TSV Friedberg Bayernliga Handballer siegen deutlich

Written by admin on November 12th, 2017

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Mit einem eindrucksvollen Schlussspurt haben sich die Handballer des TSV Friedberg den nächsten Heimsieg gesichert und springen auf Rang drei. Dank starker letzter 20 Minuten verwandelte der Bayernligist eine enge Partie gegen Unterhaching in einen 38:25 (13:14) Kantersieg.

Unterhaching war mit vier Siegen in Folge auf den dritten Platz nach vorne gekommen. Im Verfolgerduell gegen den TSV Friedberg lieferten sich die Oberbayern einen offenen Schlagabtausch in einer umkämpften Begegnung, in der es hin und her ging.

25 Minuten lang hatten die Hausherren dabei leichte Vorteile, da sie mit ihrem starken Kreisläufer Paul Thiel und den wuchtigen Distanzwürfen von Fabian Abstreiter leichter zu Toren kamen. Dafür bekamen sie defensiv Martin Dauhrer, den besten Schützen der Gäste, lange nicht in den Griff. So konnten weder das 4:2 noch das 8:6 oder das 11:9 als Basis dafür dienen, dass Friedberg wegziehen konnte, schon bald hatte Unterhaching wieder ausgeglichen.

Nach dem 12:12 fünf Minuten vor der Pause erwischte der TSV dann eine ganz schwache Phase, in der offensiv nicht mehr viel zusammen lief. Das nutzten die Gäste aus und gingen mit einem 14:13 Vorsprung in die Kabinen.

Sie waren dann letztmals nach 33 Minuten vorne. Der TSV steigerte sich jetzt defensiv und drehte das 15:16 in ein 18:16. Bis zum 20:19 nach 40 Minuten sah alles danach aus, als würden sich zwei gleichstarke Teams bis zum Ende einen engen, offenen Schlagabtausch liefern. Doch in ihrem letzten Drittel kippte diese Begegnung völlig.

Unterhaching hatte bis dahin mit Dynamik und Präzision agiert. Angesichts einer immer stärker werdenden Defensive von Friedberg verfielen die Gäste aber immer mehr in Hektik. So häuften sich die Ballverluste, und diese bestrafte Friedberg mit eiskalten Kontern. Angesichts des stetig anwachsenden Rückstandes gingen die Gäste jetzt auch defensiv mehr Risiko.

Das ließ den Herzogstädtern allerdings viele Lücken, welche sie, angeführt vom immer stärker werdenden Thomas Wagenpfeil, gnadenlos ausnutzten. Kurz vor Schluss kam sogar der zweite Torwart Gerald Schwarz zu seinem Premierentor in der Bayernliga, als er ins leere Gehäuse traf, nachdem die Oberbayern ihren Keeper durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt hatten.
Über ein 25:20 und ein 31:23 steuerte Friedberg dem nächsten Heimsieg entgegen. Schließlich stand dieser mit dem Endresultat von 38:25 (13:14) fest. Damit ist Friedberg der neue Dritte in der Bayernliga.

Trainer Mirko Pesic zog folgende Bilanz: „In der ersten Hälfte hatten wir defensiv einige Probleme mit den Gästen. Dann haben wir uns aber deutlich gesteigert und viel besser verteidigt. So kamen wir schließlich zu einem Kantersieg, der angesichts des lange Zeit offenen Spielverlaufes nicht zu erwarten war. Unterhaching hat sich über weite Strecken sehr gut präsentiert und hat gegen meine Mannschaft, die ihre Chancen extrem konsequent genutzt hat, um ein paar Tore zu hoch verloren.“

Für den TSV Friedberg spielten:
V. Petersdorff; G. Schwarz (1); Okyere (2); Haggenmüller (2/1); Wagenpfeil (3); Thiel (6); Schnitzlein (3); Augner (5); Tob. Müller (1); Dittiger (3); Abstreiter (12/1); Prechtl.



Handball, TSV Friedberg besiegt TSV Rothenburg 2000

Written by admin on Oktober 29th, 2017

TSV Friedberg

Die Handballer des TSV Friedberg haben ihre Negativserie beendet und sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Rothenburg durchgesetzt. Nach zuletzt drei Niederlagen gab es am Samstag einen 35:27 (19:13) Erfolg.

Wie schon in der vergangenen Saison leidet der TSV an einer Verletzungsmisere. Torwart Matthias Kraus ist der nächste Ausfall, er wird mit einem Außenbandriss mindestens vier Wochen fehlen. Vier Spieler aus der Zweiten halfen darum aus, Felix Dorsch, Tobias Müller, Sebastian Wilken und Christian Loris waren mit im Kader. Maximilian Schneider ist in dieser Spielzeit bereits in der Bayernliga und der Landesliga zum Einsatz gekommen, er bekam auch am Samstag Einsatzzeit.
Es entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, in dem beide Teams mit hohem Tempo agierten. Gegen die 6 – 0 – Formation des Aufsteigers agierte der TSV mit vielen Kreuzungen im Rückraum und setzte Paul Thiel oft als zweiten Kreisläufer ein.

In der Abwehr spielte der bewährte Innenblock. Da Andreas Dittiger am Samstag aus privaten Gründen verhindert war, fehlte dem TSV aber ein erfahrener Verteidiger. Bis zum 9:8 nach 15 Minuten bleib die Begegnung offen, dann aber setzte sich Friedberg immer weiter ab.

Die Defensive hatte das Spiel über den Kreisläufer der Gäste jetzt immer besser im Griff. Viele Versuche aus dem Rückraum konnte Benjamin von Petersdorff stark parieren. Zudem setzte der Keeper seine Mitspieler mehrmals mit spektakulären Gegenstoßpässen über das ganze Feld ein, die trotz der großen Distanz immer punktgenau beim Ziel ankamen.

So setzte sich der TSV bis auf 18:10 ab und ging mit einer 19:13 Führung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang hatte er alles im Griff. Besonders Fabian Abstreiter, dem gleich zwölf Treffer gelangen, bekam Rothenburg nie unter Kontrolle. Paul Thiel spielte am Kreis groß auf und kam zu sieben Toren, Peter Haggenmüller war mit seiner Dynamik insgesamt achtmal erfolgreich.

Die Gäste hielten jedoch mit großem Einsatz dagegen und ließen den Rückstand nie zu groß werden. Über weite Strecken der zweiten Hälfte pendelte der Friedberger Vorsprung zwischen fünf und sieben Toren.

Man konnte aber den Herzogstädtern deutlich anmerken, dass ihnen dieses Heimspiel nach den schlechten Ergebnissen der letzten Wochen viel bedeutete. Mit Abwehrstärke, Konsequenz im Angriff und viel Einsatz gewannen sie schließlich mit 35:27 (19:13).

Trainer Mirko Pesic konnte die Anspannung vor dem Spiel nicht abstreiten: „Wir wollten den Negativlauf heute unbedingt stoppen, und das ist der Mannschaft mit einer starken Vorstellung gelungen. Die Spieler haben die Erwartungen, die ich an sie stelle und die sie sich auch selbst machen, heute toll erfüllt. Es ist schön, dass wir gegen einen kampfstarken Gegner, der sich nie aufgegeben hat, eine positive Reaktion nach den schweren letzten Wochen zeigen konnten.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; F. Dorsch; Okyere (1); Haggenmüller (8/2); Wagenpfeil (2); Thiel (7); Schnitzlein (3/1); Augner (2); Loris; Wilken; T. Müller; M. Schneider; Tob. Müller; Abstreiter (12).



Handballer des TSV Friedberg mit weiteren Sieg

Written by admin on Oktober 1st, 2017

TSV Friedberg

Die erste Mannschaft des TSV Friedberg hat den dritten Sieg im dritten Spiel feiern können. Im Heimspiel gegen Rimpar 2 setzten sich die Handballer völlig ungefährdet mit 33:20 (16:10) durch.

Trainer Mirko Pesic bot einen angeschlagenen Peter Haggenmüller auf, der lediglich in der ersten Hälfte eingesetzt werden konnte. Rimpar 2, die Reserve des Zweitligisten, hielt nur bis zum 3:3 mit. Danach hatte die Friedberger Defensive entdeckt, wie dem Angriffsspiel der Gäste beizukommen war. Denn nur die beiden Abschluss starken Distanzschützen der Gäste generierten echte Torgefahr, aber nachdem die Friedberger Abwehrrecken diese konsequent bearbeiteten und früh herausrückten, hatten sie die Partie im Griff. Rimpar gelang nun vorne kaum noch etwas, mit schnellem Spiel über die zweite Welle schlug der TSV Kapital aus seinen vielen Ballgewinnen.

Nach einer Viertelstunde nahm der Gästetrainer eine Auszeit, der einseitige Spielverlauf änderte sich jedoch auch dadurch nicht. Friedberg konnte völlig ungefährdet seine Führung ausbauen, im Positionsspiel waren die Anspiele auf den durchsetzungsstarken Kreisläufer Paul Thiel für den Gegner nicht zu verteidigen. Zudem zeichnete sich Mitte Michael Schnitzlein mit guter Übersicht und einigen schönen Treffern aus der Distanz aus.

Friedberg ging mit einem 16:10 in die Kabinen und machte im zweiten Durchgang einfach weiter mit seiner dominanten Vorstellung. Rimpar hatte wenig zu bestellen, die starke Defensive der Hausherren hielt weiterhin fast jede Gefahr vom eigenen Gehäuse fern. Ganze zweimal konnten die Gäste Benjamin von Petersdorff bis zur 44. Minute bezwingen, der Zwischenstand von 26:12 bedeutete da schon eine Vorentscheidung.

So konnten die Friedberger Spieler auf der Bank einen schönen Handballabend erleben. Der wurde bestimmt auch dadurch besser gemacht, dass die Stühle für die Reservespieler und Betreuer der beiden Teams dank der großzügigen Unterstützung von Topstar neue Sitzflächen erhalten hatten.

Welch großartige Stimmung bei den Friedbergern momentan herrscht, verdeutlicht eine Szene aus der Schlussphase: Immer noch führte der TSV deutlich, die Partie war bereits entschieden. Aber als Keeper von Petersdorff gleich zweimal in wenigen Sekunden Würfe des Gegners spektakulär abwehren konnte, feierte ihn die gesamte Bank frenetisch. Der große Ehrgeiz der Herzogstädter und die Konzentration über die gesamte Spielzeit zeigten sich da mehr als deutlich.

Nach 60 einseitigen Minuten konnten die Handballer zusammen mit ihren vielen Fans einen deutlichen 33:20 (16:10) Heimsieg bejubeln. Der TSV bleibt damit eines der drei Teams, die in der Bayernliga alle ihre Spiele gewonnen haben.

Trainer Mirko Pesic freute sich über die gute Vorstellung: „Heute ist uns auch der Start geglückt, anders als in den bisherigen Partien konnten wir den Gegner so früh distanzieren. Wir waren von Beginn an hoch motiviert und haben die Partie mit großer Konzentration und gesunder Aggressivität bestritten. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt in unserem sportlichen Entwicklungsprozess, wir haben eine gute Mannschaft klar beherrscht und uns von der ersten Minute an als Einheit präsentiert.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus; Okyere (1); Ivicic (2); Haggenmüller (2); Wagenpfeil (3); Thiel (5); Schnitzlein (3); Augner (2); T. Müller (3); Lodemann (7/4); Abstreiter (5).



Handball, TSV Friedberg II schlägt TUS Fürstenfeldbruck

Written by admin on April 26th, 2017

TSV Friedberg

Die zweite Mannschaft des TSV Friedberg hat den zweiten Sieg in Folge geholt. Das Derby gegen Fürstenfeldbruck 2 gewannen die Handballer nach einer tollen Vorstellung verdient mit 31:25 (15:13).

Nur ein Zähler trennte vor der Partie die beiden Kontrahenten, beide standen dabei auf einem Abstiegsplatz. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen war dieses Heimspiel für die Herzogstädter darum von enormer Bedeutung. Fabian Abstreiter, Alexander Schneider und Thomas Wagenpfeil, der nach seiner Verletzungspause sein Comeback feierte, waren aus dem Kader der Ersten mit dabei.

Vom Anpfiff weg machten die Friedberger klar, dass sie dieses Derby für sich entscheiden wollten. Dank ihrer starken Abwehr und dem sicheren Schützen Abstreiter waren sie von Beginn an vorne. Dem Halblinken sollten an diesem Tag gleich zwölf Treffer gelingen.

Fürstenfeldbruck hielt zwar mit allem dagegen, was die Gäste aufzubieten hatten, aber Friedberg war immer einen Tick besser. Zwischenstände von 5:4 und 9:7 verdeutlichen aber, dass dieses Derby eine enge Kiste war. Zur Pause lag der TSV schließlich mit 15:13 vorne.
Auch im zweiten Durchgang war Friedberg das bessere Team, besonders die Offensive wusste jetzt zu überzeugen. Zum letzten Mal waren die Gäste beim 19:18 nach gut 40 Minuten in Schlagdistanz, dann zog der TSV davon.

Nur ein Gegentor in neun Minuten und eine sicherere Chancenverwertung sorgten dafür, dass die Hausherren mit einem 25:19 in die Schlussphase gegen konnten. Diesen Rückstand konnte Fürstenfeldbruck nicht mehr egalisieren, denn Friedberg verteidigte weiterhin aufmerksam und blieb im Angriff eiskalt. Die Vorentscheidung war das 29:21 fünf Minuten vor der Sirene.
Nach dem enorm wichtigen 31:25 (15:13) Heimsieg haben die Friedberger Handballer einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Noch dreimal müssen sie ran in dieser Saison, das rettende Ufer ist nur noch einen Punkt entfernt. Am kommenden Wochenende ist der TSV zu Gast beim abgeschlagenen Letzten aus Süd/Blumenau, der den Abstieg nicht mehr vermeiden kann.
Trainer Gerald Schwarz war mehr als zufrieden: „Ein großes Kompliment an die Jungs, die in diesem Abstiegskrimi die Nerven behalten haben, Jeder Einzelne im Kader hat heute alles gegeben für den Erfolg des Teams. Damit haben wir den nächsten großen Schritt hin zu unserem Ziel geschafft, aber es warten noch drei schwere Spiele auf uns. Auf diese müssen wir uns jetzt konsequent vorbereiten, um weiter Punkte für den Klassenerhalt sammeln zu können.“

Schießl; Dorsch; A. Schneider; Wilken (5/2), Wagenpfeil (1); Fuchs (3/2); M. Schneider (2); Lang (5); Hartl (2); Handelshauser (1); Wiesner; M. Grobe; Abstreiter (12).



Vorberichte TSV Friedberg Handball I & II

Written by admin on April 21st, 2017

TSV Friedberg

Das vorletzte Heimspiel der Saison wartet auf den TSV Friedberg. Am Sonntag ab 16.30 Uhr treffen die Handballer mit dem HC Sulzbach – Rosenberg auf den Letzten der Bayernliga.
Die Begegnung musste vom Samstag um einen Tag verlegt werden, beide Friedberger Mannschaften haben ihre Heimspiele darum am Sonntag.

Der HC belegt mit nur einem Saisonsieg den letzten Rang in der Bayernliga. Dieser gelang am vierten Spieltag gegen den VfL Günzburg. Der Abstieg steht darum schon seit längerem fest, aber dennoch darf der TSV Friedberg Sulzbach-Rosenberg nicht unterschätzen.

Die Herzogstädter müssen weiterhin auf zahlreiche Verletzte verzichten und werden darum wieder von einigen Spielern aus dem Kader der Zweiten unterstützt. Diesmal sind Michael Baur, Andreas Müller, Tobias Müller und sein Namensvetter Tobias Müller mit dabei.
Der TSV ist vier Spieltage vor dem Saisonende im Mittelfeld der Bayernliga zu finden, kann aber bei lediglich vier Zählern Rückstand auf den zweiten Rang noch auf einen Platz im direkten Verfolgerfeld des Spitzenreiters hoffen. Das Heimspiel gegen Sulzbach – Rosenberg ist für die ersatzgeschwächte Friedberger Mannschaft eine Chance, sich nach der Niederlage bei Erlangen – Bruck im letzten Spiel vor der Osterpause im Klassement wieder nach vorne zu schieben.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno warnt davor, die Partie gegen den Letzten auf die leichte Schulter zu nehmen: „Für uns ist das ein gefährliches Spiel. Denn unser Gegner hat keinen Druck und nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Wir müssen im Angriff konzentriert auftreten, um Ballverluste zu vermeiden und die erste und zweite Welle des Gegners zu verhindern. Unsere vielen Ausfälle machen die Angelegenheit nicht einfacher, aber dennoch wollen wir uns den Friedberger Fans gut präsentieren.“

Für die zweite Mannschaft des TSV Friedberg beginnen die entscheidenden Wochen der Saison mit einem reizvollen Derby. Am Sonntag ab 14.30 Uhr ist die Reserve von Fürstenfeldbruck zu Gast in der TSV-Friedberg-Halle.

Ursprünglich war das Spiel auf den Samstag angesetzt, musste aber wegen einer Terminüberschneidung um einen Tag verschoben werden. Darum kommt es jetzt am Sonntag zum Derby der beiden Tabellennachbarn in der Landesliga.
Der TSV Friedberg hat mit dem Auswärtssieg in Simbach seine Durststrecke beendet und mit dem ersten doppelten Punktgewinn seit Mitte Februar wieder den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt. Fürstenfeldbruck liegt so nur noch einen Zähler vor den Herzogstädtern, hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert.

Vier Partien warten auf die Friedberger in dieser Saison noch, das Derby ist dabei das erste von drei Duellen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Momentan haben die Handballer zwei Zähler Rückstand aufs rettende Ufer, diesem Heimspiel kommt also eine besondere Bedeutung zu.

Sicherlich wird die Partie nicht den deutlichen Verlauf nehmen, von dem der TSV im Hinspiel profitiert hat. Damals setzte er sich klar mit 27:15 durch, dieses Duell wird sicherlich eine viel spannendere Angelegenheit. Fürstenfeldbrucks Zweite könnte am Sonntag auch von der Schützenhilfe profitieren, welche ihr vom Drittligakader erteilt werden könnte.
Die Oberbayern haben einen spielstarken Halblinken und einen guten Kreisläufer. Stark sind sie ebenfalls über ihre erste Welle. Friedberg plagt sich erneut mit einigen Verletzungen herum, noch ist nicht vollständig sicher, welche der zahlreichen angeschlagenen Akteure am Sonntag auflaufen können.

Trainer Gerald Schwarz erwartet eine enge Partie: „Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit, um die Punkte in Friedberg zu behalten. Fürstenfeldbruck kämpft ebenfalls um den Klassenerhalt, so leicht wie im Hinspiel wird es am Sonntag sicherlich nicht. Aber trotz der vielen Verletzten bei uns sind die Spieler heiß auf das Derby. Sie haben den Kampf um den Klassenerhalt angenommen und wollen sich vor ihren Fans beweisen.“



Handball TSV 1871 Augsburg – TSV Friedberg III

Written by admin on April 6th, 2017

TSV 1871 Augsburg

In der Bezirksoberliga kam es am zum Duell zwischen den TSV 1871 Augsburg und der dritten Mannschaft des TSV Friedberg.

Trotz leidenschaftlichen Kampf und einer besseren Platzierung in der Tabelle gelang es nicht die Friedberger zu besiegen. Letztlich musste sich der TSV 1871 Augsburg mit einem 24:31 geschlagen geben. Damit liegt der TSV 1871 Augsburg aktuell auf Platz sechs der Tabelle, auf dem siebten Platz nun die dritte Mannschaft des TSV Friedberg.



TSV Friedberg Handballer schlagen DJK Waldbüttelbrunn

Written by admin on April 2nd, 2017

TSV Friedberg

Mit einem Kraftakt und einer unorthodoxen Defensivtaktik haben sich die Handballer des TSV Friedberg einen wichtigen Heimsieg gesichert. Beim 31:29 (13:11) gegen Waldbüttelbrunn zeigte der Bayernligist trotz zahlreicher Ausfälle eine gute Leistung.

Friedberg versuchte dem starken gegnerischen Rückraum mit einer 3 – 3 – Formation in der Defensive den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Risiken dieser ungewöhnlichen Taktik zeigten sich bei den Gegentoren: Wenn Waldbüttelbrunn durch viel Bewegung die Abwehr ausmanövriert hatte, kamen die Gästespieler frei aus sechs Metern zum Abschluss. Doch dies gelang ihnen gegen die engagierten Friedberger nur selten. Bis zum 4:4 nach zwölf Minuten kam der Dritte der Bayernliga nur sehr selten einmal durch.

Friedberg konnte sich im Angriff auf Manuel Scholz verlassen. Der Rückraumspieler war an fast allen Toren beteiligt. Entweder erzielte er sie mit technisch starken Würfen selbst, oder er setzte mit klugen Pässen seine Mitspieler ein. Am Ende sollte er mit elf Treffern der erfolgreichste TSV Friedberg Schütze sein.

Scholz war es auch, der sein Team nach einer Viertelstunde mit 6:5 in Front bringen sollte. Der TSV Friedberg hatte defensiv weiterhin alles im Griff und provozierte die Gäste mit der extrem offensiven Deckung immer wieder zu Ballverlusten. Nicht alle Konter saßen jedoch, und im Positionsangriff tat sich die ersatzgeschwächte Friedberger Mannschaft schwer gegen die großgewachsene Defensive von Waldbüttelbrunn. So stand es nach 20 Minuten nur 9:7 trotz der guten Friedberger Abwehrarbeit. Zur Pause war der TSV mit 13:11 vorne.
Nach gut 40 Minuten erwischte Friedberg erstmals eine schwächere Phase. Die Abwehr konnte einige Angriffe lang die druckvollen Abschlüsse der Gäste aus dem Rückraum nicht verhindern. Vorne fehlten Dynamik und Konsequenz im Abschluss, darum kam Waldbüttelbrunn mit dem 17:17 zum Ausgleich.

Bis vier Minuten vor dem Ende ging es dann hin und her. Die Partie war sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Friedberg kämpfte sich trotz der dünn besetzten Bank weiter durch die Begegnung. Nach 46 Minuten kam Benjamin von Petersdorff in den Kasten und führte sich mit der Abwehr von zwei Würfen aus sechs Metern und einem gehaltenen Strafwurf gleich prächtig ein.

Nach dem 26:26 entschied schließlich der TSV Friedberg die Begegnung mit einem energischen Zwischenspurt. Drei Tore am Stück brachten die Herzogstädter in eine perfekte Position. Waldbüttelbrunn versuchte noch, mit einer offenen Manndeckung zu kontern, aber die Zeit reichte nicht mehr. Nach 60 intensiven Minuten stand so ein 31:29 (13:11) für Friedberg auf der Anzeigentafel. Damit verkürzen die Handballer den Abstand auf Platz zwei in der Bayernliga auf zwei Zähler.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno war stolz auf sein Team: „Respekt für diesen tollen Kampf. Jeder hat bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Die vielen Ausfälle haben die Spieler heute weggesteckt durch ihren unbändigen Einsatz. Ich möchte mich bei jedem Spieler bedanken, der sich bis zum Schluss für die Mannschaft aufgeopfert hat.“

Der TSV Friedberg spielte mit: Docampo (1. – 46.); v. Petersdorff (46. – 60.); Wiesner; Haggenmüller (4/1); Loris (1); Schnitzlein (3); Renner; Schwarz (5); Hartl (2); Dittiger; M. Grobe (3); Scholz (11/3); Schneider (2).



Handball: TSV Friedberg Heimspiel gegen Waldbüttelbrunn

Written by admin on März 31st, 2017

TSV Friedberg

Der TSV Friedberg Herren 1 hat am Samstag ab 18 Uhr Waldbüttelbrunn zu Gast. Die Unterfranken kämpfen noch um den zweiten Platz in der Bayernliga. Das wird für die ersatzgeschwächte Friedberger Mannschaft eine hohe Hürde.

Denn die Handballer müssen einen weiteren Ausfall verkraften. Lukas Aigner hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und wird mindestens vier Wochen ausfallen. Dazu steht Fabian Abstreiter nicht zur Verfügung. Der Halblinke soll weiterhin der zweiten Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt helfen.

Dafür kommt Alex Schneider nach seiner Verletzung zurück in den Kader. Durch die lange Pause ist er noch nicht vollständig fit, wird seinem Team aber helfen, so gut er kann. Damit kann Trainer Manuel Vilchez – Moreno erneut nur sechs Feldspieler aus dem Kader der Ersten aufbieten. Die Mannschaft wird am Samstag darum von Spielern von der Zweiten und der A – Jugend unterstützt.
Waldbüttelbrunn gehört seit Jahren zu den Spitzenteams der Bayernliga. Mehrfach haben die Unterfranken die Meisterschaft nur knapp verpasst. Auch in diesem Jahr wird der Rückstand auf den Spitzenreiter aus Erlangen bereits zu groß sein.

Aber Waldbüttelbrunn kämpft mit Landshut und Bayreuth noch um Platz zwei. Die abwehrstarke Mannschaft hat momentan ein Spiel weniger auf dem Konto. Nach drei Niederlagen in Folge zum Auftakt der Rückrunde, darunter ein überraschendes 23:24 beim Aufsteiger aus Günzburg, haben sich die Unterfranken eindrucksvoll zurückgemeldet. Die letzten drei Partien konnten sie allesamt gewinnen und sind damit weiterhin im Rennen um den zweiten Platz.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno sieht sein Team in der Rolle des Außenseiters: „Leider haben wir mit Lukas Aigner einen weiteren wichtigen Spieler durch eine Verletzung verloren. Das macht die Aufgabe gegen ein extrem starkes Team noch härter. Die Defensive von Waldbüttelbrunn gehört zu den besten Abwehrreihen der gesamten Liga. Unser Rückraum ist jetzt noch dezimierter, darum sind die Gäste sicherlich favorisiert.“



TSV Friedberg Handballer unterliegen SG DJK Rimpar II

Written by admin on März 15th, 2017

TSV Friedberg

Der TSV Friedberg hat sich in seinem Heimspiel gegen die SG DJK Rimpar 2 nicht für ihren guten Auftritt belohnen können. Beim 25:26 (9:12) kämpften die stark ersatzgeschwächten Handballer bis zum Schluss, aber fehlende Genauigkeit in den entscheidenden Situationen verhinderten einen zählbaren Erfolg.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno standen wegen des großen Verletzungspechs nur sieben etatmäßige Spieler aus dem Kader der Ersten zur Verfügung. Dafür kamen vier A – Jugendliche zu ihrer Bewährungsprobe, aus der Zweiten waren Michael Baur und Lorenz Hartl mit dabei.

Die erste Hälfte war auf einem mäßigen Niveau, beide Mannschaften agierten zerfahren und zahlreiche technische Fehler hemmten ihren Spielfluss. Der TSV war gegen die Reserve des Zweitligisten in der ersten Viertelstunde leicht im Vorteil, nach dem 5:5 übernahmen aber die Gäste das Kommando.

In der Folge konnten die Herzogstädter nicht verhindern, dass Rimpar sich einen kleinen Vorsprung heraus arbeitete. Das lag auch an Problemen in der Offensive, zwischen dem 5:5 und dem 6:10 gelang innerhalb von beinahe zehn Minuten nur ein einziger Treffer. Bis zum Seitenwechsel blieb Friedberg im Hintertreffen, das 9:12 zeugte von einer torarmen ersten Hälfte.
Den besseren Start nach Wiederbeginn erwischte zwar der TSV Friedberg, das 11:13 konnte Rimpar aber rasch kontern und sich mit dem 11:16 den ersten deutlicheren Vorsprung erarbeiten. Langsam biss sich Friedberg jedoch in die Partie. Die Abwehr zeigte sich auf einem hohen Niveau, die Hausherren ließen immer weniger zu und kamen trotz einiger Probleme im Angriff langsam heran.
So schaffte es der TSV ab Mitte des zweiten Durchgangs, das Spiel zu drehen. Nach dem 18:23 machte Friedberg seinen Kasten zu und kassierte zwölf Minuten lang nur zwei Gegentreffer. Peter Haggenmüller war es zweieinhalb Minuten vor dem Ende vorbehalten, die Führung zum 25:24 zu erzielen. Das perfekte Zusammenspiel von Jugend und Erfahrung verdeutlicht die Tatsache, dass der Ausgleich zuvor vom A – Jugendlichen Jonathan Dorsch erzielt worden war.

Doch die SG DJK Rimpar II konnte die Punkte dennoch mitnehmen. In den letzten beiden Minuten fehlte beim TSV Friedberg das Schussglück und wohl auch etwas die Nervenstärke, es gelang kein weiterer Treffer. Die engagierte Aufholjagd nach der Pause hätte ein besseres Resultat verdient gehabt als das 25:26 (9:12) nach 60 Minuten.

„Schade, dass die junge Mannschaft sich nicht belohnen konnte für ihren tollen Kampf“, ärgerte sich Coach Vilchez – Moreno. „Es ist schwer, mit so vielen Verletzten in der Bayernliga zu bestehen, aber die Jungs haben heute immer toll gekämpft. So haben sie sich gute Chancen erarbeitet, am Ende hat es nur ganz knapp nicht gelangt.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Docampo; Bauer (2); Haggenmüller (5/1); Renner; Dorsch (1); Lang (1); Schiechtl; Schwarz (2); Aigner (6); Loris; Dittiger (1); Scholz (6/2); Hartl (1).



TSV Friedberg Handball mit Heimspiel gegen SG DJK Rimpar

Written by admin on März 10th, 2017

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Der TSV Friedberg steigt nach einer dreiwöchigen Pause wieder in den Spielbetrieb der Bayernliga ein.

Am Sonntag kommt mit der SG DJK Rimpar 2 die Reserve des Zweitligisten in die Herzogstadt. Spielbeginn ist um 16.30 Uhr.
Rimpar ist der Tabellennachbar des TSV. In der Rückrunde gab es für die Mannschaft nur eine Niederlage, und zwar zum Auftakt gegen den souveränen Tabellenführer aus Erlangen. Danach folgten zwei Siege, schließlich gab es für die SG ein Remis gegen Haunstetten am letzten Spieltag vor der Faschingspause.

Rimpar verteidigt normalerweise in einem 6 – 0 – System, ist aber taktisch flexibel, wenn es die Umstände erfordern. Der Abschluss stärkste Spieler in den Reihen der Gäste ist der Halblinke, dazu ist die SG über ihre schnellen Außen stets gefährlich.
Der TSV Friedberg wird weiterhin von gravierenden Verletzungssorgen geplagt. Aus dem regulären Kader stehen Trainer Manuel Vilchez – Moreno nur noch acht Spieler zur Verfügung, davon ist Andreas Dittiger noch angeschlagen nach einer Erkrankung. Immerhin hat Mittespieler Michael Schnitzlein seine Verletzung überwunden und kann wiedereingesetzt werden.

Neu auf der Verletztenliste ist dafür seit Dienstag Linksaußen Alexander Schneider, der wegen Problemen mit den Adduktoren mindestens drei Wochen ausfallen wird. Noch nicht fit ist zudem Fabian Abstreiter, den immer noch sein lädiertes Sprunggelenk von einem Einsatz abhält. Bei Thomas Wagenpfeil ist eine alte Verletzung an der Bandscheibe wieder aufgebrochen.

Darum werden drei A – Jugendliche ihre Premiere in der Bayernliga feiern. Auch aus der zweiten Mannschaft, die am Sonntag ebenfalls zu Hause spielt, werden zwei oder drei Spieler in den Kader kommen. Wer genau, entscheidet sich aber erst kurzfristig.
Trainer Vilchez – Moreno erwartet ein umkämpftes Spiel:

„Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir in der Abwehr gut stehen und den gefährlichen Rückraum von Rimpar in den Griff bekommen. Es wird auf den bedingungslosen Einsatz von jedem Spieler ankommen, wir werden sehr hart kämpfen müssen, um das dritte Spiel in Folge zu gewinnen. Meine neuformierte Mannschaft muss dazu aber an ihre Grenzen gehen.“

Ein Spitzenteam der Landesliga wartet auf die zweite Mannschaft des TSV Friedberg. Am Sonntag ab 14.30 Uhr ist mit Ismaning das Team zu Gast in der TSV – Halle, das in dieser Klasse die wenigsten Minuspunkte auf dem Konto hat.
Ismaning hat in der Rückrunde jedes Spiel gewinnen können und ist so momentan einer der heißesten Anwärter auf die Meisterschaft in der Landesliga Süd. Das ist ein harter Gegner für die ersatzgeschwächten Friedberger, die in diesem Jahr nur einmal siegreich bleiben konnten und so wieder in das untere Mittelfeld der Klasse abgerutscht sind. Das viele Verletzungspech hat auf Seiten des TSV jetzt dazu geführt, dass der Vorsprung auf den Vorletzten auf einen einzigen Zähler zusammengeschrumpft ist.
Noch acht Partien warten auf die Herzogstädter. Die Spätphase der Saison wird den Handballern also spannende Spiele bringen, denn immer noch ist die halbe Landesliga im Abstiegskampf. Den Siebten trennen vom Vorletzten nur drei Punkte. Friedberg steckt mitten drin, die Begegnung gegen Ismaning vor eigenem Publikum ist darum besonders wichtig.