression sind im Anmarsch, gegen die ist noch kein Kraut gewachsen.

Alte und neue Namen
Dass die Saison zu Ende ist, realisiert man erst nach und nach. Ist wirklich schon alles rum? Wen wird man wiedersehen? Wer bleibt in der Mannschaft, wer nicht? Kaum haben wir gelernt, schwierige Namen richtig auszusprechen – schon fragt es sich, ob sie bleiben und sich das Üben gelohnt hat. Bei Olivier Roy war man am Anfang im Zweifel, ob der Name französisch oder englisch zu sprechen sei – da wurde rasch eine Lösung gefunden: „Oli“ gilt immer. McClure ist etwas einfacher. Payerl war damals eine gewisse Herausforderung, aber nicht zu vergleichen mit dem hohen Schwierigkeitsgrad von Puempel! Sagt man Pümpel, Pempel oder Pampel? Wenn es halt noch einen Saisonabschluss wie in Zeiten vor Corona gäbe, könnte man ihn selber fragen. Bei Gregorc kann man nicht ganz so viel falsch machen … Für Trevelyan gibt es Nachhilfe in der Krimiliteratur: Robert Galbraith verrät uns in „Troubled Blood“, dass der Name in Cornwall heimisch sei.

So schwierige Namen wie etwa Bodnarchuk sind uns erspart geblieben. Wir sind aber lernfähig, wir haben uns auch Woywitka merken können. Wir wissen, dass man Mancari anders ausspricht als Cundari – aber was bedeutet das für die Aussprache des Namens Saponari?? Es heißt halt nicht jeder einfach Lamm oder Hase – oder z. B. in Düsseldorf Barta und Zitterbart!

Fragt sich, was ist mit Pelletier? Elegantes Französisch. Wir hätten gar nichts dagegen, an der Aussprache dieses Namens noch öfter zu feilen.

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