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Brian Weisheit, ein Top-Hindernisläufer mit Potenzial

Verfasst am Freitag, 21. Mai 2021, 09:49 Uhr von Wilfried Matzke
Brian Weisheit DM

Ein junger Stadtberger glänzt auf den 3.000 Meter mit 28 Hindernissen und sieben Wassergräben.

Seit zwei Jahrzehnten rannte kein anderer Hindernisläufer aus Schwaben so schnell wie Brian Weisheit. Der 23-jährige Stadtberger verbesserte sich kürzlich auf enorme 8:47 Minuten für den 3.000-Meter-Hindernislauf. Damit hat er gute Chancen bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 6. Juni in Braunschweig.

Der Student im Trikot des mittelfränkischen LSC Höchstadt-Aisch schaffte seine neue Bestzeit bei der „Internationalen Langen Laufnacht“ in Karlsruhe. Im erstklassig besetzten Hindernisrennen war der Sieger nur zwei Sekunden schneller als Weisheit. 

„Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 6. Juni in Braunschweig wird eine Handvoll Läufer starten, die auf dem Papier besser ist als ich“, sagt der Stadtberger und erwartet eine Top-Five-Platzierung. 

Bei den nationalen Titelkämpfen des Vorjahres, ebenfalls in Braunschweig, lief Brian Weisheit nach 9:01 Minuten auf den neunten Platz. Mit seinen jungen 23 Jahren hofft er auf einen weiteren Leistungssprung. „Mein Ziel für das nächste Jahr wird sein, unter 8:35 Minuten zu laufen“, erklärt der Mathematik-Masterstudent an der Erlanger Universität. 

Das wäre wohl die Qualifikationsnorm für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2022 in München und für die Universiade 2023 im russischen Jekaterinburg. Derzeit profitiert er auch etwas von der Corona-Pandemie. „Durch die Onlineveranstaltungen meiner Universität lässt sich der Spagat zwischen Leistungssport und Studium besser bewältigen“, meint Brian Weisheit. Er begann seine sportliche Karriere bei der LG Stadtbergen. Bereits im Alter von zehn Jahren absolvierte Weisheit die 1.000 Meter in 3:30 Minuten und die fünf Kilometer in 21:38 Minuten, angeleitet von seinem laufbegeisterten Vater. Seit vier Jahren bevorzugt er die technisch anspruchsvolle Hindernisdisziplin über 3.000 Meter. Das bedeutet siebeneinhalb kräftezehrende Stadionrunden mit 28 Hindernissen und sieben Wassergräben. 

Wilfried Matzke / WM 

 

3.000-Meter-Hindernislauf laut Wikipedia 

Der Hindernislauf (engl. steeplechase, kurz steeple) ist ein leichtathletischer Laufwettbewerb über 3.000 Meter, bei dem auf siebeneinhalb Stadionrunden jeweils vier Hindernisse sowie ein Hindernis mit Wassergraben zu überwinden sind. Da in den meisten Stadien der Wassergraben im Innenraum der Laufbahn platziert ist, verkürzt sich die Runde dort auf 390 Meter. Daraus ergibt sich ein Abstand von 78 Metern zwischen den Hindernissen. 

 


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