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Kangaroos starten erfolgreich ins neue Jahr

WRITTEN BY admin ON Januar 6th, 2013 by

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen ist in der 2. Basketball Bundesliga PRO B erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Am Samstagabend bezwang man in der Osterfeldhalle den aktuellen Tabellenzweiten Weissenhorn Youngstars mit 89:81 (38:34) und bot wohl die bisher beste Vorstellung in dieser Saison. Durch den Erfolg hat man sich nun in der Tabelle wieder an die begehrten Play-Off Plätze herangearbeitet.

Es war in Stadtbergen alles angerichtet für ein emotionales und stimmungsvolles Derby. 610 Zuschauer, darunter über 50 sehr stimmgewaltige Fans aus Westschwaben, sorgten auch gleich für die bisher beste Heimkulisse der Kangaroos in dieser Saison. Und es sei vorweggenommen, sowohl auf dem Feld als auf den Rängen blieb alles überaus fair und friedlich. Dies war deswegen nicht ganz selbstverständlich, da es exakt bei dieser Partie vor zwei Jahren ja bekanntermaßen sehr hoch zugegangen war. Die BG startete hervorragend in die Partie, das gesamte Team verteidigte sofort überaus intensiv und agierte auch sehr konzentriert. Trainer Stefan Goschenhofer hatte als Starting-Five den vor allem in der ersten Halbzeit glänzend Regie führenden James Washington, dazu Kapitän Basti Montag, Johnny Genck sowie Parnell Smith und Patrick Wischnewski aufs Feld beordert. Und dies, obwohl sich die beiden Letztgenannten mit starken Erkältungen herumplagen mussten. Das erste Viertel sicherten sich die Kangaroos nach vielen gelungenen Aktionen so mit 26:16.

Im zweiten Viertel hatte dann das Farmteam des deutschen Vizemeisters Ulm seine beste Phase. Vor allem Doppellizenzspieler Till-Joscha Jönke bot eine beeindruckende Vorstellung auf der Aufbauposition der Gäste und brachte die Seinen fast im Alleingang wieder ins Spiel zurück. Mit viel Kampf rettete Leitershofen aber einen 4-Punkte Vorsprung in die Pause. In dieser Phase gab auch Center Richard Fröhlich nach über 10-wöchiger Verletzungspause sein Comeback im Team. Man sah dem 26-jährigen natürlich seinen Trainingsrückstand noch an, allein durch seine 2,06 Meter Präsenz kann er aber schon den größten Spieler des Gegners abschirmen und so seine Mitspieler entlasten. Trotzdem schien die Partie im dritten Viertel zu kippen, als Weissenhorn in der 24. Minute mit 45:44 in Führung ging. Doch die BG konterte sofort mit einem Wischnewski-Dreier, dem Washington kurz darauf einen Zweier mit Foulbonus sowie einen weiteren Treffer von jenseits der 6,75 Meter Linie folgen ließ. Noch einmal ein Korb von Rouven Hänig, ebenfalls mit zusätzlichem Freiwurf, sorgte für eine 63:56 Kangaroo Führung nach dem dritten Abschnitt. Überhaupt, auch Rouven Hänig bot seine bisher beste Leistung im Trikot der BG und überzeugte mit 8 Punkten, 7 Rebounds und einem Effizienzwert von 17 bei rund 19 Minuten Spielzeit.

Richtig heiß liefen die Leitershofer dann im Schlussviertel. Vor allem in der Verteidigung lieferte man den jungen Ulmern einen unglaublichen Kampf und konnte sich so viele Ballgewinne sichern. Und noch schöner waren die hieraus resultierenden Schnellangriffe, die zumeist von Lindsey Hughey oder Johnny Genck sicher abgeschlossen wurden. So baute die BG den Vorsprung bis zur 35. Minute auf 80:65 auf. Die Gäste versuchten nochmals alles, kamen noch einmal auf 76:85 (38. Minute) heran und hatten per 1 gegen 0 Fastbreak die Chance zur weiteren Resultatverkürzung. Diese verhinderte aber Alex Chalusiak mit einem schier unglaublichen Block gegen Bundesligaspieler Jönke. Die Entscheidung war jetzt endgültig gefallen, die Stimmung in der Halle am Siedepunkt angekommen.

Durch diese zwei Pluspunkte verbleiben die TOPSTAR-Kangaroos zwar weiterhin auf Tabellenplatz 10, allerdings liegt man nur noch einen Sieg hinten dem aktuellen Tabellensiebten. Bis Platz acht reichen bekanntermaßen die Play-Off Plätze. Auf die Mannschaft von Trainer Stefan Goschenhofer warten nun zwei Freitagsspiele. Zunächst gastiert man auswärts bei den Dresden Titans, ehe eine Woche später am 18. Januar dann zum selben ungewohnten Termin Hanau zu Gast in der Osterfeldhalle sein wird. Beide Gegner gelten als harte Konkurrenten um Platz acht in der Tabelle.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (12), Washington (17/2 Dreier), Vladov, Chalusiak (4/1 Dreier), Wischnewski (13/3 Dreier), Woelki, Hänig (8), Montag (2), Hughey (12/1 Dreier), Behnisch, Smith (19), Fröhlich (2)

Beste Werfer Weissenhorn: Jönke (33), Hesson (17), Gausa (15)

Stimmen zum Spiel:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wenn man 89 Punkte erzielt erscheint es so, als ob das Spiel in der Offensive gewonnen wurde. Tatsächlich war aber unsere Defensive entscheidend, die herausragend war und zu vielen Fast-Breaks geführt hat. Im letzten Viertel habe ich mich bewusst für Parnell und Lindsey auf den Ausländerpositionen entschieden. Vielleicht hätten wir mit James am Ende etwas mehr Ruhe ins Spiel gebracht, so aber haben wir in der Defense vor allem durch Lindsey und Alex zusätzliche Rebounds geholt und die Intensität hochgehalten. Schön ist aber, dass wir jetzt endlich genügend Personal haben, um auch taktisch variieren zu können.“

Tim Lewis, Headcoach Weissenhorn Youngstars: „Gratulation an Leitershofen zu einem verdienten Sieg. In der Halbdistanz hatten wir die Kangaroos halbwegs im Griff, beim Fast-Break leider nicht. Das gab den Ausschlag. Die BG ist viel besser, als es ihrem aktuellen Tabellenplatz entspricht“

BG- Co-Trainer Adnan Badnjevic: „Mit den erkrankten Wischnewski und Smith sowie den angeschlagenen Hänig, Chalusiak und dem noch in der Aufbauphase befindenden Fröhlich sind wir heute ziemlich gehandicapt in das Spiel gegangen. Aber alle haben gebissen und tolle Moral gezeigt. Loben muss man heute ganz besonders Rouven Hänig und Alex Chalusiak, der das Team im vierten Viertel unglaublich geführt und gespusht hat“.

Kangaroo-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Es war ein toller Basketballabend mit einem verdienten Sieg vor einer tollen Kulisse. Immerhin haben wir hier den altuellen Tabellenzweiten besiegt. Schön, dass es trotz Lokalderbystimmung dieses Mal auch sehr fair war, auch auf den Rängen. Hierfür danke an die Weissenhorner Fans. Dem Ulmer Basketballprogramm muss man zu einem Spieler wie Till Joscha Jönke gratulieren. Der wird in der BBBL zweifelsohne seinen Weg machen “

BG-Kapitän Sebastian Montag: „Ein enorm wichtiger Sieg für uns. Wir haben die größere Rotation gespielt und hatten dadurch zunächst mehr taktische Varianten und am Ende vielleicht auch etwas mehr Kraft. Wenn wir so weiterspielen können wir im Kampf um die Play-Offs durchaus wieder mitmischen. Am besten wir lassen jetzt gleich einen Sieg in Dresden folgen“.

BG-Neuzugang James Washington: „Wow, war das heute hier eine Atmosphäre in der Halle. Ich bin begeistert und danke allen, die uns unterstützt haben. Ich fühle mich bereits sehr wohl in Augsburg und denke, dass wir den Fans noch weitere Siege schenken können. Schade, dass in der PRO B immer nur zwei Amerikaner aufs Feld dürfen. Am Ende hat es zwar mich erwischt, aber ich akzeptiere die Entscheidung des Trainers, es gab auch keinen Grund, Parnell oder Linzo vom Feld zu nehmen. Wichtig ist alleine der Sieg“.

TSV Schwaben Augsburg 2 – TV 1847 Augsburg 2

WRITTEN BY admin ON Dezember 20th, 2012 by

In der Bezirksliga Süd kam es zum Klassiker der zweiten Mannschaften. Die Violetten empfingen den Rivalen des TVA in der in der Reischleschen Wirtschaftsschule. Vor ca. 50 Zuschauern konnten die Gastgeber im ersten Quarter die Oberhand behalten, souverän trennte man sich mit einem 24-17 Punktestand.

Doch die Gäste unter Trainer Nils Ruttmann stellten sich im zweiten Quarter besser auf den Gegner ein und konnten sich deutlich mit 33-45 absetzen. Die Gastgeber steckten aber nicht auf und erarbeiteten sich im dritten Quarter Punkt für Punkt zurück und eliminierten den 12 Punkte Vorsprung des TVA zeitweise komplett auf. Zum Beginn des letzten Quarters stand es 53-59 und das Team des TSV Schwaben Augsburg versuchte mit aller Macht noch das Spiel zu drehenm, doch die TVA ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und konnten letztlich das Spiel mit 70-75 für sich entscheiden. Dennoch steht der TSV Schwaben Augsburg 2 mit sechs Spielen weiterhin an der Spitze der Tabelle, gefolgt von dem Team des TV 1847 Augsburg die aber erst vier Ligaspiele absolviert haben.

Auch in der Osterfeldhalle kein Sieg für Kangaroos

WRITTEN BY admin ON November 25th, 2012 by

Die Rückkehr an die Heimstätte Osterfeldhalle ist für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 2. Basketball Bundesliga PRO B zumindest sportlich verpufft. Am Samstagabend verlor man gegen den TV 1862 Langen mit 70:77 (32:41). Es war für die Kangaroos die vierte Niederlage in Folge und das Ende eines nicht nur tiefgrauen, sondern rabenschwarzen Monats Novembers, in dem man keinen einzigen Sieg einfahren konnte. Mit lediglich drei Siegen aus neun Spielen rangiert man somit weiter auf dem zehnten Tabellenplatz der Liga.

Eine Signalwirkung hatte man sich bei den Leitershofer Verantwortlichen erhofft, die Heimspiele künftig wieder an der früheren Stätte des sportlichen Erfolges durchzuführen. Und auch die Fans schienen diese Entscheidung wohl für die Richtige zu halten, knapp 500 Fans fanden den Weg nach Stadtbergen, doch einige mehr als zuletzt in der Sporthalle Augsburg dabei waren. Das Team um das Team sowie die Stadtverwaltung Stadtbergen hatten auch keine Mühen gescheut und alles perfekt hergerichtet, dazu wurde den Fans auch wieder ein Rahmenprogramm geboten. Auch die neuerliche Hallenabnahme 90 Minuten vor Spielbeginn durch die Liga verlief reibungslos, alles relevanten Standards entsprachen den Vorgaben der DJL. Alles war somit angerichtet für einen gelungenen Basketballabend. Gleichwohl, die Spieler auf dem Feld hatten erneut in der ersten Halbzeit gewaltige Ladehemmung beim Wurf. Zwar begann man die Partie engagiert und auch motiviert, aus einem 9:11 in der fünften Minute wurde aber schnell ein 11:24 Rückstand. In dieser Phase war der Korb wie vernagelt, selbst einfache Würfe landeten neben der Reuse. Als man dann wieder ins Spiel zurückfand und zwischenzeitlich auf 30:35 herankam, sorgte eine erneute Schwächephase direkt vor der Halbzeit für einen neuerlichen neun Punkte Rückstand. Dabei hatte die Mannschaft erneut nur magere 32 Zähler in der ersten Halbzeit erzielt, gegen Lich vor zwei Wochen waren es ja auch nur deren 28 gewesen.

Das dritte Viertel ist ja bei den Kangaroos schon über die ganze Saison hin das Sorgenkind. Nicht so gegen Langen. Das Team von Trainer Stefan Goschenhofer drehte nun mächtig auf, spielte jetzt endlich Basketball, wie man es sich von der Mannschaft erwartet. In der 26. Minute glich Lindsey Hughey zum 44:44 auf, danach ging man sogar angetrieben von den lautstarken Fans mit 55:48 in Führung. Als die Gäste aus Südhessen aber auf eine Zonenverteidigung umschalteten, schmolz der Vorsprung der BG wieder. Auch deshalb, weil die Wurfquote von außen nun wieder deutlich abflachte und aufgrund des Ausfalls von Richard Fröhlich die Langener Giraffen konsequent ihre Lufthoheit ausnutzen. Die letzten fünf Minuten ging es hin und her, es herrschte Spannung pur in der Halle, die schon wieder zur „Osterfeldhölle“ mutiert war. Bei einer 68:67 Führung 90 Sekunden vor dem Ende hatten die Leitershofer Pech, als man sich zunächst einen Defensivrebound und damit Ballbesitz sicherte, der Ball aber aus den Händen eines Leitershofer Spielers sprang und Langen per Dreier selbst in Führung ging. Danach hatten die TOPSTAR Kangaroos kein Mittel mehr parat, agierten in den letzten Minuten ohne Konzept, während die Gäste nun ihre Größenvorteile ausnutzten und durch ihren Center Jahn zu den nötigen Punkten kamen. Zehn Sekunden vor Schluss stand es zwar noch einmal 70:73, die Stop-Clock Freiwürfe ließ sich der TV aber nicht mehr nehmen.

Durch die Niederlage haben die Leitershofer nun den Abstand an die Play-Off Plätze weiter anwachsen lassen. Somit ist das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Konstanz bereits ein Abstiegsduell par excellence.


BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck, Braun, Vladov, Chalusiak (3), Wischnewski (14/2 Dreier), Woelki, Hänig (2), Montag (13), Hughey (21), Smith (18)

Beste Werfer Langen: Jahn (22), Reyes (21), Woody (10)

Stimmen zum Spiel:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wieder einmal ist es uns nicht gelungen, über ein ganzes Spiel hinweg eine gute Leistung abzurufen. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren sehr gut, aber das ist zu wenig, wenn wir in den restlichen 25 Minuten solche Qualitätsprobleme offerieren. Wir sind natürlich momentan personell unter den Körben stark gehandicapt, da ist es um so fataler, wenn man dann von außen nichts trifft. Heute wäre auf jeden Fall ein Sieg möglich gewesen, immerhin hatte Langen bis dato auswärts ja auch nicht viel gewonnen.“

BG- Co-Trainer Adnan Badnjevic: „Das Momentum war auf unserer Seite, wir haben die Wende herbeigeführt, mit sieben Zählern geführt und die Fans standen wie der sechste Mann hinter uns. Dann haben wir den Sack nicht zugemacht und jetzt sind alle enttäuscht. Mit 70 Punkten in der Offensive gewinnt man in der PRO B aber kein Spiel, auch wenn man hinten insgesamt gut steht und kämpft“.

Kangaroo-Abteilungsleiter Andres Santiago: „Die Rückkehr in die Osterfeldhalle war richtig, das wurde uns heute Abend in vielen Gesprächen mit den Fans bestätigt. Danke an alle, die dies möglich gemacht haben. Eigentlich hätte nur ein Sieg gefehlt, dann wäre es fast wie früher gewesen. Trotz der Negativserie und der Frustration sind wir jetzt aber auch noch nicht abgestiegen. Wir müssen nun konsequent, aber auch ohne jeglichen Aktionismus analysieren, ob und wie wir die Qualität der Mannschaft vor allem in der Offensive anheben können oder ob wir einfach so weiter machen wollen. Momentan herrscht aber ganz klar Abstiegskampf. Und dieser ist besonders für solche Teams enorm gefährlich, die vor der Saison eigentlich ganz andere Ziele hatten.“

Richard Fröhlich, verletzter BG-Center: „Es tut weh, wenn man verletzt draußen sitzt und man sieht, dass man mit dem ein oder anderen Rebound dem Team wahnsinnig helfen könnte. Leider war mein Fuß diese Woche noch extrem angeschwollen, am Mittwoch wird unser Mannschaftarzt Dr. Pesch dann eine neue Diagnose stellen können.“

TVA – SSV Schrobenhausen

WRITTEN BY admin ON November 2nd, 2012 by

TVA-Herren 1 gewinnt in der Bayernliga gegen den SSV Schrobenhausen mit 87:50 (49:30)

Im 3. Heimspiel gelang damit der 3. Sieg und der TVA steht in der Tabelle der Bayernliga weiterhin auf Platz 2 (punktgleich mit Nördlingen und Ingolstadt). Die ersten Minuten starteten ausgeglichen und auf beiden Seiten gelangen schnelle Punkte (sechs durch Assenbrunner für Schrobenhausen, sechs durch Nils Ruttmann für den TVA). Überhaupt war der starke Assenbrunner zunächst nicht in den Griff zu bekommen. Erst mit einer Umstellung auf eine Matchup-Zone konnten Anspiele auf den Topscorer der Gäste entweder verhindert oder zumindest erschwert werden. Den Angriff des TVA lenkte Aufbau Thomas Grünwald nach überstandener Verletzung und machte ein starkes Spiel (8 Punkte, 1 Dreier, sehenswerte Assists und mehrere Steals). So machte sich nicht bemerkbar, dass mit Yann Sauter und Felix Fraas die weiteren Guards fehlten. Gegen Ende des ersten Viertels waren es dann Timmy Cobb (5 Punkte, 1 Dreier) und Simon Haug (6 Punkte, 4/4 Freiwürfe), die die weiteren Punkte zur 25:17-Führung erzielten.

Im 2. Viertel kam dann der große Auftritt von Simon Bertram, der in seinem ersten Saisonspiel seine ersten drei Dreier verwandelte und dazu ein Dreipunktspiel machte. Aus 30:19 (12. Minute) wurde durch einen 16:3-Run somit eine 46:22-Führung (17. Minute). Außerdem spielten Timmy Cobb und Thomas Grünwald mehrfach sehenswerte Pässe durch die Gäste-Verteidigung, die zu Körben führten. Zur Pause stand es 49:30 für den TVA.

Nach der Pause kam es dann zur stärksten Phase der Gäste (bei denen sich jetzt das Fehlen von einem der Topscorer, Matthias Straub, immer mehr bemerkbar machte), die die Intensität deutlich erhöhten und auf 55:40 verkürzen konnten. Damit erhöhte sich auch die Zahl der Fouls und so punkteten die TVA-Akteure hauptsächlich von der Freiwurflinie und konnten den alten Abstand wieder herstellen (60:40 nach 28 Minuten, 63:45 zum Viertelende) – Thomas Grünwald (3/4 Freiwürfe) und Ralf Erhart (4/4 Freiwürfe) verwandelten ihre Freiwürfe nahezu alle.

Zu Beginn des Schlussviertels ging der TVA nochmal über die großen Positionen ans Brett, Martin Weishaupt und Simon Haug erzielten acht Punkte in dieser Phase. Danach war die Partie entschieden, die Gäste brachten die gesamte Bank aufs Feld und der TVA konnte den Schlussabschnitt deutlich mit 24:5 gewinnen. Die Partie endete schließlich mit 87:50 für den TV Augsburg.

Es spielten für den TVA:
Nils Ruttmann (18 Punkte, 1 Dreier), Simon Haug (16), Simon Bertram (15, 4 Dreier), Timothy Cobb (14, 2 Dreier), Thomas Grünwald (8, 1 Dreier), Martin Weishaupt (8), Ralf Erhart (7, 1 Dreier), Joey Mutzel, Janosch Menke.

Kangaroos drehen Spiel gegen Leverkusen

WRITTEN BY admin ON Oktober 28th, 2012 by

Mit einer Energieleistung im vierten Viertel hat die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen binnen einer Woche zum zweiten Mal ein schon verloren geglaubtes Spiel in der 2. Basketball Bundesliga PRO B gedreht. Am Samstagabend bezwang man in der Augsburger Sporthalle die Bayer Giants Leverkusen mit 85:83 (37:48), nachdem man zwischenzeitlich schon mit 18 Zählern Differenz im Rückstand gelegen hatte.

Den rund 500 Zuschauern bot sich dabei auch im dritten Heimspiel der Saison zunächst ein ähnliches Bild wie in den Matches zuvor. Die Kangaroos konnten nicht an die Leistung der bisherigen Auswärtspartien anknüpfen, agierten erneut nervös und spielten viel zu langsam. Anders die Gäste aus dem Rheinland. Angeführt von ihrem überragenden Aufbauspieler Adonte Parker nutzte man die Unzulänglichkeiten im Leitershofer Spiel und konnte auch Dank vier erfolgreicher Dreipunktewürfe sich eine 25:20 Viertelführung erspielen. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich, die BG zwar bemüht, aber ohne großes Konzept in der Offensive, Leverkusen hingegen weiter ohne Hemmungen. Die Giants bauten so den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 11 Zähler aus. Und als es auch im dritten Viertel nicht viel besser lief für die Leitershofer, erinnerte sich schon so mancher Fan an das letzte Heimspiel gegen Dresden, das ja dann sang- und klanglos verloren ging. Bei einem zwischenzeitlichen Spielstand von 48:66 in der 29. Minute schienen solche Gedanken auch gerechtfertigt, und auch ein Dreier von Alexander Chalusiak sowie zwei Punkte von Johnny Genck bis zur Schlusssirene des dritten Spielviertels hellten die Mienen der Leitershofer noch nicht sonderlich auf, auch weil Leverkusen mit einem weiteren Korb durch Trainer-Sohn Kuczmann eine an sich doch klare 15 Punkte Führung vor den letzten zehn Minuten wieder herstellten konnte.

Doch plötzlich legten die TOPSTAR Kangaroos den Schalter um. Warum erst jetzt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Es wurde nun temporeich nach vorne gespielt, konzentriert verteidigt und endlich fanden auch die Distanzwürfe den Weg in die Reuse. Vor allem, weil das Team gegen die Leverkusener Zonenverteidigung nun auch schnell und sauber die Wurfpositionen herausspielte. Je zwei Dreier von Lindsey Hughey und dem besten Leitershofer des Abends, Patrick Wischnewski, sowie einige Körbe am Brett durch Walter Gibler sorgten dafür, dass die BG bis zur 36. Minute zum 75:75 ausgleichen konnte. Noch einmal gingen die Gäste durch John Eggleston mit 79:77 in Führung, die Lindsey Hughey exakt mit Ablauf der 24-Sekunden Uhr ausgleichen konnte. In der Verteidigung konnte man nun auch Parker den ein oder anderen Ball abnehmen und kam so endlich auch zu Fast-Break Situationen. Das Leitershofer Publikum stand jetzt wie eine Wand hinter der Mannschaft. Doch weiter ging es hin und her, denn das Team aus dem Westen gab noch keinesfalls auf. Erneut der nun förmlich explodierende Hughey brachte die Seinen dann sechs Sekunden vor Schluss mit 85:83 in Führung, Bayer hatte nach einer Auszeit den letzten Einwurf in der Leitershofer Hälfte. Im Duell der beiden Amerikaner gelang es dann Hughey dem nun etwas ermüdeten Parker (hatte 40 Minuten durchgespielt) den Ball abzunehmen und die letzten Sekunden herunterzuspielen. Der Jubel danach kannte in der Sporthalle dann natürlich keine Grenzen mehr. An einen Sieg in diesem Spiel hatten sicherlich die Wenigsten noch geglaubt.

Am kommenden Samstag kommt es für die Leitershofer nun zum schwäbischen Derby in Nördlingen. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub einen Bus ein. Interessierte können sich unter orga@bg-ls.de anmelden.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Fröhlich (8), Braun, Vladov, Genck (11/1 Dreier), Chalusiak (7/1 Dreier) , Behnisch, Wischnewski (23/5 Dreier), Montag, Woelki, Hänig (2), Gibler (16), Hughey (18/2Dreier).

Beste Werfer Leverkusen: Parker (31), Eggleston (16), Rass (11), Twiehoff (10)

Stimmen zum Spiel:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Ich habe vor dem letzten Viertel zum Team gesagt, wer noch an einen Sieg glaubt, soll mir jetzt in die Augen schauen. Das hat die Mannschaft angenommen und dann mit einer wirklichen Energieleistung Klasse bewiesen. Hätten uns die Zuschauer aber in dieser Phase nicht so aufopferungsvoll unterstützt, hätte es sicher nicht mehr gereicht. So aber hat die Mannschaft dann endlich einmal alle Hemmungen abgelegt und gezeigt, was sie wirklich kann. Dauerhaft müssen wir das jetzt aber über einen längeren Zeitraum im Spiel abrufen“.

BG-Guard Patrick Wischnewski: „Wir haben uns gewissenhaft die ganze Woche darauf vorbereitet, wie wir die Giants bezwingen können. Wir haben dann aber sehr lange gebraucht, um das umzusetzen. Am Ende haben wir aber eine tolle Moral und sehr viel Kampf gezeigt, und die Fans haben uns unglaublich nach vorne getrieben. Hierfür vielen Dank. In der Verfassung des letzten Viertels können wir jeden Gegner schlagen, mit der Leistung der ersten Hälfte wird es eher gegen jeden Gegner schwierig“.

Achim Kuczmann, Trainer Bayer Leverkusen: „Für die Zuschauer war es ein tolles und attraktives Spiel. Meine Mannschaft hat eigentlich gut gespielt, es gibt aber Phasen, da hat der Gegner einen Lauf und dann muss man kühlen Kopf bewahren. Das haben wir nicht und deshalb hat es dann am Ende nicht gereicht. Von einem Einbruch würde ich aber nicht sprechen, Leitershofen war dann einfach gut und daher auch herzlichen Glückwunsch zum Sieg.“

Adnan Badnjevic, Trainer BG II: „Unser Ziel war, dass wir Adonte Parker, den wohl besten Spieler in der Liga, sukzessive ermüden. Das ist dann auch gelungen, denn gerade am Ende hatte er dann doch einige Ballverluste. Was nicht vorgesehen war, dass wir selbst so lange Zeit ermüdend gespielt haben. Der generelle Wille des Teams macht aber Hoffnung für das Spiel in Nördlingen nächsten Samstag.“

Fotos by Klaus Rainer Krieger | Fotoanfragen an krieger.augsburg@gmx.de

Desolate Leistung gegen Dresden

WRITTEN BY admin ON Oktober 15th, 2012 by

Mit einer erschreckend schwachen Leistung wartete die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 2. Basketball Bundesliga PRO B am Samstagabend gegen Aufsteiger Dresden Titans auf. Gegen die Sachsen musste man vor 450 Zuschauern in der Augsburger Sporthalle eine 62:84 (31:44) Niederlage hinnehmen und ist mit nur einem Sieg aus drei Spielen nun bereits aus den Play-Off Rängen in der Tabelle gefallen.

Dabei zeigte die Leitershofer Mannschaft von Beginn an eine lethargische und unkonzentrierte Leistung. Alle guten Ansätze, welche die Mannschaft letzten Sonntag noch in Weißenhorn gezeigt hatte waren wie weggeblasen. Zwar begann die Partie ausgeglichen bis zum Spielstand von 10:10, bereits da hatte die BG aber mindestens drei bis vier einfachste Korbmöglichkeiten leichtfertig vertändelt. Und dies sollte sich rächen, die Dresdner hatten spätestens jetzt bemerkt, dass dieser Gegner an diesem Abend mehr als schlagbar war und traten äußerst kampf- und willensstark auf. Frühzeitig führte der Gast dann 26:13, ehe im zweiten Viertel zumindest ein wenig Hoffnung bei den Kangaroos aufkam, als Richard Fröhlich mit drei Körben in Folge auf 20:26 verkürzen konnte. Doch schnell fiel man wieder in alte Muster, spielte langsam und ohne jegliche Struktur und lud die Gäste förmlich zum Rebound sowohl offensiv als auch defensiv ein. Dreizehn Punkte Rückstand zur Halbzeit ließen bereits Böses vermuten.

Die Kangaroos kamen dann aber durchaus gewillt aus der Kabine, die Wende herbeizuführen. Doch zwei, drei weitere unglückliche Aktionen gleich zu Beginn des dritten Viertels genügten, um dem Team endgültig das Genick zu brechen. Die Titans walteten und schalteten nun nach Belieben, und waren wohl bestenfalls überrascht, wie leicht es an diesem Abend war, das Spiel zu gewinnen. Die Leitershofer hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen, es gelang in keiner Phase des Spiels, den Hebel umzulegen, Die Gäste bauten den Vorsprung mit sehenswerten Aktionen sukzessive aus, dabei war der Amerikaner Jared Benson unter den Körben gar nicht zu stoppen. Besonders erschreckend war am Ende die Leitershofer Bilanz bei den Freiwürfen (54%!) und die Reboundunterlegenheit (24:41). Bezeichnend, dass mit Sebastian Wölki ein Nachwuchsspieler bei nur 11 Minuten Einsatzzeit sich die meisten Abpraller im Team sichern konnte. Am kommenden Samstag gastieren die Kangaroos nun beim Tabellenzweiten und Ligafavoriten Hanau. Mit der Leistung des Samstagabends muss den Fans der BG, die trotz der erschreckenden Vorstellung auch am Samstag das Team bis zum Ende anfeuerten, da Angst und Bange werden.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Fröhlich (9), Genck (4), Chalusiak (4) , Wischnewski (10/2 Dreier), Woelki (3), Montag (2), Hänig, Gibler (12/1 Dreier), Hughey (18/3 Dreier).

Beste Werfer Dresden: Benson (30), Jones (17), Heide (16).

Nicht viel besser ging es der zweiten Mannschaft, die zeitgleich auswärts in Rosenheim antreten musste und ebenfalls deutlich mit 40:69 unterlag. Ausschlaggebend war dabei bereits das erste Viertel, als man gleich mit 5:21 in Rückstand geriet.

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Bachmann (1), J. Breuer, N. Breuer (5), Chadwick (9), Franken (7), Hecker (10), Mathe (2), Spindler (2), Smija (2), Vladov (2).

Stimmen zum Spiel
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Zunächst Gratulation an Dresden zum Sieg und vor allem zu der guten Leistung. Die vielen Baustellen, die man bei meiner Mannschaft heute gesehen hat zu analysieren und zu beschreiben würde jetzt den zeitlichen Rahmen sprengen. Dass man einmal nicht gleich ins Spiel findet kann passieren, dass wir aber dann überhaupt keine Mittel mehr finden darf nicht sein. In Hanau müssen wir uns jetzt zumindest rehabilitieren“.

BG-Guard Patrick Wischnewski: „Nach so einem Spiel ist die ganze Woche danach verdorben. Wir haben den Dresdnern förmlich angeboten, uns zu zerlegen. Unsere Freiwurfquote ist absolut verheerend“.

BG-Abteilungsleiter Andres Santiago: „Es geht vor allem gegenüber den Zuschauern gar nicht, dass wir von der ersten Minute an so desolat auftreten. Vielleicht dachte man, einen Aufsteiger im Vorbeigehen besiegen zu können. Das wird in der PRO B aber mit keinem Gegner funktionieren. Nach drei Spieltagen ist die Saison aber auch noch nicht beendet, jetzt gilt es, Fehler und Einstellung zu überprüfen und dann eng zusammenzurücken.“

Fotos by Klaus Rainer Krieger | Fotoanfragen an krieger.augsburg@gmx.de

Kangaroos starten erfolgreich in die PRO B

WRITTEN BY admin ON Oktober 4th, 2012 by

Erfolgreich, wenn auch äußerst mühevoll hat die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in die 2. Basketball Bundesliga PRO B am ersten Spieltag auch den ersten Sieg eingefahren. Gegen den TSV Tröster Breitengüssbach, das Farmteam des deutschen Meisters Bamberg, siegte man in der Augsburger Sporthalle vor 400 Zuschauern mit 73:66 (42:28). Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Leitershofern aber nicht, bereits am Sonntagnachmittag steht die nächste Partie bei den Weißenhorn Youngstars an.

Die Partie gegen die Oberfranken begann recht ordentlich für die TOPSTAR Kangaroos. Man ging sofort mit 6:2 in Führung, agierte in dieser Phase recht konzentriert. Zwar merkte man dem neuformierten Team durchaus an, dass das Zusammenspiel noch nicht reibungslos funktionierte, über einen 21:14 Viertelstand baute man den Vorsprung zeitweise aber bis auf 17 Zähler aus, deren 14 Punkte Differenz nahm man noch mit in die Halbzeit. Zunächst machte sich dabei auch nicht bemerkbar, dass Aufbauspieler Lindsey Hughey angeschlagen in die Partie gegangen war und von Trainer Stefan Goschenhofer weitestgehend geschont wurde. Denn insbesondere Alexander Chalusiak vertrat den US-Amerikaner hervorragend. Im dritten Viertel verflachte die Partie bei den Leitershofern zusehends, während Breitengüssbach nun aber deutlich stärker wurde. Die Heimischen versäumten im dritten Viertel, den Sack zu zumachen und agierten im Spielaufbau nun viel zu langsam gegen die Zonenverteidigung der Gäste. Im dritten Viertel markierte die BG nur 11 Punkte, und drei Minuten vor dem Ende der Partie kamen die jungen Bamberger plötzlich auf 64:65 heran. Johnny Genck behielt jedoch die Nerven und verwandelte einen sagenhaften Dreier aus rund 8 Metern. Dies war dann sozusagen die Vorentscheidung und sicherte den wichtigen Startsieg in die neue Saison.

Diesen würde man nun gerne am Sonntagnachmittag bei der ersten Auswärtspartie in Weißenhorn unterlegen. Allerdings wartet hier gegen das nächste Farmteam in der Liga eine sehr hohe Hürde auf die Kangaroos. Die Westschwaben wurden vor dieser Saison komplett vom Erstligisten ratiopharm Ulm übernommen, das Programm dort in diesem Zuge mehr als nach vorne getrieben. BG-Headcoach Stefan Goschenhofer hat vor dem Gegner daher auch entsprechend Respekt: „ Wenn wir in Weißenhorn etwas mitnehmen wollen bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. Das Team ist enorm großgewachsen, und da Ulm schon am Samstag spielt werden sicherlich alle verfügbaren Doppelllizenspieler auflaufen. Ich hoffe, dass Lindsey Hughey bis Sonntag wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist und auch die Verletzung, die Patrick Wischnewski sich gestern zugezogen hat, nicht zu einem Ausfall führt“, so Goschenhofer. Da auch die Nachwuchsspieler Raphael Braun (Bänderdehnung) und Dennis Behnisch (beginnt nach einer Verletzung gerade erst wieder mit dem Training) nicht zur Verfügung stehen plant Goschenhofer unter Umständen den erst 16-jährigen Julian Breuer aus der zweiten Mannschaft nach zu lizenzieren. Spielbeginn in Weißenhorn ist um 17.30 Uhr in der Dreifachturnhalle, Kolpingstraße 4.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Fröhlich (17), Genck (10), Vladov, Chalusiak (7), Wischnewski (14), Woelki, Hänig (5), Montag (2), Hughey (4), Gibler (14).

Der Gegner: Weißenhorn Youngstars
Mit A-Nationalspieler Daniel Theis (20/204/am Mittwoch 18 Punkte für Ulm in Braunschweig!), Marcel Heberlein (22/196) , Femi Oladipo (22/201), Kay Gausa (20/199), Till-Joscha Jönke (20/189) und Andreas Wenzl (19/210) sind insgesamt sechs Spieler von ratiopharm Ulm für die Youngstars einsatzberechtigt. Dazu kommen als Führungsspieler Ex-Erstligaakteur Maksym Sthein (32/206) und der britische A-Nationalspieler Myles Hesson (22/200). Mit Brian Butler (20/194) steht zudem ein Ex-Leitershofer im Kader von Trainer Tim Lewis und mit dem aus Meitingen stammenden Michael Dorsch (16/193) ein weiterer Spieler aus dem Landkreis Augsburg. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Aufbauspieler Philip Vojkovic (21/185), der als einer der wenigen bereits letztes Jahr im Kader stand. Ihre Auftaktpartie in Konstanz gewannen die Westschwaben mit 76:70.

Stimmen zum Breitengüssbach-Spiel:
Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wir werden mit dem neuformierten Team noch einige Spiele benötigen, um an unser Leistungsniveau heranzukommen. Wichtig war heute alleine der Sieg. Insgesamt müssen wir aber schneller spielen als in der zweiten Hälfte“.

BG-Aufbauspieler Johnny Genck: „In Weißenhorn wird es ungleich schwerer werden, gerade wenn die Ulmer Spieler auflaufen“.

James Duncan, Trainer TSV Tröster Breitengüssbach: „Zunächst Gratulation an Leitershofen. Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht viel verändert, sondern haben einfach bis dahin gebraucht um gut ins Spiel zu kommen. Unser Ziel sind die Play-Offs und natürlich dass wir gute Spieler für Bamberg ausbilden“.

Fotos by Klaus Rainer Krieger | Fotoanfragen an krieger.augsburg@gmx.de

Kangaroos unterliegen PRO A Team Kirchheim Knights

WRITTEN BY admin ON September 24th, 2012 by

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat das letzte offizielle Testspiel vor der am 3. Oktober beginnenden Saison in der 2. Basketball Bundesliga PRO B gegen die klassenhöheren Kirchheim Knights mit 86:103 verloren. Nach holprigem Start kamen die Kangaroos im Laufe der Partie besser ins Spiel und deuteten an, dass man in der PRO B durchaus eine gute Rolle spielen kann.

Es war die harte Bewährungsprobe, die Chefcoach Stefan Goschenhofer den Seinen in dieser Phase der Saisonvorbereitung zumuten wollte. Immerhin gastierte mit den Kirchheimern der letztjährige sportliche Aufsteiger in die Beko-BBL, der diese Option aufgrund einer fehlenden Erstligahalle nicht wahrnehmen konnte, in der Osterfeldhalle. Die ebenfalls in Teilen neuformierten Württemberger legten vor der guten Kulisse von 350 Zuschauern dann auch los wie die Feuerwehr, praktisch jeder Schuss fand sein Ziel und auch die Defensive der Ritter stellte die Leitershofer zumeist vor größte Ratlosigkeit. Die Kangaroos zeigten aber auch viel zu viel Respekt vor dem PRO A-Team und gewährtem dem Gegner fast immer freie Würfe. So gerieten die Einheimischen im ersten Viertel mit 10:30 in Rückstand, bis zur Halbzeit hielt man die Differenz dann mit 34:54 zumindest konstant.

Nach dem Wechsel ging es zumeist hin und her, die Gäste konnten die Führung wieder etwas ausbauen. Doch die TOPSTAR KAngaroos hielten jetzt entgegen, zeigten nicht nur gute kämpferische Moral sondern auch eine deutlich verbesserte Spielkultur. So gelang es, den Rückstand weiter zu reduzieren, das vierte Viertel gewann man sogar mit 32:18. Die Knights hatten aber auch Pech, weil nacheinander Radi Tomasevic und Sebastian Adeberg verletzt vom Feld mussten und somit die Optionen der deutschen Spieler relativ knapp waren (PRO A Teams dürfen drei Ausländer auf dem Feld haben, PRO B Teams nur deren zwei). Die Leitershofer Fans waren am Ende angesichts der Leistungssteigerung zufrieden und verabschiedeten die Mannschaft mit freundlichem Applaus und einer Vorfreude auf den 3. Oktober, wenn es dann um 16.30 Uhr gegen den TSV Tröster Breitengüßbach in der Augsburger Sporthalle ernst wird.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Fröhlich (9), Genck (8), Braun, Vladov, Chalusiak (5) , Wischnewski (14), Woelki (2), Montag (7), Hänig (6), Gibler (17), Hughey (18),

Beste Werfer Kirchheim: Brooks (25), Land (18), Chenoufi (16), Smallwood (10)

Unter den Körben:
BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Mit dem Anfang der Partie war ich natürlich nicht zufrieden, wir hatten viel zu viel Respekt. Danach haben wir uns deutlich gesteigert. Es war auf jeden Fall ein echter Härtestet gegen eines der besseren PRO A Teams“.

Co-Trainer Ado Badnjevic: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit nicht getraut, Würfe von außen zu nehmen. Das haben wir dann im Laufe der zweiten Halbzeit abgestellt und dementsprechend auch gepunktet. Der Einsatz aller Spieler war sehr gut“.

BG-Neuzugang Richard Fröhlich: „Man merkt, dass es von Training zu Training und von Testspiel zu Testspiel mit dem Zusammenspiel besser wird. Ich glaube, wir sind mit der neuformierten Mannschaft auf einem guten Weg“.

Frenkie Ignjatovic, Trainer Kirchheim: „Auf uns wartet in der PRO A ein hartes Auftaktprogramm und jetzt haben wir gerade bei den deutschen Spielern viele Verletzte. Bei Leitershofen waren ein paar Jungs dabei, die auch gut PRO A spielen könnten.“

2. Sommerturnier ein voller Erfolg

WRITTEN BY admin ON Juli 11th, 2012 by

Das Mad Game Team verteidigt den Wanderpokal

Das zweite Basketball Sommerturnier des TSV Schwaben Augsburg am Sa., 07.07., endete mit dem Erfolg des Pokalverteidigers Mad Game. Die Spieler des TSV Schwaben Augsburg setzten sich in einem spannenden und sportlich ansprechendem. sehr fairem Finale knapp mit 26-24 bei 2 x 10 Minuten durchlaufender Spielzeit durch. Sie revanchierten sich damit bei den Ballerz With Attitude, bestehend aus einem Mix aus Spielern des TVA, der BG Leitershofen/Stadtbergen und des TSV Schwaben Augsburg) für die Niederlage beim Pfingstturnier in Gersthofen.

Schon in der Vorrunde wurde guter und ausnehmend fairer Basketballsport in einer angenehmen Atmosphäre durch die zehn teilnehmenden Teams geboten. Doch nicht nur sportlich war dieses Turnier ein Erfolg. Dank der guten Organisation von Werner Ritschel, der Mithilfe von Myriam Camboni, Matthias Benning verlief das Turnier reibungslos. Durch die tatkräftige Unterstützung der U19w-Spielerinnen, Myriam Malki, Selen und Tugce Fidanci, am Verkaufsstand wurde auch für das leibliche Wohl der Spieler gesorgt. Ein besonderer Dank gilt jedoch Frankie Abron der mit seinem Grill die heißbegehrten Burger zauberte und den Erlös der Basketballabteilung zukommen ließ.

In der Gruppe A setzte sich das Team Mad Game überlegen mit vier Siegen durch. Überraschend belegte das Jugendteam des TSV Schwaben Augsburg, La Para, mit Spielern der U20m bis zur U16m nach einem 27-23-Erfolg gegen die Burching 99ers vom TV Prittriching(Bezirksliga Oberbayern) durch. Etwas deutlicher fielen die Remsharlem aus Stuttgart und die Jugendlichen vom TVA, die Blue Opossums, in der Leistung ab. Doch mit einem knappen 33-32 sicherten sich die Stuttgarter den vierten Platz gegen die vom Verletzungspech verfolgten TVAler.

Die Ergebnisse der Gruppe A:
Burching 99ers – Mad Game 17-38
Remsharlem – La Para 14-22
Blue Opossums – Mad Game 26-52
Burching 99ers – Remsharlem 35-23
La Para – Blue Opossums 43-24
Mad Game – Remsharlem 45-17
La Para – Burching 99ers 27-23 n.V.
Blue Opossums – Remsharlem 32-33
Mad Game – La Para 47-20
Burching 99ers – Blue Opossums 41-40

In der Gruppe B gab es ein knappes Rennen zwischen den BallerZ with Attitude, den Fancy BBQ Chicken aus Spielern der 1. und 2. Herren des TSV Schwaben Augsburg und den Goodbois aus ehemaligen Spielern des TV Gröbenzell. Die Goodbois mussten sich nach großartigem Kampf hinter den Fancy BBQ Chicken und den Ballerz mit Rang 3 begnügen. Auf Platz vier folgten die H-Town Ballers des TV Hechendorf, die die Martini Air Flyers(Ex-Spieler des TSV Haunstetten) mit 28-21 auf Platz 5 der Vorrundengruppe verwiesen.

Die Ergebnisse der Gruppe B:
Martini Air Flyers – H-Town Ballers 21-28
Goodbois – Fancy BBQ Chicken 16-19
BallerZ with Att. – H-Town Ballers 52-19
Goodbois – Martini Air Flyers 32-14
Fancy BBQ Chicken – BallerZ with Att. 36-51
H-Town Ballers – Goodbois 20-26
Fancy BBQ Chicken – Martini Air Flyers 32-30
BallerZ with Attitude – Goodbois 33-26
H-Town Ballers – Goodbois 21-44
Martini Air Flyers – BallerZ with Att. 31-51

Leider traten die Burching 99ers und die Blue Opossums nicht mehr zu ihren Platzierungsspielen an. Deswegen spielten im Spiel um Platz 7 erneut die H-Town Ballers gegen die Martini Flyers. Wie schon in der Vorrunde siegte H-Town erneut knapp mit 27-23. Im Spiel um Platz 5 hielten sich die Goodbois gegen Remsharlem mit 28-21 schadlos.

Im Halbfinale standen sich dann in Überkreuzspielen die jeweiligen Gruppenersten gegenüber, wobei sich die favorisierten BallerZ und Mad Game durchsetzten. Die BallerZ hatten gegen die nun kräftemäßig stark abbauenden jungen Spieler von La Para mit 38-16 leichtes Spiel. Doch auch Mad Game setzte sich überraschend deutlich mit 38-16 gegen Fancy BBQ Chicken durch.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die Fancy BBQ Chicken deutlich mit 40-15 gegen La Para.
Im Finale entwickelte sich ein gutklassiges Spiel zwischen Mad Game und den BallerZ with Attitude. Bei Mad Game sorgten vor allem Kevin Castek und Dominik Veney die Akzente, bei den BallerZ ragten Timothy Cobb, Davide Plewa, Toni Karsch und Sebastian Woelki heraus. Gute Aktionen beider Teams wechselten sich ab. Immer wieder wussten die BallerZ nach kleinen Rückständen wie nach dem 15-21(12.) eine Antwort. Mit einem Dreier glich Karsch zum 21-21 aus. Doch das glücklichere Ende hatten die Spieler von Mad Game auf ihrer Seite.

Die Platzierungen:
1. Mad Game
2. BallerZ With Attitude
3. Fancy BBQ Chicken
4. La Para
5. Goobois
6. Remsharlem
7. H-Town
8. Martini Air Flyers
9. Burching 99ers
10. Blue Opossums

Kangaroo Kader füllt sich

WRITTEN BY admin ON Juni 21st, 2012 by

Der Kader der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen für die Saison 2012/2013 in der zweiten Basketball Bundesliga PRO B nimmt weitere Formen an. Bereits letzte Woche hatten die Kangaroos die Verpflichtung von Richard Fröhlich (26/206) von den Uni-Riesen Leipzig bekanntgegeben. Der Norddeutsche sammelte erste Erfahrungen in höheren Basketballligen bei den Cuxhaven BasCats in der PRO A und war dann vor seinem Gastspiel in Sachsen vier Jahre in den USA aktiv. Dort machte er nicht nur seinen Abschluss in Soziologie, sondern feierte mit dem Citrus Junior College die kalifornische Meisterschaft, ehe er in die NCAA 1 an die University of Texas in San Antonio wechselte.

Unter dem Korb erhält Fröhlich künftig Unterstützung von einem weiteren Neuzugang. Der 23-jährige Blake Poole wird eine der Ausländerpositionen im künftigen Team wahrnehmen. Poole ist für einen Centerspieler mit 1,95 Meter zwar kein Riese, kann sich mit 122kg Körpergewicht aber gerade beim Rebound bestens durchsetzen. Dies bewies er nach seiner Ausbildung am St. Martins College (in der Nähe von Seattle) letztes Jahr eindrucksvoll in der PRO B-Nord bei der der BG Dorsten. Dort steuerte der US-Amerikaner im Schnitt 15 Punkte und 13 Rebounds pro Spiel zum Erfolg seines Teams bei. Über den Sommer spielt Poole in der amerikanischen IBL bei Bellingham Slam, traf dort unter anderem vor zwei Wochen auch im direkten Vergleich auf Ex-Kangaroo und künftigen Erstligaspieler Devin Uskoski und erzielte dabei 20 Punkte. BG-Headcoach Stefan Goschenhofer zu seinem neuen Duo unter dem Korb: „Ich hatte beide Spieler schon länger im Visier und freue mich, dass die Verpflichtungen geklappt haben. Sowohl Richard als auch Blake stehen neben ihren individuellen Stärken für einen sehr Team orientierten Basketball. Ich habe mit vielen ehemaligen Teammitgliedern der beiden gesprochen und bin überzeugt, dass sie auch charakterlich sehr gut zu unserem Verein passen“, so Goschenhofer.

Neben Fröhlich und Poole kann das BG-Trainerteam aus dem letztjährigen Kader auch auf die Leistungsträger Alexander Chalusiak (21) und Jonathan Genck (26) zurückgreifen, dazu kehrt aus der 2. Mannschaft wieder Regionalliga-Topscorer Sebastian Montag (30) in die Erste zurück, der in der Saison 2010/11 bereits einer der Aufstiegsgaranten in die PRO B war. Sowohl Genck, der diese Tage nach erfolgreich absolviertem Studium bei der BMW AG ins Berufsleben einsteigt, als auch der bei der FIBA Europe angestellte Montag stellen sich in der PRO B trotz beruflicher Belastung den Kangaroos zur Verfügung, was in der PRO A nicht möglich gewesen wäre.

Fest im Visier hat Cheftrainer Goschenhofer auch seine drei Youngsters aus dem eigenen Verein. Dennis Behnisch (20), Sebastian Woelki (21) und Nicolas Breuer (17)

traut der A-Lizenzinhaber zu, den Sprung ins Team zu schaffen und sich auch dementsprechend Spielminuten zu erarbeiten. „Alle drei Spieler haben das Potential für die Liga und können in der PRO B sich optimal auf hohem Niveau weiterentwickeln. Wir setzen gerne ein Zeichen in Richtung eigene Jugend, am Ende liegt es aber an den Jungs und ihrem Trainingseinsatz selbst, was sie daraus machen“, macht Goschenhofer dem Nachwuchs durchaus Hoffnungen. Mit einem weiteren Amerikaner und einem deutschen Aufbauspieler stehen die Leitershofer aktuell ebenfalls kurz vor den Vertragsabschlüssen.

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