ECA Junior Kanu Slalom Cup

Samstag, 30. Juni 2018 um 20:28

ECA_Kanu_Junior_Cup_A08Y1190Den jungen Nachwuchsathleten wäre wohl ein wenig mehr Sonne lieber gewesen, doch die Zuschauer des ECA Junior Kanu Slalom Cups hatten ihre helle Freude an dem ein wenig rauen, doch angenehmen Wochenendsevent im Augsburger Eiskanal.

Seit der Eröffnung im Jahre 1972 zu den olympischen Sommerspielen ist der Eiskanal ein Grundpfeiler des Augsburger Leistungssportes, heute teilen den Betrieb Kanu Schwaben Augsburg der TSV Schwaben Augsburg sowie der Augsburger Kajak-Verein. Ursprünglich diente der Eiskanal als Umgehungskanal für Treibeis zum Schutz des Wasserwerks am Hochablaß und ist somit eines der wirkungsstärksten „Upcycling“-Projekte im ganzen Bund.

Der ECA Cup ist eine der größten internationalen Kanu-Slalomrennen, dementsprechend konnte man schon vor Beginn des Junior-Cups verschiedenste Kennzeichen auf den Parkplätzen bestaunen, von allen Ecken des Kontinents zusammengetragen und teils von noch weiter her. Nicht zum ersten Mal, das Event, welches auch Strecken in Italien, Österreich, Slowenien, in Polens Hauptstadt und Tschechien beinhaltet erfreut sich in der Kanu-Szene größter Beliebtheit und ist auch für interessierte Wochenends-Zuschauer eine interessante Station.

Den ersten offiziellen Lauf des Samstags, der U16, gewann Philipp Süß vom Kanu Schwaben Augsburg vor dem Tschechen Kristof Lhota und dem Italiener Martino Barzon. Bei der U18 musste sich sein Augsburger Teamkollege Julian Lindolf Vojta Heger von den Dukla Brandys geschlagen geben. Den dritten Platz belegte Leo Braune von der BSV Halle. Bei den Mädchen U16 siegte wieder eine Augsburgerin: Emily Apel siegte deutlich vor der Slowenierin Eva Alina Hocevar und Liv Konrad von der WSC Bayer Dormagen. Bei der U18 der Mädchen standen mit Fiona Kaletka (VfL Bad Kreuznach), Annkatrin Plochmann (SG Nürnberg-Fürth 1883) und Franziska Hanke (AKV) drei Deutsche auf dem Treppchen.

Der ECA Cup ist jedoch kein Slalom, bei dem man einmal siegt und sich danach auf seinen Lorbeeren ausruhen kann: Die jungen Athleten messen sich mehrmals im Laufe des Wochenendes, wonach die Augsburger Wertungen in das Gesamtranking aller Austragungsstandorte eingehen.

Fotos/Text: Jan Gehlert

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