TSV Haunstetten: Die nächste Herkulesaufgabe

Freitag, 10. März 2017 um 13:50

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Haunstetter Frauen gastieren in Trier (hv).



Vierter, Zweiter, Erster, Dritter: mit der Auswärtspartie am Sonntag bei der DJK Trier (16 Uhr) endet für die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten die Reihe gegen das Führungsquartett. Und nach den drei erwarteten Niederlagen sind die Rot-Weißen auch in der ältesten Stadt Deutschlands klarer Außenseiter. „Wir wollen an die Leistung gegen Bensheim anknüpfen und den Pfälzern möglichst lange Paroli bieten,“ lauten die Vorgaben von Trainer Vornehm, der insgesamt noch neun Chancen hat Punkte zur Sicherung des Ligaverbleibs sammeln. Die überaus routinierte Heimmannschaft ist heuer drauf und dran den Wiederaufstieg in die 1.Liga zu realisieren und erneut steht dem TSV ein unberechenbarer Rückraum vor der Brust: „Allesamt torgefährlich und mit sämtlichen Wassern gewaschen,“ weiß auch Sarah Irmler auf Haunstetter Seite. Das Nachwuchs-Talent glänzte zuletzt als eine der wenigen mit konstanter Leistung, wird dies auch in Trier unter Beweis stellen müssen und fügt hinzu:

„Wir sind guter Dinge und werden uns wehren.“ Auf die TSV-Männer wartet in der Bayernliga der Überraschungszweite TG Landshut (Samstag, 18 Uhr, AL-Halle) und die Truppe von Michi Rothfischer hat sich gegen den niederbayerischen Erzrivalen einiges vorgenommen: „In der Rückrundentabelle heißt es hier Dritter gegen Zweiter und diesem Anspruch wollen wir gerecht werden,“ sagt der Coach. Die beeindruckende 11:1-Bilanz aus den letzten sechs Rundenspielen gibt dem TSV durchaus Chancen, allerdings schwimmen die Landshuter nach jahrelangem Mittelmaß wieder auf einer Euphoriewelle.

Der Hauptgrund dafür liegt in Neu-Trainer Milan Sedevic, welcher der bekannt athletischen Truppe jetzt auch die notwendige Spielkultur eingebläut hat. Aber auch in Haunstetten will man den Aufwärtstrend halten: „Das ist jetzt die erste Möglichkeit auch gegen ein Spitzenteam zu punkten, und deshalb sollten wir uns zur Bestätigung auch entsprechend reinhängen,“ sagt Kapitän Daniel Fischer.

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