BHC Königsbrunn, der Feldhandball Königs-Beach

Samstag, 29. Juli 2017 um 19:49

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Bei bestem Wetter wurde zum ersten Mal auch ein German-Beach-Open beim Feldhandball-Turnier des BHC Königsbrunn ausgetragen. Der Königsbeach war damit das letzte von acht Turnieren Punkte zu sammeln und sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Damit konnte der BHC Königsbrunn besonders starke Teams auf den zwei Beachhandballfeldern in der wunderschönen Anlage begrüßen. 10 Herren- und 10 Damenteams mit weiten Anreisen, zum Beispiel aus Köln oder Hannover kamen nach Königsbrunn. Doch auch heimische Teams suchten die Herausforderung beim Turnier, wie natürlich der Gastgeber des BHC Königsbrunn und auch Spieler des TSV Haunstetten waren vor Ort.

Ein Beachhandballspielfeld ist wesentlich kleiner als ein Handballspielfeld in der Halle. So hat es eine maximale Länge von 27 Metern und eine Breite von 12 Metern. Der Untergrund aus Sand muss eine Tiefe von wenigstens 40 Zentimetern aufweisen. Im Gegensatz zum Hallenhandball hat der Torraum eine rechteckige Form. Eine weitere Besonderheit, ist die Punktevergabe, für besondere Wurfvarianten, wie zum Beispiel dem Kempa-Trick oder den Spin-Shoot, werden zwei Punkte vergeben, oder wenn der Torhüter ein Tor erzielt. Durch die spektakulären Würfe ist es beim Feldhandball der Körperkontakt verboten.

“Wir sind mit ca. 100 – 150 Helfern vor Ort, die sich in drei bis vier Stunden Schichten abwechseln, neben dem Auf- und Abbau kümmern sie sich um die Verköstigung und das Schiedsrichter-Team. Der Königsbeach ist unser größter jährlicher Event und immer viel Arbeit, wir kalkulieren den reinen Spieltag mit ca. 12 Stunden ein,” so der Turnierleiter Stefan Sailer. Beim BHC erfreut sich der Beachhandball immer größerer Beliebtheit, zumal die Diszpiplin auch olympisch werden soll.

Hier durften natürlich auch zwei Spielerinnen des TSV Haunstetten nicht fehlen, beide sind Mitglieder der deutschen Beach-Handball-Natinalmannschaft. Torhüterin Magdalena Frey mit 20 Jahren und die rechte Flügelspielerin Christine Königsmann mit 21 Jahren. Hier wird in Bezug auf eine mögliche olympische Disziplin ein Perspektivkader gebildet, um dann bei einer Ernennung des Feldhandball einen schlagkräftigen Kader zur Verfügung zu haben. Leni und Tine spielen bereits seit 2014 im Nationalteam, bei der German-Beach-Open in Königsbrunn unterstützen sie das Team Ismaning mit dem Namen Brüder Ismaning.

Fotos by Alexander Heinle | Fotoanfragen an alexanderheinle@web.de

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