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Augsburger Panther nach Pause noch nicht in Tritt

Verfasst am Montag, 21. November 2011, 11:09 Uhr von Thorsten Franzisi
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3869 Zuschauer konnten nach 65 Minuten und dem anschließenden Penaltyschießen nicht wirklich mit ihren Panthern zufrieden sein, die gegen den direkten Konkurrenten aus Straubing mit 2:1 in der Zusatzschicht verloren. In einem schwachen DEL Spiel kassierten die Augsburger den Ausgleich zwar erst kurz vor Spielende, insgesamt gesehen ging der Sieg der Straubinger aber absolut in Ordnung, zu wenig hatten die Mannen um Larry Mitchell in das Spiel investiert.

Weiman wird geehrt
Vor Spielbeginn wurde allerdings erst einmal Stammtorhüter Weiman geehrt, der von Experten und Fans zum Spieler des Monats gewählt wurde. Das Problem dabei: Weiman war in Straßenkleidung aufs Eis gekommen, was bedeutete, dass er seine Verletzung immer noch nicht überwunden hatte. Da auch Straubings Barry Brust nach einem Autounfall noch nicht einsatzfähig war, griffen beide Teams auf ihre Backups, Leo Conti und Jan Guryca zurück. Wer nun aber dachte, das Spiel würde sich zu einem Schützenfest entwickeln, der sah sich getäuscht. Zunächst kamen die Straubinger etwas besser aus der Kabine, ohne dabei aber besonders zwingend zu werden. Bei der ersten größeren Gelegenheit klärte allerdings Daryl Boyle in letzter Sekunde bei einem 1 auf 2 gegen den Straubings Sandro Schönberger. In der 5. Spielminute kamen dann auch die Panther zu ihrer ersten großen Chance, nach gutem Einsatz von Greg Moore hatte Chartier in bester Schussposition die Chance zur Führung, sein Schuss wurde allerdings geblockt. Wenig später prüfte Kapitän O’Connor Guryca mit der Rückhand. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits etwas zerfahren, da kam es gerade Recht, dass die Straubinger nach einem Fehler an der Bande die Augsburger einluden in Führung zu gehen. Brian Roloff bedankte sich artig und verwandelte unhaltbar zum 1:0 für den AEV (8.).

 

 

Spielanalyse von
Robert Ott

Panther leicht überlegen
Von da an fanden die Augsburger etwas besser ins Spiel, ohne dabei aber in irgendeiner Weise zu glänzen. Die Straubinger hatten in Person von Dustin Whitecotton allerdings auch noch eine gute Chance, die aber Leo Conti stark zu nichte machte. Auf Augsburger Seite hätten O’Connor (zweimal aus aussichtsreicher Position) oder Roloff, der den Abpraller eines Trabucco Schusses nicht kontrollieren konnte, die Führung ebenso ausbauen können, wie wenig später Moore nach guter Vorarbeit von T.J. Trevelyan (15.). Auch Bassen und Boyle hatten noch Einschussmöglichkeiten, auf der Gegenseite stellte sich Andy Canzanello bei einem 2 auf 1 nicht gerade intelligent an, so dass es mit einem verdient 1:0 für die Panther in die Pause ging. Im zweiten Drittel ging es zunächst in diesem Trott weiter, Augsburg leicht überlegen, insgesamt machten beide Mannschaften aber keinen besonders guten Eindruck. Einziges Highlight bis zur Mitte des Spiels war ein kleineres Gerangel in der 26. Spielminute. Auch je ein Überzahlspiel für beide Teams konnte das Spielgeschehen wenig aufhellen, der Puck lief zwar streckenweise recht flüssig, beide Teams vergaßen dabei aber aufs gegnerische Tor zu schießen.

Straubing wird nach Guryca Verletzung immer besser
Das Spielgeschehen sollte sich dann in der 29. Spielminute etwas ändern. Greg Moore zog zum Tor und etwas unglücklich rutschte der Straubinger Verteidiger St. Jacques in seinen eigenen Torhüter, für den das Spiel anschließend beendet war. Nun kam Nachwuchsgoalie Engelbrecht und damit Torhüter Nummer 3 der Straubinger zum Einsatz. Die Panther Fans erhofften sich nun, dass aus allen Rohren gefeuert wird, das Gegenteil trat ein: Während die Augsburger sich immer mehr zurückzogen, wurden die Straubinger immer besser. Dass kein falscher Eindruck entsteht, das Spiel war immer noch auf ziemlich niedrigen Niveau und beide Teams taten hierzu ihr übriges. Nur waren nun die Straubinger leicht überlegen und nicht mehr die Augsburger. Doch Augsburgs Leo Conti klärte zuerst stark mit der Fanghand gegen Elfring (33.), nach einem Fehler von Helms machte er zudem noch einen Alleingang von Sparre zu nichte. Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin und so ging es immer noch mit dem Spielstand von 1:0 auch in die zweite Pause. Das letzte Drittel begann mit mehreren Chancen für die Augsburger, aber erst lenkte Roloff einen Trabucco Schuss knapp am Tor vorbei, anschließend verpasste Somma um wenige Millimeter vor dem Tor. Auf der Gegenseite hatte Ryan Ramsay in Überzahl die riesige Chance zum Ausgleich, aber nachdem Conti bereits geschlagen war, warf sich Boyle in seinen Schuss und konnte die Führung somit retten. Jener Boyle war es dann aber, der mit einem Fehler an der gegnerischen blauen Linie einen Alleingang von Schönberger ermöglichte, der aber am Tor vorbeischoss (52.). Wenig später waren die Augsburger wieder im Glück, als Karl Stewart vor dem leeren Tor freistehend über den Puck schlug, mittlerweile waren 54 Minuten gespielt. John Zeiler hatte nun anscheinend genug gesehen und knallte nacheinander Ondruschka und Schönberger in die Bande, die erhoffte Signalwirkung blieb allerdings aus.

Verdienter Ausgleich
Zwar hatte Somma noch die Chance, das Spiel zu entscheiden, sein Abschluss aus bester Position war allerdings zu ungenau. Ein bißchen hatte man nun das Gefühl, die Augsburger würden nun um den Ausgleich betteln, Leo Conti hatte aber etwas dagegen. Wiederum war es Sandro Schöneberger, der in Conti seinen Meister fand (58.). Wenig später war es dann aber soweit. Absolut verdient fälschte Germyn einen Schuss von Sparre durch die Beine von Conti ab und vollstreckte somit zum 1:1 Ausgleich. Die Panther wurden nun etwas aggressiver, nach einem schönen Schuss von Moore konnte aber Trevelyan den Abpraller nicht verwerten. Pech hatte wenig später Daryl Boyle, als ihm beim Schussversuch der Schläger brach und Karl Stewart als direkte Folge völlig alleine auf Conti zufuhr, allerdings relativ kläglich vergab. Und so ging es in der Verlängerung, das Spiel hatte auch wirklich keinen Sieger verdient. Dort waren die Straubinger zwar die aktivere Mannschaft, die große Siegchance hatten aber die Panther. Trevelyan klaute dem unachtsamen Bakos den Puck, konnte allerdings Engelbrecht nicht überwinden. So musste das Penaltyschießen herhalten, in welchem lediglich O’Connor für die Panther traf, auf der Gegenseite aber Germyn und Hussey sicher verwandelten und somit den schlussendlich verdienten Extrapunkt für die Straubinger einfuhren.

Fazit
Im bis dato schlechtesten Heimspiel der Saison ließen die Panther vor allem die Laufbereitschaft vermissen, die sie bis dato ausgemacht hatte. Lediglich die Reihe um Brian Roloff zeigte ansatzweise das schnelle und direkte Hockey, an welches man sich mittlerweile schon gewohnt hatte. Einzig Leo Conti ist es zu verdanken, dass die Führung so lange Bestand hielt, denn nach einem mittelmäßigen ersten Drittel wurden die Panther immer passiver. Die Straubinger präsentierten sich dabei alles andere als stark, technisch waren die Straubinger das mit Abstand schlechteste Team bis dato im Curt Frenzel Stadion. Hinzu kamen viele Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und Fehler in der Defensivbewegung, als es aber um den Sieg ging, waren sie die Mannschaft mit dem größeren Willen. Larry Mitchell wird mannschaftsintern die richtigen Worte finden müssen, denn so stark die Auftritte bis dato auch waren, für die Augsburger Mannschaft geht der Weg zum Erfolg nach wie vor nur über den Kampf.


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