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Der FC Augsburg: Raus aus dem Schlafwagen!

Verfasst am Freitag, 19. November 2021, 12:03 Uhr von Moritz Winkler
Vorlage Webseite FCA Kolumne

Die FCA-Kolumne von Moritz Winkler

Zwei bittere Wochen liegen hinter dem FC Augsburg. Mit dem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg wurde der Aufwärtstrend aus dem Stuttgartspiel erstmal gestoppt. Gleichzeitig ist die Saison für Tobias Strobl nach einem Kreuzbandriss wohl vorzeitig beendet und Manager Stefan Reuter wurde positiv auf Corona getestet. Alles andere als leichte Voraussetzungen also für das Trainerteam rund um Markus Weinzierl, das sich vor dem Spiel gegen den FC Bayern vor allem um ein Problem kümmern muss.

Es dürfte wohl ziemlich klar sein, über welches Thema Markus Weinzierl mit seiner Mannschaft in den letzten Tagen gesprochen hat. Zumindest mit denjenigen, die nicht mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind. Auch im Spiel gegen den VfL Wolfsburg war es erneut ein Gegentreffer in der ersten Viertelstunde, der die Wölfe am Ende auf die Siegerstraße brachte. Ein Problem, dass den FC Augsburg in dieser Saison förmlich verfolgt. Kein anderes Team musste in dieser Saison bisher mehr Gegentore in den ersten 15 Minuten hinnehmen als die Fuggerstädter.

Dabei vergeht fast keine Pressekonferenz, auf der Trainer und Spieler nicht davon reden, dass man von Beginn an wach und aktiv sein möchte. Doch bisher schafft es die Mannschaft nicht, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Das Gegentor im letzten Spiel ist dafür geradezu symptomatisch. Während die Wolfsburger ihr Spiel über ihre linke Seite aufzogen, waren die Fuggerstädter sowohl im Kopf als auch auf dem Platz immer einen Schritt zu langsam. Selbst der ansonsten allseits präsente Gikiewicz sah hier nicht gut aus und ließ sich am kurzen Pfosten übertölpeln. Zum wiederholten Mal hatte man den Eindruck, als sitzen die Augsburger bei Anpfiff noch im Schlafwagen, während der Gegner schon mit dem D-Zug heranrauscht. Es braucht dann anscheinend immer erst den Crash, damit die Mannschaft aufwacht.

So zeigte der FCA dann in der zweiten Halbzeit seine bisher beste Auswärtsleistung, für die man sich am Ende leider nicht belohnen konnte. Auch gegen Bochum und Stuttgart liefen die Schwaben erst nach frühen Rückschlägen zur Normalform auf. Diese Comeback-Qualitäten zeigen, dass die Mannschaft intakt ist, verstärken jedoch damit auch die Frage, warum man die anfängliche Lethargie einfach nicht in den Griff bekommt.

In jedem Fall braucht es dafür nun schnellstmöglich eine Lösung. Keine Mannschaft in der Bundesliga kann es schließlich durchhalten, ständig einem Rückstand hinterherzulaufen. Früher oder später werden die Kräfte sowohl physisch als auch psychisch für solche Aufholjagden nachlassen.

Alles andere als schlafmützig agiert der Verein dafür weiterhin in Coronafragen. Nachdem am Donnerstag bekannt wurde, dass sich Manager Stefan Reuter mit dem Virus infiziert hatte, wurde – wie auch schon bei anderen Infektionsfällen zuvor – schnell und richtig gehandelt. Bisher sind innerhalb der Mannschaft und des Trainerstabs keine weiteren Infektionen aufgetreten, der Sportmanager selbst soll sich inzwischen schon auf dem Weg der Besserung befinden.
Das zeigt einmal mehr, dass die Spieler auch mit der vollständigen Impfung das Hygienekonzept im Verein weiterhin gut umsetzen. Diese Disziplin und Wachsamkeit muss die Mannschaft jetzt auch am Freitag von Beginn an auf dem Platz bringen, um sich die Chance auf die große Überraschung zu bewahren. Im Schlafwagen wird es schließlich schwierig die Klasse zu halten, geschweige denn, etwas gegen die Bayern mitzunehmen!


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