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Beim halben Ironman war Lukas Stahl nicht zufrieden

Verfasst am Samstag, 05. November 2022, 10:18 Uhr von Wilfried Matzke
Lukas Stahl bei der Half-Ironman-WM

Der erfolgreiche Viktoria-Multisportler musste sich bei der Half-Ironman-Weltmeisterschaft durchkämpfen

Nur drei Wochen nach seinem Podestplatz bei der Ironman-Weltmeisterschaft wollte Lukas Stahl auch auf der Mitteldistanz glänzen. Der 23-jährige Triathlet von der TG Viktoria Augsburg startete bei der Half-Ironman-Weltmeisterschaft. Diese wurde in St. George im US-Bundesstaat Utah ausgetragen.

Lukas Stahl blieb mit 4:30 Stunden und als 48. seiner Altersklasse 18-24 hinter den Erwartungen zurück. Der Student hatte heuer bereits in seiner Kategorie als Ironman-Europameister in Frankfurt und als Dritter bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii überzeugt. In St. George bei der Half-Ironman-WM machten nach der Corona-Pause mehr als 4.000 Männer und rund 2.000 Frauen mit, so viele wie noch nie. Der Viktoria-Triathlet ging mit der Startnummer 3834 als einer der letzten Athleten ins Rennen. „Es war wie auf Hawaii ein ständiges Überholen mit Engpässen an den Versorgungsstellen und ein Kampf mit dem Wetter“, berichtet Lukas Stahl. Allerdings ging es diesmal um die Kälte mit 16 Grad im Wasser und einer Lufttemperatur von 10 Grad.

Fehler beim Radfahren und der Ernährung

„Ich habe taktische Fehler beim Radfahren und bei der Ernährung gemacht“, resümiert der Horgauer. So stieg Lukas Stahl vollkommen erschöpft vom Rad und quälte sich dann über die Halbmarathon-Laufstrecke. Letztendlich war er froh, die 1.900 Meter-Schwimmen, die 90 Kilometer-Radfahren und die 21,1 Kilometer-Laufen überhaupt geschafft zu haben. Als 352. unter mehr als 4.000 Männern finishte er trotz aller Widrigkeiten im Vorderfeld. „Bei dieser WM habe ich einiges gelernt und weiß, worauf ich im Winter meinen Trainingsfokus legen muss“, meint Lukas Stahl. Der ehemalige Top-Kanute, zuletzt Kanuslalom-Europameister 2020 mit der U23-Nationalmannschaft, peilt für 2024 eine Karriere als Triathlon-Profi an. Bis dahin möchte er seine Ironman-Bestzeit von 8:54 Stunden vom Juni dieses Jahres in Frankfurt noch wesentlich verbessern. Nach einer Regenerationsphase wird der Mechatronik-Student an der Augsburger Hochschule wieder bis zu 30 Wochenstunden in den trainingsintensiven Ausdauerdreikampf investieren.

Text: Wilfried Matzke / WM

Bildquelle: Manuela Stahl


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