ISKA Kickboxen: ZAM-ZAM Fight Night 6

Freitag, 9. März 2018 um 18:53

ZAM-ZAM Fight Night

In der Ulmer Kuhberghalle richtete die Kampfsportschule Zam-Zam bereits die sechste ZAM-ZAM Fight-Night aus. Dieses Mal wurde bei der Auswahl der Kämpfer besonders auf die Region gesetzt und die Kickboxer ließen sich nicht lange bitte. Insgesamt gab es 14 Kämpfe zu bewundern, die bis zum Finalkampf um den Europameistertitel, alles boten was die Herzen von Fans des gepflegten Kampfsports höher schlagen ließ.

Unter dem renommierten ISKA Verband wurden alle Kämpfe nach den K1 Regelwerk durchgeführt und von kräftezehrenden Fights über die komplette Distanz bis zum vorzeitigen KO, gab es kraftvolle High- und Lowkicks und gekonnte Box-Kombinationen zu bewundern.

Im ersten Kampf über 3×2 Minuten konnte sich Junus Eminosvki vom Zam-Zam Team Ulm gegen Mohammed Hassani vom Gym MOhsen Freiburg mit Zwei zu Eins Kampfrichterstimmen durchsetzen. Somit war für den gastgebenden Zam-Zam-Club das Fundament für eine erfolgreiche Fight Night gelegt worden.

Weiter ging es mit Felix Hummel der das Mekong Gym Neu-Ulm vertrat. Er musste sich aber einstimmig gegen Dario Anic vom Gym MBC Ludwigsburg in der Gewichtsklasse bis 72kg geschlagen geben.

Im dritten Kampf des Abends ging es für Elias Musso in den Ring, er kämpfte für das Bodensee-Gym gegen Eren Gündüzgil vom Ibo Gym. Der 16jährig Eren siegte mit Zwei zu Eins Kampfrichterstimmen gegen den 17jährigen vom Bodensee.

In der blauen Ecke stieg Nico Kerber vom Hausherren Zam-Zam in den Ring. Sein Gegner war Paul Strübelenski von der Muay Thai Academy Ulm, der sich in der Gewichtsklasse bis 70 kg in den 3×2 Minuten durchsetzte und siegte.

Andreas König trat ebenfalls für den Zam-Zam-Club an und der 29jährige siegte über Navid Mohammadi vom Vuko Gym Biberach in der Gewichtsklasse bis 88 kg.

Im sechsten und ersten Damen-Kampf des Abends kämpfte Jul Kourachi vom ONE-Team-Gym gegen Deborah Melhorn für den MBC. Der Kampf wurde von den Ringrichtern mit einem unentschieden gewertet.

Manuel Keller vom KSE Reutlingen unterlag gegen Ahmad Afgan vom Vuko Gym Biberach in der Gewichtsklasse bis 63,5 kg.

Weiter ging es mit Onur Isleyen vom Zam-Zam Team Ulm, er trat an im Kampf um die deutsche Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 85kg. Sein Gegner war Florian Wiltschka für das Mekong Gym Neu-Ulm. Der Kampf wurde über fünf mal zwei Minuten ausgetragen und zog sich über die komplette Distanz. Am Ende konnten die Hausherren jubeln und Davut Sidal, Präsident des ISKA Verbands ehrte Onur Isleyen mit dem Titel-Gürtel für den deutschen Meister.

Nach einer Pause gab es einen weiteren Damenkampf zu bewundern. Die 16jährige Nicole Zajcev trat für den TSV Langenau gegen Irene Sterkel, 17 Jahre, von den Thaibulls Heilbrunn an. Nach spannenden drei Runden siegte Nicole, die auch schon in der Vergangenheit große Erfolge im Muay Thai feiern konnte.

Vom Roughgym Heidenheim ging es für Eugen Skoba in den Ring. In der Gewichtsklasse bis 88 kg siegte er über Sebastian Laski vom Bodensee Gym.

Im Anschluss folgte ein Superfight der A-Klasse. In der Gewichtsklasse bis 72 kg galt es nach drei mal drei Minuten als Sieger zu bestehen. Bledion Pireva vom ONE Team Gym siegte hier über Chihan Güveli vom Fight Club.

Dann folgte der zweite Kickbox-Kampf um einen deutschen Meistertitel, dieses Mal in der Gewichtsklasse bis 88 kg. Radenko Krstic vom Ilkan Muay Thai siegte nach fünf mal zwei Minuten gegen Bilal Langhans vom Champion Gym Augsburg.

Im vorletzten Kampf schickte das Mekong Gym Neu-Ulm Hamid Husseini in den Ring. Gegner war Daniele Micele von der Muay Thai Academy Werna. Nach drei mal zwei Minuten stand mit Daniele Micele der Sieger des sportlichen Wettbewerbs fest.

Um 23:30 Uhr, nach einem langen, spannenden Abend ging es zum Finale üm den Europameistertitel in der Gewichtsklasse bis 78 kg. Hier schickte das Zam-Zam Team Ulm Sivro Hamza in den Ring. Mit 19 Jahren hatte er bereits 18 Kämpfe davon 15 gewonnen, bei einem Unentschieden. Dem talentierten Athleten unter Trainer Zahir Tahunic stand aber auch ein gefährlicher Kontrahent gegenüber. Matas Miliunas vom TSV Langenau mit einer Kampfbilanz von 33 Kämpfen, konnte der erst 18jährige bereits 28 Siege vorweisen. Fünf mal zwei Minuten sollten nun über den neuen Titel entscheiden und beide Kämpfer legten mit einer hohen Frequenz an Schlägen los. Der Kampf ging über die komplette Distanz, Matas, der bereits große Erfolge in der Muay-Thai-Szene feiern konnte, hatte zu Beginn ein wenig Probleme sich an die K1 Regeln zu halten und verfiel öfter in den Thai-Box-Stil. Davon zeigte sich aber Sivro Hamza unbeeindruckt, über die gesamte Distanz gelang es ihm die besseren Treffer zu setzen und die vielen Angriffe Matas meist geschickt zu blockieren. Die Bemühungen des gebürtigen Litauers wurden auch dementsprechend von einem Kampfrichter honoriert, der das hochklassige Gefecht unentschieden wertete. Die zwei weiteren Kampfrichterstimmen werteten für Sivro und ermöglichten ihm damit den Titel des Europameisters.

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