TSV Friedberg Handball startet in die Rückrunde

Freitag, 27. Januar 2017 um 14:58

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Auch für die erste Mannschaft des TSV Friedberg beginnt an diesem Wochenende die Rückrunde. In der Bayernliga kommt es am Samstag zum Verfolgerduell. Der Dritte aus Friedberg ist ab 17.30 Uhr zu Gast beim Fünften, der HaSpo Bayreuth.

Am ersten Spieltag konnte sich der TSV in einem sehr hart geführten Spiel gegen die Franken durchsetzen. Seitdem war die HaSpo immer im Verfolgerfeld der Bayernliga zu finden, kam aber nie ganz nach vorne. Das lag auch daran, dass Bayreuth bereits viermal Unentschieden gespielt hat, eine Bilanz, die man im Handball nur sehr selten sieht.

Die HaSpo deckt in einer offensiven 3 – 2 – 1 – Formation und ist dank ihrer schnellen Außen sehr gefährlich bei Tempogegenstößen. Im Positionsangriff muss der äußerst wurfstarke Rückraum immer beachtet werden. Bayreuth hat eine junge Mannschaft und darum enormes Potential. In diesem Jahr spielten die Franken Remis gegen Unterhaching und verloren dann mit nur einem Treffer Differenz bei Rimpar 2.

Friedberg bleibt nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen Günzburg vom Verletzungspech verfolgt. Mittlerweile steht die Ausfalldauer bei Rechtsaußen Felix Augner fest. Seine schwere Schulterverletzung zwingt ihn zu einer Pause von mindestens zwölf Wochen. Am Samstag wird außerdem Michael Schnitzlein weiter fehlen, dafür ist Florian Wiesner aus der Zweiten mit im Kader.
Manuel Scholz hat die zweite Woche in Folge voll mittrainiert, er ist natürlich noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte nach der langen Verletzungspause, kann aber seinem Team zumindest bereits etwas helfen. Angeschlagen ist zudem Fabian Abstreiter, der gegen Günzburg umgeknickt ist und weiterhin Probleme am Sprunggelenk hat.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno erwartet einen schweren Gang: „Personell sind wir weiter nicht in Bestbesetzung, jetzt kommen auch noch einige angeschlagene Akteure dazu. Das macht die Aufgabe in Bayreuth nicht leichter, unser Gegner spielt einen guten Handball und ist sowohl über sein Tempospiel als auch durch seinen starken Rückraum immer gefährlich. Wir müssen die Quote der Ballverluste gegen die offensive Deckung des Gegners gering halten, sonst werden wir von Bayreuth gnadenlos ausgekontert.“

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