Bayernliga Handball: TSV Friedberg besiegt TSV Ottobeuren

Written by admin on April 10th, 2018

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Mit einer Steigerung im zweiten Durchgang schaffte die erste Mannschaft des TSV Friedberg schließlich doch einen verdienten 33:26 (14:13) Heimsieg gegen Ottobeuren. Lange Zeit hatten die Friedberger Handballer Probleme mit dem Vorletzten der Bayernliga.

Die Allgäuer schweben in großer Abstiegsgefahr und gerieten früh in Rückstand. Besonders der Friedberger Linksaußen Alexander Schneider zeichnete sich mit präzisen Abschlüssen aus, die Gastgeber waren so rasch mit 4:1 vorne. Doch der frühe Ausfall seines Bruders Maximilian hemmte das Friedberger Angriffsspiel bald. Der Halbrechte war umgeknickt und konnte nach gut zehn Minuten nicht mehr weitermachen.

Ein kurioser Zwischenfall sorgte Mitte des ersten Durchgangs für eine 15 – minütige Zwangspause. Ein krachender Schlagwurf des Halblinken der Gäste war gegen den Pfosten geknallt und hatte die Halterung des Gehäuses vor eine zu große Belastung gestellt. Das Tor war somit nicht mehr ordnungsgemäß gesichert, die Friedberger Ordner mussten schließlich mit einer Bohrmaschine anrücken, um den weiteren Spielbetrieb sicherzustellen.

Diese lange Unterbrechung brachte Friedberg aber komplett aus dem Konzept. Vorne fehlten jetzt das Tempo und die Präzision, hinten bekamen die Gastgeber vor allem den Kreisläufer nicht in den Griff. Der Vorsprung war rasch weg, nach dem 12:11 war Ottobeuren sogar erstmals in Führung. Bis zur Pause drehte der TSV zwar die Partie, hatte aber trotz des 14:13 Zwischenstandes große Probleme mit den Gästen.

Diese setzten sich auch im zweiten Durchgang fort. Souverän war der Auftritt des TSV weiterhin nicht, aber nach und nach stabilisierte sich zumindest die Abwehr. Erst als der gefährlichste Angreifer der Gäste verletzt raus musste, konnte sich Friedberg langsam absetzen.

Nach dem 25:23 übernahmen die Herzogstädter in der letzten Viertelstunde die Kontrolle. Endlich stand die Abwehr sicher, vorne kehrte die Präzision in den Abschlüssen zurück. Ottobeuren erhöhte jetzt das Risiko und spielte fast alle Angriffe mit einem zusätzlichen Akteur vorne, für den der Torwart vom Feld ging. Das machte es für die Hausherren allerdings sehr einfach, Ballgewinne ausnutzen. Mehrmals traf ein Friedberger jetzt aus der eigenen Hälfte ins leere Gehäuse.

Dies verringerte zudem die Gefahr, dass ein weiterer Gewaltwurf zum Torfall von Friedberg führen konnte.

Schließlich gewann der TSV das vorletzte Heimspiel der Saison mit 33:26 (14:13), ohne jedoch zu glänzen. Da der Zweite aus Günzburg gepatzt hat, hat Friedberg nur noch einen Zähler Rückstand auf den VfL.

Trainer Mirko Pesic war nicht mit allem zufrieden: „Wir haben uns gegen einen cleveren Gegner lange schwergetan. Vor allem unsere Abwehr hat mich über weite Strecken nicht überzeugt. Erst in der letzten Viertelstunde konnten wir uns steigern und am Ende doch verdient gewinnen.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus, Okyere (2); Haggenmüller (6/3); Thiel (2); Augner (4); Loris (1); Wilken (1); T. Müller; M. Schneider (2/1); Tob. Müller (1); A. Schneider (7); Abstreiter (7).

Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Handballer ringen SV Anzing nieder

Written by admin on März 18th, 2018

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Die erste Mannschaft des TSV Friedberg hat sich in einem kampfbetonten Spiel mit 27:19 (11:11) gegen den SV Anzing durchgesetzt. Im Heimspiel offenbarten die Handballer zwar einige Startschwierigkeiten, verbesserten sich danach aber stark.

In den ersten 13 Minuten jedoch konnten die Fans der Friedberger kein einziges Tor ihrer Mannschaft bejubeln. Anfangs hatten die Herzogstädter nämlich große Probleme mit der offensiven und extrem aggressiv agierenden Deckung der Gäste. So stand nach einer guten Viertelstunde ein 0:4 auf der Anzeigentafel.

Felix Augner war es vorbehalten, die Anhänger des TSV zu erlösen. Der Rechtsaußen verwandelte einen Konter, zudem war er im weiteren Spielverlauf mit einer hundertprozentigen Trefferquote bei Siebenmetern enorm nervenstark.

Der TSV Friedberg biss sich auf seine traditionelle Art in diese Partie hinein, die so schlecht begonnen hatte: Mit einer eisenharten 6 – 0 – Abwehr vor einem großartigen Torwart Benjamin von Petersdorff. Offensiv half die Hereinnahme von Peter Haggenmüller, der drei Monate mit einer gebrochenen Hand gefehlt hatte, enorm. Er ersetzte den angeschlagenen Maximilian Schneider, der nach dem zweiten Schlag ins Gesicht nicht mehr weitermachen konnte.

In einer sehr hart geführten Partie blieb die erste Hälfte ausgeglichen. Friedberg kam rasch zum 4:4 und auch der Pausenstand war mit dem 11:11 unentschieden.
Im zweiten Durchgang machte der TSV Friedberg aber bald ernst. Früh stand es 14:12, Anzing konnte nur noch bis zum 16:15 nach 40 Minuten dagegenhalten. In der nächsten Viertelstunde schafften die Gäste aber nur noch ein einziges Tor gegen die phantastische Friedberger Abwehr.

Mit gut ausgespielten Gegenstößen und sicheren Spielzügen setzte sich der TSV so vorentscheidend auf 23:16 ab. Alexander Schneider, der lange wegen einer Knieverletzung gefehlt hatte, führte sich nach seiner Einwechslung gleich toll ein. Sein Handgelenkswurf ins lange Kreuzeck, mit dem er einen Konter abschloss, war äußerst sehenswert. Haggenmüller rannte weiterhin wie aufgezogen über das Parkett, seine Spielfreude nach der langen Pause war ihm richtig anzusehen.

So kam der TSV Friedberg nach einem schlechten Start doch noch zu einem ungefährdeten 27:19 (11:11) Heimsieg. Damit bleiben die Handballer, die jetzt seit Ende November in der Bayernliga ungeschlagen sind, weiterhin im Rennen um Rang zwei.

Trainer Mirko Pesic freute sich über die Steigerung Mitte der ersten Hälfte: „Es war das erwartet schwere Spiel, in das wir extrem schlecht gestartet sind. Aber nach gut 15 Minuten hat sich die Mannschaft klar verbessert. Die Abwehrleistung und unser Tempospiel waren danach hervorragend, auch von Petersdorff hat im Tor wieder einmal ein klasse Spiel abgeliefert. Besonders freut mich außerdem der tolle Lauf von Linksaußen Tobias Müller, er hat mich wieder einmal überzeugt.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus; Okyere (3); Haggenmüller (4); Thiel (4); Augner (5/4); Loris; T. Müller; M. Schneider; Dittiger (2); Fuchs; Abstreiter (3); Tob. Müller (4), A. Schneider (2).



TSV Friedberg Handball-Nachwuchs erfolgreich

Written by admin on März 13th, 2018

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Im letzten Saisonspiel der Bayernliga hat die männliche C1–Jugend des TSV Friedberg einen Sieg feiern können. Das 22:20 (8:10) gegen Coburg bedeutet Rang sieben in der Endabrechnung für die Handballer.

Gab es im Hinspiel noch eine hohe Niederlage, so kamen die Herzogstädter jetzt viel besser mit ihrem Gegner zurecht. Gestützt auf die starke Abwehr und die scheren Torhüter Karl Kiehstaller und Julian Lohner legte Friedberg schnell auf 3:1 vor. Coburg konnte aber ausgleichen und nach dem 8:8 mit einem 10:8 Führung in die Pause gehen.
Die extrem offensive 3-3 – Formation des TSV sorgte für viele Ballgewinne, vorne spielte Friedberg seine Angriffe ruhig und geduldig zu Ende. Besonders das Zusammenspiel von Max Mass und Kreisläufer Hannes Wanie klappte sehr gut.

Damit drehte der TSV die Partie auf ein 15:13. Erst zwei vergebene Siebenmeter brachten Coburg wieder den Ausgleich, in der Schlussphase legten die Gäste dann sogar zum 20:19 vor. Aber mit schön herausgespielten Kombinationen und einer erneut extrem sicheren Abwehr holte sich Friedberg mit dem 22:20 (8:10) den siebten Saisonsieg in der Bayernliga.
Trainer Christoph Knittl und Dr. Johannes Bauer waren sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Ohne die Haftmittelproblematik, auswärts kamen die Herzogstäder nämlich nicht besonders gut damit zurecht, dass alle ihre Gegner ausgiebig harzten, wäre sicherlich in einer insgesamt guten Bayernligasaison einige Siege mehr drin gewesen.

 
C1–Jugend: Kiehhstaller, Lohner, Seidler, Maas (7), Bauer (2), Wanie (5), Risse (2), Wilfert (4), Wildegger (1), Schmid, Mannl (1).

 
  
Die männliche C2–Jugend des TSV Friedberg konnte sich zwei Spieltage vor Schluss der ÜBL den Meistertitel sichern. Nach dem ungefährdeten 33:23 (15:10) Sieg gegen Bobingen können die Handballer nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.  

In der sehr offensiven Abwehr fungierte Aaron Penn als Abwehrchef. Paul Neumeir war ein toller Ersatz für den erkrankten Torhüter Elias Schalk. Friedberg gelangen viele Ballgewinne gegen das bisher zweitplazierte Bobingen.
Im Angriff zeigte der TSV gute Spielübersicht von Nico Schmid mit tollen Anspielen, so dass fast alle Spieler zum Torerfolg kamen. Besonders Paul Grundler auf Linksaußen strahle starke Torgefahr aus.

So war Sieg der Friedberger nie in Gefahr. Bobingen hatte beim 33:23 (15:10) kaum etwas zu bestellen.
Coach Dieter Braun und Christoph Knittl sind sehr stolz auf die Jungs. Zwei Spieltage vor Saisonende sicherte sich die C2 – Jugend den Meistertitel, darum gab es hinterher eine ausgiebige gemeinsame Feier der beiden männlichen C- Jugend-Mannschaften
 

C2–Jugend: Neumeier (2), Grundler (7), Salopek (6), Seidler (2), Penn (6), Schmid (2), Heitz (1), Schiechtl, Löffler (3), Kreutzburg (4). 

Am Spieltag in Königsbrunn trat die männliche D-Jugend des TSV Friedberg in starker Formation an. Als Gegner standen am Sonntag der BHC Königsbrunn und der HSG Lauingen-Wittislingen bereit. Und mit zwei Siegen sicherten sich die Handballer vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksoberliga.
Das erste Spiel gegen die HSG Lauingen-Wittislingen verlief für den TSV eher unspektakulär. Bereits zur Pause führte die Mannschaft vom Trainergespann von Petersdorff/Maas deutlich mit 16:2. Auch in der zweiten Halbzeit verspürten die jungen Wilden wenig Gegenwehr und man setzte sich verdient mit 26:5 durch.
Überraschend war das Erscheinen von Spielleiter Willi Kubasta in der Spielpause. Er zeichnete die Mannschaft des TSV Friedberg vorzeitig mit dem Meistertitel der Bezirksoberliga aus, denn dieser war den Jungs da schon nicht mehr zu nehmen. 

Beim zweiten Spiel gegen den BHC Königsbrunn hatten die Jungs einige Startschwierigkeiten. So schafften es die Herzogstädter, erst Mitte der ersten Hälfte sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Eine direkte rote Karte gegen einen Königsbrunner Spieler in der zehnten Minute, der Paul Neumeier mit einem Foul zu Fall brachte, wurde von allen Seiten als zu hart empfunden. Im Endeffekt behielt Friedberg die Oberhand und siegte deutlich und verdient mit 19:9 nach einem Pausenstand von 9:4.
Nächstes Wochenende steht der letzte Spieltag in Burlafingen an, bevor sich die Friedberger am 25.03.2018 in Bergkirchen im Südcup mit den anderen Bezirksmeistern aus Oberbayern, dem Alpenvorland und Altbayern messen. 

D-Jugend: Gut, Risse (1), Heitz (3), Hehl (2), Einertshofer, Kappler (9), Häusler (3), Neumeier (7), Greiffenberger (2), Kemeny, Stancu (9/3), Mannl (7/1), Bernert (2). 



Handball Derby, TSV Friedberg siegt über TSV Haunstetten

Written by admin on Januar 21st, 2018

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Die Erste des TSV Friedberg hat das mit Spannung erwartete Derby gegen Haunstetten für sich entscheiden können. Beim 32:28 (16:11) waren die Handballer lange klar überlegen, ehe es eine rote Karte doch nochmals spannend machte.

Die Halle war voll, der Nachbar aus Haunstetten war zu Gast. Am Dr. Proeller – Spieltag wollten die Augsburger im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison den ersten Sieg schaffen. In der Hinrunde und im Pokal hatten nämlich die Herzogstädter das bessere Ende für sich gehabt.

Aber 40 Minuten lang sahen die zahlreichen Zuschauer in der TSV – Halle dominante Hausherren. Dank der ausgezeichneten Abwehr war Friedberg fast immer vorne, vorne fanden die Handballer stets Lösungen gegen die offensive 3 – 2 – 1 – Deckung von Haunstetten.

Nur für wenige Minuten konnten die Gäste die Partie ausgeglichen gestalten. Denn nach einer guten Viertelstunde verlor Friedberg kurz den Faden, so dass die Hausherren ihre frühe Führung beim 7:7 abgeben mussten.

Eine Auszeit von Trainer Miro Pesic brachte den TSV aber wieder zurück in die Spur, und die Schlussphase sah eine absolut dominierende Friedberger Mannschaft, die aus einem 9:8 eine 16:11 Pausenführung machte.

Die ersten Minuten in Durchgang zwei sahen eine weiterhin klar bessere Friedberger Mannschaft. Auch eine extrem frühe Gäste – Auszeit half nicht, Haunstetten bekam keinen Fuß auf die Erde und der Friedberger Vorsprung wuchs bis auf 22:13 an.

Nach 39 Minuten aber schwächte eine rote Karte die Herzogstädter sehr. Paul Thiel breitete bei einer Abwehraktion seine Hände aus, Gegenspieler Max Schnitzlein wollte vorbei und bekam einen Schlag ins Gesicht ab. Diese eher als unglücklich zu wertende Aktion bestraften die Schiedsrichter mit glatt Rot, damit fehlte dem TSV sein Kreisläufer und ein wichtiger Mann für den Innenblock.

In der Folge war die Friedberger Dominanz dahin, die Gäste witterten Morgenluft. Da die Friedberger Defensive sehr unter der Hinausstellung litt, verkürzten die Gäste immer weiter. Sie kamen bis auf 25:23 heran, da waren noch zehn Minuten auf der Uhr.

Friedberg blieb aber stets in Front, das lag auch an tollen Toren wie dem von Daniel Okyere. Der Kreisläufer sprang kurz vor Schluss in Richtung eines Abprallers, holte den Ball im Flug vom Boden weg und vollstreckte per Rückhandwurf ins Kreuzeck. Auch Maximilian Schneider machte viele wichtige Treffer, er war mit acht Kisten der erfolgreichste Friedberger.
So endete ein packendes, stets umkämpftes Derby voller Emotionen mit einem Friedberger Sieg. Beim 32:28 (16:11) schaffte Haunstetten doch keine erfolgreiche Aufholjagd.
Trainer Mirko Pesic war froh über den prestigeträchtigen Erfolg: „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man ein Derby gewinnt. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen sehr gesteigert, wir sind gerade defensiv schwer zu knacken. Wenn wir diese unberechtigte rote Karte nicht bekommen, gewinnen wir meiner Meinung nach aber noch viel deutlicher.“



Auswärtssieg für die Handballerinnen des TSV Friedberg

Written by Jan Gehlert on Januar 18th, 2018

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Ersatzgeschwächt und mit einer gelernten Feldspielerin im Tor erreichten die Handballdamen des TSV Friedberg in ihrem ersten Spiel des neuen Jahres in Meitingen einen 22:18 (14:8) Auswärtserfolg.

Trotz einiger fehlenden Stammkräfte, unter anderem. beide Torhüterinnen, dominierten die Friedbergerinnen von Beginn an das Spielgeschehen. Nach einer 3:1 und 4:2 Führung kamen die Gastgeberinnen zwar noch zum 4:4 Ausgleich, doch fortan ging es ergebnismäßig zügig in Richtung Gästemannschaft. Zwischenzeitlich betrug der Torabstand sieben Tore, bevor dann beim 14:8 für die Friedbergerinnen die Seiten gewechselt wurden.

Die zweite Spielhälfte verlief anschließend eher ausgeglichen – mit einem leichten Übergewicht zu Gunsten des TSV Meitingen –, ohne dass der Erfolg bis zum Endstand von 22:18 (14:8) für den TSV Friedberg ernsthaft in Gefahr geriet. Damit bleiben die Damen ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Bezirksliga.

Hiermüller; Süß (2); Puttner (1); Rother (3); Berg (1); Reiswich (5); Hoffmann; Grob (6/4); Schwarz; Brüßler (4/1); Hagg; Feldmeyer; Kolbe.

Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Handballer spielstark und siegreich

Written by admin on November 27th, 2017

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Die erste Mannschaft des TSV Friedberg hat mit dem 31:20 (14:11) Sieg gegen die TG Landshut ihre ausgezeichnete Heimbilanz ausgebaut. Die dominante Vorstellung gegen den Drittletzten der Bayernliga brachte den Handballern den fünften Sieg im sechsten Spiel in der TSV – Halle ein.

Nur in der ersten Viertelstunde hatte Friedberg gewisse Schwierigkeiten mit dem Zweiten der Vorsaison. Landshut, das sich in dieser Spielzeit aber am anderen Ende des Klassements befindet, bekam bei eigenem Ballbesitz zu viel Freiraum. So kam der Rückraum der Gäste mehrfach aus acht Metern zum Abschluss, bis zum 7:8 nach 17 Minuten hatte die TG darum Vorteile.
Erst eine Auszeit von Friedbergs Trainer Mirko Pesic änderte dies. Jetzt rückten die Friedberger in der Abwehr früher heraus und verschoben viel besser. Hatte zuvor ein schneller Parallelpass oft ausgereicht, um die Gastgeber hinten in Unordnung zu bringen, so stand der TSV jetzt viel kompakter. Zudem verbesserte sich die Konzentration der Gastgeber bei ihren Kontern spürbar. Verschwunden waren die Fehlpässe im Tempospiel, auch vor dem Tor präsentierten sich die Friedberger jetzt bei ihren schnellen Gegenstößen eiskalt.

Darum setzte sich Friedberg bis zur Pause langsam ab. Letztmals war die Partie beim 11:11 nach 24 Minuten im Gleichstand, in die Kabinen ging es aber schon mit einem 14:11 für Friedberg. Auch im zweiten Durchgang setzte sich dieser Trend fort. Die äußerst sichere Friedberger Abwehr ließ weiterhin extrem wenig zu.
So konnten die vielen Zuschauer in der TSV – Halle einen sorgenfreien Abend verleben. Ihr Team hatte jederzeit alles im Griff und setzte sich immer weiter ab. Mitte der zweiten Hälfte war Friedberg schon mit 22:15 vorne.

Aus einer guten Friedberger Mannschaft ragte Fabian Abstreiter mit acht Treffern heraus. Als Landshut in der Schlussviertelstunde den Halblinken kurz deckte, nutzten dafür seine Mitspieler die sich bietenden Lücken hervorragend aus. Dies frustrierte einen Gästespieler so, dass er zehn Minuten vor dem Ende Thomas Wagenpfeil ins Gesicht schlug. Diese vollkommen unnötige Aktion beim Stand von 26:17 brachte ihm direkt Rot ein. Wagenpfeil bekam den Schlag mitten aufs Nasenbein und konnte nicht mehr weitermachen.

Die Partie endete schließlich mit einem klaren Friedberger Erfolg. Mit dem 31:20 (14:11) kämpft der TSV weiterhin um Rang drei in der Bayernliga, auch der Zweite aus Bayreuth ist nur noch drei Zähler entfernt. Das nächste Spiel in Anzing ist bereits am Donnerstag, wegen der Qualifikation der Friedberger für das Endturnier im bayrischen Pokal wurde es auf diesen Termin verlegt.
Trainer Mirko Pesic freute sich über die gute Vorstellung: „Heute war sicherlich die Abwehr unser Prunkstück. Dank der tollen Mannschaftsleistung konnten wir den nächsten deutlichen Heimsieg feiern. Ich möchte heute besonders Paul Thiel loben, er hat defensiv super gearbeitet und viele Lücken geschlossen. Damit haben wir nach dem schwächeren Spiel am letzten Wochenende die richtige Antwort gegeben und unseren Fans einen guten Auftritt bieten können.“

V. Petersdorff; M. Kraus; Okyere (1); Haggenmüller (5); Wagenpfeil (2); Thiel (3); Schnitzlein (2); Augner (2); Loris; Wiesner (1), Tob. Müller (2); M. Schneider (2/1); Dittiger (3); Abstreiter (8/3).

Domenico Giannino (gia)



TSV Friedberg Bayernliga Handballer siegen deutlich

Written by admin on November 12th, 2017

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Mit einem eindrucksvollen Schlussspurt haben sich die Handballer des TSV Friedberg den nächsten Heimsieg gesichert und springen auf Rang drei. Dank starker letzter 20 Minuten verwandelte der Bayernligist eine enge Partie gegen Unterhaching in einen 38:25 (13:14) Kantersieg.

Unterhaching war mit vier Siegen in Folge auf den dritten Platz nach vorne gekommen. Im Verfolgerduell gegen den TSV Friedberg lieferten sich die Oberbayern einen offenen Schlagabtausch in einer umkämpften Begegnung, in der es hin und her ging.

25 Minuten lang hatten die Hausherren dabei leichte Vorteile, da sie mit ihrem starken Kreisläufer Paul Thiel und den wuchtigen Distanzwürfen von Fabian Abstreiter leichter zu Toren kamen. Dafür bekamen sie defensiv Martin Dauhrer, den besten Schützen der Gäste, lange nicht in den Griff. So konnten weder das 4:2 noch das 8:6 oder das 11:9 als Basis dafür dienen, dass Friedberg wegziehen konnte, schon bald hatte Unterhaching wieder ausgeglichen.

Nach dem 12:12 fünf Minuten vor der Pause erwischte der TSV dann eine ganz schwache Phase, in der offensiv nicht mehr viel zusammen lief. Das nutzten die Gäste aus und gingen mit einem 14:13 Vorsprung in die Kabinen.

Sie waren dann letztmals nach 33 Minuten vorne. Der TSV steigerte sich jetzt defensiv und drehte das 15:16 in ein 18:16. Bis zum 20:19 nach 40 Minuten sah alles danach aus, als würden sich zwei gleichstarke Teams bis zum Ende einen engen, offenen Schlagabtausch liefern. Doch in ihrem letzten Drittel kippte diese Begegnung völlig.

Unterhaching hatte bis dahin mit Dynamik und Präzision agiert. Angesichts einer immer stärker werdenden Defensive von Friedberg verfielen die Gäste aber immer mehr in Hektik. So häuften sich die Ballverluste, und diese bestrafte Friedberg mit eiskalten Kontern. Angesichts des stetig anwachsenden Rückstandes gingen die Gäste jetzt auch defensiv mehr Risiko.

Das ließ den Herzogstädtern allerdings viele Lücken, welche sie, angeführt vom immer stärker werdenden Thomas Wagenpfeil, gnadenlos ausnutzten. Kurz vor Schluss kam sogar der zweite Torwart Gerald Schwarz zu seinem Premierentor in der Bayernliga, als er ins leere Gehäuse traf, nachdem die Oberbayern ihren Keeper durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt hatten.
Über ein 25:20 und ein 31:23 steuerte Friedberg dem nächsten Heimsieg entgegen. Schließlich stand dieser mit dem Endresultat von 38:25 (13:14) fest. Damit ist Friedberg der neue Dritte in der Bayernliga.

Trainer Mirko Pesic zog folgende Bilanz: „In der ersten Hälfte hatten wir defensiv einige Probleme mit den Gästen. Dann haben wir uns aber deutlich gesteigert und viel besser verteidigt. So kamen wir schließlich zu einem Kantersieg, der angesichts des lange Zeit offenen Spielverlaufes nicht zu erwarten war. Unterhaching hat sich über weite Strecken sehr gut präsentiert und hat gegen meine Mannschaft, die ihre Chancen extrem konsequent genutzt hat, um ein paar Tore zu hoch verloren.“

Für den TSV Friedberg spielten:
V. Petersdorff; G. Schwarz (1); Okyere (2); Haggenmüller (2/1); Wagenpfeil (3); Thiel (6); Schnitzlein (3); Augner (5); Tob. Müller (1); Dittiger (3); Abstreiter (12/1); Prechtl.



Handball, TSV Friedberg besiegt TSV Rothenburg 2000

Written by admin on Oktober 29th, 2017

TSV Friedberg

Die Handballer des TSV Friedberg haben ihre Negativserie beendet und sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Rothenburg durchgesetzt. Nach zuletzt drei Niederlagen gab es am Samstag einen 35:27 (19:13) Erfolg.

Wie schon in der vergangenen Saison leidet der TSV an einer Verletzungsmisere. Torwart Matthias Kraus ist der nächste Ausfall, er wird mit einem Außenbandriss mindestens vier Wochen fehlen. Vier Spieler aus der Zweiten halfen darum aus, Felix Dorsch, Tobias Müller, Sebastian Wilken und Christian Loris waren mit im Kader. Maximilian Schneider ist in dieser Spielzeit bereits in der Bayernliga und der Landesliga zum Einsatz gekommen, er bekam auch am Samstag Einsatzzeit.
Es entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, in dem beide Teams mit hohem Tempo agierten. Gegen die 6 – 0 – Formation des Aufsteigers agierte der TSV mit vielen Kreuzungen im Rückraum und setzte Paul Thiel oft als zweiten Kreisläufer ein.

In der Abwehr spielte der bewährte Innenblock. Da Andreas Dittiger am Samstag aus privaten Gründen verhindert war, fehlte dem TSV aber ein erfahrener Verteidiger. Bis zum 9:8 nach 15 Minuten bleib die Begegnung offen, dann aber setzte sich Friedberg immer weiter ab.

Die Defensive hatte das Spiel über den Kreisläufer der Gäste jetzt immer besser im Griff. Viele Versuche aus dem Rückraum konnte Benjamin von Petersdorff stark parieren. Zudem setzte der Keeper seine Mitspieler mehrmals mit spektakulären Gegenstoßpässen über das ganze Feld ein, die trotz der großen Distanz immer punktgenau beim Ziel ankamen.

So setzte sich der TSV bis auf 18:10 ab und ging mit einer 19:13 Führung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang hatte er alles im Griff. Besonders Fabian Abstreiter, dem gleich zwölf Treffer gelangen, bekam Rothenburg nie unter Kontrolle. Paul Thiel spielte am Kreis groß auf und kam zu sieben Toren, Peter Haggenmüller war mit seiner Dynamik insgesamt achtmal erfolgreich.

Die Gäste hielten jedoch mit großem Einsatz dagegen und ließen den Rückstand nie zu groß werden. Über weite Strecken der zweiten Hälfte pendelte der Friedberger Vorsprung zwischen fünf und sieben Toren.

Man konnte aber den Herzogstädtern deutlich anmerken, dass ihnen dieses Heimspiel nach den schlechten Ergebnissen der letzten Wochen viel bedeutete. Mit Abwehrstärke, Konsequenz im Angriff und viel Einsatz gewannen sie schließlich mit 35:27 (19:13).

Trainer Mirko Pesic konnte die Anspannung vor dem Spiel nicht abstreiten: „Wir wollten den Negativlauf heute unbedingt stoppen, und das ist der Mannschaft mit einer starken Vorstellung gelungen. Die Spieler haben die Erwartungen, die ich an sie stelle und die sie sich auch selbst machen, heute toll erfüllt. Es ist schön, dass wir gegen einen kampfstarken Gegner, der sich nie aufgegeben hat, eine positive Reaktion nach den schweren letzten Wochen zeigen konnten.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; F. Dorsch; Okyere (1); Haggenmüller (8/2); Wagenpfeil (2); Thiel (7); Schnitzlein (3/1); Augner (2); Loris; Wilken; T. Müller; M. Schneider; Tob. Müller; Abstreiter (12).



Handballer des TSV Friedberg mit weiteren Sieg

Written by admin on Oktober 1st, 2017

TSV Friedberg

Die erste Mannschaft des TSV Friedberg hat den dritten Sieg im dritten Spiel feiern können. Im Heimspiel gegen Rimpar 2 setzten sich die Handballer völlig ungefährdet mit 33:20 (16:10) durch.

Trainer Mirko Pesic bot einen angeschlagenen Peter Haggenmüller auf, der lediglich in der ersten Hälfte eingesetzt werden konnte. Rimpar 2, die Reserve des Zweitligisten, hielt nur bis zum 3:3 mit. Danach hatte die Friedberger Defensive entdeckt, wie dem Angriffsspiel der Gäste beizukommen war. Denn nur die beiden Abschluss starken Distanzschützen der Gäste generierten echte Torgefahr, aber nachdem die Friedberger Abwehrrecken diese konsequent bearbeiteten und früh herausrückten, hatten sie die Partie im Griff. Rimpar gelang nun vorne kaum noch etwas, mit schnellem Spiel über die zweite Welle schlug der TSV Kapital aus seinen vielen Ballgewinnen.

Nach einer Viertelstunde nahm der Gästetrainer eine Auszeit, der einseitige Spielverlauf änderte sich jedoch auch dadurch nicht. Friedberg konnte völlig ungefährdet seine Führung ausbauen, im Positionsspiel waren die Anspiele auf den durchsetzungsstarken Kreisläufer Paul Thiel für den Gegner nicht zu verteidigen. Zudem zeichnete sich Mitte Michael Schnitzlein mit guter Übersicht und einigen schönen Treffern aus der Distanz aus.

Friedberg ging mit einem 16:10 in die Kabinen und machte im zweiten Durchgang einfach weiter mit seiner dominanten Vorstellung. Rimpar hatte wenig zu bestellen, die starke Defensive der Hausherren hielt weiterhin fast jede Gefahr vom eigenen Gehäuse fern. Ganze zweimal konnten die Gäste Benjamin von Petersdorff bis zur 44. Minute bezwingen, der Zwischenstand von 26:12 bedeutete da schon eine Vorentscheidung.

So konnten die Friedberger Spieler auf der Bank einen schönen Handballabend erleben. Der wurde bestimmt auch dadurch besser gemacht, dass die Stühle für die Reservespieler und Betreuer der beiden Teams dank der großzügigen Unterstützung von Topstar neue Sitzflächen erhalten hatten.

Welch großartige Stimmung bei den Friedbergern momentan herrscht, verdeutlicht eine Szene aus der Schlussphase: Immer noch führte der TSV deutlich, die Partie war bereits entschieden. Aber als Keeper von Petersdorff gleich zweimal in wenigen Sekunden Würfe des Gegners spektakulär abwehren konnte, feierte ihn die gesamte Bank frenetisch. Der große Ehrgeiz der Herzogstädter und die Konzentration über die gesamte Spielzeit zeigten sich da mehr als deutlich.

Nach 60 einseitigen Minuten konnten die Handballer zusammen mit ihren vielen Fans einen deutlichen 33:20 (16:10) Heimsieg bejubeln. Der TSV bleibt damit eines der drei Teams, die in der Bayernliga alle ihre Spiele gewonnen haben.

Trainer Mirko Pesic freute sich über die gute Vorstellung: „Heute ist uns auch der Start geglückt, anders als in den bisherigen Partien konnten wir den Gegner so früh distanzieren. Wir waren von Beginn an hoch motiviert und haben die Partie mit großer Konzentration und gesunder Aggressivität bestritten. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt in unserem sportlichen Entwicklungsprozess, wir haben eine gute Mannschaft klar beherrscht und uns von der ersten Minute an als Einheit präsentiert.“

Für den TSV Friedberg spielten: V. Petersdorff; Kraus; Okyere (1); Ivicic (2); Haggenmüller (2); Wagenpfeil (3); Thiel (5); Schnitzlein (3); Augner (2); T. Müller (3); Lodemann (7/4); Abstreiter (5).



Handball, TSV Friedberg II schlägt TUS Fürstenfeldbruck

Written by admin on April 26th, 2017

TSV Friedberg

Die zweite Mannschaft des TSV Friedberg hat den zweiten Sieg in Folge geholt. Das Derby gegen Fürstenfeldbruck 2 gewannen die Handballer nach einer tollen Vorstellung verdient mit 31:25 (15:13).

Nur ein Zähler trennte vor der Partie die beiden Kontrahenten, beide standen dabei auf einem Abstiegsplatz. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen war dieses Heimspiel für die Herzogstädter darum von enormer Bedeutung. Fabian Abstreiter, Alexander Schneider und Thomas Wagenpfeil, der nach seiner Verletzungspause sein Comeback feierte, waren aus dem Kader der Ersten mit dabei.

Vom Anpfiff weg machten die Friedberger klar, dass sie dieses Derby für sich entscheiden wollten. Dank ihrer starken Abwehr und dem sicheren Schützen Abstreiter waren sie von Beginn an vorne. Dem Halblinken sollten an diesem Tag gleich zwölf Treffer gelingen.

Fürstenfeldbruck hielt zwar mit allem dagegen, was die Gäste aufzubieten hatten, aber Friedberg war immer einen Tick besser. Zwischenstände von 5:4 und 9:7 verdeutlichen aber, dass dieses Derby eine enge Kiste war. Zur Pause lag der TSV schließlich mit 15:13 vorne.
Auch im zweiten Durchgang war Friedberg das bessere Team, besonders die Offensive wusste jetzt zu überzeugen. Zum letzten Mal waren die Gäste beim 19:18 nach gut 40 Minuten in Schlagdistanz, dann zog der TSV davon.

Nur ein Gegentor in neun Minuten und eine sicherere Chancenverwertung sorgten dafür, dass die Hausherren mit einem 25:19 in die Schlussphase gegen konnten. Diesen Rückstand konnte Fürstenfeldbruck nicht mehr egalisieren, denn Friedberg verteidigte weiterhin aufmerksam und blieb im Angriff eiskalt. Die Vorentscheidung war das 29:21 fünf Minuten vor der Sirene.
Nach dem enorm wichtigen 31:25 (15:13) Heimsieg haben die Friedberger Handballer einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Noch dreimal müssen sie ran in dieser Saison, das rettende Ufer ist nur noch einen Punkt entfernt. Am kommenden Wochenende ist der TSV zu Gast beim abgeschlagenen Letzten aus Süd/Blumenau, der den Abstieg nicht mehr vermeiden kann.
Trainer Gerald Schwarz war mehr als zufrieden: „Ein großes Kompliment an die Jungs, die in diesem Abstiegskrimi die Nerven behalten haben, Jeder Einzelne im Kader hat heute alles gegeben für den Erfolg des Teams. Damit haben wir den nächsten großen Schritt hin zu unserem Ziel geschafft, aber es warten noch drei schwere Spiele auf uns. Auf diese müssen wir uns jetzt konsequent vorbereiten, um weiter Punkte für den Klassenerhalt sammeln zu können.“

Schießl; Dorsch; A. Schneider; Wilken (5/2), Wagenpfeil (1); Fuchs (3/2); M. Schneider (2); Lang (5); Hartl (2); Handelshauser (1); Wiesner; M. Grobe; Abstreiter (12).