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Augsburger Panther verlieren gegen Düsseldorf im Penalty-Schießen

Verfasst am Samstag, 21. September 2019, 13:09 Uhr von Thorsten Franzisi
Augsburger Panther Düsseldorfer EG  D55 9939

Trotz guter Chancen mussten sich die Augsburger Panther der Düsseldorfer EG mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben

Somit konnte man auf Augsburger Seite nur einen Punkt auf der Habenseite verbuchen und blieb auch im 2. Heimspiel sieglos. 4786 Zuschauer sahen insgesamt eine ausgeglichene Begegnung mit einem über die gesamte Spielzeit gesehen gerechten 3:3 nach 60 Spielminuten. In der Verlängerung hatten die Panther die besseren Chancen, konnten aber den Siegtreffer nicht erzielen. So wurde das Spiel dann erst in einem spannenden und langen Penalty-Schießen mit insgesamt 14 Schützen entschieden.

Augsburger Panther im 1. Drittel zerfahren und unkonzentriert


Die Gäste aus Düsseldorf kamen im 1. Drittel wesentlich besser in die Begegnung,  waren deutlich schneller und entschlossener. Maximilian Kammerer und Jerome Flaake scheiterten aber am sehr gut haltenden AEV Torwart Olivier Roy. Auch weitere gute Chancen vergaben die Gäste in den nächsten Minuten aus aussichtsreichen Positionen.

In der 13. Spielminute mussten die Panther dann noch zum ersten Mal in Unterzahl agieren und dieses Powerplay führte dann auch zum 0:1 für die bisher in dieser Saison noch punktlosen Rheinländer. Alex Barta passte vor das Augsburger Tor und Jerome Flaake fälschte den Puck in das Augsburger Tor zur Führung ab. Gut 2 Minuten später die gleiche Situation, Augsburg in Unterzahl und AEV Verteidiger Henry Haase passierte im eigenen Drittel ein individueller Fehler, den der Gästestürmer Ken Andre Olimb eiskalt und unhaltbar zum 0:2 nutzte.

Die Ernüchterung beim Augsburger Anhang war groß, doch die Panther zeigten Charakter und wollten schnell den Anschlusstreffer erzielen. Dieses Vorhaben sollte dann auch bereits im 1. Powerplay gelingen. 65 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts und 14 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit für den Düsseldorfer Zanetti passte David Stieler auf Adam Payerl im Slot und der Kanadier im Team des AEV gelang ein schönes Tor durch die Schoner von DEG Torhüter Mathias Niederberger zum 1:2.

Die Fans der Panther waren sofort wieder da und peitschten ihre Spieler nach vorne. Fast wäre den Panthern in den letzten Sekunden des 1. Drittels noch der Ausgleich gelungen, doch Niederberger im Düsseldorfer Tor vereitelte den Einschlag glänzend. Insgesamt war aus Panther Sicht der knappe 1:2 Rückstand nach 20 Spielminuten aber völlig verdient und eigentlich noch schmeichelhaft für das Augsburger Team, welche sich auch in der Schussstatistik von 6:11 aus Sicht der Panther ablesen ließ.


AEV dreht im 2. Drittel das Spiel und geht in Führung


Mit Elan und Power kamen die Augsburger Spieler im 2. Drittel auf das Eis und wollten schnellstmöglich den Ausgleich erzielen. Doch eine Strafzeit nach 7 Sekunden Spielzeit für AEV Verteidiger Pat McNeill, bremste vorerst den Augsburger Tatendrang.  Clever provozierte Jaroslav Hafenrichter in Unterzahl aber 48 Sekunden später ein Foul und die größte Gefahr war durch die Strafzeit für den Düsseldorfer Jensen gebannt. Die Panther kamen besser in Schwung und wurden abermals in der 26. Spielminute durch eine kleinliche Strafzeit für Christoph Ullmann durch die Referees gebremst. Ohne große Probleme überstand der AEV auch dieses penalty killing und durfte dann ab der 28. Spielminute selbst in Überzahl agieren.

Die Augsburger ließen sich in diesem Powerplay lange Zeit, ehe der Verteidiger mit dem Hammer in den Reihen der Panther zuschlug. 1 Sekunde vor Ablauf der Strafzeit wuchte Simon Sezemsky auf Pass von Brady Lamb das Spielgerät zum 2:2 in die Maschen des Düsseldorfer Tores. Die Rheinländer waren sichtbar verunsichert und die Panther nutzen das Momentum. In der 34. Spielminute büßte DEG Verteidiger Marco Nowak eine weitere Strafzeit ab und der AEV zeigte seine Effizienz im Powerplay. Adam Payerl gelang mit seinem 2. Tor am heutigen Abend in der 34. Spielminute das 3. Überzahltor für die Panther zur 3:2 Führung. Der Jubel bei den knapp 5000 Fans war dementsprechend und die Begegnung war gedreht.

Doch die Freude währte nur 96 Sekunden, in der Zwischenzeit wanderte wieder einmal ein Augsburger für 2 Minuten in die Kühlbox und auch den Rheinländern gelang schnell ihr 3. Powerplaytor. Jerome Flaake düpierte Olivier Roy ebenfalls mit seinem 2. Treffer in dieser Begegnung zum 3:3 Ausgleich. 6 Tore und beide Mannschaften erzielten alle ihre Tore in numerischer Überlegenheit. David Stieler und Adam Payerl hatten postwendend noch zwei sehr gute Tormöglichkeiten, die aber DEG Goalie Mathias Niederberger glänzend entschärfte. Mit dem Zwischenstand von 3:3 ging es in die 2. Drittelpause.
Panther verpassen die Entscheidung im letzten Abschnitt

 

Keine Tore im 3. Drittel trotz vieler Augsburger Chancen

Im 3. Drittel dominierten die Panther die Begegnung klar und setzten sich auch bedingt durch 3 Strafzeiten für die Gäste in deren Drittel fest. Die größte Chance für die Augsburger zum Sieg, ergab sich bei einer doppelten Überzahlsituation für 49 Sekunden ab der 53. Spielminute. Die Panther kombinierten gut, schossen aus allen Positionen und es fehlten einige Male nur Zentimeter zum Führungstreffer. Die Gäste überstanden diese Drangperiode der Augsburger mit viel Glück und einem sehr gut haltenden Mathias Niederberger im Tor ohne Gegentreffer. 13:3 Torschüsse belegen die Überlegenheit der Panther im letzten Abschnitt auch statistisch. In der letzten Spielminute der regulären Spielzeit rettete aber auch der glänzend haltende AEV Torwart Olivier Roy seinem Team das Unentschieden bei einem Schuss von Luke Adam. Das 3:3 nach 60 Spielminuten war zwar über die gesamte Spielzeit ein gerechtes Ergebnis, doch die Panther verpassten im letzten Abschnitt durch die vielen vergebenen Torchancen den Sieg. Beide Teams hatten einen Punkt ergattert und der Zusatzpunkt musste in der Overtime bzw. im Penalty-Schießen erkämpft werden.


In der Verlängerung vergeben die Augsburger Panther die große Möglichkeit zum Sieg


In der 5-minütigen Verlängerung hatten beide Mannschaften etliche Chancen zum Sieg, aber der AEV vergab mit einem vergebenen Penalty die größte Möglichkeit auf den Zusatzpunkt. Nach knapp 64 Minuten wurde Matt Fraser am Torschuss behindert und die Schiedsrichter Kopitz und Wilk entschieden auf Strafschuss für Augsburg. Der gefoulte Matt Fraser scheiterte aber an DEG Torwart Mathias Niederberger. 1,9 Sekunden vor Ende der Verlängerung rettete AEV Torwart Olivier Roy sein Team in das Penalty-Schießen, als er mit einem sensationellen save den Einschlag von DEG Stürmer Alexander Barta verhinderte.


14 Penaltys waren notwendig für die Entscheidung


Jeweils 6 Schützen von beiden Mannschaften scheiterten dann teilweise kläglich vor dem gegnerischen Torhüter, ehe Reid Gardiner den 13. Penalty in das Augsburger Tor verwandeln konnte. Adam Payerl hatte noch die Möglichkeit auszugleichen, verfehlte aber das Düsseldorfer Tor und die Gäste nahmen den Zusatzpunkt und den Sieg mit in das Rheinland.


Mit jetzt 3 Punkten aus 3 Spielen und nur einem Punkt aus 2 Heimspielen  gegen München und Düsseldorf sind die Augsburger Panther durchwachsen in die Saison gestartet, haben aber am Sonntag in Schwenningen die Möglichkeit,  ihr Punktekonto mit dem ersten Sieg in der regulären Spielzeit auf 6 Zähler zu erhöhen.


Bei den bisherigen 4 Champions League Spielen sowie den ersten 3 Punktspielen in der Deutschen Eishockeyliga wurden die Begegnungen der Augsburger Panther in 5 von 7 Fällen erst in der Verlängerung oder im Penalty-Schießen entschieden. 3 Siege und 2 Niederlagen bringen dabei eine positive Bilanz ein.


Das nächste Heimspiel findet schon am nächsten Freitag um 19.30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Straubing Tigers statt. Der Kontrahent aus Niederbayern beendete seine bisherigen 3 Spiele alle in der Verlängerung oder im Penalty-Schießen. Die Tigers also bisher auch ein Team der Zusatzschichten, was die Ausgeglichenheit der Mannschaften in der DEL beweist.


Augsburger Panther: Roy-McNeill, Haase, Sezemsky, Valentine, Tölzer, Lamb, Rogl- LeBlanc, Hafenrichter, Schmölz, Holzmann, Fraser, Gill, Sternheimer,  Mayenschein, Ullmann, Callahan, Stieler, Payerl 


Tore:
0:1  13:10  Jerome Flaake               5:4
0:2  16:17  Ken Andre Olimb          5:4
1:2  18:55   Adam Payerl                 5:4
2:2  29:35   Simon Sezemsky          5:4
3:2  33:28   Adam Payerl                 5:4
3:3  35:04   Jerome Flaake              5:4
3:4  65:00   Reid Gardiner          Penalty
Zuschauer:
4786
Schiedsrichter:
Lasse Kopitz und Andrew Wilk
Linienrichter:
Jakub Klima und Robert Schelewski


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