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Augsburger Panther feiern endlich 1. Heimsieg

Verfasst am Montag, 14. Oktober 2019, 14:05 Uhr von Thorsten Franzisi
Augsburger Panther  gegen die Nürnberg Ice Tigers - DEL, Eishockey

Die Augsburger Panther konnten im 6. Heimspiel endlich den ersten Heimsieg in der Deutschen Eishockeyliga feiern.

Gegen die Tomas Sabo Ice Tigers gewann der AEV vor 4361 Zuschauern mit 5:1. Vielleicht war der Sieg 1-2 Tore zu hoch, letztendlich blieben die 3 Punkte aber völlig verdient in Augsburg.

Nach dem 3:1 Auswärtssieg vom vergangenen Freitag in Köln, konnten die Panther heute nachlegen und feierten mit 6 Punkten ein perfektes Wochenende. Mit jetzt 14 Punkten kletterten die Augsburger jetzt auf Platz 8 der DEL.


Ausgeglichene Begegnung im 1. Drittel
Beide Mannschaften erkämpften am vergangenen Freitag einen Sieg und begannen das Spiel heute Abend mit einer kontrollierten Offensive. Die Defensivreihen standen bei beiden Teams sehr gut und ließen nur wenige Torchancen zu. Wobei die Panther in den ersten 9 Minuten bereits zweimal in Unterzahl agieren mussten und sich dabei deutlich zu vergangenen Wochen steigern konnten. Den Gästen aus Nürnberg gelangen nur wenige gefährliche Aktionen und die Defensive der Augsburger stand sehr gut. Den Rest erledigte der glänzend aufgelegte Panther Torwart Olivier Roy souverän. Beide Unterzahlspiele wurden ohne Gegentreffer überstanden und nach diesen Strafzeiten übernahmen die Augsburger mit leichten Scheibenvorteilen die Initiative. In der 13. Spielminute durfte der AEV zum ersten Mal in Überzahl agieren, doch Fraser, Payerl und der glänzend aufgelegte Trevelyan scheiterten am Nürnberger Goalie Jonas Langmann. In der Schlussphase des 1. Abschnitts verpassten Sternheimer und Payerl das Tor der Franken nur um Zentimeter.  So endete das 1. Drittel torlos.


Doppelschlag im 2. Drittel
Zu Beginn des 2. Drittels kam Nürnberg mit viel Tempo aus der Kabine und hatte zwei große Möglichkeiten zur Führung. Olivier Roy im Augsburger Käfig und die Latte verhinderten einen AEV Rückstand bei Schüssen von Rylan Schwartz und Oliver Mebus. Erst so gegen der Hälfte der Spielzeit, konnten sich die Panther so richtig befreien und es gelang ihnen in der 32. Spielminute der so wichtige Führungstreffer. Edeltechniker Drew LeBlanc brach über die rechte Seite durch und überwand den Nürnberger Torwart mit einem Schlenzer in das kurze Eck. Der Jubel im Curt-Frenzel Stadion war noch nicht verhallt, dann gelang 32 Sekunden später Publikumsliebling T.J. Trevelyan das 2:0 für die Panther. Der Kanadier schaltete nach einem Bully schnell und schoss das Spielgerät in das Nürnberger Tor. Dementsprechend war der Jubel der Augsburger Fans über diesen Doppelschlag und der AEV setzte sofort nach. Druckvoll und überlegt, erspielten sich die Panther weitere Torchancen zur Vorentscheidung. Langmann im Ice Tigers Tor und seine Abwehrspieler konnten aber weitere Augsburger Tore verhindern. Bei den gelegentlichen Kontern waren die Franken aber auch immer wieder brandgefährlich vor dem Panther Tor. Brown und Gilbert scheiterten aber am überragenden Olivier Roy im Gehäuse des AEV. Nach 40 effektiven Spielminuten führten die Augsburger Panther komfortabel mit 2:0, aber eine Entscheidung war noch längst nicht gefallen.


Turbulente letzte 10 Spielminuten
Nachdem der AEV das letzte Drittel äußerst konzentriert und diszipliniert begann und die Führung eigentlich nie in Gefahr war, hatten die Panther zwischen der 47.  Und 49. Spielminute im Powerplay die Chance das Spiel endgültig zu entscheiden. Doch selbst eine 5:3 Situation für 28 Sekunden konnten die Augsburger nicht zu 3:0 nutzen. Dadurch wurde es noch einmal richtig spannend, Christoph Ullmann musste wegen hohen Stocks für 2 Minuten auf die Strafbank und den Gästen aus Nürnberg gelang tatsächlich 12 Sekunden vor Ablauf der Strafe das 1:2 durch Rylan Schwartz in der 54. Spielminute. Das große Zittern begann, doch nur für wenige Sekunden. Bei einem Angriff der Augsburger leisteten sich die Ice Tigers gleich 2 Fouls durch Patrick Reimer und Daniel Fischbuch, die mit jeweils 2 Strafminuten von den Schiedsrichtern Rantala und Schrader geahndet wurden. Doppelte Überzahl für den AEV für 120 Sekunden ab der 55. Spielminute und diese Chance ließen sich die Panther nicht nehmen. Nur 20 Sekunden benötigten die Augsburger, ehe Verteidiger Brady Lamb das Spielgerät in den rechten oberen Winkel hämmerte. 3:1 für den AEV in der 55. Spielminute, war dies die Entscheidung? Noch nicht ganz, denn Daniel Schmölz wurde für einen Bandencheck in der 57. Spielminute für 2 Minuten in die Kühlbox geschickt. Die Gäste versuchten in Überzahl alles, nahmen sogar ihren Torwart 2 Minuten vor Spielende vom Eis, doch von der Strafbank kommend fing AEV Stürmer Daniel Schmölz einen Querpass ab und vollendete in das leere Nürnberger Tor zum 4:1. Dies war die vielumjubelte Entscheidung in der 59. Spielminute und die Panther setzten sogar noch einmal nach. 58 Sekunden vor der Schlusssire passte Matt Fraser zu David Stieler und der netzte rechts unten zum 5:1 ein. Endlich war der erste Heimsieg geschafft. Die Augsburger Fans feierten nach der Schlusssirene begeistert ihr Team. Sowohl Ice-Tigers Trainer Kurt Keinendorst, als auch Panther Coach Tray Tuomie sprachen nach der Begegnung von einem völlig verdienten Augsburger Sieg. Tuomie war dazu mächtig stolz auf sein Team nach den vielen Spielen in den letzten Wochen. Mit viel  Selbstvertrauen geht es jetzt  am Mittwoch zum entscheidenden Champions League Spiel nach Liberec. Der Augsburger Coach sieht durchaus Chancen auf den Einzug in das Achtelfinale und baut auch auf die Unterstützung von ca. 1000 lautstarken Augsburger Fans. Ein Punktgewinn in Tschechien und dem AEV gelänge ein historischer Moment in der langen Vereinsgeschichte.
In der Deutschen Eishockeyliga geht es am Freitag beim amtierenden Deutschen Meister den Adlern aus Mannheim weiter, ehe am Sonntag um 19.00 Uhr die Fischtown Pinguins Bremerhaven zu Gast im Curt Frenzel Stadion sind.    
Statistik:
Panther:  Roy- Haase, McNeill, Valentine, Sezemsky, Tölzer, Lamb, Rogl- Callahan, Ullmann, Trevelyan, Schmölz, LeBlanc, Sternheimer, Holzmann, Gill, Payerl, Fraser, Stieler, Mayenschein
Tore:
1:0 31:09 Drew LeBlanc
2:0 31:43 T.J. Trevelyan
2:1 53:28 Rylan Schwartz
3:1 54:32 Brady Lamb                         5:3
4:1 58:30 Daniel Schmölz                   5:6
5:1 59:02 David Stieler
Strafzeiten:
Augsburg :   12
Nürnberg:    12
Zuschauer:
4361
Schiedsrichter:
Aleksi Rantala/Andre Schrader
Linienrichter:
Andreas Hofer/David Tschirner


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