Schmerzhafte Niederlage für den TSV Haunstetten

Montag, 9. Januar 2017 um 23:39

TSV HaunstettenDie Handballerinnen des TSV Haunstetten konnten ihren Neujahresstart in der zweiten Bundesliga nicht erfolgreich umsetzen. Gegen den starken Gegner des SG Rosengarten gab es in heimischer Halle eine satte 20:27 (10:9) Niederlage, die den Druck auf die Rot-Weißen wieder einmal verstärkte.



Dennoch gab es auch genug Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, dies war auch vielen der rund 400 Zuschauern nach dem Schlusspfiff klar. Über 40 Minuten zeigte sich der TSV spielerisch stark und im Vorteil. Der TSV Haunstetten zog der starken Rückraumachse der Hamburgerinnen im ersten Durchgang komplett den Zahn, so dass es diesen nicht gelang sich abzusetzen.

Ganz im Gegenteil, wenn mehrere gute Einwurfmöglichkeiten der Einheimischen zusätzlich den Weg ins Ziel gefunden hätten, so wäre es vielleicht zur Pause mit einer höhere Führung entschieden worden. Durch die ausgezeichnete Vertretung von Magdalena Frey, die für die verletzte Sabrina Müller im Tor einsprang, konnte der TSV Haunstetten zulegen und stellte bis zur 38.Minute bravourös einen 14:11 Punktestand auf den Platz.

Dann agierte der TSV Haunstetten zunehmend ungeschickter und mit unglücklichen Zeitstrafen, verworfene Siebenmeter und nachlassende Defensivarbeit, konnten die Gäste 8:0-Lauf auftrumpfen. Die letzte Annäherung zum 18:21 war aus den gleichen Gründen bald verpufft und dem TSV Haunstetten gelang es auch in der Schlussphase nicht mehr an Punkten zuzulegen.

Auf der Suche nach Erklärungen war der Headcoach Vornehm schnell fündig geworden und sagte klar: „Wir sind erstens viel zu ungeduldig und hadern zweitens viel zu lange mit den missglückten Situationen, als dass wir uns wieder nach vorne orientieren. Die Hamburger haben es uns vorgemacht, und wir sollten uns merken wie`s geht.“

Für den TSV Haunstetten spielten: Frey, Smotzek Sv. (Tor); Irmler (6), Putzke (5), Duschner (4), Schmid (3/2), Hochmair (2), Toth, Niebrt A., Königsmann, Cappek, Knöpfle, Jung

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